DE600535C - Vorrichtung zur Regelung der Spiegellage der Sperrfluessigkeit in Hochdruckstationsgasmessern nasser Bauart - Google Patents

Vorrichtung zur Regelung der Spiegellage der Sperrfluessigkeit in Hochdruckstationsgasmessern nasser Bauart

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DE600535C
DE600535C DE1930600535D DE600535DD DE600535C DE 600535 C DE600535 C DE 600535C DE 1930600535 D DE1930600535 D DE 1930600535D DE 600535D D DE600535D D DE 600535DD DE 600535 C DE600535 C DE 600535C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F3/00Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
    • G01F3/30Wet gas-meters

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Description

  • Vorrichtung zur Regelung der Spiegellage der Sperrflüssigkeit in Hochdruckstationsgasmessern nasser Bauart Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Regelung der Spiegellage der Sperrflüssigkeit in Hochdruckstationsgasmessern nasser Bauart, bei denen die Spiegelhöhe der Sperrflüssigkeit mittels eines Überlaufs bei stetiger Flüssigkeitszufuhr geregelt wird.
  • Es ist bereits bekannt, die Spiegelhöhe in nassen Gasmessern dadurch konstant zu halten, daß die Sperrflüssigkeit kontinuierlich zugeführt wird und über einen Überlauf wieder abfließen kann. Hierbei ist es notwendig, den Überlauf so hoch zu legen, wie es der im nassen Gasmesser entsprechende Druck erfordert. Diese bisher bekannten Einrichtungen stoßen jedoch bei der Verwendung bei Hochdruckstationsgasmessern auf erhebliche Schwierigkeiten, da der Gasdruck in diesen Messern erheblich ist und somit auch das Überlaufrohr sehr hoch gezogen werden müßte.
  • Es ist fernerhin bekannt, die Ableitung der Überlaufmenge nach einem Zusatzbehälter vorzunehmen, der nur zeitweilig durch ein Schwimmerventil geöffnet wird. Diese Vorrichtung zeigt gegenüber den im Gasmesser selbst angebrachten Schwimmervorrichtungen zur Konstanthaltung des Spiegels der Sperrflüssi#Kkeit den Vorteil, daß selbst bei unregelmäßigem Arbeiten des Schwimmers ein vollkommen konstanter Wasserspiegel im Gasmesser gehalten wird, da der Schwimmer lediglich dazu dient, eine gewisse Menge der bereits übergelaufenen Sperrflüssigkeit aus einem Zusatzgefäß ausfließen zu lassen, wobei jedoch der Spiegel im Gasmesser durch den sicher arbeitenden Überlauf eingeregelt wird.
  • Die Sperrflüssigkeit löst aus dem Gas verschiedene Bestandteile auf, die dem abfließenden Wasser einen charakteristischen, . unangenehmen Geruch erteilen. Das Wasser kann sonach in einer Abwasserleitung zu Beanstandungen Anlaß geben. Ferner löst das Wasser unter dem Druck, der im Gasbehälter herrscht, eine verhältnismäßig große Menge von Gas auf, und dieses Gas wird bei Druckentlastung, wenn die Sperrflüssigkeit nach dem Kanal abfließt, wieder aus dem Wasser entbunden. Dadurch können sich aber in den Ablaufkanälen explosible Gemische bilden, die eine große Gefahr darstellen.
  • Erfindungsgemäß wird die Einrichtung daher derart getroffen, daß die Sperrflüssigkeit in .ständigem Kreislauf über den Messer, den Überlauf und den Zusatzbehälter mit dem Schwimmerventil umgepumpt wird. Auf diese Weise wird der Austritt von Gasen vollständig ausgeschaltet, und auch Geruchsbelästigungen werden vermieden. Darüber hinaus wird an Sperrflüssigkeit gespart, was insbesondere bei teuren Flüssigkeiten, wie öl, von Bedeutung ist.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand schematisch im Schnitt dargestellt. Es bedeutet c den nassen Gasmesser, in dem der Wasserspiegel bis zu der Höhe f steht. Der Trommelraum steht einmal durch das Rohrg mit der überlaufvorrichtung b in Verbindung. In der überlaufvorrichtung ist ein Steigrohrd vorgesehen, das so hoch in den Überlauf hinaufgezogen ist, wie es der gewünschten Höhe desSperrflüssigkeitsspiegelsentspricht. Gleichzeitig steht der Überlauf durch ein Rohrft mit der Gaskammer in Verbindung. Am unteren Ende der Überlaufvoriichtung fließt die Sperrflüssigkeit über ein Rohri nach einem besonderen Behälter k. In diesem herrscht genau derselbe Druck wie in der überlaufvorrichtung, und zwar wird der Gasdruck durch das Rohre nach der Oberseite des Zusatzbehälters k übertragen. In diesem befindet sich ein Schwimmeraa, der bei einer gewissen Höhe ein Ventil öffnet und der Sperrflüssigkeit gestattet, aus ihm auszutreten. Die Zuführung der Sperrflüssigkeit zum Gasmesser ist nicht dargestellt. Da sie kontinuierlich geschieht, läuft auch kontinuierlich Sperrflüssigkeit durch die Überlaufvorrichfung b nach dem Zusatzbehälter k. Ist hierin die Sperrflüssigkeit genügend hoch gestiegen, so öffnet der Schwimmera zeitweilig den Ablauf und läßt die Sperrflüssigkeit austreten. Der Schwimmer a muß sinngemäß so arbeiten, daß die Sperrflüssigkeit in dem Zusatzbehälter k so hoch steht, daß der Auslauf nie ganz freigegeben wird. An den Behälter k schließt sich ein Sammelgefäß an, das durch eine Pumpe mit dem Gasmesser in Verbindung steht. Die Pumpe fördert dauernd die abgelaufene Flüssigkeit nach dem Gasmesser zurück. ,

Claims (1)

  1. PATrNTANSPRU CII Vorrichtung zur Regelung der Spiegellage der Sperrflüssigkeit in Hochdruckstationsgasmessern nasser Bauart, bei -welchen die Konstanthaltung der Spiegellage mittels einer überlaufvorrichtung erfolgt, während die Ableitung der überlaufmenge in einem Zusatzbehälter geschieht, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrflüssigkeit in ständigem Kreislauf über den Messer, den überlauf und den Zusatzbehälter mit Schwimmerventil zurückgepumpt wird.
DE1930600535D 1930-02-20 1930-02-20 Vorrichtung zur Regelung der Spiegellage der Sperrfluessigkeit in Hochdruckstationsgasmessern nasser Bauart Expired DE600535C (de)

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