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Papiergeld-Einnahme-und Ausgabevorrichtung für Geldwechsel-, Restwiedergabe-und Lohnzahl- kassen.
Gemäss der Erfindung werden bei Geldwechsel-, Restwiedergabe-und Lohnzahlkassen von der Einnahmevorrichtung jeder Geldscheinsorte Steuerorgane betätigt, unter deren Einfluss ein Antrieb
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der Antrieb der Ausgabevorrichtungen im Rahmen der eingestellten Anzahl von auszugebenden Geldscheinen für so viele Ausgabevorgänge, als Geldscheine dieser Geldscheinsorte vorhanden sind.
Erfindungsgemäss erfolgt die Steuerung von den in einer Reihe neben-oder hintereinander angeordneten Einnahmevorrichtungen der Kasse in der Weise, dass jede von Hand oder motorisch angetriebene Ausgabevorrichtung nur betätigt werden kann, wenn vorher die zugehörige Einnahmevorriehtung betätigt worden ist. Bei Kassen mit einem bandförmigen Geldscheinaufnehmer, von welchem die Geldscheine zwecks Vereinnahmung auf eine Rolle aufgewickelt und zum Verausgaben von dieser Rolle wieder abgewickelt werden, wirkt ein an sich bekanntes, die Einnahmerolle beim Vereinnahmen der Geldscheine fortschaltendes Antriebselement auf Antriebs-oder Kupplungsorgane der Ausgabevorrichtung ein, d. h. die Antriebsverbindung derselben wird hergestellt oder gelöst bzw. das Zustandekommen der Antriebsverbindung wird ermöglicht oder verhindert.
Bei der Ausgabe mehrerer Geldscheine derselben Geldscheinsorte ermöglicht die Erfindung eine Beeinflussung der Ausgabevorrichtung in Abhängigkeit von dem Antrieb der Einnahmevorrichtung derart, dass letztere bei nahezu entleerter Aufwickelrolle die Ausgabevorrichtung auf die noch vorhandene Anzahl von Geldscheinen einstellt.
Insbesondere bei einem mittels einer Anzahl von Stossstangen während eines Kassenganges erfolgenden mehrmaligen Antrieb der Ausgabevorriehtung (vgl. österr. Patentschrift Nr. 131239) dient ein beim Antrieb der Einnahmevorrichtung schrittweise weitergesehaltetes Übertragungsorgan dazu, die mit den Stossstangen zusammenwirkenden Klinken entsprechend der Anzahl der vereinnahmten Scheine freizugeben, so dass diese Klinken die Stossstangen in der Kupplungsbereitschaftslage halten.
Hiedurch wird erreicht, dass bei der Einstellung einer bestimmten Anzahl von Geldscheinen mittels einer an sich bekannten Einstellvorrichtung (Schaltwalze od. dgl. ) die Kupplung zwischen der Antriebsvor- richtung und den Stossstangen eingerückt wird, während die Stossstangen ihrerseits im weiteren Verlauf desselben Kassenganges die Kupplung zwischen Antriebsvorrichtung und Ausgabevorrichtung für so viele Ausgabevorgänge eingerückt halten, als Stossstangen in der Kupplungsbereitschaftslage gehalten werden.
Anderseits wird gemäss der Erfindung bei jedesmaliger Betätigung der Ausgabevorrichtung das von der Einnahmevorrichtung vorgeschaltete Übertragungsorgan schrittweise zurückgeschaltet, so dass die Klinken nacheinander entsprechend der sich verringernden Anzahl der letzten noch vorhandenen Geldscheine die Stossstangen wieder freigeben, wodurch diese aus der Kupplungsbereitschaftslage herausgeführt werden, so dass sie die Antriebsverbindung zwischen der Hauptantriebswelle der Maschine und der Ausgabevorrichtung nicht mehr herstellen können.
Die Erfindung erstreckt sich auch auf eine derartige Ausbildung der Einnahme-und Ausgabevorrichtungen, dass die Antriebsverbindung der beiden Rollen, auf die das die Geldscheine aufnehmende Band abwechselnd auf-und abgewickelt wird, am Ende jeder Antriebsbewegung gelöst wird, so dass der Antrieb der jeweils aufzuwickelnden Rolle nicht durch die Antriebsorgane der abzuwickelnde Rolle behindert wird. Dies wird dadurch erreicht, dass auf drehbaren Antriebsscheiben federnd angeordnete
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wobei die Bandrollen in den Antriebsendstellungen durch Bremsorgane gegen unbeabsichtigte Drehung gesichert werden.
Erfindungsgemäss sind die Einnahmevorrichtungen, welche, wie in der österr. Patentschrift
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eingezahlt worden sind, so ausgebildet, dass eile grössere Anzahl von Geldscheinen gleichzeitig oder in unmittelbarer Folge nacheinander vereinnahmt werden können. Das Vereinnahmen der Geldscheine erfordert viel Zeit, wenn der Verkäufer die Seheine nacheinander in eine und dieselbe Öffnung der Kasse einlegen muss, um sie dem Transportband zuzuführen. Demgemäss werden nach der Erfindung mehrere gleichzeitig einzuzahlende Geldscheine derselben Geldseheinsorte von einer Gruppe von Zahltischen aufgenommen, welche sie dem bandförmigen Aufnehmer in kurzer Folge nacheinander zuführen. Bevor die Geldscheine auf den bandförmigen Aufnehmer gelangen, werden sie, wie in der österr.
