DE60008232T2 - Polyacetalharze mit vermindertem formaldehydgeruch - Google Patents

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DE60008232T2
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Robert James Kassal
Kenichi Utsunomiya-shi Shinohara
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Description

  • HINTERGRUND DER ERFINDUNG GEBIET DER ERFINDUNG
  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine neue Polyacetalharzzusammensetzung und daraus geformte Gegenstände, welche ausgezeichnete Wärmestabilität, Heißluftofenalterung und Formbarkeit ebenso wie einen beträchtlich verminderten Formaldehydgeruch für abgepackte Harze und Formteile hat.
  • HINTERGRUND
  • Polyacetalharze, die durch Polymerisieren eines Ausgangsmaterials, umfassend hauptsächlich Formaldehydmonomer oder Trioxan, ein Trimeres von Formaldehyd, hergestellt werden, zeigen ausgezeichnete mechanische und physikalische Eigenschaften, wie beispielsweise Zugfestigkeit, Steifigkeit ebenso wie Ermüdungsbeständigkeit, Gleitbeständigkeit, chemische Beständigkeit und dergleichen. Die Harze werden aufgrund ihrer ausgezeichneten physikalischen Eigenschaften (wie beispielsweise mechanische und elektrische Eigenschaften) und chemischen Eigenschaften als technisches Kunststoffmaterial in verschiedenen Anwendungen ausgiebig verwendet. Jedoch können die Harze gelegentlich Spuren von Formaldehyd, aus welchem sie hergestellt wurden, freisetzen, sogar bei Raumtemperatur. Ähnlich können Formgegenstände, die aus Polyacetalharzen hergestellt sind, ebenfalls Spuren von Formaldehyd freisetzen, was unter bestimmten Umständen Formteile weniger wünschenswert machen kann.
  • Die US-Patentschrift 5866671 offenbart Polyacetalzusammensetzungen, die saure Hydantoin- und Imidazolderivate mit verminderten Geruchsniveaus enthalten.
  • Es gibt noch einen Bedarf für Mittel zur Verringerung des Formaldehydgeruchs in Polyacetalharzen, ebenso wie desjenigen, der in Gegenständen, die aus Polyacetalharzen geformt sind, entstehen kann.
  • DE-A-15 69 286 betrifft Polyacetalharze, deren hydrolytische Stabilität durch die Zugabe von bestimmtem α,α-disubstituierten aliphatischen Amin verbessert wird.
  • Das Problem des Formaldehydgeruches wird in JP-A-8208946 erkannt und das Problem wird durch die Einmischung von Dicyandiamid gelöst.
  • ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
  • Die Erfinder haben überraschenderweise eine neue Zusammensetzung gefunden, umfassend:
    • a) ein Polyacetalharz; und
    • b) eine ausreichende Menge von mindestens einem geruchsvermindernden Zusatzstoff, um die Formaldehydkonzentration des Harzes auf weniger als 50% zu verringern. Der geruchsvermindernde Zusatzstoff ist aus der Gruppe, bestehend aus: (i) einer primären oder sekundären wasserlöslichen Aminoverbindung mit niedrigem Molekulargewicht mit geringer Flüchtigkeit, enthaltend mindestens eine Aminogruppe und zwei oder mehrere Kohlenstoffatome, und mit einer schwachen Basizität mit einem pKb in dem Bereich von 2–8; (ii) Succinimid; (iii) Anthranilsäure; (iv) 4-Aminobenzoesäure und Gemischen davon, ausgewählt.
  • Die Erfindung betrifft auch eine neue Zusammensetzung, umfassend a) ein Polyacetalharz; eine ausreichende Menge von mindestens b) einem geruchsvermindernden Zusatzstoff, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus (i) einer primären oder sekundären wasserlöslichen Aminoverbindung mit niedrigem Molekulargewicht mit geringer Flüchtigkeit, enthaltend mindestens eine Aminogruppe und zwei oder mehrere Kohlenstoffatome, und mit einer schwachen Basizität mit einem pKb in dem Bereich von 2–8; (ii) Succinimid; (iii) Anthranilsäure; (iv) 4-Aminobenzoesäure; und c) eine schwach saure organische cyclische Verbindung mit einer aktiven Iminogruppe, um einen synergistischen Effekt bei der Verringerung des Formaldehydgeruchs um mindestens die Hälfte bereitzustellen.
