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Frankiermaschine.
Die Erfindung betrifft eine Frankiern asehine.
Der Erfindung gemäss besitzt die Maschine eine Sperrvorrichtung für die Wertstempel, die einerseits mit einer Schaltvorrichtung kombiniert ist, welch letztere durch einen Körper bestimmten Formates oder Grösse, vorzugsweise eine Karte oder Platte, beeinflusst wird und anderseits mit einer Zählvorrichtung. Die Kombination ist derart getroffen, dass die Sperrvorrichtung mit einer Zählvorrichtung nach einer bestimmten Betriebsperiode in die Sperrstellung und durch die von dem Körper beeinflusste Schaltvorrichtung bei Einführung des Körpers in die Entsperrlage geführt wird.
Bisher bekannte Frankiervorrichtungen mit Wertstempeln konnten entweder nur auf den Post- ämtern selbst benutzt werden, wo sie unter der Kontrolle von verantwortlichen Postbeamten standen oder aber, falls die Post sie aus der Hand gab, war es erforderlich, dass in kurzen Zeitabschnitten Postbeamte die Maschine an Ort und Stelle kontrollierten und durch Ablesen der zahlreichen an der Maschine befindlichen Einzelzähler den verstempelten Wert feststellen, um diesen Wert dann nachträglich zu erheben. Eine derartige Kontrolle ist naturgemäss schwierig, zeitraubend und kann nicht verhindern, dass etwa ein inzwischen zahlungsunfähiger Kunde erhebliche Beträge auf Vorschuss gestempelt hat, welche hernach von der Post nicht eingetrieben werden können.
Der Erfindungsgegenstand gibt dagegen die Möglichkeit, den gesamten Stempelvorgang mittels des Kontrollkörpers von der Post aus zu kontrollieren, ohne dass eine fortlaufende Kontrolle der Maschine durch Postbeamte an Ort und Stelle notwendig wäre. Die Kontrolle wird dabei einzig und allein mittels des Kontrollkörpers ausgeübt. Zum besseren Verständnis sei als einfaches Beispiel angenommen, dass als Kontrollkörper Wertkarten bestimmter Form und Grösse benutzt werden. Diese Wertkarten werden auf der Post verkauft.
Da die Maschine derart eingerichtet ist, dass sie bei Einführung des Kontrollkörpers in die Maschine, im angenommenen Beispiel also der Wertkarte, ausgelöst wird, kann nach Einführung der Wertkarte die Maschine in Betrieb genommen werden, bis die in die Maschine eingebaute Zählvorrichtung wieder die Sperrung der Maschine nach der einmalig von der Post an der Maschine einzustellenden Betriebsperiode, die einem bestimmten, dem vorausgezahlten Betrage gleichen Gesamtstempelwert entspricht, sperrt.
Die zur Entsperrung benutzten Wertkarten können in der Maschine verbleiben, sie können aber auch bei Einführung einer neuen Karte von der Maschine wieder ausgegeben werden. Im letzteren Falle müssten, wie in den nachfolgend beschriebenen Ausführungsbeispielen näher erläutert wird, durch die Maschine selbst die Wertkarten durch geeignete Massnahmen für die Wiederbenutzung unbrauchbar gemacht werden. Zu diesem Zweck könnten sie beispielsweise mit einer laufenden Nummer oder durch das Zählwerk mit einem Aufdruck entsprechend dem Endbetrag dieses Zählwerkes versehen werden. Bei Kauf neuer Karten wären in diesem Fall die alten mit der laufenden Nummer oder dem Zählwerksendbetrag versehenen, Karten abzugeben. Der Postbeamte hätte dann die Möglichkeit, ohne'seinen Platz zu verlassen, den jeweiligen Zählerstand der Maschine zu kontrollieren.
In der Zeichnung sind der Erfindung entsprechend ausgebildete Frankiermaschinen und Vorrichtungen solcher Frankiermaschinen beispielsweise dargestellt. Fig. 1 und la zeigt einen Längsschnitt durch eine Frankiermaschine, Fig. 2 zeigt den Querschnitt A-B in Fig. 1, Fig. 3 den Querschnitt C-D
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die von ihm gesteuerten Sperrmechanismen angedeutet, Fig. 8 zeigt den Schnitt L-M in Fig. 7, Fig. 9 zeigt den Schnitt N -0 in Fig. 7, Fig. 10 und 11 zeigen Details der insbesondere in Fig. 4 dargestellten Sperr-und Eutsperrvorrichtung.
