DE597757C - Aufrollbarer Stab, insbesondere fuer Stative, Stuetzen, Traeger - Google Patents

Aufrollbarer Stab, insbesondere fuer Stative, Stuetzen, Traeger

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DE597757C
DE597757C DEG82490D DEG0082490D DE597757C DE 597757 C DE597757 C DE 597757C DE G82490 D DEG82490 D DE G82490D DE G0082490 D DEG0082490 D DE G0082490D DE 597757 C DE597757 C DE 597757C
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toothed belt
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Description

  • Aufrollbarer Stab, insbesondere für Stative, Stützen, Träger Die Erfindung bezieht sich auf einen aufrollbaren Stab, insbesondere für Stative, Stützen, Träger, bestehend aus zwei Metallbändern, die in der Verpackungslage in einem gemeinsamen Gehäuse flach aufgewickelt sind und die sich beim Herausziehen durch Ineinandergreifen von Haken und Ösen selbsttätig zu einem Hohlstab verbinden.
  • Nach dem Hauptpatent werden die Metallbänder dadurch verbunden, daß das eine Band mit durch seitliche Verbreiterungen gebildeten Zähnen in entsprechende Löcher des anderen Bandes zum Eingriff gebracht wird. Das Aufwickelgehäuse besitzt zwei Austrittsöffnungen, aus denen die Bänder getrennt austreten, und denen die für die beiden Bänder gemeinsame Austrittsdüse vorgelagert ist.
  • Die Erfindung bezweckt, den durch das Hauptpatent geschützten Hohlstab und sein Aufwickelgehäuse dahingehend zu verbessern, daß ein störungsfreies Einführen der Zähne des einen in die Löcher des anderen Bandes und eine unbedingt zuverlässige Verbindung der beiden Bänder zu einem ausreichend starren Hohlstab gewährleistet wird.
  • Es hat sich herausgestellt, daß für den Zusammenhalt der zu einem Hohlstab verbundenen Metallbänder die Gestalt der Zähne und Löcher von ausschlaggebender Bedeutung ist, z. B. hat sich die Ausbildung der Löcher in Form von schmalen Schlitzen, gegen deren Längsränder sich die entsprechend rechteckig gestalteten Zähne flach anlegen, als unzweckmäßig erwiesen, insofern, als schon bei einer geringen Biegungsbeanspruchung des Hohlstabes die Zähne aus den Löchern herausspringen. Dieser Übelstand konnte auch nicht durch eine Vergrößerung der Zahnlänge beseitigt werden. Nach der Erfindung wird die gewünschte Wirkung dadurch erzielt, daß sowohl die Zähne des einen Metallbandes als auch die Löcher des anderen Bandes, wie dies z. B. bei zusammenfügbaren Metallspielzeugteilen bekannt ist, abgeschrägte oder abgerundete Ränder haben. Dadurch ergibt sich unter dem Einfluß der Spannung des gewölbten Zahnbandes eine keilartige Festklemmung der Zähne in den Löchern. Selbst bei einer sehr geringen Länge der aus den Löchern herausragenden freien Enden der Zähne ergibt sich auf diese Weise ein zuverlässiger Zusammenhalt der Bänder. Da eine Verschiebung der Zähne in den Löchern in der Längsrichtung des Hohlstabes nicht mehr stattfinden kann, wird die Widerstandsfähigkeit des Stabes gegen Verdrehungs-, Biegungs- und Knickbeanspruchungen beträchtlich erhöht.
  • Es hat sich als vorteilhaft erwiesen, die Zahnlücken des einen Bandes etwa halbkreisförmig zu gestalten. Dies ist auch fabrikatorisch insofern von Bedeutung, als zur I-Ierstellung der Löcher handelsübliche Stanzstempel- und Matrizen verwendet werden können.
  • Durch die Anwendung der an sich bekannten abgeschrägten oder abgerundeten Zähne und Löcher bei den aufrollbaren Bändern nach dem Hauptpatent ergeben sich besondere Verhältnisse beim Zusammenfügen der beiden Bänder des Hohlstabes. Durch die Abrundung oder Abschrägung der Zahnränder ist eine verhältnismäßig große Tiefe der Zahnlücken bedingt. Mit Rücksicht hierauf müssen Vorkehrungen getroffen werden, damit die zum Wölben des Zahnbandes an demselben aufzuwendenden Biegekräfte zum Vermeiden von Brüchen der Zähne und des Bandes möglichst klein bleiben, zumal ja beim Einführen der Zähne in die Löcher das Zahnband eine wesentlich stärkere Wölbung erhalten muß, als sie beim fertigen Hohlstab vorhanden ist. Um diesen Bedingungen Rechnung zu tragen, hat nach der Erfindung das Zahnband eine von seinen Rändern nach der Mitte hin abnehmende Dicke. Dadurch wird ohne nennenswerte Beeinträchtigung der Festigkeitseigenschaften des Zahnbandes der Wölbungsvorgang erleichtert.