Patentschrift Nr. 131239 beschrieben, durch Fühlorgane geprüft, die beim Fehlen der Geldscheine in eine Öffnung der Tische eingreifen und dadurch selbsttätig die Antriebsvorrichtung ausser Wirkung setzen. In der Patentschrift Nr. 131239 ist beschrieben, dass dies beispielsweise durch eine Verriegelung der An- triebsvorriehtung geschehen kann.
Erfindungsgemäss ist mit der Gruppe von Zahltischen, auf denen die Vereinnahmung der Geldscheine erfolgt, eine Vorrichtung verbunden, von der unter der Wirkung der das Vorhandensein der Geldscheine prüfenden Fühlorgane die Antriebsvorriehtung entkuppelt wird.
Die Erfindung bezweckt auch, eine neue Antriebsverbindung zwischen den das Förderband führenden Rollen und den Fühlorganen zu schaffen.
Ein weiterer Zweck der Erfindung besteht darin, an den einzelnen Zahltischen der Geldeinnahmevorrichtung Mitnehmerorgane anzuordnen, die in Wirkungsverbindung mit den Fühlorganen angetrieben, die Geldscheine von den Zahltisehen dem Förderband bzw. der Aufwickelrolle zufuhren. Erfindungsgemäss
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Kupplung dadurch, dass die Zahltische von den Fühlorganen verschoben werden, wenn keine Geldscheine eingezahlt worden sind, wobei die Bewegung der Zahltische auf die eigentliche Kupplung übertragen wird.
Gemäss der Erfindung sind die Einnahme-und Ausgabevorrichtungen so ausgebildet, dass bei jeder Geldscheinsorte die Einnahmerolle, auf welche die vereinnahmten Geldscheine aufgewickelt sind, aus der Kasse herausgenommen werden kann. Die herausgenommen Rolle wird dann in eine besondere Vorrichtung eingesetzt, in welcher der bandförmige Aufnehmer von der Rolle abgewickelt wird, wobei die
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herausgenommene Einnahmerolle kann dabei durch eine leere Rolle ersetzt werden, so dass die Kasse nicht ausser Betrieb gesetzt zu werden braucht.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt : Fig. l ist die Gesamtdarstellung einer kombinierten Einnahme- und Ausgabevorrichtung in der Ansieht von vorn, wobei Einzelheiten im Schnitt dargestellt sind. Fig. 2 zeigt in vergrössertem Massstabe einen waagrechten Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1 und veranschaulicht den Antrieb der Rolle, auf welche die Geldscheine dureh Aufwickeln mittels eines bandförmigen Aufnehmers vereinnahmt und von der sie durch Abwickeln des Bandes wieder ausgegeben werden. Fig. 3 ist ein Schnitt nach III-III der Fig. 1 und zeigt schematisch den in gleicher Weise ausgebildeten Antrieb der das leere Band aufnehmenden Rolle sowie die tbertra-
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Einnahmevorrichtung erfolgt, in der Ansicht von oben.
Fig. 4 ist eine Seitenansicht desjenigen Teiles der Einnahmevorrichtung, die das gleichzeitige Einlegen mehrerer Geldscheine derselben Geldseheinsorte
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heiten der in den Fig. 4-5 dargestellten Vorrichtung, u. zw. zeigt Fig. 6 die in die Antriebsvorrichtung eingeschaltete Kupplung nebst den dazugehörigen Teilen in der Draufsicht, Fig. 7 einen einzelnen Zahltisch, Fig. 8 die über jedem Zahltiseh angeordnete Mitnehmervorrichtung in der Ansicht von oben. Fig. 9 veranschaulicht, in welcher Weise das Entkuppeln der Antriebsvorriehtung erfolgt, wenn die Vorrichtung nach den Fig. 4-8 angetrieben wird, ohne dass Geldscheine eingezahlt worden sind.
Fig. 10-14 veranschaulichen das Auswechseln der Einnahmerolle und den zu der Einnahmevorrichtung gehörenden Apparat, in dem das Zählen, Ablegen und Aufstapeln der Geldscheine erfolgt, in zwei Ausführungsbei- spielen. Dabei ist Fig. 10 eine schematische Darstellung der Einnahmevorrichtung mit der auswechselbaren Einnahmerolle. Fig. 11-12 zeigen eine einfache Ausführungsform des zum Ablegen der Geldscheine dienenden Apparates in der Ansicht von vorn und von der Seite, u. zw. ist bei diesem Ausführungbeispiel vorausgesetzt, dass von jeder Bandlage der abzuwickelnde Rolle ein einziger Geldschein umspannt wird. Fig. 13 stellt eine Ausführungsform des Apparates dar, bei der beispielsweise mittels der in der österr.