Die Fig. 12-14 zeigen eine weitere Ausbildung dieser Vorrichtung, die
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in den Fig. 1-6 dargestellten Form abweichende Ausführungsform des die Karte aufnehmenden Schiebers bzw. seiner Stellvorrichtung im Längsschnitt, Fig. 16 einen Querschnitt durch dieselbe, Fig. 17 zeigt in der Draufsicht eine vorteilhafte Ausführungsform der zur Übertragung der Bewegung von den Einstell-
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wird, u. zw. zeigen die Fig. 19 und 20 Querschnitte in verschiedenen Lagen des Druckers und Fig. 21 eine Seitenansicht des Druckers.
Der ganze Einzeldrucker 181 wird aif die im Gehäuse gelagerte und geeignet angetriebene Welle 182 aufgeschoben derart, dass das unsymmetrisch abgeschrägte Ende 1 2a, welches eine unsymmetrische Pyramide bildet, zwischen Sperrhebel eingreift, wie nachfolgend näher beschrieben werden soll. Gleichzeitig greift der Mitnehmerstift 183 in einen Schlitz 184 des Druckers ein und die Abdeckflässhe 186 greift in eine Aussparung 186 des Maschinengehäuses ein.
Die Abdeckplatte 185 ist drehbar auf der Nabe 187 des Druckers gelagert, so dass unter der Wirkung der Welle 182 der Drucker 181 rotieren kann, während die Abdeckplatte 185 feststeht.
So lange sieh der Drucker auf der Welle 182 befindet, drängt das Ende 182a der Welle 18. 2 Hebel 188,
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Federn 19P nach aussen.
Die Hebel 188 sind mit Zapfen 191 versehen, welche in eine Kreisnut 192 der Stirnplatte des Druckers und einer an der Abdeckplatte 185 befestigten Scheibe 193 eingreifen. Die Kreisnuten haben nach innen und aussen seitliche Abzweigungen j ! M, in welche die Zapfen 191 eintreten, sobald die Hebel 188 entweder zu weit nach aussen gedrängt werden, oder unter der Wirkung der Federn 190 sich nach innen bewegen.
Sobald die Zapfen 191 sich in einer seitlichen Abzweigung befinden, ist eine Drehung des Druckers 181 in bezug auf die Abdeckplatte 185 und damit, da die Abdeckplatte 185 im Maschinengehäuse festgestellt ist, eine Drehung überhaupt unmöglich. Ebenso kann, wenn der Drucker von der Welle 182 abgezogen ist und infolgedessen die Hebel 188 unter der Wirkung der Federn 190 sich nach innen bewegt haben, die Abdeckplatte 185 nicht mehr in bezug auf den Drucker bewegt werden.
Ein Herausziehen des Druckers aus der Maschine ist nur möglich, wenn sich der Drucker in bezug auf die Abdeckplatte in der in Fig. 10 dargestellten Lage befindet, da die zur Ein-und Ausführung des Druckers im Gehäuse der Maschine vorgesehene bis auf die seitliche Abzweigung 186 kreisförmige Öff-
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hinter die Gehäusewandung tretenden Vorsprünge des Druckers die Herausnahme des Druckers hindern. In der in Fig. 10 dargestellten Lage des Druckers ist aber das Klischee 195 und das Typenrad 196 durch die Abdeckplatte 185 abgedeckt.
Als Wertstempelträger können geradlinig bewegte Stempelköpfe oder rotierende Stempelwalzen zur Anwendung kommen.
Bei der Frankiermaschine nach den Fig. 1-6 sind in zwei Scheiben 1 und 2 auf einem Kreise
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dieser Stempelwalzen ist aus Fig. 2 ersichtlich. Jede Stempelwalze trägt auf ihrem Umfange erhaben ein Stempelbild. Die Scheiben 1, 2 und 16 sind mit der Achse 17 im Maschinengestell. M drehbar, so dass durch Drehen derselben eine beliebige der Stempelwalzen in Arbeitsstellung, d. h. beim Ausführungsbeispiel
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verbunden, die durch Übersetzungsräder 5, 6 angetrieben werden. Das Rad 6 ist starr auf der Welle 7 befestigt. Die Welle 7 der jeweils zu benutzenden Stempelwalze wird durch eine später zu beschreibende
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Oberhalb der Stelle, an welcher sich die Stempelwalzen in Arbeitslage befinden, ist eine Gegendruckwalze 39 (Fig. 1 und 2) angebracht.
Die mit den Frankierungsstempeln zu versehenden Poststücke werden
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walze mit dem Stempelabdruck versehen. Eine weiter unten beschriebene Vorrichtung bewirkt, dass bei der Hindurchführung jeder Postsache (Brief, Karte) die Stempelwalze nur eine Umdrehung macht, so dass jede Postsache nur einen Stempelabdruck erhält. Diese Umdrehungen der Stempelwalzen 3 werden durch Zählwerke 10 und 15 gezählt. Die Welle 7 dient zugleich zur Übertragung der Bewegung der in Arbeitsstellung befindlichen Stempelwalze in die Zählwerke 10 und 15. Das Zählwerk 10 ist ortsfest in der Maschine angeordnet und dient für alle Stempelwalzen.