  • AUSFÜHRLICHE BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG POLYACETALHARZE
  • Das Polyacetal-Basisharz, das in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, ist ein Polymer mit hohem Molekulargewicht, bestehend aus sich wiederholenden Oxymethyleneinheiten (-CH2O-), welches aus Polyoxymethylen-Homopolymeren, -Copolymeren (einschließlich -Blockcopolymeren) und -Terpolymeren, umfassend Oxymethyleneinheiten und eine geringere Menge anderer konstituierender Einheiten, ausgewählt werden kann.
  • Die Polyacetale, die in den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können überdies linear, verzweigt oder vernetzt sein, wobei ihre Endgruppen entweder nicht geschützt sind oder geschützt sind. Das Polyacetalharz hat im allgemeinen ein zahlenmittleres Molekulargewicht in dem Bereich von 5000 bis 100000, vorzugsweise 10000 bis 70000. Das Molekulargewicht kann bequem durch Gelpermeationschromatographie in m-Kresol bei 160°C unter Verwendung einer Du-Pont-PSM-Ausrüstung mit bimodaler Säule mit nominaler Porengröße von 60 und 1000 Angström gemessen werden.
  • Das Polyacetal, das in der vorliegenden Erfindung verwendet wird, kann entweder ein Homopolymer, ein Copolymer oder ein Gemisch davon sein. Das bevorzugte Homopolymer wird im allgemeinen durch die Polymerisation von wasserfreiem Formaldehyd oder einem cyclischen Trimer davon, d. h. Trioxan, hergestellt. Im allgemeinen wird das Homopolymer gegen thermische Zersetzung stabilisiert, indem die Endgruppen mit einer geeigneten Einheit mit im Vergleich zu den Oxymethylengruppen größerer Stabilität abgeschlossen werden. Das bevorzugte Copolymer andererseits ist ein Polymer mit hohem Molekulargewicht, umfassend zwischen etwa 85 und 99,9% sich wiederholender Oxymethyleneinheiten, statistisch duchsetzt mit höheren Oxyalkyleneinheiten (z. B. mit zwei oder mehreren benachbarten Kohlenstoffatomen).
  • Copolymere können ein oder mehrere Comonomere enthalten, wie beispielsweise diejenigen, die allgemein bei der Herstellung von Polyacetalzusammensetzungen verwendet werden. Comonomere, die häufiger verwendet werden, schließen Alkylenoxide mit 2–12 Kohlenstoffatomen und ihre cyclischen Additionsprodukte mit Formaldehyd ein. Die Menge von Comonomer soll nicht mehr als 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise nicht mehr als 15 Gewichtsprozent und meisten bevorzugt etwa 20 Gewichtsprozent betragen. Das am meisten bevorzugte Comonomer ist Ethylenoxid. Im allgemeinen wird Polyacetal-Homopolymer gegenüber -Copolymer wegen seiner größeren Steifigkeit bevorzugt. Zu bevorzugten Polyacetal-Homopolymeren gehören diejenigen, deren endständige Hydroxylgruppen durch eine chemische Reaktion zur Erzeugung von Ester- oder Ethergruppen, vorzugsweise Acetat- bzw. Methoxygruppen, abgeschlossen worden sind.
  • ZUSATZSTOFFE
  • Zu den geruchsvermindernden Zusatzstoffen der vorliegenden Erfindung gehören: i) eine wasserlösliche, primäre oder sekundäre Aminoverbindung mit niedrigem Molekulargewicht, enthaltend mindestens eine Aminogruppe und zwei oder mehrere Kohlenstoffatome, und mit einer schwachen Basizität mit einem pKb in dem Bereich von 2–8; (ii) Succinimid; (iii) Anthranilsäure; (iv) 4-Aminobenzoesäure und Gemische davon.