Patentschrift Nr. 131239 beschriebenen Hubbegrenzung des Einnahmehebels die Geldscheine ohne Rücksicht auf den sich ändernden Rollenumfang und die Anzahl der Lagen des Aufnehmerbandes in unmittelbarer Folge nacheinander auf die Rolle aufgewickelt sind. Fig. 14 ist eine Einzeldarstellung, welche erkennen lässt, in welcher Weise das Auswechseln der Einnahmerolle erfolgen kann.
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Die Kasse nach der Erfindung umfasst einen aus einer Anzahl von Einzelvorriehtungen bestehenden Mechanismus, der in einem Gehäuse beliebiger Gestaltung untergebracht werden kann. Das Gehäuse ist in der Zeichnung nicht besonders dargestellt. Soll die Kasse für eine Anzahl verschiedener Geldsorten gleichzeitig Anwendung finden, so werden die Vorrichtungen gemäss der Erfindung'in einer Reihe nebenbzw. hintereinander angeordnet, wobei ihre Betätigung von einer und derselben Antriebswelle erfolgen kann. In diesem Falle werden die Einzelvorrichtungen durch Querwände 1, B voneinander getrennt, die gleichzeitig zur Befestigung aller unbeweglichen Teile, Lager usw. dienen.
Über einem oder mehreren Zahltischen 408. von denen aus das Vereinnahmen der Geldscheine erfolgt und die später an Hand der Fig. 4-9 im einzelnen noch beschrieben werden sollen, die aber zur besseren Übersichtlichkeit in den Fig. 1 und 3 nicht dargestellt sind, ist bei jedem für eine Geldscheinsorte bestimmten Kassenaggregat die Bandrolle. 2 auf einer an der Querwand A mittels einer Stütze 217 be-
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drehbar gelagert sind. Die Schaltklinken 203, 204 ragen seitlich in die Hohlräume 215, 216 der Wand A hinein.
Sie sind als doppelarmige Hebel ausgebildet, so dass sie mittels ihrer freien Hebelarme 211, 212 in den in Fig. l gezeichneten Antriebsendstellungen von den in die Ausnehmungen der Gehäusewandung A hineinragenden Nocken 213, 214 ausser Eingriff gehalten werden. Die Antriebsscheiben 207, 208, die auf den Achsen 3, 5 ebenfalls lose drehbar sind, sind fest verbunden mit den Antriebszahnrädern 6 und 7.
Das Zahnrad 6 steht durch ein Zwischenrad 8 mit einer Zahnstange 9und das Zahnrad 7 durch ein Zwischen- rad 10 mit einer Zahnstange. H in Eingriff. Die Zahnstange 9 kann durch einen im Punkt 111 angreifenden
Handhebel12 hin und her geschoben werden, der an der Wand A bei 112 drehbar gelagert ist. Beim Bewegen des Handhebels 12 in der Richtung des Pfeiles 113 wird das Zahnrad 6 mittels des Zwischenrades 8 in Drehung versetzt, wobei es die fest damit verbundene Scheibe 207 und die daran drehbar angeordnete
Schaltklinke203 mitnimmt. Dabei gleitet derfreie Arm 211 der Sehaltklinke von dem Nocken 213herunter.
Da die Schaltklinke 203 nunmehr von der Feder 205 mit dem Schaltrad 201 in Eingriff gehalten wird, so wird dieses und die damit verbundene Bandrolle 2 in der Richtung des Pfeiles 214 ebenfalls in Um- drehung versetzt, wobei sich das Band 13 auf die Rolle aufwickelt und die etwa in die Kasse eingeführten
Geldscheine vereinnahmt.
Beim Zurückbewegen des Hebels 12 werden von der Zahnstange 9 die Räder 8 und 6 sowie die Antriebsscheibe 207 zurückgedreht, wobei die Schaltklinke 203 über die Sperrzähne des
Schaltrades 201 hinweggleitet, so dass dieses und die damit verbundene Bandrolle 2 stehenbleibt. In dieser Stellung wird die Rolle 2 gegen unbeabsichtigte Drehung gesichert durch ein in der Wand A geführtes Bremselement 228, welches von der Blattfeder 227 an dem Umfang der Rolle 2 vorzugsweise an deren Stirnwand in Anlage gehalten wird.
Das Ausgeben der von der Rolle 2 vereinnahmten Geldscheine erfolgt durch Abziehen des Bandes 13 von dieser Rolle in der Weise, dass dieses Band auf die Rolle 4 aufgewickelt wird. Die Rolle 4 erhält dafür ihren Antrieb durch die sie mittels eines Vorgeleges 7, 10 in Umdrehung versetzende Zahnstange 11, die unter bestimmten Voraussetzungen, wie in der Patentschrift Nr. 131239 beschrieben, mit der von der Hauptantriebswelle 107 angetriebenen, hin und her gehenden Stange 21 gekuppelt wird. Von dem Vorgelegerad 7 wird der Antrieb auf die Rolle 4 mittels des Schaltrades 202 und der Schaltklinke 204 in der gleichen Weise übertragen, wie bei der Rolle 2 beschrieben.