Von den Zählwerken 15 ist eins für jede Stempelwalze an der durch die Achsen 7 und 17 mit den Scheiben 1 und 2 verbundenen Scheibe 16 ange-
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Stempelwalze 3 direkt gekuppelt und schaltet bei jeder Umdrehung der Stempelwalze um eine Zahl weiter.
Damit das Gesamtzählwerk nicht nur die Gesamtzahl der mit sämtlichen Stempelwalzen ausgeführten Umdrehungen bzw. Stempelungen, sondern den Gesamtwert registriert, den diese Stempelungen darstellen, ist die Übertragungsvorrichtung wie folgt gestaltet :
Je nachdem, ob die Stempelwalzen für einen einstelligen, zweistelligen oder dreistelligen Frankierungswert bestimmt sind, tragen sie ein, zwei oder drei Zahnräder 8.
Diese Zahnräder sind, wie aus Fig. 3 ersichtlich ist, nur auf einem Teil ihres Umfanges mit Zähnen versehen u. zw. entspricht die Zahl dieser Zähne dem ein-und mehrfachen des betreffenden Stellenwertes, d. h. ist beispielsweise die Stempelwalze für den Franklerungswert 15 bestimmt, so trägt die Achse 7 zwei Räder 8, von denen das eine entsprechend dem Wert 5 der Einerstellen fünf Zähne oder ein Vielfaches davon, das zweite Rad entsprechend dem Wert 1 der Zehnerstelle einen Zahn oder ein Vielfaches davon besitzt.
Die Räder 8 der im Betrieb befindlichen Stempelwalze greifen in die Zahnräder 9 des als Gesamtwertaddierwerk ausgebildeten Zählwerkes 10 ein, das in einer für Kontrollkassen u. dgl. bekannten Weise ausgebildet ist.
Die letzte Ziffernscheibe dieses Gesamtwertaddierwerkes ist mit zehn Anschlägen 11 versehen, die nach Vollendung einer zehntel Umdrehung dieser letzten Ziffernscheibe auf eine später zu beschreibende Sperrvorrichtung für den Antrieb einwirkt. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel besitzt der Gesamtzähler sechs Stellen, so dass'die Sperrung jeweils bei Vollendung bzw. Überschreitung des Betrages von 1000 Mark in Wirkung tritt, falls die ersten beiden Stellen Pfennige anzeigen. Jede zwischen Entsperrung und Sperrung liegende Betriebsperiode umfasst also in diesem Falle Wertstempelungen im Gesamtbetrage von 1000 Mark.
An sich wären bei einer 1000'00 Mark umfassenden Betriebsperiode nur fünf Zählwerksstellen. notwendig ; es könnte dann nämlich das Zehnerübertragungsglied der fünften, also der Mark-Hunderter- stelle, auf die erwähnte Sperrvorrichtung einwirken. Damit aber innerhalb ausreichend grosser Zeiträume auch nachgeprüft werden kann, wieviel Sperrungen stattgefunden haben, also wieviel mal 1000-00 Mark von der Maschine verstempelt worden sind, ist mindestens die sechste Zählwerksstelle vorgesehen. Bei Anbringung einer sechsten Stelle kann beispielsweise eine Gesamtverstempelung bis zu 100. 000-00 Mark durch Besichtigung des Gesamtwertaddierwerkes nachgeprüft werden.
Die Vermehrung der Stellen über die lediglich durch die Vornahme der Sperrung nach einer Betriebsperiode bedingte Zahl hinaus schafft eine zusätzliche Sicherung gegen betrügerische Handhabung der Maschine.
Zur Kupplung der in Arbeitslage befindlichen Welle 7 mit der Antriebswelle dient folgende Einrichtung :
An ihrem rechten Ende tragen die Wellen 7 je ein Führungsstück 22. Diese Führungsstücke liegen mit ihrer Innenseite auf dem Umfang einer Scheibe 23 auf, die starr mit dem Maschinengestell18 ver-
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umfang 23 kreisförmig ausgebildet, so dass die Führungsstücke auf ihrer ganzen Ausdehnung anliegen und infolgedessen für gewöhnlich eine Drehung der Wellen 7 durch die an die Scheibe 23 anliegenden Führungsstücke verhindert wird.
An der Stelle, an welcher sich das Führungsstück 22 der in Arbeitslage befindliehen Stempelwalze 3 befindet, ist die Scheibe 23 konaxial zu der Welle 7 kreisförmig ausgespart (s. Fig. 2), derart, dass an dieser Stelle das Führungsstück 22 sich in dieser Aussparung frei drehen kann. Die Welle 7 ist somit in allen Lagen, ausser der Arbeitslage gesperrt.