  • Im Hinblick auf die wasserlöslichen, primären oder sekundären Aminoverbindungen mit niedrigem Molekulargewicht, enthaltend mindestens eine Aminogruppe und zwei oder mehrere Kohlenstoffatome, ist für die Anzahl der Aminogruppe(n) keine besondere Begrenzung auferlegt. Die Aminoverbindungen können eine aliphatische, alicyclische, aromatische oder heterocyclische Gruppe mit zwei oder mehreren Kohlenstoffatomen sein. Die Aminoverbindungen können eine oder mehrere Gruppen enthalten, die andere sind als (eine) Aminogruppe(n), zum Beispiel Hydroxyl-, Ester-, Ether-, Carboxyl-, Carbonyl-, Amido-, Imido-, Sulfon-, Carboxamido-, Imino- und/oder ungesättigte Gruppen.
  • Die wasserlöslichen, primären oder sekundären Aminoverbindungen mit niedrigem Molekulargewicht sind dadurch gekennzeichnet, daß sie schwache Basen sind, d.h. eine Basizität mit pKb's in dem Bereich von etwa 2 bis 8 haben, vorzugsweise sehr schwache Basen sind, d.h. eine Basizität mit pKb's in dem Bereich von etwa 4 bis 8 haben.
  • Die wasserlöslichen, primären oder sekundären Aminoverbindungen mit niedrigem Molekulargewicht sind weiterhin daduch gekennzeichnet, daß sie eine geringe Flüchtigkeit haben, d. h. der Siedepunkt der Aminoverbindungen ist wie folgt: TSdp. > TSmp. –60°C, wobei TSdp. der Siedepunkt der Aminoverbindungen ist und TSmp. der Schmelzpunkt des Polyacetal-Basisharzes ist.
  • Zu speziellen Beispielen derartiger wasserlöslicher, primärer oder sekundärer Aminoverbindungen mit niedrigem Molekulargewicht gehören, ohne aber darauf begrenzt zu sein, z. B. Monoethanolamin, Diethanolamin, Alkylaminobenzoate wie beispielsweise Ethyl-p-aminobenzoat, Methylanthranilat und Butyl-m-aminobenzoat.
  • Ethyl-p-aminobenzoat wird zur Verwendung als wasserlösliche, primäre oder sekundäre Aminoverbindung mit niedrigem Molekulargewicht gemäß dieser Erfindung bevorzugt.
  • Die Menge der geruchsvermindernden Zusatzstoffe, die den Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung zuzusetzen sind, sollte in einer ausreichenden Menge sein, um den Formaldehydgehalt des Harzes oder seiner Formteile um die Hälfte zu verringern. Der Anteil der Zusatzstoffe beträgt etwa 0,01–10 Gewichtsteile, vorzugsweise 0,02–5 Gewichtsteile und am meisten bevorzugt 0,05–2 Gewichtsteile pro 100 Gewichtsteile des Polyacetalharzes.
  • ANDERE ZUSATZSTOFFE
  • Die Zusammensetzung der vorliegenden Erfindung kann weiterhin einen oder mehrere gewöhnliche Zusatzstoffe einschließlich: Schmiermittel; keimbildende Mittel: Formtrennmittel; Antistatikmittel; grenzflächenaktive Mittel; organische polymere Materialien; anorganische, organische, faserige, körnige oder tafelförmige Füllstoffe, Antioxidationsmittel, Pigmente, Färbemittel, Ruß, Verstärkungsmittel und Füllstoffe wie beispielsweise eine Glasfaser usw. in einer derartigen Menge enthalten, um nicht die Wirkungen dieser Erfindung aufzuheben.