Die in den Ausnehmungen 215, 216 der Gehäusewand A ausgebildeten Nocken 213, 214 haben die Wirkung, dass nach jedesmaligem Hin-und Rückgang der zum Vereinnahmen dienenden Stange 9 die Klinke 203 aus dem Schaltrad 201 ausgehoben und nach jedesmaligem Hin- und Rückgang der Zahnstange 11 die Klinke 204 aus dem Schaltrad 202 ausgehoben wird. Hiedureh wird erreicht, dass die Antriebsverbindungen der beiden Bandrollen 2 und 4, welche sonst das durch das Aufwickeln der Rolle 2 bzw. 4 jeweils bedingte Abwickeln der Rolle 4 bzw. 2 verhindern würden, unterbrochen werden.
Die Kupplung, welche den Antrieb von der Stange 21 auf die Zahnstange 11 überträgt, ist in der österr. Patentschrift Nr. 131239 beschrieben und bildet nicht den Gegenstand dieser Erfindung. Sie ist so ausgebildet, dass sie für die einmalige oder mehrmalige Betätigung der Ausgabevorrichtung, d. h. für die Ausgabe eines oder mehrerer Geldscheine, eingerückt wird, wenn die entsprechende Anzahl von Scheinen der auf die Rolle 2 aufgewickelten Geldscheinsorte durch das mittels einer besonderen Einstellvorrichtung bei 53 erfolgende Einrücken weiterer Steuerorgane und Kupplungen 50, 54 eingestellt ist, welche ebenfalls nicht Gegenstand dieser Erfindung sind.
Sowohl bei der Betätigung der Einnahmevorrichtung als bei dem jedesmaligen Antrieb der Ausgabevorriehtung muss auf den sich ständig ändernden Durchmesser der beiden Bandrollen 2 und 4 Rücksicht genommen werden, da bei grösserem Durchmesser der Bandrolle 2 diese nur um einen kleineren Winkel gedreht werden darf, um ein Aufwickeln einer Bandlänge zu bewirken, welche der Länge eines aufzu- wickelnden Geldscheines entspricht.
Die hiezu dienenden Vorrichtungen, welche nicht den Gegenstand dieser Erfindung bilden, bestehen im wesentlichen aus den beiden auf dem Umfang der Rollen 2 und 4
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der Antrieb der Rolle 4, welche das mit den Geldscheinen auf die Rolle 2 aufgewickelte Band abzieht, nur erfolgen darf, wenn auf der Rolle 2 noch Geldscheine vorhanden sind, so ist der Antrieb der Rolle 4 von der Betätigung der Zahnstange 9 durch eine besondere Vorrichtung in Abhängigkeit gebracht, die nachstehend beschrieben werden soll.
Die jedesmalige Vorschubbewegung der Zahnstange 9 wird durch eine Sehaltklinke od. dgl. auf eine mit einem Zahnkranz versehene Scheibe 219 übertragen, die auf einem an der Wand A befestigten Zapfen 220 lose drehbar ist und bei der jedesmaligen Vorschubbewegung der Zahnstange 9 um einen Zahn weitergesehaltet wird. Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist an der Zahnstange 9 eine unter Federwirkung stehende Schaltklinke 110 vorgesehen, die mit einem mit Sperrzähnen ausgebildeten besonderen Schaltrad 102 zusammenwirkt. Dieses Schaltrad sitzt auf einer senkrechten Achse 101, die an der Wand A drehbar gelagert ist und im übrigen zum Fortschalten eines an sich bekannten Zählwerkes 100 dient.
Der Zahnkranz der das Übertragungsorgan bildenden Scheibe 219 ist vorzugsweise als ein Kegelzahnkranz 221 ausgebildet, in den das am unteren Ende der Welle 101 befestigte Kegelrad 222 eingreift. In der Nähe ihres Umfanges ist an der Scheibe 219 ein Stift 223 vorgesehen, der in der gezeichneten Stellung der Scheibe 219, bei welcher die Rolle 2 nahezu abgewickelt ist, mit einem auf der Achse 63 sitzenden Hebel 66 in der Weise zusammenwirkt, dass bei der Einnahmebewegung der Zahnstange 9 und der Drehung der Scheibe 219 im Sinne des Pfeiles 224 der Hebel 66 unter der Wirkung der Feder 67 angezogen wird, bis er an dem Stift 225 ansehlägt. Bei dieser Drehung des Hebels 66 wird, wie in der Patentschrift Nr. 131239 beschrieben, die Achse 63 um einen entsprechenden Winkel mitgedreht.