Im Maschinengestell ist eine Scheibe 24 drehbar auf dem Bolzen 25 gelagert, u. zw. derart, dass die in Arbeitslage befindliche Welle die Verlängerung des Bolzens 25 bildet. Die Scheibe 24 trägt einen Nocken 26, der die Form eines Abschnittes eines um die Welle 17 konzentrischen Kreisringes besitzt. Er greift in eine entsprechend geformte Längsnut 27 des in Arbeitslage befindlichen Führungsstückes 22 ein. Dieses Stück bewirkt eine Kupplung zwischen der Welle 7 und der Scheibe 24 in dieser Arbeitslage. Wie oben erwähnt, soll jede Stempelwalze bei Hindurchführung einer Potache nur eine Umdrehung machen.
Dies wird durch folgende Einrichtung bewirkt :
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An der dem Nocken abgekehrten Stirnseite der Scheibe 24 (Fig. 1 und 2) ist ausserhalb ihrer Mitte drehbar eine kleinere Scheibe 28 angeordnet, die mit einem Nocken 29 versehen ist. Dieser Nocken ist auf seiner einen, vom Mittelpunkt der Scheibe 24 abgekehrten Seite, durch ehie zylindrische Fläche begrenzt, die in der in Fig. 2 dargestellten Lage der Scheibe 28 konzentrisch zum Mittelpunkt der Scheibe 24 liegt.
Auf dem Bolzen 25 ist eine Scheibe 30 drehbar angeordnet, die an ihrer einen Stirnseite starr mit einem Zahnrad 31 verbunden ist und auf ihrer andern Stirnfläche einen Nocken 32 trägt. Dieser Nocken ist derart angeordnet, dass, so lange der Nocken 29 der Scheibe 28 sich in der in Fig. 2 dargestellten Lage befindet, er frei an dem Nocken 29 vorbeigehen kann. In dieser Lage wird der Nocken 29 durch eine Klinke 33 gegen die Wirkung der Feder 63 gehalten. Diese Klinke 33 wird wiederum durch Vermittlung verschiedener Zwischenglieder von einem Fühlhebel 40 aus gesteuert, der von den in die Maschine eingeführten Postsachen beeinflusst wird. Die Beschreibung von Anordnung und Wirkungsweise dieses Fühlhebels ist weiter unten gegeben.
Das Zahnrad 31 wird durch das Zahnrad 34 durch Vermittlung eines Zwischenrades angetrieben.
Das Zahnrad 34 ist fest auf der Welle 35 der Kurbel 61 angeordnet.
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die Scheibe 24 von der Scheibe 30 nicht mitgenommen, so dass trotz Drehung der Kurbel 61 die Stempelwalze 3 in Ruhe bleibt. Erst wenn durch die Fühlhebel 40 die Klinke 33 die Scheibe 28 freigibt, so dass der Nocken 29 in den Weg des Nockens 32 der Scheibe 30 gelangen kann, werden die Scheiben 24 und 30 miteinander gekuppelt und damit die Kurbel 61 mit der Stempelwalze 3.
Der Transport der Postsachen durch die Maschine erfolgt nicht durch die in Arbeitsstellung befindliche Stempelwalze 3, da diese ja während eines erheblichen Teiles des Arbeitsganges stillsteht, sondern durch neben dieser angeordnete Transportrollen 38 (Fig. 1 und 2) in Zusammenwirkung mit der Gegendruckwalze 39. Die Transportrollen 38 werden im Gegensatz zur Stempelwalze 3 von der Kurbelwelle aus dauernd angetrieben.
Zu diesem Zwecke ist (Fig. 1) an der Nabe des Zahnrades 34 ein Nocken 36 vorgesehen. Dieser
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selbst drehbar in den Scheiben 1 und 2 gelagert ist.
Mit dieser Welle sind die als Transportrollen dienenden Kreisscheiben 38 starr verbunden.
An der einen Seite der Stempelwalze ist zwischen der dort angeordneten Doppelscheibe 38 das Ende
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Fläche 44 geführt. In seiner durch den Anschlag 47 begrenzten Ruhelage wird er durch eine Feder 45 gehalten, die an einem Winkelansatz 46 des Hebels 40 angreift.
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Fläche 49 des zweiarmigen Hebels 50 anliegt. Der zweiarmige Hebel 50 ist im Gestell mittels der Dreh- achse 51 gelagert. An ihm ist der Lenker 52 angelenkt, der gelenkig mit der Klinke 33 verbunden ist.
Die Klinke 33 ist mittels des Bolzens 53 mit einer zweiten Klinke 54 gelenkig verbunden. Die
Klinke 54 greift in die Aussparung der Scheibe 24 ein und hindert diese an der Drehung im Sinne des Uhr- zeiger. In der Eingriffslage wird die Klinke 54 durch eine Feder 55 gehalten, welche an einen gelenkig mit der Klinke 54 verbundenen und bei 56 im Gestell gelagerten Hebel 57 angreift.