  • Die Anwendung der abgeschrägten oder abgerundeten Zähne und Löcher hat ferner zur Folge, daß ein Festklemmen der Zahnräder zwischen den Lochrändern bei verschiedenen Eingriffstiefen der Zähne, also an verschiedenen Punkten der Zahn- und Lochränder, möglich ist. Dadurch kann bei Verwendung eines in der Strecklage flachen Lochbandes der Fäll eintreten, daß der Hohlstab in der Längsrichtung eine schiwache Krümmung annimmt, was noch dadurch unterstützt wird, daß das flache Lochband bei längerer Aufbewahrung in dem Aufwickelgehäuse durch Dehnung der äußeren Materialfasern eine bleibende spiralfederähnliche Krümmung annimmt. Es ist bereits bekannt, aufwickelbaren Metallbändern eine in der Strecklage selbsttätig eintretende Wölbung zu geben, damit die geradlinige Form des gestreckten Bandes immer gewährleistet ist. Nach der Erfindung ist dieses Mittel bei dem aus zwei Bändern zusammensetzbaren Hohlstab nach dem Hauptpatent in der Weise nutzbar' gemacht, daß die Wölbung des Zahnbandes der Wölbung des Lochbandes entgegengesetzt verläuft. Es hat sich gezeigt, daß dadurch die Neigung des Hohlstabes, sich in der Längsrichtung zu krümmen, ausgeschaltet wird. Auch ist die selbsttätig eintretende Wölbung des Lochbandes vorteilhaft beim Einführen der Zähne in die Löcher, da das eigentliche Festklemmen der Zähne erst in einiger Entfernung hinter dem Punkte der zwangsmäßig herbeigeführten größten Wölbung desZahnbandes, also wenn das Lochband schon seine natürliche Wölbung und seinen geradlinigen Verlauf angenommen hat, stattfindet. Schließlich ist auch die der Wölbung des Zahnbandes entgegengesetzte Wölbung des Lochbandes insofern von Bedeutung, als die durch die vergrößerte Ausdehnung der Löcher und Zähne in der Querrichtung der Bänder bedingte, allerdings nicht erhebliche Schwächung des Stabquerschnittes durch die Wölbung des Lochbandes mehr als ausgeglichen wird.
  • Die Erfindung betrifft ferner Mittel zum zwangsmäßigen Wölben solcher Zahnbänder und zum Einführen ihrer Zähne in die Löcher. Bei einem bekannten aufrollbaren Stab mit zwei Metallbändern dient zum zwangsmäßigen Wölben des einen Bandes und zum Ineingreifenbringen der geradlinigen Ränder dieses Bandes mit hakenförmigen Randumbiegungen des zweiten Bandes eine die beiden Bänder durchlassende Düse, deren Querschnitt nach der Mündung hin enger wird. Hierbei müssen die Ränder des zwangsmäßig zu wölbenden Bandes an der Innenwandung der Düse schleifen, damit sie zum Erzielen der Wölbung zwangsmäßig einander genähert werden. Diese Art des Wölbens würde bei Verwendung eines an den Rändern mit in derselben Ebene verlaufenden Zähnen versehenen Bandes nicht möglich sein, und zwar einmal deshalb, weil sich an den gezahnten Rändern unzulässige Reibungswiderstände ergeben würden und zum anderen, weil die Zähne zu Bruch gehen würden.
  • Nach der Erfindung sind zum zwangsmäßigen Wölben des Zahnbandes und zum Einführen der Zähne in die Löcher ein von innen her gegen die Mitte des Zahnbandes wirkender Ansatz, Zapfen o. dgl. sowie zwei gegen die Außenseite des Zahnbandes in der Nähe der Ränder drückende Anschläge, Rollen, Kugeln, Zapfen o. dgl. angebracht.
