DE597432C - Lohnzahl- und Wechselkasse - Google Patents

Lohnzahl- und Wechselkasse

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DE597432C
DE597432C DEC43536D DEC0043536D DE597432C DE 597432 C DE597432 C DE 597432C DE C43536 D DEC43536 D DE C43536D DE C0043536 D DEC0043536 D DE C0043536D DE 597432 C DE597432 C DE 597432C
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bag
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wage
cash register
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    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Auxiliary Devices For And Details Of Packaging Control (AREA)

Description

  • Lohnzahl- und Wechselkasse Es sind Lohnzahl- und Wechselkassen bekannt, bei -denen die einzelnen Geldscheine und Münzen des auszuzahlenden Betrages von Förderbändern beim Austreten aus ihren Behältern aufgefangen und einer Sammelstelle zugeführt werden. Von denn bekannten Einrichtungen unterscheidet.sich der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß die auf den Förderbändern ankommenden Geldscheine in einen mit einer oder mehreren federnd anliegenden Bodenklappen versehenen Sammelbehälter gelangen, aus dem die Scheine nach öffnen der Bodenklappen durch .einen darunter angeordneten Trichter hindurch mittels eines im wesentlichen in senkrechter Richtmg bewegten Stoßorgans gefaltet in den Lohnbeutel befördert werden. Weiterhin ist Gegenstand der Erfindung eine besondere Ausbildung des Stoßorgans in der Weise, daß es einen Hohlraum aufweist, durch den die außer den Geldscheinen in den Lohnbeutel einzuführenden Hartgeldstücke hindurchfallen.
  • Die Erfindung erstreckt sich auf eine Hilfsvorrichtung, die beim Wiederhochgehen des Stoßorgans Geldscheine und Hartgeld in dem Lohnbeutel festhält, sowie auf Werkzeuge, die in Verbindung mit den sonstigen Arbeitsvorgängen in der Kasse den für diesen Zweck besonders ausgebildeten Lohnbeutel verschließen, sobald er mit dem auszuzahlenden Geldbetrag gefüllt und das Stoßorgan wieder aus ihm herausgezogen worden ist. Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung veranschaulicht.
  • Fig. i zeigt eine Seitenansicht im Schnitt, Fig.2 eine Vorderansicht, Fig. 3 eine Einzelheit im Schnitt, Fing. q. eine Draufsicht einer Einzelheit, Fig. 5 eine Einzelheit (Geldbeutel).
  • Wenn durch die Einstellung für eine Geldausgabe durch die Walzen i, 2, die durch die Zahnräder ia, 2a angetrieben werden, ein Teil des 'Bandes 3 von der Walze ¢ abgezogen wird, so fällt ein von dem Band 3 aufgewickelter Geldschein auf ein Transportband 5. Das gleiche erfolgt bei den anderen Walzaggregaten ¢ für die verschiedenen Papiergeldsorten, so daß auf diesem Transportband 5 ein oder mehrere Scheine liegen. Das Transportband 5 läuft auf der einen Seite um eine Walze 6, welche auf der Antriebsachse 7 sitzt, und auf der anderen Seite auf zwei kleineren Rollen 8 und 9, so daß es' auf dieser Seite eine scharfe Abfallkante hat. Wird nun durch Drehung der Achse 7 das Transportband 5 in Pfeilrichtung bewegt, dann fallen die auf dem Transportband 5 liegenden Geldscheine auf den Tisch i o, der in einem Winkel von etwa 30° schräg steht, wodurch die Geldscheine an der Tischkante i i übereinander stoßkantig fallen.
  • Auch die aus den Münzbehältern 12, i 2a fallenden Münzen, welche zur Auszahlung gelangen sollen, fallen auf ein Transportband 13, welches um zwei Rollen 14, 15 läuft. Die Rolle 15 sitzt auf der Antriebsachse 16. Wird nun durch die Antriebsachse 16 die Rolle 15 und dadurch das Transportband 13 in Pfeilrichtung in Bewegung gesetzt, so fallen die auf das Transportband 13 ausgeworfenen Münzen in das Einfallrohr 17 und gleiten durch das Abfallrohr i 8 in den Stößel i 9, der an seinem unteren Ende zu beiden Seiten Ausfallöffnungen 2o hat.