Auf dem Umfang der Achse 63 sind, in bezug auf den Hebel 66 um verschiedene Winkel versetzt, die Anschlagstifte 65 angeordnet (Fig. 3). Diese Stifte fassen hinter die seitlichen Ansätze 64 der lose auf der Achse 63 sitzenden Klinken 60, die mit den darunter liegenden Stossstangen 46, 47, 48, 49 zusammenwirken, durch welche in der gleichen Weise wie nach der Patentschrift Nr. 131239 die Zahnstange 11 mit der Antriebsvorrichtung zum Ausgeben der auf die Rolle 2 aufgewickelten Geldscheine gekuppelt wird, wenn die Einstellung auf eine Anzahl der von der Rolle 2 vereinnahmten Geldscheine
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Der Antrieb für die Ausgabevorrichtung besteht aus einer neben der Zahnstange 11 angeordneten Stange 21, die an ihrem linken Ende 32 als Kupplungselement ausgebildet ist und an ihrem rechten Ende bei 120 gelenkig mit einer Schubstange 22 verbunden ist, die ihrerseits bei 23 an der Exzenterscheibe 24 angelenkt ist. Die Exzenterseheibe 24 wird von dem auf der Hauptwelle 107 sitzenden Zahnsegment 26 über die Vorgelegeräder 27, 28, 29 angetrieben. Dabei hat eine vollständige Umdrehung des Zahnsegmentes 26 die Wirkung, dass die Stange 21 mehrere Male hin und her geschoben wird. Die Kupplung zwischen der Zahnstange 11 und der Antriebsstange 21 besteht im wesentlichen aus dem an der Zahnstange in senkrechter Richtung bewegliehen Stift 31 und dem am Ende der Stange 21 vorgesehenen Auge 32, in das dieser Stift unter bestimmten Voraussetzungen eingreift.
Die Zahnstange 11 ist an ihrem Ende mit einem seitlichen Ansatz 127 versehen, der das Führungsgehäuse 129 trägt, in welchem der federnd gelagerte Stift 31 geführt ist. Unterhalb des Kupplungsstiftes 31 befinden sich zwei waagrecht angeordnete Platten 54 und 42. Die obere Platte 34 ist in der Richtung des Pfeiles 142 (Fig. 3) vor-und zurückverschiebbar, während die Platte 41 in Richtung des Pfeiles 147 vorgeschoben werden kann. Die Platte 41 ist mit einem schräg verlaufenden Schlitz 40 versehen, in welchem die Platte 34 mit einem nach unten vorstehenden Stift 39 eingreift, so dass bei einer Verschiebung der Platte 41 die Platte 34 im Sinne des Pfeiles 142 verschoben wird.
Die Platte 41 ist an ihrem einen Ende mit Stufen 42, 43, 44, 45 versehen, die den Betrag bestimmen, um den sie durch die später beschriebenen Stossstangen 46, 47, 48,49 in der Pfeilrichtung 147 verschoben wird. Die Platte 34 ist mit einem System von Nuten 36, 37, 38 versehen, die, wie in der Patentschrift Nr. 131239 beschrieben, eine verschiedene Tiefe haben, so dass bei einer Verschiebung der Platte 34 der Stift 31 angehoben und unter der Federwirkung wieder gesenkt wird.
Hiebei wird die Zahnstange 11 mit der Antriebsstange 21 gekuppelt, wenn eine Verschiebung der Platte 41 in
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durchlaufen werden, wobei die Anzahl dieser Quernutenpaare der Zahl der Stufen 42, 43, 44, 45 entspricht, die den Betrag bestimmen, um den die Platte 41 von der Hauptantriebswelle 107 mittels der Stossstangen 46, 47, 48, 49 verschoben wird.
Bei jedesmaligem Antrieb der Ausgabevorrichtung erfolgt die Rüekschaltung der das Übertragungsorgan bildenden Scheibe 219 mittels einer Sehaltklinke 230, die an dem einen Ende eines an der Wand A in der Konsole 121 bei 252 gelagerten zweiarmigen Hebels 232 drehbar angeordnet ist und von einer Feder 233 auf dem mit Sperrzähnen 234 versehenen Umfang der Scheibe 219 in Eingriff gehalten wird.
Das freie Ende des Hebels 232 ist zweiteilig ausgebildet in der Weise, dass das äussere Ende 235 dieses Hebels gelenkig und federnd ausgebildet ist und mit dem an der Zahnstange 11 angeordneten Stift 20 derart zusammenwirkt, dass der Hebel 232 beim Vorschub der Stange 11 entgegen der Wirkung der Feder 236 gedreht wird, während er beim Rückgang der Zahnstange 11 infolge seines nachgebenden äusseren Endes 235 stehenbleibt. An der Wand A ist ausserdem ein Stift 237 angeordnet, der für gewöhnlich die Klinke 230
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ausser Eingriff mit dem Zahnkranz 234 hält, während diese Klinke bei Betätigung der Ausgabevorrichtung über diesen Stift hinweggleitend die Scheibe 219 in der Richtung des Pfeiles 238 zurückschaltet.
Gleich- zeitig mit der Scheibe 219 wird das mit ihr durch die Welle 101 verbundene Zählwerk 100 zurückgeschaltet, so dass an dem Zählwerk jeweils die vorhandene Anzahl von Geldscheinen abgelesen werden kann.