  • Besonders einfach gestaltet sich die Ausbildung und Anordnung dieser Mittel bei der durch das Hauptpatent geschützten Anordnung von zwei getrennten Austrittsöffnungen für die Bänder. Hierbei ist nach der Erfindung der von innen her gegen die Mitte deg Zahnbandes anliegende Ansatz an dem von den beiden Austrittsöffnungen für die Bänder umgebenen Teil des Gehäuses angebracht. Wenn das Aufwickelgehäuse in an sich bekannter Weise aus zwei in halber Höhe der Bänder zusammenstoßenden Schalen zusammengesetzt ist, kann der Ansatz oder der Zapfen zwischen den beiden Schalen des Gehäuses befestigt sein. Auf diese Weise wird die Herstellung und der Zusammenbau des Aufwickelgehäuses vereinfacht.
  • Die Zeichnung zeigt den Gegenstand der Erfindung an Ausführungsbeispielen, und zwar Abb. i das Aufwickelgehäuse und seine Inneneinrichtung in einem in der Ebene der Teilfuge zwischen den beiden Schalen des Gehäuses geführten Schnitt, Abb. 9- einen Schnitt nach der Linie 2-2 der Abb. i in größerem Maßstab.
  • Abb.3 zeigt einen Abschnitt des Hohlstabes in Draufsicht.
  • Abb. 4 ist ein Schnitt nach der Linie 4-4 der Abb. i.
  • Gemäß Abb. i, sind in einem trommelförmigen Gehäuse e, das aus zwei spiegelbildlicherr Schalen zusammengesetzt ist, zwei Metallbänder, vorzugsweise Stahlbänder a und b, spiralig aufgewickelt. Von diesen Metallbänder. ist Glas eine, a, in der Nähe seiner Ränder mit kreisförmigen Löchern c und das andere, b, mit durch seitliche Verbreiterungen gebildeten Zähnen d versehen, deren die Zahnlücken bildende Ränder etwa halbkreisförmig abgerundet sind. Die Löcher c körnen auch halbkreisförmig, trapezförmig oder dreieckförmig sein. Wesentlich ist nur, daß sich die Löcher nach den Rändern des. Bandes hin verengen. Das gleiche gilt mit Bezug auf die Zähne d des Bandes b.
  • Die Metallbänder a und b sind durch eine düsenartige Mündung g aus dem Aufwickelgehäuse e herausziehbar und werden beim Herausziehen zu einem rohrartigen Körper verbunden, indem durch noch näher zu beschreibende Mittel das mit den Zähnen d versehene Band zwangsmäßig in der Querrichtung gewölbt wird und dabei die Zähne d in die Löcher c des Bandes a eingeführt werden. Bei Verwendung des Rollstabes für Stativzwecke ist in bekannter Weise an dem freien Ende des Rollstabes eine Spitze l vörgesehen.
  • Das mit den Löchern c versehene Metallband a besitzt eine in der Strecklage des Metallbandes selbsttätig eintretende Querwölbung, die der zwangsmäßig herbeigeführten Wölbung des Zahnbandes b entgegengesetzt ist. (Abb. 2). Das Zahnband b kann eine von den Rändern nach. der Mitte hin abnehmende Dicke haben, um das zwangsmäßige Wölben zu erleichtern.
  • Das Aufwickelgehäuse e hat zwei getrennte Austrittsöffnungen f und h für die Bänder a und b. Das Zahnband b, das durch die Öffnung h heraustritt, wird zwischen der Umfangswand e1 des Gehäuses e und einer wulstartigen äußeren Verdickung des. von den beiden Austrittsöffnungen f und h umgebenen Teiles des Gehäuses derart umgelenkt, daß es schon in einiger Entfernung von der Austrittsmündung g geradlinig verläuft. Die beiden in der Ebene der Teilfuge des zweiteiligen Gehäuses e aneinanderliegenden Hälften der erwähnten wulstartigen Verdickung setzen sich in frei tragenden zapfenförmigen Ansätzen m' und m2 fort, die bis zum Ende der Mündung g sich erstrecken. Zwischen diesen zapfenförmigen Ansätzen ml und m= ist ein Ansatz oder Zapfen n festgeklemmt, der von innen her gegen die Mitte des Zahnbandes b anliegt. Von außen her wirken gegen das Zahnband in der Nähe seiner Ränder zwei Kugeln oll und o°, die in Aussparungen der beiden Schalen des Gehäuses e gelagert sind. An Stelle dieser Kugeln können auch Anschläge, Rollen, Zapfen o. dgl. vorgesehen sein. Durch das Zusammenwirken des Ansatzes. oder Zapfens n und der Kugeln o1 und o2 wird das Zahnband beim Herausziehen aus dem Aufwickelgehäuse zwangsmäßig gewölbt. Das Lochband a wird zwischen den Zapfen ml und isz°- und der nach dem Inneren des Aufwickelgehäuses zu gelegenen Wand e2 derart im Bogen an das zwangsmäßig gewölbte Zahnband herangeführt, daß die Zähne d in die Löcher c eintreten. Beim Verlassen der Mündung g hat das Band b das Bestreben, sich zu entspannen, wodurch sich die Zähne d in den Löchern c festklemmen.