Ein Anschlagstift 58 begrenzt die Bewegung des Hebels 57 und damit der Klinke 54 nach links. Ein
Anschlagstift 59 sperrt den Hebel 33, so lange sich sein rechts liegendes Ende in der gezeichneten Höhen- lage befindet, gegen Längsverschiebung nach rechts, während eine, in die Scheibe 24 eingreifende Klinke 60 eine Drehung der Scheibe 24 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers verhindert.
Wird ein Brief zwischen die Förderrollen 38 und die Gegendruckrolle 39 eingeführt, so wird er von diesen weiter gefördert, ohne zunächst die Stempelwalze 3 zu berühren, da das erhabene Stempel- bild der Stempelwalze3 sich in der Ruhelage der Stempelwalze ausser Eingriff mit der Gegendruckwalze 39 befindet. Nach einer kurzen Wegstrecke trifft die Vorderkante des Briefes auf die Nase des Fühlhebels 40 und drückt ihn zurück. Bei dieser Rückwärtsverschiebung des Fühlhebels 40 gleitet seine schräge Fläche 43 an der am Gestell festen schrägen Fläche 44, so dass zugleich ein Senken des Fühlhebels erfolgt. Nach einer gewissen Verschiebung kommt der Fühlhebel daher mit seiner Nase aus dem Weg des Briefes, so dass der Fühler unter Einwirkung der Feder 45 sich unterhalb des Briefes wieder rückwärts bewegen kann.
Die
Nase des Fühlhebels liegt dann so lange an der Unterseite des Briefes an, bis der Brief die Förderrollen 38 verlassen hat. Darauf geht der Fühlhebel 40 in seine Ursprungslage zurück. Zur Weiterbeförderung des
Briefes bzw. zur Unterstützung seiner Förderung dienen die Leitrollen 62 (Fig. 2).
Durch die oben beschriebene Bewegung des Fühlhebels wird der Hebel 42 im Sinne des Uhrzeigers geschwenkt. Er schwenkt infolgedessen mittels des auf die schiefe Ebene 49 des Hebels 50 einwirkenden I Zapfens 48 den'Hebel 50 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers und die mit dem Hebel 50 durch den
Lenker 52 verbundene Klinke 33 im Sinne des Uhrzeigers. Die Klinke 33 verlässt infolgedessen die Aus- sparung des Zylinders 28, und dieser kann unter der Wirkung der Feder 63 sich im Sinne des Uhrzeigers
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um seine Achse drehen. Dadurch gelangt der Nocken 29 der Scheibe 28 in den Weg des Nockens 32, der von der Kurbelwelle 35 aus angetriebenen Scheibe 30.
Die Scheibe 24, an welcher der Zylinder 28 gelagert ist, wird infolgedessen von der Scheibe 30 mitgenommen, so dass nunmehr durch Vermittlung des Nockens 26 des FÜhrungsstÜckes 22, der Welle 7 und der Zahnräder 6,5 und 4 die Stempelwalze angetrieben wird.
Bei der Drehung der Scheibe 24 wird die in eine Aussparung dieser Scheibe eingreifende Klinke 54 in ihrer Längsrichtung gegen die Wirkung der Feder 55 zurückgedrückt. Eine Nase 54a der Klinke gleitet dabei auf dem ortsfesten Teil 54b, durch den die Klinke angehoben wird, so dass sie aus der Aus- sparung der Scheibe 24 austritt. Infolgedessen schnellt die Klinke 54 unter der Wirkung der Feder 55 wieder vor. Bei der weiteren Drehung der Scheibe 24 gleitet das Ende der Klinke 54 auf dem Umfang der Scheibe. Der Ansehlagstift 59 hindert die Zurückbewegung der Klinke 54 nicht, da bei Beginn der Zurückbewegung das dem Stift 59 zugekehrte Ende der Klinke 33, wie oben erwähnt, nach unten gezogen ist, so dass dieses Ende an dem Stift 59 vorbeigehen kann.
Bevor die Scheibe 24 eine volle Umdrehung zurückgelegt hat, ist, wie oben erwähnt, der Fühlhebel 40 wieder von der Vorderkante des Briefes freigegeben worden und hat sich nach links bewegt.
Infolge dieser Rückbewegung des Fühlhebels 40 gibt der Mitnehmerzapfen 48 des Hebels 42 die schräge Fläche des Hebels 50 frei, so dass die Klinken gegen Ende der Umdrehung der Scheibe 24 geführt durch eine an der Scheibe24angebrachte Leitfläche 66 (Fig. 2) in die Aussparung der Sc heibe 28 eingreifen können. DieWeiterdrehung der Scheibe 24 hat, da dabei die Scheibe 28 durch die Klinke 33 festgehalten wird, zur Folge, dass die Scheibe gegen die Wirkung der Feder 63 eine Drehung auf ihrem Drehzapfen ausführt, so dass ihr Nocken 29 aus der Bahn des Nockens 32 der Scheibe 30 tritt und damit die Kupplung zwischen der Scheite 30 und der Scheibe 24 bzw. zwischen dem Antrieb und der Stempelwalze gelöst wird.