  • Zu typischen Schmiermitteln, die verwendet werden können, gehören, ohne aber darauf begrenzt zu sein, Silicontypen, wie beispielsweise Dimethylpolysiloxane und ihre Modifizierungen; Oleinsäureamide; Alkylsäureamide, z. B. Stearinsäureamidtypen; Schmiermittel vom Typ eines Bisfettsäureamids wie beispielsweise Bisamide; Schmiermittel vom Typ eines nichtionischen grenzflächenaktiven Mittels; Wachse als Schmiermittel vom Typ eines Kohlenwasserstoffs, Chlorkohlenwasserstoffe, Fluorkohlenstoffe; Schmiermittel vom Typ einer Fettsäure einschließlich Oxyfettsäure; Schmiermittel vom Typ eines Esters einschließlich Ester niederer Alkohole mit Fettsäuren; Schmiermittel vom Typ eines Alkohols einschließlich mehrwertiger Alkohole, Polyglycole, Polyglycerole; und Metallseifen, wie beispielsweise von Lawinsäure, Stearinsäure usw. mit Metallen.
  • Außerdem ist es wünschenswert, ein Antioxidationsmittel hinzuzufügen, um oxidative Schädigung des Harzes zu verhindern. Antioxidationsmittel vom Typ eines gehinderten Phenols werden bevorzugt und diejenigen Antioxidationsmittel mit einem Schmelzpunkt höher als 100°C, speziell über 120°C, werden am meisten bevorzugt.
  • Es ist auch wünschenswert, zu der Zusammensetzung dieser Erfindung als Formaldehydfänger Wärmestabilisatoren, wie beispielsweise Polyamidharze, Amidverbindungen, Harnstoffderivate und Triazinderivate, hinzuzugeben.
  • Geeignete Polyamidharze schließen Polyamidverbindungen, besonders Nylonterpolymere, hydroxyhaltige Polymere und nichtschmelzende stickstoff- oder hydroxyhaltige Verbindungen ein, z. B. Polyamid 6, Polyamid-6/12-Copolymer, Polyamid-6/66/610-Terpolymer, Polyamid-6/66/612-Terpolymer, Ethylen-Vinylalkohol-Copolymer, Acrylamid(co)polymer, Acrylamid/N,N-Methylenbisacrylamid-Copolymer, Stearinsäuremonoglycerid und Poly-beta-alanin und dergleichen.
  • Geeignete Amidverbindungen sind Stearinsäureamid, Oleinsäureamid, Erucasäureamid, Ethylendiamindistearinsäureamid, Ethylendiamindibehensäureamid, Hexamethylendiamindistearinsäureamid, Ethylendiamindioleinsäureamid, Ethylendiamindierucasäureamid, Xylylendiamindierucasäureamid, Di(xylylendiaminstearinsäureamid)sebacinsäure und dergleichen.
  • Geeignete Harnstoffderivate sind N-Phenylharnstoff, N,N'-Diphenylharnstoff N-Phenylthioharnstoff N,N'-Diphenylthioharnstoff und dergleichen.
  • Geeignete Triazinderivate sind Melamin, Benzoguanamin, N-Phenylmelamin, N,N''-Diphenylmelamin, N-Methylolmelamin, N,N'-Trimethylolmelamin, 2,4-Diamino-6-cyclohexyltriazin und dergleichen.
  • Diese Wärmestabilisatoren können einzeln oder in Kombination verwendet werden. Von diesen werden Nylon 66, Poly-beta-alanin, Ethylendiamindistearinsäureamid, Ethylendiamindibehensäureamid, Ethylendiamindierucasäureamid, Di(xylylendiaminstearinsäureamid)sebacinsäureamid bevorzugt.
  • HERSTELLUNG
  • Die Zusammensetzungen der vorliegenden Erfindung können durch ein beliebiges Mittel der Compoundierung hergestellt werden. Die Zusatzstoffe können als trockene Pulver, als Konzentrate ("Masterbatch"), als Dispersionen oder als Lösungen hinzugegeben werden. Ein bevorzugtes Verfahren der Einbringung beinhaltet die Zugabe der geruchsvermindernden Zusatzstoffe zu Polyacetalharzpellets, um die Pellets zu beschichten, und wobei dadurch die Gemische in einem Extruder oder einem Spritzgießer gemischt werden. Außerdem können die geruchsvermindernden Zusatzstoffe zu der gleichen Zeit in das Polyacetalharz compoundiert werden, zu der andere Zusatzstoffe, wie beispielsweise thermische Stabilisatoren, Antioxidationsmittel, Füllstoffe usw., darin compoundiert werden. Die Zusatzstoffe können in der Form von Teilchen oder in geschmolzenem Zustand hinzugesetzt werden.
