DE628113C - Fluessigkeitspumpe - Google Patents

Fluessigkeitspumpe

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DE628113C
DE628113C DES115916D DES0115916D DE628113C DE 628113 C DE628113 C DE 628113C DE S115916 D DES115916 D DE S115916D DE S0115916 D DES0115916 D DE S0115916D DE 628113 C DE628113 C DE 628113C
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Germany
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valve
liquid
air chamber
pump
suction
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HARRY SAUVEUR DIPL ING
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HARRY SAUVEUR DIPL ING
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B11/00Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation
    • F04B11/0008Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators
    • F04B11/0016Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring
    • F04B11/0025Equalisation of pulses, e.g. by use of air vessels; Counteracting cavitation using accumulators with a fluid spring the spring fluid being in direct contact with the pumped fluid
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F7/00Pumps displacing fluids by using inertia thereof, e.g. by generating vibrations therein

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Flüssigkeitspumpe Es sind Vorrichtungen zum Heben von Flüssigkeit mittels gespannter Arbeitsflüssigkeit bekannt, bei denen ein in den Brunnen geführtes Rohr in der Nähe des Wasserspiegels einen Windkessel enthält. Der Windkessel wird mit gespannter Arbeitsflüssigkeit geladen. Nach beendetem Ladehub gibt der Windkessel die in ihm gespeicherte Energie an die im Arbeits-, zugleich Förderrohr enthaltene Wassersäule ab, die infolge ihrer Beharrung nach oben Frischwasser ansaugt. Der Windkessel ist in der Regel unten durch ein Ventil abgeschlossen, z. B. durch ein gewöhnliches_Rückschlagventil, das auch als Schwimmerventil -ausgebildet sein kann.
  • Der Gegenstand der Erfindung unterscheidet sich von den bekannten Vorrichtungen dieser Art durch die Verwendung eines federbeaufschlagten Strömungsventils, das auf Grund langer Versuchsreihen sich als das wirtschaftlichste herausstellte. Bei der Verwendung dieses Ventils erübrigt sich -jede Anlaßvorrichtung. Das Ventil nach der Erfindung braucht nur einen sehr kleinen Hub von einigen Millimetern auszuführen. Da dieses Ventil nur durch die Strömung der Flüssigkeit geschlossen wird, hat man es in der 17.arid, genügend Flüssigkeit oberhalb des Ventils vorzusehen. Dieser Flüssigkeitsvorrat verhindert, daß die schwer ersetzbare Druckluft im Windkessel in die Nähe des Ventilsitzes gelangen und von da aus mitgerissen werden kann. Die Erfindung betrifft ferner eine besondereAusführung, bei welcher als Förder- und zugleich Arbeitsrohr das Brunnenrohr selbst benutzt wird. Der Windkessel wird, mit dem Saugventil zusammengebaut, als Ganzes in den Brunnen abgesenkt und dicht auf einen vorher angebrachten Vorsprung des Brunnenrohres abgesetzt.
  • Die Erfindung ist in den Abb. i bis 3 beispielsweise dargestellt. Auch andere Lösungen als die dargestellten sind möglich.
  • Abb. i zeigt ein Ausführungsbeispiel mit Kolbenpu;npe.
  • Abb. a betrifft den auf einen Vorsprung des Brunnenrohres abgesenkten Windkessel. Abb.3 stellt die Hintereinanderschaltung von Windkesseln dar.
  • Nach der Abb. i ist das Förderrohr 8 unmittelbar an den Zylinderraum 15 einer Kolbenpumpe 17 angeschlossen. Der einfachwirkende Pumpenkolben i8 drückt beim Abwärtsgang der im Förderrohr 8 enthaltenen Arbeitsflüssigkeit eine gewisse Spannung' auf. Im unteren Teil des am Förderrohr befestigten Windkessels ist ein Ventil io vorgesehen, welches von der Feder i i zunächst offen gehalten wird. Die Arbeitsflüssigkeit kann also ungehindert reinströmen und die im Windkessel 9 enthaltene Menge Luft verdichten.