Die Stempelwalzen werden in üblicher Weise durch ein Farbband, eine Farbrolle od. dgl. eingefärbt.
Die Einfärbevorrichtung ist der Übersichtlichkeit wegen in der Zeichnung weggelassen worden. Das auf derStempelwalze angebrachte Stempelbild besitzt die dem Wert, dem Land usw. entsprechenden Inschriften.
Wie oben erwähnt, soll die Maschine mittels einer durch Einführung eines Kontrollkörpers wirksam
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werden. Der Sperrung dient die Klinke 85 (Fig. 4), die mit Stiften 86 eines auf der Antriebswelle 35 angeordneten Sperrades (Fig. 1 und 4) zusammenwirkt. Diese Klinke wird mittels einer Stange 83 (Fig. 1 und 4) gesteuert. Die Stange 83 steht unter dem Einfluss einer Vorrichtung, welche die Sperrung herbeiführt, und die vom Zählwerk10 aus gesteuert wird und einer die Sperrung aufhebenden Vorrichtung, nämlich eines die als Kontrollkörper dienende Kontrollkarte aufnehmenden Schiebefaches 67 mit zugehörigem Mechanismus.
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die bei jeder Betätigung des Rades 131 auf die Nase 88 einer Scheibe 89 einwirken.
Die Scheibe 89 wird durch eine Feder 135 gewöhnlich in die in Fig. 11 dargestellte Lage geführt, die durch den Anschlagstift 136, auf welchen eine Anschlagfläche 137 der Scheibe 89 einwirkt, begrenzt ist. Wird das letzte Zählwerksrad durch Zehnerübertragung um eine Teilung im Sinne des Uhrzeigers weitergedreht, so wirkt einer der Stifte n auf die Nase 88 ein derart, dass gegen die Wirkung der Feder 135 die Scheibe 89 entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers gedreht wird. Infolge dieser Drehung kommt die Aussparung 90 der Scheibe 89 vor die Nase des Winkelhebels 91. Der Winkelhebel, der über Stange 92, Hebel 94 a, Welle 93 (Fig. 1, 6,10 und 11) und Hebel 94 (Fig. 1, 4, 10 und 11) unter der Wirkung der Feder 141 steht, schrappt infolgedessen in die Aussparung 90 ein.
Dabei hebt sich die Stange 92 und die am Hebel 94 angelenkte Sarge 83 (Fig. 1, 4,10 und 11). Sie schwenkt den Wirkelhebel M, der mit ihr gelenkig verbunden ist. Die Nase des Winkelhebels kommt dadurch zum Eingriff in das Sperrad 86, dass bei Antrieb durch Handkurbel starr mit der Antriebswelle verbunden ist. Die Antriebswelle wird dadurch gesperrt. Die Anordnung dieser Sperrscheibe 86 und die weitere Ausbildung der Sperrvorrichtung für Antrieb der Maschine mit Motor wird weiter unten mit Bezug auf die Fig. 12-14 beschrieben werden.
Das Entsperren der Maschine wird durch die Betätigung des Schiebefachcs 67 bewirkt, das insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist und dessen Einrichtung weiter unten beschrieben wird. Mit ihm ist
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unter der Wirkung der Feder 135 zurück, so dass wieder ein voller Teil der Scheibe vor die Nase des Winkelhebels 91 gelangt.
Die Stange 83 wird vorläufig durch einen Anschlag, der in Fig. 10 und 11 als Nocken 167 der Stange 83 angedeutet ist, daran gehindert, an der Abwärtsbewegung der Stange 92 teilzunehmen, da Nocken 167 auf der oberen Fläche 170 des Gliedes 166 aufliegt, so lange der Schieber 67 (Fig. 4) herausgezogen ist. Dieses Zurückbleiben der Stange 83 gegenüber der Stange 92 wird dadurch ermöglicht, dass, 103578
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damit den Sperrhebel 85 ausser Eingriff mit den Sperrstiften 86 der Scheibe 150 bringen kann. Diese besondere Ausbildung ist in Fig. 4-der Einfachheit wegen nicht dargestellt.
Die Entsperrung der Maschine findet nach Obigem erst statt, wenn das Schiebefach in seine innere Ruhelage, also in seine Schliesslage zurückgekehrt ist.