  • Formteile aus diesen Polyacetalharzzusammensetzungen können durch einen beliebigen Formgebungsprozeß geformt werden, der auf dem Fachgebiet der Formung von Kunststoffen herkömmlich ist, einschließlich Formpressen, Vakuumformen, Spritzgießformen, Extrusionsformen, Blasformen, Rotationsformen, Schmelzspinnen und Wärmeformen. Spritzgießformen wird besonders bevorzugt. Während des Spritzgießformens der beanspruchten Zusammensetzungen wurden Formablagerungen, die an der Form anhafteten, visuell bewertet und wurden kaum beobachtet oder überhaupt nicht gefunden.
  • BEISPIELE
  • In den Beispielen und Vergleichsbeispielen wurden die charakteristischen Eigenschaften der Acetalharzzusammensetzungen und Formlinge wie folgt bestimmt:
  • TEST DER THERMISCHEN STABILITÄT
  • Zwei Gramm Harzpellets wurden 30 Minuten lang bei 250°C in einer Stickstoffatmosphäre geschmolzen. Das Formaldehydgas, das durch die Zersetzung des Harzes erzeugt wurde, wurde in eine 4%ige wässerige Natriumbisulfitlösung eingeleitet, nachfolgend mit einer 0,1 N Chlorwasserstoffsäure (HCl) titriert. Die Menge des erzeugten Formaldehydgases (TEF) wird durch die folgende Formel ausgedrückt: Menge von erzeugtem Formaldehyd (%) = 30,03 NV/S × 100 wobei V die Menge von HCl in ml war, die für das Titrieren nach 30 Minuten erforderlich war, N die Normalität in ml von HCl war, S die Menge der Probe in Gramm war und 30,03 das Molekulargewicht von Formaldehyd war.
  • GERUCHSTEST 1 – PELLETS
  • 100 g Harzpellets wurden in 300-ml-Polyethylen-Behältern verschlossen und bei verschiedenen Temperaturen gehalten: Raumtemperatur, 50°C und 80°C. Am Beginn des Tests, dann nach 1 bzw. 2 Stunden wurden unter Verwendung einer Spritze 10 ml Gas aus den Behältern entnommen und die Formaldehydkonzentration wurde unter Verwendung einer Gasphasenmeßeinrichtung, hergestellt von Lion Company, genannt Formaldemeter Mark II, gemessen.
  • GERUCHSTEST 2 – PELLETS
  • Harzpellets wurden bei Raumtemperatur in verschlossenen 50-lb-Beuteln, hergestellt aus Polyethylen, aufbewahrt. Gasproben wurden getestet, indem 1 cm3 Gas aus den verschlossenen Beuteln entnommen wurde und die Formaldehydkonzentration unter Verwendung der Gasphasenmeßeinrichtung Formaldemeter Mark II gemessen wurde.
  • GERUCHSTEST 3 – TESTS MIT GEFORMTEN ZUGSTÄBEN
  • 1/16"-Zugstäbe wurden aus einer Kontrollzusammensetzung ebenso wie aus den beanspruchten Zusammensetzungen geformt. Die Zugstäbe wurden bei Raumtemperatur in verschlossenen 1-Gallone-Polyethylenbehältern aufbewahrt. Die Gasproben wurden getestet, indem 1 cm3 Gas aus den verschlossenen Behältern entnommen wurde und die Formaldehydgehalte unter Verwendung eines Formaldemeters Mark II gemessen wurden.
  • GERUCHSTEST 4 – TEST MIT FORMTEILEN
  • Formteile wurden aus den beanspruchten Zusammensetzungen geformt, in verschlossenen 300-ml-Polyethylen-Behältern bei verschiedenen Temperaturen, 50°C und 80°C, gehalten. Gasproben wurden getestet, indem 1 cm3 Gas aus den verschlossenen Behältern entnommen wurde und die Formaldehydgehalte unter Verwendung eines Formaldemeters Mark II von der Lion Company gemessen wurden.
