DE599415C - Vorrichtung zum Befestigen von mit Absatzklammern versehenen Schlittschuhen, Rollschuhen und Eissporen an Schuhen - Google Patents

Vorrichtung zum Befestigen von mit Absatzklammern versehenen Schlittschuhen, Rollschuhen und Eissporen an Schuhen

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DE599415C
DE599415C DED65364D DED0065364D DE599415C DE 599415 C DE599415 C DE 599415C DE D65364 D DED65364 D DE D65364D DE D0065364 D DED0065364 D DE D0065364D DE 599415 C DE599415 C DE 599415C
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skates
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C1/00Skates
    • A63C1/20Skates with fastening means on special metal parts

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Befestigen von mit Absatzklammern versehenen. Schlittschuhen, Rollschuhen und Eissporen an Schuhen Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung der durch Patent 563 350 geschützten Vorrichtung zum Befestigen von mit Absatzklammern versehenen Schlittschuhen, Rollschuhen und Eissporen, welche im wesentlichen aus seitlich am Absatz angebrachten nockenförmigen Erhöhungen bestehen, die als Gegengreifer mit den Greifern der Absatzklammern zusammenwirken und letzteren einen sicheren Angriff und einen festen Halt am Absatz gewähren.
  • Zweck der Zusatzerfindung ist es, die nachträgliche Anbringung dieser Gegengreifer am Absatz zu erleichtern, und zwar so, daß dadurch zugleich eine Anbringung genau an der richtigen Stelle des Absatzes sichergestellt wird.
  • Bei den im Hauptpatent dargestellten Ausführungsformen der vorzugsweise aus Blech gepreßten Gegengreifer sind diese nämlich zur Erzielung einer sicheren Befestigung am Absatz mit verhältnismäßig langen Einschlag- oder Einschraubspitzen versehen. Infolgedessen ist die Anbringung der Gegengreifer in genau richtiger Lage mit gewissen Schwierigkeiten verknüpft, deren Überwindung eine mehr oder weniger große Geschicklichkeit erfordert. Die Anbringung geschieht meist in der Weise, daß zunächst der Schlittschuh in üblicher Weise an die Gegengreifer durch Anziehen der Schraubklammern am Absatz befestigt wird, so daß die vorzugsweise mit einer kreisförmigen Schneide versehenen Klammern einen ringförmigen Eindruck am Absatz erzeugen und damit diejenigen Stellen vorzeichnen, an welchen die Gegengreifer angebracht werden müssen. Der Schlittschuh muß dann erst wieder abgeschraubt werden, und die Anbringung der Gegengreifer an der gezeichneten Stelle kann erfolgen. Dabei tritt aber nicht selten der Fall ein, daß der Gegengreifer schief eingeschlagen oder angeschraubt wird und dann doch nicht die richtige Stellung einnimmt.
  • Gemäß der Zusatzerfindung sind diese Mängel im wesentlichen dadurch vermieden, daß die am Absatz anzubringenden nockenförmigen Gegengreifer selbst keine oder nur sehr kurze Befestigungsmittel aufweisen, so daß sie zwecks Anbringung am Absatz einfach in die Öffnungen der Absatzklammern eingelegt und dann durch Anziehen der Klammern gegen den Absatz vorgedruckt werden können. Bei der so gesicherten richtigen Lage des Gegengreifers kann dann leicht die eigentliche Befestigung durch einen besonderen Befestigungskörper mit Hilfe eines gegebenenfalls durch die Klammeröffnung hindurchgreifenden Schlagwerkzeuges vorgenommen werden. Dabei kann als Befestigungsmittel zweckmäßig ein mehrspitziger Nagel dienen, der von einer aus Blech gepreßten Kopfplatte mit mehreren von ihrem Rande abgebogenen Einschlagspitzen gebildet ist. Ferner kann dieser mehrspitzige Nagel vorzugsweise mit seinen Spitzen in Löchern der Greiferplatte geführt und unter Klemmung darin gehalten sein, so daß beide Teile ein zusammenhängendes Ganzes bilden, das als solches von der Innenseite der Absatzklammer her in deren Öffnung eingesetzt werden kann.
  • Infolge dieser neuen Ausbildung des Gegengreifers und seiner Befestigungsmittel läßt sich dieser auch von ungeübten Personen ohne Schwierigkeit zuverlässig und in genau richtiger Lage anbringen, und zwar zugleich mit der Anbringung des Schlittschuhes selbst, ohne daß letzterer während der Befestigung der Gegengreifer wieder abgenommen zu werden braucht. Ferner wird durch die mehrspitzige Ausbildung des Befestigungsnagels ein unbedingt sicherer Halt unter größtmöglicher Schonung des Absatz-Leders erzielt.
  • Schließlich wird wegen der lose zusammenhängenden Anordnung beider Teile (d. h. des Gegengreifers und seiner Befestigungsmittel) sowohl deren Verkauf und Lagerhaltung als auch die Handhabung ganz wesentlich erleichtert.
  • Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiele dargestellt, und zwar zeigt Fig. i und 2 den eigentlichen Gegengreifer in Draufsicht und Querschnitt, Fig. 3 und q. den mehrspitzigen Befestigungsnagel in Seitenansicht bzw. Ansicht von unten, Fig.5 den Gegengreifer und sein mit den Spitzen darin eingeklemmtes Befestigungsmittel als zusammenhängendes Ganzes, Fig. 6 und 7 die Anbringung des Gegengreifers am Absatz, Fig. 8 einen Absatz mit daran angebrachtem Gegengreifer.
  • In dem dargestellten Beispiel ist a der aus einer tellerförmig gepreßten Blechplatte bestehende Gegengreifer, welcher am Rand seines vertieften Bodens b mit drei Durchlaßöffnungen c für die Zacken des Befestigungsmittels versehen ist. Das Befestigungsmittel besteht, wie aus Fig.3 und q. ersichtlich ist, aus einer Blechplatte d, die an ihrem Rand eine Anzahl von nach hinten abgebogenen Einschlagspitzen f besitzt. Diese Spitzen greifen durch die zugehörigen Öffnungen des Plättchens a hindurch und sind darin mit etwas Klemmung gehalten, so daß, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, beide Teile ein zusammenhängendes Ganzes bilden. Zwecks Anbringung der Gegengreifer wird, wie aus Fig. 6 ersichtlich ist, in die Öffnung einer jeden Absatzklammer g von deren Innenseite her ein Plättchen a mit Befestigungsmittel d eingesteckt und dann die Absatzklammer fest gegen den Absatz k angezogen. Dabei drückt sich der scharfe Außenrand des Gegengreifers a etwas in das Absatzleder ein und hält dadurch im Verein mit der kegeligen Klammeröffnung den Gegengreifer genau in der richtigen Lage fest. Nun kann der im Gegengreifer steckende mehrspitzige Nagel d leicht eingeschlagen werden, und zwar, wie aus Fig. 7 ersichtlich ist, mit Hilfe eines (strichpunktiert angedeuteten) Bolzens i, auf den man mit einem Hammer schlägt. Dabei ist ein schiefes Einschlagen ausgäschlossen, zumal die Befestigungsspitzen f noch durch die Löcher c des Gegengreifers a in einem gewissen Abstand senkrecht über ihre Eintrittsstelle in das Absatzleder geführt sind, und infolge der Verwendung des Schlagbolzens i der Schlag besser seine genaue Richtung erhält. An Stelle eines besonderen Schlagbolzens i kann natürlich auch noch ein anderer geeigneter - Gegenstand, z. B. ein kräftiger Nagel, verwendet werden. Ist auch ein solcher Ersatzgegenstand nicht vorhanden, so kann man auch nach Anziehen der Klammern einfach mit dem Hammer einen Schlag auf den bei Fig. 6 noch -etwas vorstehenden Nagelkopf ausführen, bis dieser mit der Außenfläche der Klammer bündig liegt.
  • Dann hat der Gegengreifer und der Mehrspitznagel im allgemeinen schon so viel Halt und Führung, daß nach Abnehmen des Schlittschuhes das völlige Eintreiben des Mehrspitznagels mit einem gewöhnlichen Hammer erfolgen kann, ohne daß dabei eine Verschiebung des Gegengreifers auftritt.
  • Natürlich ist die Erfindung nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt, sondern es sind auch andere Ausführungsformen möglich, insbesondere könnte der Gegengreifer an Stelle des glatten Messerrandes gegebenenfalls auch einen gezahnten Rand besitzen. Diese Zacken dürfen allerdings nicht so weit vorstehen, daß dadurch die Anbringung der Gegengreifer durch Einlegen in die Absatzklammer und Anziehen dieser unmöglich gemacht wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Befestigen von mit Absatzklammern versehenen Schlittschuhen, Rollschuhen und Eissporen an Schuhen nach Patent 563 35o, dadurch gekennzeichnet, daß die am Absatz (La) anzubringenden nockenförmigen Gegengreifer (a) selbst keine oder nur sehr kurze Befestigungsmittel aufweisen - und zwecks Anbringung am Absatz mit Hilfe der Schlittschuhklammern gegen den Absatz vorgedrückt und dann in der so gesicherten richtigen Lage durch die gesonderten Hauptbefestigungsmittel (d#, gegebenenfalls durch die Öffnung der Schlittschuhklammer (g) hindurch, mit dem Absatze fest verbunden werden können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Befestigungsmittel für den Gegengreifer aus einem mehrspitzigen Nagel besteht, welcher aus einer Kopfplatte (d) mit mehreren von ihrem Rand abgebogenen Einschlagspitzen (f) gebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch r und 2, dadurch gekennzeichnet, daB der mehrspitzige Befestigungsnagel mit seinen Spitzen (f) in Löchern (c) der Gegengreiferplatten (a) geführt und unter Klemmung darin gehalten ist, so daß beide Teile ein lose zusammenhängendes Ganzes bilden. q.: Vorrichtung nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daB der Gegengreifer aus einer tellerförmig geprägten Blechplatte (a) gebildet ist, deren Mittenvertiefung (b) zur Aufnahme der mehrspitzigen Befestigungsplatte (d) dient, während ihr schräger Außenrand ohne längere Befestigungsspitzen ausgeführt ist.
DED65364D 1931-09-24 1933-02-21 Vorrichtung zum Befestigen von mit Absatzklammern versehenen Schlittschuhen, Rollschuhen und Eissporen an Schuhen Expired DE599415C (de)

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