Das zur Aufhebung der Sperrung dienende Sehiebefach 67 ist in Führungen 68 verschiebbar (Fig. 4
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griff mit der Aussparung 87 im Boden des Schiebefaches 67 gebracht wird.
Das Schiebefach ist mit einem aufklappbaren Deckel 69 (Fig. 4) versehen. Es besitzt einen freien Innenraum, der genau der Grösse der Kontrollkarte 67 a (Fig. 1, 4 und 5) entspricht und daher von dieser
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An dem Schiebefaeh sind Vorrichtungen angeordnet, welche das Herausziehen desselben verhindern, so lange die Maschine entsperrt, also arbeitsbereit ist und das Hineinschieben, so lange das Schiebefaeh nieht mit einer Karte oder mit einer Platte entsprechender Grösse beschickt ist.
Zu dem letztgenannten Zweck, ist an dem Schiebefach der Taster 71 (Fig. 4 und 5) angebracht, der mit einer Nase durch in der Decke und in dem Boden des Kastens vorgesehene Öffnungen hindurch-
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Zapfen 74, der in einen Schlitz 75 des Lenkers 76 eingreift. Der Lenker 76 ist bei 77 an einem starr mit dem Deckel 69 des Schiebefaches verbundenen Hebel 78 angelenkt.
Eine Feder 79, die mit einem Ende an dem Lenker 76, mit dem andern Ende an dem Schenkel 73 des Tasters 71 befestigt ist, ist bestrebt, den
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Wird der Deckel 69 in herausgezogener Lage des Schiebers 67 geöffnet, so schwenkt der Lenker 76 den Schenkel 73 und mit ihm den Taster im Sinne des Uhrzeigers in die auf der Zeichnung (Fig. 4) strich-
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In der strichpunktiert angedeuteten Lage greift die Nase 71 a des Tasters 71 nicht in den zur Aufnahme der Karte dienenden Innenraum des Schiebefaches ein.
Wird der Deckel geschlossen, ohne dass eine Karte in dem Sehiebefaeh enthalten ist, so zieht der Lenker 76 bzw. die an ihm befestigte Feder 79 den Schenkel 73 des Tasters mit sich, derart, dass der Taster entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers geschwenkt wird und seine Nase 71 a durch Öffnungen des Schiebefaches hindurchtritt.
Die Nase ragt unten aus dem Schiebefach heraus wie dies auf der Zeich- slung durch einen Pfeil angedeutet ist, und schlägt bei dem Versuch, das S"hiebefa"h leer in die Vorrichtung
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seine Sehliesslage ist trotz dieser Begrenzung der Bewegung des Tasters n möglich, da der Schlitz 75 und die Feder 79 die Weiterbewegung des Lenkers 76 nach links zulassen, ohne dass der Taster 71 an dieser Weiterbewegung teilnimmt. Das Schiebefach kann nunmehr ungehindert in die Vorrichtung hineingeschoben werden.
In der inneren Endlage des Schiebefaches 67 schnappt die Klinke 70 in. eine Aussparung 87 des Bodens ein und verhindert bis auf weiteres das Wiederherausziehen des Sehiebefaches. Diese Klinke 70
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Klinke 70 in den Bereich der Ein. kerbung 8'7 des Schiebefachbodens kommt, senkt sich die Stange 83 und M'ingt dadurch das freie Ende der Klinke 70 zum Eingriff in die Einkerbung. Die Nase des Winkelhebels 55
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bewegt werden kann, bis, durch das Gesamtwertaddierwerk 10 (Fig. 1) ausgelöst, der Sperrmechanismus nieder in Tätigkeit tritt.
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n Fortfall kommen, da die Klinke 70 seine Funktion voll mit erfüllt.
Oben wurde erwähnt, dass es wünschenswert ist, die der Entsperrung dienende Kontrollkarte in ler Maschine mit einem Entwertungsvermerk zu versehen, damit auf der Karte selbst ersichtlich wird, ) b sie einmal oder mehrmals benutzt wurde.
Diesem Zweck dient die nachfolgende beschriebene Prägevorriehtung :
Der Boden des Sehiebefaehes 67 ist unterhalb des für die Aufnahme der Karte bestimmten HohL-
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Maschinengestell schwingbar mittels der Achse 98a gelagert und greifen mit ihren oberen Enden in eine Aussparung des Sehiebefaches 67 mit etwas Spiel ein, derart, dass sie beim Herausziehen und Hineinschieben des Schiebefachcs geschwenkt werden. Bdm Herausziehen des Schiebefaches entfernt sich infolge dieses Schwingens der Hebel 98 die Prägewalze 95 von der Karte 67 a und ein mit der Prägewalze
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gelagert ist.