  • KOMPONENTEN
  • Die in den nachfolgenden Beispielen verwendeten Polyacetalharze waren:
    • 1. Polyacetal A, erhältlich von E. I. Du Pont de Nemours and Company in Wilmington, Delaware, USA ("DuPont"), mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von etwa 37000;
    • 2. Polyacetal B, erhältlich von DuPont, mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von etwa 30000;
    • 3. Polyacetal C, ebenfalls erhältlich von DuPont, mit einem zahlenmittleren Molekulargewicht von etwa 77000; und
    • 4. Polyacetal D, erhältlich von Polyplastics, Japan, unter dem Handelsnamen Duracon® M25.
  • Die in den Beispielen verwendeten Zusatzstoffe sind wie in den nachstehenden Tabellen aufgelistet. In den Beispielen ist THAM Tris(hydroxymethyl)aminomethan, ist EPA Ethyl-p-aminobenzoat, ist AEPD 2-Amino-2-ethyl-propandiol und ist AMP 2-Amino-2-methylpropanol.
  • HERSTELLUNGEN
  • Das Polyacetalharz wurde in einem Extruder mit den Zusatzstoffen gemischt und das so erhaltene Harz wurde pelletisiert und in einigen Fällen zu Formteilen geformt. Die Proben wurden durch den Test der thermischen Wärmestabilität und die verschiedenen Geruchsteste bewertet. Vergleichsbeispiele waren diejenigen, die durch Verarbeitung von ähnlichem Polyacetal ohne überhaupt irgendwelche geruchsvermindernden Zusatzstoffe erhalten wurden.
  • Die Ergebnisse der Bewertung sind in den nachstehenden Tabellen aufgelistet, wobei sie demonstrieren, daß die Beispiele unter Verwendung der Zusatzstoffe der vorliegenden Erfindung imstande waren, die Formaldehydgerüche in Harz zu unterdrücken, ohne die Schmelzstabilität der Harze ernstlich nachteilig zu beeinflussen.
  • In der ersten Gruppe von Versuchen wurde Polyacetal B verwendet und die Formaldehydgehalte wurden unter Verwendung des Tests der thermischen Stabilität ebenso wie beispielsweise des Geruchstests 1 (Pellets in 300-ml-PE-Flasche) gemessen: TABELLE 1
    Figure 00070001
  • In der nächsten Gruppe von Versuchen wurde Polyacetal A verwendet und die Formaldehydgehalte wurden unter Verwendung des Tests der thermischen Stabilität ebenso wie des Geruchstests 2 (verschlossene 50-lb-PE-Beutel) gemessen. TABELLE 2
    Figure 00070002
  • In der dritten Gruppe von Versuchen wurden die Polyacetale C und D verwendet und die Formaldehydgehalte wurden durch die Geruchstests 1 (Pellets in 300-ml-PE-Flasche) gemessen: TABELLE 3
    Figure 00070003
  • In Tabelle 4 wurde Polyacetalharz A verwendet und die Formaldehydgehalte wurden über die Geruchstests 2 (verschlossene 50-lb-Beutel) und 3 (Zugstabproben) gemessen. In einigen der Beispiele wurde eine saure organische cyclische Verbindung mit einer aktiven Iminogruppe wie beispielsweise 5,5-Dimethylhydantoin (DMH) dem Zusatzstoff der vorliegenden Erfindung zugesetzt.