  • Das Ventil io ist ein Strömungsventil oder ein ähnlich wirkendes Organ. Es gelangt -entgegen der Wirkung der Feder i i = auf seinen Sitz, wenn die nach der- Bewegungsumkefir des Kolbens 18 im Windkessel 9 aufgespeicherte- Flüssigkeit zurückströmt und dabei eine gewisse Geschwindigkeit gerade überschreitet. Dieser Zeitpunkt kann durch die Form des an sich bekannten Ventils io und durch die Charakteristik der Feder i i und auch sonst in an sich bekannter Weise bestimmt werden. Nach dem Schließen des Strömungsventils beginnt der eigentliche Saugvorgang. Infolge ihrer nach oben gerichteten Beharrung erzeugt die in Rohr 8 eingeschlossene Flüssigkeitssäule über dem Ventilsitz 12 einen Unterdruck. Das Saugventil 12 öffnet sich und Förderflüssigkeit tritt in das Rohr 8 ein. Dieser Vorgang dauert so lange, bis die lebendige Kraft der nach oben beschleunigten Flüssigkeitssäule in Rohr 8 völlig oder fast völlig aufgezehrt ist. Inzwischen hat auch der Kolben 18 wieder den neuen Hub begonnen, und das Saugventil z2 schließt sich wieder. Der Vorgang beginnt von neuem. Das Hubvolumen des Kolbens 18 ist um ein von der vorgeschriebenen Nutzleistung abhängiges Maß größer als das Volumen, das in den Windkessel 9 gepreßt werden muß. Sowie im Windkessel 9 eine gewisse Pressung erreicht ist, gibt das Stauventil 3, indem z. B. eine Membran i9 gegen die Pressung einer Feder 2o nach oben geht, in bekannterWeise eineVentilöffnung2i frei, so, daß Nutzflüssigkeit durch die Leitung 22 in einen Hochbehälter oder einen Druckkessel entweichen kann.
  • Am Pumpenzylinder 15 kann ein Windkessel zum Ausgleich von Stößen angeordnet werden. , Für sehr enge Bohrrohre wird nach der Erfindung der Windkessel, ohne an ein besonderes Förderrohr angeschlossen zu sein, versenkt. Das Böhrrohr dient als Förder-und Arbeitsrohr.
  • Wie aus der Abb 2 hervorgeht, ist der Windkessel 9 dicht auf einen im Brunnenrohr vorgesehenen Ansatz 23 aufgesetzt. Der Windkessel wird durch ein nicht gezeichnetes Seil herabgelassen und nach Belieben wieder hochgezogen. Das Gewicht des Windkessels ist groß genug, um zu verhindern, daß er sich beim Eintreten der kleinen Saugspannung über dem Saugventil von seinem Sitz abhebt.
  • Abb. 3 zeigt die Anordnung mehrerer hintereinandergeschalteter Windkessel g. Diese Anordnung ist insbesondere für größere Fördertiefen, aber auch bei engen Brunnenrohren vorteilhaft. Zum Ausgleich von Temperatur= unterschieden oder aus anderen Gründen können die Federn ii (Abb. i) der verschiedenen Strömungsventile io und die Inhalte der hintereinandergeschalteten Windkessel 9 abgestimmt werden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Flüssigkeitspumpe zum Fördern von insbesondere tiefgelegenerFlüssigkeitmittels einer übertage angeordneten Pumpe, z. B. einer Kolbenpumpe, und eines in der Nähe des Wasserspiegels versenkten Windkessels, der am unteren Ende über ein Ventil mit der Förderflüssigkeit in Verbindung steht, oder mehrerer hintereinandergeschalteter Windkessel, bei welcher die lebendige Kraft einer Flüssigkeitssäule zum Ansaugen benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dasAbsperrorgan im Windkessel ein unter Federwirkung (i=) stehendes- schnellschließendes Strömungsventil (io) ist.
  2. 2. Flüssigkeitspumpe nach Anspruch i mit unterhalb am Windkessel befestigtem Saugventilgehäuse, dadurch gekennzeichnet, daß diese beiden vereinigten Teile (9, 12d) dichtend auf einen Ansatz (23) im Bohrröhr (8) aufgesetzt sind.
DES115916D 1934-10-31 1934-10-31 Fluessigkeitspumpe Expired DE628113C (de)

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DE (1) DE628113C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277020B (de) * 1961-07-14 1968-09-05 Dr Friedrich Wenk Pumpe zum Heben von Fluessigkeiten aus grosser Tiefe
DE19615689A1 (de) * 1996-04-19 1997-10-23 Karl Obermoser Hydraulische Saugwidder-Trägheitspumpe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1277020B (de) * 1961-07-14 1968-09-05 Dr Friedrich Wenk Pumpe zum Heben von Fluessigkeiten aus grosser Tiefe
DE19615689A1 (de) * 1996-04-19 1997-10-23 Karl Obermoser Hydraulische Saugwidder-Trägheitspumpe

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