  • Die inneren Enden der in dem Gehäuse e spiralig aufgewickelten Metallbänder a und b sind mit dem äußeren Umfang einer Trommel r verbunden, die um einen im Boden der einen. Schale des Gehäuses festsitzenden Zapfen p drehbar ist. An diesem Zapfen greift das innere Ende einer Spiralfeder q an, deren äußeres Ende mit der Trommel r verbunden ist. Diese Einrichtung, welche nicht Gegenstand der Erfindung ist, ist z. B. bei Bandmaßen bekannt und hat den Zweck, die Metallbänder a und b beim Herausziehen und Einschieben des Hohlstabes von der Umfangswand des Aufwickelgehäuses e wegzuziehen, um die Reibung zu vermindern.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Aufrollbarer Stab, insbesondere für Stative, Stützen und Träger, bestehend aus zwei Metallbändern, die in der Verpackungslage in einer gemeinsamen Trommel flach aufgewickelt sind und die sich beim Herausziehen durch Ineinandergreifen von Haken und Ösen selbsttätig zu einem Hohlstab verbinden, nach Patent 589 %9i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl die Zähne (d) des einen Metallbandes (b) als auch die Löcher (c) des anderen Bandes (a) abgeschrägte oder abgerundete Ränder haben.
  2. 2. Stab nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnlücken des einen Bandes (b) etwa halbkreisförmig und die Löcher (c) des anderen Bandes (a) kreisförmig sind.
  3. 3. Stab nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahnband (b) eine, von seinen Rändern nach der Mitte hin abnehmende Dicke hat. q..
  4. Stab nach Anspruch i bis 3 mit in der Strecklage sich selbsttätig wölbenden Bändern, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung des Zahnbandes (b) der Wölbung des Lochbandes (a) entgegengesetzt verläuft (Abb.2).
  5. 5. Aufwickelgehäuse für Bänder des Hohlstabes nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß zum Einführen der Zähne (d) des einen in die entsprechenden Löcher (c) des anderen Bandes (b bzw. a) ein von innen her gegen die Mitte des Zahnbandes (b) wirkender Ansatz, Zapfen (n) o. dgl. sowie zwei gegen die Außenseite des Zahnbandes (b) in der Nähe der Ränder drückende Anschläge, Rollen (o1, o2), Kugeln, Zapfen o. dg1. angebracht sind.
  6. 6. Aufwickelgehäuse nach Anspruch 5 mit zwei getrennten Austrittsöffnungen für die Bänder, dadurch gekennzeichnet, daß der von innen her gegen die Mitte des Zahnbandes (b) anliegende Ansatz (n) an dem von den beiden Austrittsöffnungen (f, la) für die Bänder (a, b) umgebenen Teil des. Gehäuses angebracht ist.
  7. 7. Aufwickelgehäuse nach Anspruch 5 und 6, bestehend aus zwei in halber Höhe der Bänder zusammenstoßenden Schalen, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz oder der Zapfen (ia) zwischen den beiden Schalen (Abb.2) des Gehäuses (e) befestigt ist. B.
  8. Aufwickelgehäuse nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß an den zusammenstoßenden Rändern der beiden Schalen zapfenförmige Ansätze (ml, in'-) an der Stelle angebracht sind, wo die beiden Austrittsöffnungen (f, h) für die Bänder (a, b) die Ränder der Schalen beiderseits- umgeben, zwischen welchen Ansätzen (ml, zn2) der Zapfen (n) gelagert ist.
  9. 9. Aufwickelgehäuse nach Anspruch 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die von außen her gegen das Zahnband (b) in der Nähe seiner Ränder wirkenden Anschläge, Kugeln (o1, o2), Rollen, Zapfen o. dgl. je für sich von einer der beiden Schalen des Gehäuses (e) getragen werden.
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