Die in den Fig. 4-9 dargestellte Vorrichtung, welche dazu dient, die einzuzahlenden Geldscheine aufzunehmen und dem Band bzw. der Bandrolle zuzuführen, ist in folgender Weise ausgebildet :
Zwischen den beiden Rollen 402 und 403, welche den Rollen 2 und 4 der Fig. 1 und 3 entsprechen, sind Führungsrollen 404 und 405 für das Band 401 angeordnet, von denen erstere auf der Achse a und
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in senkrechter Richtung verschiebbar geführt und steht unter der Einwirkung der Federn f, die bestrebt sind, die Rolle 404 an die Rolle 402 anzudrücken. Die Achse a geht durch eine Bohrung in dem Balken 428 hindurch, der eine waagrechte Lage hat und auf senkrechten Führungen 429 und 430 parallel verschoben wird, wenn entsprechend dem Durchmesser der Rolle 402 die daran anliegende Rolle 404 sich nach oben oder unten bewegt.
Auf der Achse a der Rolle 404 ist ein Hebel c befestigt, der die Achse r trägt, auf der die Rolle 405 drehbar gelagert ist. Der Hebel c ist mit einem Arm 427 ausgebildet, der sich unterhalb der Achse r bogenförmig erstreckt und einen Schlitz 406 aufweist.
Der Antrieb der Vorrichtung erfolgt durch die hin und her gehende Bewegung einer Stange d, die, wie später noch beschrieben werden soll, ihre Bewegung auf die Aufwickelrolle 402 überträgt. Dabei kann die hin und her gehende Bewegung der Stange d durch beliebige Mittel von Hand oder durch Kraftantrieb hervorgerufen werden, was in der Zeichnung nicht besonders dargestellt ist. Die Stange d trägt an ihrem Ende einen Ansatz 431, in dem ein senkrechter Schlitz 432 vorgesehen ist. An dem Balken 428 ist nun in dessen Längsrichtung verschiebbar ein nach unten hängender Arm 433 vorgesehen, der einen Stift 407 trägt, welcher sowohl durch den Schlitz 406 des Armes 427 als auch durch den Schlitz 432 der Stange d hindurchgeht.
Hiedurch wird erreicht, dass bei der Einnahmebewegung der Stange d im Sinne des Pfeiles 434 der Arm 427 um die Achse a geschwungen und die Rolle 405 an die Rolle 402 angelegt wird, wie in Fig. 2 dargestellt ist. Dabei gleitet der an dem Arm 433 angeordnete Stift 407 in dem Schlitz 406. Der Stift 407 nimmt während dieser Gleitbewegung in dem Schlitz 432 eine verschiedene Höhenlage ein, entsprechend dem Durchmesser der Rolle 402 und der dadurch bedingten Verschiebung des Balkens 428. Vor der Rolle 402 ist eine Gruppe von Zahltischen angeordnet, welche zusammen die Geldscheineinlegevorrichtung bilden. Es soll zunächst der unterste Zahltisch 408 nebst den dazugehörigen Teilen beschrieben werden. Der Zahltiseh 408 besteht aus einer Platte, die in ihrer Grösse und Form der Geldscheinsorte, für die er bestimmt ist, entspricht (Fig. 7).
Der Zahltiseh 408 ist in seiner Längsrichtung mit Führungszapfen 435 verschiebbar, die in den Schlitzen 436 der Wände 437 gleiten, die von einem an dem Balken 428 nach oben vorstehenden Arm 438 befestigt sind. Am oberen Ende des Zahltisehes 408 ist eine Feder s befestigt, die an der Wand 437 aufgehängt ist und bestrebt ist, den Tisch 408 nach oben zu ziehen. Ausserdem ist an dem unteren Ende des Zahltisches 408 ein Anschlag n vorgesehen. Zu dem Zahltisch 408 gehört eine Prüfvorrichtung, wie sie in der Patentschrift Nr. 131239 beschrieben ist und die dazu dient, zu prüfen, ob sich auf dem Tisch 408 ein Geldschein befindet, und wenn dies der Fall ist, den Schein mitzunehmen und der Aufnahmevorrichtung zuzuführen. Zum Prüfen dient ein bei 409 drehbar
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Mit dem Hebel 410 sind bei 413 Stangen 414 gelenkig verbunden, an deren Ende ein bürstenartiger Mitnehmer 415 befestigt ist, mittels dessen die Scheine erfasst und dem Bande 401 zugeführt werden (Fig. 8).
Der Hebel c ist über die Rolle 405 hinaus durch den Arm 417 verlängert, von dem eine drehbar angeordnete Schaltklinke 418 getragen wird, die unter dem Einfluss der Feder 439 steht und in ein Schaltrad 419 eingreifen kann, das um die Achse 440 an einem an dem Arm 438 vortehenden Ansatz 441 drehbar gelagert ist. Die Klinke 418 greift jeweils in das Schaltrad 419 ein und schaltet es um einen Zahn weiter, wenn der Hebel c beim Vorschub der Stange d angehoben wird.
