DE477785C - Acetylenentwickler nach dem Verdraengungs- und Beruehrungssystem - Google Patents

Acetylenentwickler nach dem Verdraengungs- und Beruehrungssystem

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DE477785C
DE477785C DEM103970D DEM0103970D DE477785C DE 477785 C DE477785 C DE 477785C DE M103970 D DEM103970 D DE M103970D DE M0103970 D DEM0103970 D DE M0103970D DE 477785 C DE477785 C DE 477785C
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bell
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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10HPRODUCTION OF ACETYLENE BY WET METHODS
    • C10H9/00Acetylene gas generators according to Dobereiner's principle with fixed carbide bell

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Pipeline Systems (AREA)

Description

  • Acetylenentwickler nach dem Verdrängungs- und Berührungssystem Die Erfahrung hat gelehrt, daß zum autogenen Schweißen und Schneiden ein höherer Druck, als ihn die bisher bekannten Acetylenapparate mit schwimmender Glocke zu erzeugen vermögen, erwünscht ist. Die Höhe des Gasdruckes hängt bei diesen vom Gewicht der Glocke ab. Um das Glockengewicht nicht erhöhen zu müssen, hat man sich damit geholfen, den Hub der Glocke durch Anschlag zu begrenzen. Die Glocke ist dann zum feststehenden Gasraum geworden und das Gas steht in demselben unter dem Druck einer Wassersäule, die dem Höhenunterschied des Wassers innerhalb und außerhalb der Glocke entspricht. Infolge der Nachvergasung nach Beendigung der Gasabnahme wird das Wasser aus dem Gasraum verdrängt; das Wasser steigt daher außerhalb der Glocke entsprechend. Bei Gasabnahme wird zunächst der Gasvorrat der Nachvergasung verbraucht und es senkt sich nach und nach der Wasserspiegel, bis der normale Wasserstand und der normale Gasdruck erreicht sind. Außer dem Nachteil des wechselnden sGasdrucksfbesteht bei starker Nachvergasung die Möglichkeit, daß Gas unter dem Glockenrand entweicht.
  • Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Sie hat außerdem den Vorteil, daß die Glocke bei gleicher Leistung kleiner gehalten werden kann. Sie besteht darin, daß eine über das Gaseintritts- und Gasaustrittsrohr innerhalb der Schwimmerglocke gestülpte Hülse mit einem Ventil versehen ist, welches das Gasableitungsrohr bei sinkender Glocke erst öffnet, wenn ein entsprechend der Tauchhöhe der Hülse erhöhter Druck innerhalb der Hülse erreicht ist. Eine weitere Verbesserung der Einrichtung besteht darin, daß ein außerhalb der Hülse in den Gasraum der Glocke hineinragendes Gasableitungsrohr durch eine mit Tauchverschluß versehene Hülse von gleicher Tauchtiefe geöffnet und geschlossen wird. In den Abb. z bis 3 ist die Erfindung veranschaulicht.
  • Der Entwickler besteht nach Abb. z aus einer Absperrvorrichtung, die auf oder in dem Gasaustrittsrohr (2o) angebracht wird; sie hat den Zweck, dem Gas innerhalb der Glocke während des normalen Betriebes den Weg durch Rohr 2o zu versperren. Das Ventil schließt sich bei untenstehender Glocke und öffnet sich beim Heben derselben. Wird bei hochstehender Glocke Gas entnommen, so wird zunächst der Vorrat aus der Glocke verbraucht. Der Gasvorrat tritt durch die Öffnung des Ventils 21 durch Rohr 2o in die Entnahmeleitung, und zwar so lange, bis das Ventil 21 durch das Glockengewicht geschlossen wird. Gleichzeitig drückt die Glocke auf das auf der oberen Öffnung- des Gasaustrittsrohres =2 sitzende Ventil 13, wodurch die Gaserzeugung innerhalb der Haube 6 infolge Steigens des Entwicklerwassers beginnt.
  • Das Gas gelangt bei tiefstehender Glocke dauernd durch die Öffnung des Rohres z2 in die Entnahmeleitung und steht dabei unter dem Druck der Wassersäule S1: Nach Beendigung der Gasabnahmen tritt das Gas der Nachvergasung unter dem unteren Rand der Hülse 18 durch das Wasser in die Glocke 3, hebt diese, wodurch das Ventil =3 sich schließt und das Ventil 21 geöffnet wird. Beginnt die Gasabnahme von neuen, so wird zunächst die Glocke 3, wie vorbeschrieben, durch Rohr 2o geleert, und zwar unter dem stets gleichen Druck, bis die sinkende Glocke 3 das Ventil 13 öffnet und die Gaserzeugung mit dem gleichbleibenden höheren Druck der Wassersäule S1 erfolgt.