  • Nachdem der Geldbeutel, z. B. die Lohntüte 21 (Fig. 5), zwischen die Führungsbacken 22, 23 eingeführt ist, und zwar so, daß der vordere einfache Lappen 24 vor dem Schieber 25, der hintere Doppellappen 26, 26a mit den Ösen 27 vor den Schieber 28 zu liegen kommt, wird der Trichter 3o, der seitlich in den Wänden 31, 3 i' geführt ist, durch Bewegung des Hebels 32 in Pfeilrichtung (Fig. 3) in den Geldbeutel 2 i eingeführt, und zwar dadurch, daß der doppelarmig ausgebildete Hebel 32, der in Punkt 33 gelagert und an seinem anderen Ende 34 gabelförmig ausgebildet ist, die in dem Trichter 3o befestigten Stifte 35 längs der Schlitze 36 bewegt. Zur Feststellung des Trichters, der durch Feder 53 nach oben gezogen wird, ist eine federbelastete Stange 55 vorgesehen, die beim Heruntergehen der Gabel des Hebels 32 über den Kamm 54 dieser Gabel springt und den Trichter in seiner tiefsten Lage festhält. Oberhalb des Trichters 3o befindet sich der Tisch io, dessen mittlerer Teil aus zwei federbelasteten Klappen 37, 38 besteht, auf denen die Geldscheine liegen. In der Anfangsstellung befindet sich der Stößel i 9 (punktierte Stellung Fig. i) über dem Tisch i o. Wird die Antriebswelle 39 in Bewegung gesetzt, dann wird die verzahnte Führungsstange 40 durch das auf der Antriebsachse 39 sitzende Zahnrad 41 in Pfeilrichtung bewegt und nimmt durch den mit ihr verbundenen Arm 42 den an diesem Arm befestigten Stößel i9 mit. Durch das Heruntergehen des Stößels i9 drückt dieser auf die auf dem Tisch io liegenden Geldscheine, stößt die Klappen 37, 38 auf und drückt die Geldscheine in den Geld- beutel 2i, wobei die Scheine gefaltet werden. Ist der Stößel i 9 in der tiefsten Stellung angelangt, dann werden die Klammern 43, 44 durch die Kurvenscheibe 45 an die den Stößel i9 seitlich überragenden Teile 46, .17 des Geldbeutels 2 1 (Fig. 2) gepreßt, wodurch die in dem Geldbeutel befindlichen Geldscheine in ihrer Lage festgehalten werden. Das Zusammenpressen der Klammern 43, 44 geschieht dadurch, daß an ihren -unteren seitlichen Enden Rollen 48, 49 angebracht sind, die auf dem Kranz 5o der Kurvenscheibe 45 laufen. Die Kurvenscheibe 45 sitzt auf der Achse 57 und wird von ihr angetrieben. Hierauf erfolgt durch Umkupplung des Zahnrades 41 die rückläufige Bewegung der Führungsstange 40 und dadurch das Ausheben des Stößels 19 aus dem Geldbeutel 2 i bis über den Tisch i o, so daß die in die Bohrung des Stößels i9 eingefallenen Münzen durch die Wanddurchbrüche 2o beim Hochgehen des Stößels i9 in den Geldbeutel fallen und die Tischklappen 37, 38 durch ihren Federzug wieder zuklappen. Außerdem wurde durch das Hochgehen der Führungsstange 40 vermittels der einseitig wirkenden Klinke 56 die Stange 55 zurückgezogen und durch den Zug der Federn 53, 53' der Trichter 3o aus dem Geldbeutel 2i ausgehoben.
  • Nunmehr wird der mit Lohn oder Restbetrag gefüllte Geldbeutel auf folgende Art verschlossen: Die durch das Zahnrad 7o angetriebene Kurvenscheibe 58, in deren Kurvennuten die in den Seitenwänden 75, 76 gelagerten doppelarmigen Hebel 59, 6o, 61, 62 laufen, drückt durch die Hebel6o, 61 die Backen 63, 64 zusammen und schließt den Geldbeutel 2i. Hierauf geht durch den Hebel 59 der Schieber 25 vor und legt den vorderen Lappen 24 des Geldbeutels auf den Lappen 26, in welchem sich die Ösen 27 befinden, worauf der Hebel 62 den Schieber 28 vorschiebt und dadurch den Lappen 26- ebenfalls über die Ösen 27 legt. Gleichzeitig geht der Schieber 25 zurück. In dem Schieber 28 sitzen die üsendorne 65 auf den Dornhebeln 7 i, die mit der Achse 72 fest verbunden sind. Mit derselben Achse 72 sind die Bewegungsschenkel 73 ebenfalls fest verbunden und in Punkt 74 federbelastet.
  • Unterhalb des Schiebers 64 laufen die Hebelpaare 77 auf der Achse 78 mit dieser fest verbunden.