An dem Schaltrad 419 sind seitlich Stifte 420 ingebracht, die beim Drehen des Schaltrades 419 an einen mit dem Fühlhebel 410 fest verbundenen Hebel 421 stossen und dadurch den Hebel 410 entgegen der Spannung einer diesen belastenden Feder 422 Irehen, wie Fig. 5 bei dem unteren Zahltiseh 408 zeigt. Seitlich von dem Zahltiseh 408 ist ein um die . chse 442 drehbarer zweiarmiger Hebel 423 angeordnet, dessen oberes gekrümmtes Ende sich im Bereich les Anschlages n des Tisches 408 befindet. Das untere Ende des Hebels 423 ist an eine Stange 424 angeenkt. Die Stange 424 ist mit einem Längsschlitz 425 versehen, mit dem die Stange 424 auf dem Stift 426 'ines Kniehebels h gleitet, der an einer Zahnstange 416 drehbar gelagert ist.
Der Kniehebel h ist an seinem mteren Ende als eine Klinke ausgebildet, die unter der Wirkung einer Feder 444 in den Ausschnitt der - Stange d eingreift. Hiedurch wird bei einem Verschieben der Stange d (entgegen der Pfeilriehtung 434) lie Zahnstange 416 mitgenommen. Die Zahnstange 416 überträgt durch eine Zahnradübersetzung, wie n der Patentschrift Nr. 131239 beschrieben, den Antrieb auf die Rolle 402. Die Zahnstange 416 ist mit Diner Schaltklinke i versehen, die an einem Schaltrad k eines Zählwerkes 401 angreift, so dass bei jedem t. uf die Zahnstange 416 übertragenen Hub der Stange d das Zählwerk I um einen Zahn bzw. um eine Ziffer
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Insbesondere in Fig. 14 ist dargestellt, in welcher Weise das Auswechseln und Einsetzen der Rolle 301 erfolgen kann. Während die Rolle mit ihrer Lagerbohrung 309 mittels eines an der Wandung 314 fest angeordneten Lagerzapfens 315 getragen wird (Fig. 12), ruht sie mit ihrer Ausnehmung. 310 auf einem Lagerzapfen 316, der in der Wandung 317 verschiebbar ist und von der an dieser Wand befestigten Blattfeder 312 in die Ausnehmung 3jM hineingedruckt wird. An der Rolle 313 ist eine Kurbel 318 befestigt, durch deren Drehung das Band von der Rolle 301 abgezogen wird. Zweckmässig ist die Lagerbohrung 310 als eine Vierkantausnehmung und der Lagerzapfen 316 als ein Vierkantzapfen ausgebildet, wobei es letzterer ermöglicht, die Drehung der Rolle 301 auf ein Zählwerk zu übertragen.
Gemäss Fig. 11 trägt der Vierkantzapfen 316 eine Nockenscheibe 319, deren Nocken 320 mit einem Zählrad 321 zusammenarbeitet, das in an sich bekannter Weise mit einem Dezimalzählwerk 322 verbunden ist (Fig. 12). Unter der Voraussetzung, dass mittels des Bandes 303 bei jeder Umdrehung der Rolle 301 auf diese je ein Geldschein aufgewickelt ist, jede Bandlänge auf der Rolle also nur einen Geldschein umfasst, erfolgt auch beim Abwickeln jeder Bandlänge das Auswerfen eines Geldscheines. Dieser fällt auf den darunter befindlichen Tisch 323, auf welchem sich also die nacheinander ausgeworfenen Geldscheine zu einem Stapel sammeln.
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den Vierkantzapfen 316 eine zweite Nockenscheibe 324 aufgesetzt, deren Nocken 325 mit einem Rad 326 zusammenwirkt, das auf seinem Umfang hundert Zähne aufweist.
Das Rad 326 ist mit einer Scheibe 327 verbunden, die an einer Stelle ihres Umfanges eine Ausnehmung 328 besitzt, in die unter der Wirkung einer Feder 329 ein mit einem Handgriff versehener Hebel 330 in der Weise eingreift, dass er eine weitere Drehung im Sinne des Pfeiles 331 verhindert. Die Rolle 313 ist zweckmässig von einem Schutzblech 331 umgeben, das, wenn die Rolle 301 vollständig abgewickelt ist, ein Herumschlagen des Bandes 303 verhindert.
Bei dem in Fig. 13 dargestellten Ausführungsbeispiel ist gezeigt, in welcher Weise ein Zählen der abgelegten Geldscheine erfolgt, wenn diese ohne Rücksicht auf den sich ändernden Durchmesser der Einnahmerolle 301 auf diese in unmittelbarer Folge nacheinander aufgewickelt sind, wie dies in der Patentschrift Nr. 131239 beschrieben ist. Die Rolle 301 ist in ähnlicher Weise wie nach Fig. 12 zwischen den beiden Wänden drehbar gelagert und kann in die Vorrichtung eingesetzt werden, nachdem die Feder 312 abgehoben und der Vierkantlagerzapfen 316 nach aussen geführt ist.