  • Es wurde gefunden, daß die Kombination der geruchsvermindernden Zusatzstoffe der Erfindung mit der schwach sauren Iminoverbindung einen synergistischen Effekt bei der Verringerung von Formaldehydgeruch hat: TABELLE 4
    Figure 00080001
  • In einer anderen Gruppe von Beispielen wurde Polyacetat B verwendet und die Formaldehydgehalte wurden unter Verwendung des Geruchstests 1 (Pellets in PE-Flaschen) gemessen. TABELLE 5
    Figure 00080002
  • Die Beispiele wurden mit 30 g Formteilen aus Polyacetal B wiederholt und die Formaldehydgehalte wurden unter Verwendung des Geruchstests 4 (Formteile in 300-ml-PE-Flasche) gemessen, was den synergistischen Effekt einer Kombination der geruchsvermindernden Zusatzstoffe der Erfindung mit einer schwach sauren organischen cyclischen Verbindung mit einer aktiven Iminogruppe, wie beispielsweise 5,5-Dimethylhydantoin (DMH), bestätigte: TABELLE 6
    Figure 00080003

Claims (19)

  1. Polyacetalharzzusammensetzung, umfassend (a) ein Polyacetalharz und (b) einen oder mehrere Bestandteile aus der Gruppe von geruchsvermindernden Zusatzstoffen, bestehend aus (i) Succinimid; und (ii) einer primären oder sekundären wasserlöslichen Aminoverbindung mit niedrigem Molekulargewicht mit geringer Flüchtigkeit, enthaltend mindestens eine Aminogruppe und zwei oder mehrere Kohlenstoffatome, und mit einem pKb in dem Bereich von 2–8, ausgenommen und ausschließend diejenigen Aminoverbindungen, beschrieben durch die Formel
    Figure 00090001
    wobei R4, R5 und R6 aus der Klasse, bestehend aus Hydroxyalkylgruppen mit 1–4 Kohlenstoffatomen und Alkylgruppen mit 1–9 Kohlenstoffatomen, ausgewählt sind und die R7- und R8-Gruppen aus der Klasse, bestehend aus Wasserstoff und Alkylgruppen mit 1–4 Kohlenstoffatomen, ausgewählt sind; wobei die Aminoverbindung mit geringer Flüchtigkeit durch TSdp. > TSmp. – 60°C gekennzeichnet ist, wo TSdp. der Siedepunkt der Aminoverbindung ist und TSmp. der Schmelzpunkt des Polyacetalharzes ist; und wobei die Zusammensetzung durch eine Formaldehydkonzentration bei Raumtemperatur gekennzeichnet ist, die geringer als etwa 50% der Formaldehydkonzentration des Polyacetalharzes selbst ist.
  2. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Aminoverbindung einen pKb in dem Bereich von etwa 4–8 hat.
  3. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Aminoverbindung aus der Gruppe, bestehend aus Diethanolamin, Ethyl p-aminobenzoat, Methylanthranilat, Butyl-m-aminobenzoat und Gemischen davon, ausgewählt ist.
  4. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei die Aminoverbindung Ethyl p-aminobenzoat ist.
  5. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei der geruchsvermindernde Zusatzstoff in der Zusammensetzung in einem Anteil von etwa 0,01–10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteilen des Polyacetalharzes vorhanden ist.
  6. Zusammensetzung nach Anspruch 1, wobei das Polyacetalharz ein Acetalcopolymer ist.
  7. Zusammensetzung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend eine organische cyclische Verbindung mit einer aktiven Iminogruppe entsprechend der Formel
    Figure 00100001
    wobei R1, R2 und R3 zweiwertige organische Reste sind.
  8. Zusammensetzung nach Anspruch 1, weiterhin umfassend mindestens einen Zusatzstoff, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus keimbildenden Mitteln, Formtrennmitteln, grenzflächenaktiven Mitteln, Stabilisatoren, schlagzähmachenden Zusatzstoffen, Verstärkungsmitteln, Antistatikmitteln, Antioxidationsmitteln, Weichmachern, Schmiermitteln, Füllstoffen und Färbemitteln.
  9. Polyacetalharzzusammensetzung, umfassend (a) ein Polyacetalharz und (b) einen geruchsvermindernden Zusatzstoff, ausgewählt aus Anthranilsäure, 4-Aminobenzoesäure und einem Gemisch davon, wobei die Zusammensetzung durch eine Formaldehydkonzentration bei Raumtemperatur gekennzeichnet ist, die geringer als etwa 50% der Formaldehydkonzentration des Polyacetalharzes selbst ist.