  • Durch das Vorschieben der Backe 28 werden gleichzeitig die Ösendorne 65 über die Ösenunterlagen 66 geschoben. Durch die Bewegung der Achse 78 drückt das Hebelpaar 77 durch das Hochgehen ihrer Enden 77a die Ösenunterlagen 66 nach oben und hält sie in dieser Lage fest, während durch den am anderen Ende der Hebelpaare 77 befestigten Kokken 79 durch Vermittlung der Hebel 73 und 71 die ösendorne 65 heruntergedrückt werden. Durch diesen Vorgang werden die in dem Lappen 26 des Geldbeutels 21 befindlichen Ösen durch die Lappen 24 und 26a gedrückt und diese mit dem Lappen 26 zusammengeheftet, wodurch der Geldbeutel 2 i fest verschlossen wird.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE. i. Lohnzahl- und Wechselkasse, bei der die einzelnen Geldscheine und Münzen des auszuzahlenden Betrages von Förderbändern beim Austreten aus ihren Behältern aufgefangen werden, gekennzeichnet durch einen mit einer oder mehreren federnd anliegenden Bodenklappen (37, 38) versehenen, die Geldscheine aufnehmenden Sammelbehälter (io), aus dem die Scheine nach Öffnung der Klappen (37, 38) durch einen unter dem Behälter (i o) angeordneten, an sich bekannten Trichter (30) hindurch mittels eines im wesentlichen in senkrechter Richtung bewegten Stoßorgans (ig) gefaltet in den Lohnbeutel (2i) befördert werden.
  2. 2. Lohnzahl- und Wechselkasse .nach Anspruch i, dadurch .gekennzeichnet, daß der Trichter (3o) mit seitlichen Führungsstiften (35) versehen ist, in deren Führungen (36) gleitend er vor oder während der Bewegung des Stoßorgans (i g) in den Lohnbeutel (21) einführbar ist.
  3. 3. Lohnzahl- und Wechselkasse nach Anspruch i und 2, .gekennzeichnet durch eine den Trichter (3o) in der Gebrauchslage festhaltende federbeeinfiußte Stange (55), die beim Zurückgehen des Stoßorgans (i g) von der Klinke (56) ausgelöst wird und dadurch den Trichter für die unter der Wirkung der Feder (53) erfolgende aufwärts gerichtete Rückbewegung freigibt.
  4. 4. Lohnzahl- und Wechselkasse nach Anspruch i bis 3, dadurch .gekennzeichnet, daß das zum Einschieben der Geldscheine dienende Stoßorgan (i g) hohl ausgebildet ist und an seinem unteren Ende vorzugsweise seitlich angeordnete Öffnungen aufweist, durch die beim Hochgehen des Stoßorgans (i g) die durch dasselbe zugeführten Geldstücke austreten und in den Beutel (21) gelangen.
  5. 5. Lohnzahl- und Wechselkasse nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß am unteren Ende des in die Maschine einzusetzenden Lohnbeutels (21) beiderseitig Klemurrnbacken (43, 44) angreifen, die mit dem Stoßorgan (i g) zusammenarbeiten und bei dessen Rückkehrbewegung den Beutel zusammenpressen und dabei die in den Beutel eingeführten Geldscheine und Geldstücke festhalten.
  6. 6. Lohnzahl- und Wechselkasse nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, .daß die seitlich am Lohnbeutel angreifenden Klemmbacken (43, 44) von einer Hubscheibe (5o) gesteuert werden, die in Antriebsverbindung mit dem Stoßorgan (i g) steht.
  7. 7. Lohnzahl- und Wechselkasse nach den Ansprüchen i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der verwendete Lohnbeutel (21) an seinem offenen Ende auf der einen Seite mit einem einfachen Lappen (24) und auf der anderen Seite mit einem doppelte Ösen (27) aufweisenden Lappen (26, 26a) derart ausgebildet ist, daß die beiden Lappen des Doppellappens (26, 26a) den einfachen Lappen (24) umfassen und durch die Ösen (27) zusammengeheftet werden können. B. Lohnzahl- und Wechselkasse nach Anspruch i bis 7, gekennzeichnet durch in der Querrichtung des Beutels bewegbare Schieber (25, 28, 63, 64), die ihren Antrieb durch die doppelarmigen Hebel (59, 6o, 61, 62) von der Kurvenscheibe (58) erhalten. g. Lohnzahl- und Wechselkasse nach Anspruch i bis 8, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung der Führungskurven für die Antriebshebel (59, 6o, 61, 62), da.ß zunächst der Schieber (25) den Lappen (24) des Beutels auf den Lappen (26) und darauf der Schieber (28) den Lappen (26a) auf den Lappen (24) legt,. wobei der Schieber (25) zurückgeht. io. Lohnzahl- und Wechselkasse nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch in dem Schieber (28) geführte, federbelastete Dornhebel (71), die von deri die Ösenmatrizen (66) tragenden, auf der Antriebswelle (78) sitzenden doppelarmigen Hebeln (77, 79) bewegt werden, so daß sie die Dorne (65) gegen die diesen entgegenkommenden Matrizen (66) drücken und dabei die Lappen (24, 26 und 26a) mit den Ösen (27) zusammenheften.
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