Das Abwickeln der Rolle 301 erfolgt hier durch unmittelbaren Antrieb mittels eines auf dem Zapfen 316 sitzenden Zahnrades 332, welches
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mittels des Zwischenrades 333 von der Zahnstange 334 in Umdrehung versetzt wird,, an deren Ende bei 335 der bei 336 gelagerte Handhebel 337 angreift. Bei jedem Hub des Handhebels 337 in der Pfeilrichtung 338 wird die Rolle 301 um einen bestimmten Winkelbetrag gedreht.
Damit bei dieser Drehung diejenige Bandlänge abgewickelt wird, welche der Länge eines Geldscheines entspricht, ist ähnlich wie bei der Einnahmevorriehtung nach der Patentschrift Nr. 131239 eine besondere Anordnung vorgesehen, die den Hub der Zahnstange 334 entsprechend dem sich ändernden Durchmesser der Rolle 301 begrenzt.
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stift 343 eines Anschlagstücke 344 ein, das in senkrechten Führungen an einer der Wandungen 317 gleitet. Das Anschlagstück 344 ist mit einer Schrägfläche oder in geeigneter Weise gekrümmten Fläche 345 versehen, welche den Anschlag für einen an der Zahnstange geführten Stift 346 bildet, wenn diese in der Richtung des Pfeiles 338 bewegt wird.
Bei dieser Ausfiihrungsform der Erfindung ist die Zählung der Geldscheine von der Anzahl der Umdrehungen der Rolle 301 unabhängig. Die Zählung erfolgt vielmehr mittels eines weiteren an der Zahnstange 334 vorgesehenen Stiftes 348, der mit dem an der Wand 317 bei 349, gelagerten Kniehebel 350 zusammenwirkt. An dem freien Ende des Kniehebels 35ü ist ein Daumen 351 drehbar angeordnet, der nur in der Uhrzeigerriehtung drehbar ist und unter der Wirkung der Feder 352 nach jeder Bewegung wieder zurückgedreht wird. Bei jedem Hub der Zahnstange 334 legt sich der Stift 348 an den Daumen 352, nimmt diesen und den Kniehebel 350 mit und gleitet schliesslich über ihn hinweg.
An dem Kniehebel 350, der von der Feder 353 nach jeder von der Zahnstange 334 be-
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drehbar gelagert, die von der Feder 356 an dem Zählrad 321 in Anlage gehalten wird, das in ähnlicher Weise wie bei dem in den Fig. 11 und 12 dargestellten Ausführungsbeispiel mit einem Dezimalzählwerk verbunden ist. Bei einem Vorschub der Zahnstange 334 im Sinne des Pfeiles 338 wird der Kniehebel 350 im umgekehrten Uhrzeigersinne gedreht, wobei die Schaltstange 355 vorgeschoben und das Zählrad 321 um einen Zahn weitergedreht wird. Beim Rückgang der Zahnstange 334 ermöglicht der an dem Kniehebel 350 drehbar gelagerte Daumen, dass der Stift 348 über das Ende des Kniehebels 35U hinweggeht.
An dem Kniehebel 350 ist ausserdem eine unter der Wirkung der Feder 357 stehende Schaltklinke 358 angeordnet, die in gleicher Weise wie der Nocken 325 bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 und 12 das Rad 326, das hier mit Sperrzähnen ausgebildet ist, jeweils um einen Zahn weiterdreht und nach dem Auswerfen einer bestimmten Anzahl von Geldscheinen (beispielsweise 100) die Vorrichtung durch den in die Ausnehmung 328 eintretenden Hebel 330 stillsetzt. Das Aufwickeln des von der Rolle 301 abgewickelten leeren Bandes erfolgt hier ebenfalls unter dem Einfluss der hin und her gehenden Bewegung der Zahnstange 334.
Vorzugsweise wird bei der Vorwärtsdrehung des Zwischenrades 333 mittels einer an sich bekannten, nur in einer Drehrichtung wirkenden Kupplung ein Kettenrad oder eine Seilscheibe 359 mitgenommen, welche durch eine Kette oder ein Seil 360 mit einem zweiten Kettenrad oder einer Scheibe 361 verbunden ist. Die Drehbewegung der Scheibe 361 wird dann auf die Rolle 313 durch eine an sich bekannte federnde Kupplung übertragen, die nur solange in Wirkung bleibt, als die mittels des Seiles 360 übertragene Kraft grösser ist als die durch das Band 303 ausgeübte Zugspannung. Hiedurch wird also die Wirkung erreicht, dass die von der Rolle 301 abgewickelten Bandlängen jeweils von der Leerbandrolle 31.'3 aufgenommen werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
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zahlkassen, gekennzeichnet durch von der Einnahmevorrichtung betätigte Steuerorgane, unter deren Einfluss ein Antrieb der Ausgabevorrichtung nur möglich ist, wenn Geldscheine vereinnahmt worden sind.