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Biegsames Profilband für Gürtel, Armbänder, Schmuckstück od. dgl.
Die üblichen biegsamen, aus einem Stück bestehenden Bänder aus Metall, Zelluloid, Kunstharz od. dgl. für Gürtel, Armbänder od. dgl. mussten, um biegsam zu bleiben, eine dünne Wandstärke haben.
Diese Bänder sind billig und leicht, doch bei Verwendung verletzen sie mit ihren Kanten ihre Auflage.
Besser sind Gürtel, die aus mehreren dicken abgerundeten Plättchen bestehen, die miteinander verschiedenartig verbunden sind, denn sie vermeiden ein Scheuern mit ihren Kanten. Diese Art von Gürteln haben aber den Nachteil, dass sie zu schwer und teuer sind. Ausserdem gibt es Metallgürtel, die aus einem Profilblechstreifen bestehen, um nicht zu scheuern, jedoch eine unsachgemässe Lochung aufweisen und daher schlecht schmiegsam sind.
Um diesen Übelständen abzuhelfen und einen einfachen, leichten, schmiegsamen Gürtel aus biegsamem Profilband mit einer einfachen Nachstellbarkeit zu bekommen, wird eine offene oder geschlossene Profilleiste, die über ihre Länge mehrmals geschlitzt ist, derart ausgestaltet, dass die Schlitzung bis auf einen oder mehrere zur Biegungsebene des Profilbandes senkrecht stehende Stege vorgesehen ist, die die Biegung-und Zugkräfte des Bandes aufnehmen. Das dadurch entstehende Profilband verhält sich nach seiner Festigkeit wie ein dünnes biegsames Band, nach seiner Form entspricht es einer dicken voluminösen Profilleiste, die mit ihren abgerundeten Kanten weder den Stoff noch die Haut verletzt.
Einige Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt.
Die Fig. 1-3 zeigen ausser Grund-, Aufriss und Schnitt noch eine schaubildliche Gesamtdarstellung des jeweiligen Profilbandes. Fig. 1 zeigt ein offenes Profilband im Grund-, Aufriss und Schnitt nach A-B.
Aus dem Schnitt durch das Profilband sieht man die Durchtrennung 3 des Umfanges des Profils bis auf zwei kleine Stege 1 und 2, die zur Biegungsebene des Gürtels senkrecht stehen und daher der Biegungskraft weniger Widerstand leisten. Die beiden Stege übernehmen die Zug-und Biegungskräfte des Profilbandes. Fig. 2 zeigt ein offenes Profilband, bei dem nur ein senkrechter Steg 4 die Kräfte aufnimmt und die Schlitze oben und unten angeordnet sind. Fig. 3 zeigt ein Band mit geschlossenem Profil und senkrechtem Steg 7. Die Schlitze 6 ermöglichen ebenfalls die Biegsamkeit des Bandes.
Fig. 4 zeigt ein Band aus ineinandergesteckten offenen Profilen, wodurch verhindert wird, dass die offenen Profile auffedern.
Die Fig. 5 und 6 zeigen eine Nachstellvorrichtung für ein eifindungsgemässes Band ; sie besteht aus einer Schliesse 8 mit an ihrem Ende befindlicher Nase 9, die während des Nachstellvorganges bei gekrümmtem ungespanntem Gürtel die Sehlitze 10 vorbeilässt (Fig. 5), wogegen bei gestreckter Lage des Gürtels sich die Nase in den betreffenden Schlitz einlegt (Fig. 6) und dadurch die gewünschte Länge feststellt.
Fig : 7 zeigt einen Gürtel bei dem der senkrechte Steg 11 innen angeordnet ist, so dass die Schlitze bei Krümmung des Gürtels grösser werden. Fig. 8 zeigt den senkrechten Steg 12 aussen, so dass die Schlitze bei Krümmung des Gürtels kleiner werden.
Fig. 9 zeigt die senkrechten Stege 1.'3 und 14 abwechselnd unterbrochen.
Fig. 10 zeigt den Steg 15 in der Mitte des Profils ; biegt sich dieser Gürtel wie in Fig. 7 und Fig. 8, so vergrössern sieh die Schlitze 16 und verkleinern sich die Schlitze 17, bis diese mit ihren Schlitzkante aneinanderstossen und sich gegenseitig abstützen. Durch diese Steganordnung verhindert man eine Überbeanspruchung auf Biegung eines einzelnen Teiles des Steges, der Steg 15 kann nicht über die Elastizitätsgrenze beansprucht werden, und eine bleibende Schlitzvergrösserung des Gürtels in einem
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Teilabschnitt kann nicht eintreten. Der Steg 15 muss nicht immer genau in der Mitte sein,'um diese Wirkung herbeizuführen, muss sich aber annähernd in der Mitte befinden.
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dass sie den Umfang des Profils bis auf die Stege durchtrennen.
Auch die Profile können die verschiedensten Formen haben und ebenso kann die Anordnung des oder der Stege variieren ; wesentlich ist, dass der oder die Stege senkrecht oder annähernd senkrecht zur Biegungsebene des Profilbandes stehen.