  10. Zusammensetzung nach Anspruch 9, wobei der geruchsvermindernde Zusatzstoff in der Zusammensetzung in einem Anteil von etwa 0,01–10 Gewichtsteilen pro 100 Gewichtsteilen des Polyacetalharzes vorhanden ist.
  11. Zusammensetzung nach Anspruch 9, wobei das Polyacetalharz ein Acetalcopolymer ist.
  12. Zusammensetzung nach Anspruch 9, weiterhin umfassend eine organische cyclische Verbindung mit einer aktiven Iminogruppe entsprechend der Formel
    Figure 00100002
    wobei R1, R2 und R3 zweiwertige organische Reste sind.
  13. Zusammensetzung nach Anspruch 9, weiterhin umfassend mindestens einen Zusatzstoff, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus keimbildenden Mitteln, Formtrennmitteln, grenzflächenaktiven Mitteln, Stabilisatoren, schlagzähmachenden Zusatzstoffen, Verstärkungsmitteln, Antistatikmitteln, Antioxidationsmitteln, Weichmachern, Schmiermitteln, Füllstoffen und Färbemitteln.
  14. Formgegenstand, hergestellt aus einer Zusammensetzung nach Anspruch 1.
  15. Formgegenstand, hergestellt aus einer Zusammensetzung nach Anspruch 9.
  16. Verfahren zur Verringerung der Formaldehydkonzentration eines Teils, geformt aus einem Polyacetalharz, umfassend (a) Erzeugen einer Zusammensetzung, umfassend (i) ein Polyacetalharz und (ii) einen oder mehrere Bestandteile aus der Gruppe von geruchsvermindernden Zusatzstoffen, bestehend aus (A) Succinimid; und (B) einer primären oder sekundären wasserlöslichen Aminoverbindung mit niedrigem Molekulargewicht mit geringer Flüchtigkeit, enthaltend mindestens eine Aminogruppe und zwei oder mehrere Kohlenstoffatome, und mit einem pKb in dem Bereich von 2–8, ausgenommen und ausschließend diejenigen Aminoverbindungen, beschrieben durch die Formel
    Figure 00110001
    wobei R4, R5 und R6 aus der Klasse, bestehend aus Hydroxyalkylgruppen mit 1–4 Kohlenstoffatomen und Alkylgruppen mit 1–9 Kohlenstoffatomen, ausgewählt sind und die R7- und R8-Gruppen aus der Klasse, bestehend aus Wasserstoff und Alkylgruppen mit 1–4 Kohlenstoffatomen, ausgewählt sind; wobei die Aminoverbindung mit geringer Flüchtigkeit durch TSdp. > TSmp. – 60°C gekennzeichnet ist, wo TSdp. der Siedepunkt der Aminoverbindung ist und TSmp. der Schmelzpunkt des Polyacetalharzes ist; und wobei die Zusammensetzung durch eine Formaldehydkonzentration bei Raumtemperatur gekennzeichnet ist, die geringer als etwa 50% der Formaldehydkonzentration des Polyacetalharzes selbst ist; und (b) Formen des Teils aus der Zusammensetzung.
  17. Verfahren nach Anspruch 16, weiterhin umfassend den Schritt, als Aminoverbindung einen Bestandteil aus der Gruppe, bestehend aus Diethanolamin, Ethyl-p-aminobenzoat, Methylanthranilat, Butyl- m-aminobenzoat und Gemischen davon, auszuwählen.
  18. Verfahren nach Anspruch 16, weiterhin umfassend den Schritt, als Aminoverbindung Ethyl paminobenzoat auszuwählen.
  19. Verfahren zur Verringerung der Formaldehydkonzentration eines Teils, geformt aus einem Polyacetalharz, umfassend (a) Erzeugen einer Zusammensetzung, umfassend (i) ein Polyacetalharz und (ii) Anthranilsäure, 4-Aminobenzoesäure oder ein Gemisch davon; wobei die Zusammensetzung durch eine Formaldehydkonzentration bei Raumtemperatur gekennzeichnet ist, die geringer als etwa 50% der Formaldehydkonzentration des Polyacetalharzes selbst ist; und (b) Formen des Teils aus der Zusammensetzung.
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