  • Abb. 2 stellt eine andere Ausführungsform dar. Die beiden Ventile 21 und 13 (Abb. i) sind hier zusammen angeordnet in Ventil 2q..
  • Das Ventil 2q. ist so eingerichtet, daß es die untere in die Hilfsglocke mündende Ventilöffnung 26 freigibt, sobald die über ihm liegende Ventilöffnung 28 geschlossen ist.
  • Der Gasvorrat tritt bei hochstehender Glocke aus dem Gasraum durch die Ventilöffnung 27 und durch das Austrittsrohr 29 zur Abnahmestelle, und zwar so lange, bis die Glocke durch Druck auf die Spindel 23 die Öffnung 28 schließt und die untere Ventilöffnung 28 freigibt. Hierdurch wird das in der Hülse 23 befindliche Gas verbraucht, wodurch der Wasserspiegel innerhalb der Hülse und im Innern der Hauben 6 steigt. Das sich hier bildende Gas -gelangt durch das Rohr io in den Sperrwasserbehälter q., durch das Rohr ii und die Öffnung 26 sowie durch das Rohr 29 unter dem DruckeSl zur Verbrauchsleitung. Der ständige Wasserwechsel vollzieht sieh in der oben bei Erläuterung der Abb. i beschriebenen Art und Weise. Nach Beendigung der Gasabnahme tritt das Gas unterhalb der Hülse 23 unter die Glocke 3. Diese steigt, wodurch die Ventilöffnung 26 sich schließt und die obere Ventilöffnung 28 freigegeben wird. Bei erneuter Gasabnahme wird wieder zuerst der in der Glocke 3 sich befindende Gasvorrat verbraucht, bis sie beim Sinken die Ventilöffnungen 28 und z6 freigibt, worauf sich die eben beschriebenen Vorgänge wiederholen.
  • Nach Abb. 3 sind die Ventile 21 der Abb. i und 28 der Abb. 2 durch einen Wasserverschluß 3o ersetzt. Dieser Wasserverschluß 30 ist so eingerichtet, daß es einer Füllung von außen her und einer Kontrolle seines Wasserstandes nicht bedarf, daß er sich vielmehr selbsttätig mit Wasser aus der Gasometertasse i füllt und durch den Betriebsdruck sich selbsttätig regelt. Beim Aufsetzen der Hülse auf das Ventil 13 steigt das Wasser innerhalb der Glocke 3 von der Ebene 1-m bis zur Höhe n-o, das Wasser fließt durch die Öffnung des Rohres 32 in den Wasserverschluß. Im nächsten Augenblick wird das überflüssige in den Wasserverschluß befindliche Wasser durch den im Rohr i2 und 31 auftretenden Betriebsdruck S1 wieder durch Rohr 32 herausgedrängt.
  • Die in Abb. 3 dargestellte Ausführung ist im übrigen die gleiche wie in Abb. i. Bei hochstehender Glocke tritt bei Beginn der Gasabnahme der Gasvorrat der Glocke 3 durch das Rohr 32 durch das Wasser der Vorlage 3o und durch das Rohr 31 zur Abnahmestelle, und zwar bis die Glocke, wie oben beschrieben, das Ventil 13 öffnet und in der vorbeschriebenen Weise das Gas unter dem Druck S1 sich entwickelt. Für das durch das Rohr 12 strömende Gas ist der gleichzeitige Austritt in die Glocke unmöglich, weil über dem Wasserspiegel der Vorlage 3o der Druck das Wasser in Rohr 32 hochtreibt und der Ausgang so -abgesperrt wird. Die Nachvergasung kann nur auf dem Wege -durch die Wassersäule unten aus der Hülse 16 in die Glocke 3 gelangen.
  • Die Abbildungen stellen nur Ausführungsbeispiele dar.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Acetylenentwickler nach dem Berührungs- und Verdrängungssystem, dadurch gekennzeichnet, daß eine über das Gaseintritts- und Gasaustrittsrohr innerhalb der Schwimmerglocke gestülpte Hülse mit einem Ventil versehen ist, welches das Gasableitungsrohr bei sinkender Glocke erst öffnet, wenn ein entsprechend der Tauchhöhe der Hülse erhöhter Druck innerhalb der Hülse erreicht ist.
  2. 2. Acetylenentwickler nach Anspruch i,. dadurch gekennzeichnet, daß ein außerhalb der Hülse in den Gasraum der Glocke hineinragendes Gasableitungsrohr durch eine mit Tauchverschluß versehene Hülse von; gleicher Tauchtiefe geöffnet und geschlossen wird.
DEM103970D 1928-03-17 1928-03-17 Acetylenentwickler nach dem Verdraengungs- und Beruehrungssystem Expired DE477785C (de)

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