Durch das Eingreifen dieser Klinke 95b in eine Zahnlücke des Sperrades während der Vor- wärtsbewegung der Hebel 98 mit dem Sperrad wird letzteres um einen Zahn weiter geschaltet und so die
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lichen Zahlen in die Karten ein. Hat beispielsweise die vorher benutzte Karte die Einprägung 8-5000 erhalten, so erhält die neu eingelegte Karte wegen der Weiterschaltung der Prägewalze die Einprägung 9-5000, wobei 8 bzw. 9 die laufende Nummer und 5000 die Maschinennummer darstellt. Das Aufziehen des Schiebefachcs kann durch Kurbel-oder Hebelübersetzung erleichtert werden.
Statt der beschriebenen Prägcvorriehtung könnte natürlich auch jede andere benutzt werden, z. B. eine Prägewalze mit mechanisch fortlaufend geschalteter Nummer und mit einer fest angeordneten Maschinennummer. Das Prägewerk und das Schiebefach können auch in der Nähe des Summenzählers 10 angeordnet sein, um auf der Karte das bei eintretender Sperrung vom Summenzähler gezeigte Resultat zum Abdruck zu bringen.
In diesem Falle, d. h. wenn auf die Kontrollkarte nicht nur die laufende Nummer aufgedrückt werden soll, wie es bei der Ausführungsform nach Fig. 1-6 angenommen wurde, sondern wenn gleichzeitig auf sie der Wert eingeprägt werden soll, den das Gesamtwertaddierwerk beim Eintreten der Sperrung zeigt, so wird vorteilhaft die Karte senkrecht gegen das vom Gesamtwertaddierwerk geschaltete Stempelwerk geführt, damit das vom Gcsamtwertaddierwerk gesteuerte Stempelwerk ortsfest angeordnet werden kann.
Das Schiebefach erhält dann eine Antriebsvorrichtung, wie in Fig. 15 und 16 dargestellt.
Das Schiebefach 211 ist in seitlichen Nuten 212 geführt. Es wird mittels des Zahnrades 213, welches von einer Kurbel 214 oder einem Motor in Recht ; - und Linksdrehung versetzt werden kann, in Bewegung gesetzt.
Das Zahnrad 213 wirkt auf die Zahnstange 215 und verschiebt sie. Diese Zahnstange ist in den Führungen 216 geführt. Bei der Verschiebung nach rechts wirkt ihr rechtes Ende auf einen Ansatz 217 des Schiebefaches 211, bei der Verschiebung nach links ihr linkes Ende auf einen Hebel 218.
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und 222 starr verbunden.
Der Daumen 220 greift zwischen Ansätze 223 eines in dem Schiebefach senkrecht nach oben verschiebbaren Kastens 224 ein, u. zw. sind diese Ansätze an der rechten Stirnwandung dieses Kastens angeordnet. An der linken Stirnwandung des Kastens sind gleiche Ansätze 225 vorgesehen, zwischen welche ein Daumen 226 eines Winkelhebels eingreift, dessen anderer Arm 228 durch ein Verbindungsglied 227 mit dem Hebel 221 gelenkig verbunden ist. Die Glieder 220, 221, 227, 228 und 226 bilden ein Gelenkparallelogramm, so dass die Hebel 220 und 226 sich gleichlaufend bewegen und somit eine Parallelverschiebung des Kastens 224 bei dieser Hebelbewegung gesichert ist.
Der Hebel 222 greift zwischen Nocken 229 einer mit dem Zahnrade 213 starr verbundenen Nockenscheibe 230 ein, zu einem später zu beschreibenden Zweck.
Der senkrecht nach oben verschiebbare Kasten 224 trägt auf seiner oberen Fläche die Karte 231, welche mit den Kontrollaufdrucken versehen werden soll.
Am Maschinengestell 232 ist mittels des Bolzens 233 die Klinke 234 schwingbar gelagert. Diese Klinke ist als zweiarmiger Hebel ausgebildet. Auf das Ende 234 a dieser Klinke wirkt eine Kurvenscheibe 235 ein, die starr mit dem Zahnrade 213 verbunden ist und der Klinke 234 zu bestimmten Zeiten bzw. in
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neten Lage gibt sie dagegen den Schieber frei.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Wird der Kurbel 214 und damit dem Zahnrade 213 eine Drehung entgegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers erteilt, so wird die Zahnstange 215 aus der in Fig. 15 dargestellten Lage nach links bewegt.
Die Klinke 234 befindet sich bei dieser Bewegung im Eingriff mit der Aussparung 236 des Schiebers 211, so dass dieser Schieber 211 an der Bewegung der Zahnstange 215 nicht teilnimmt. Bei Beginn dieser Bewegung drückt der Nocken 229 der Nockenscheibe 230 auf den Hebel 222, so dass die starr mit dem
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Hebel 222 verbundenen Daumen 220 und 226 den Kasten 224 nach aufwärts bewegen und infolgedessen die Karte 23 gegen die oberhalb des Kastens angebrachten nicht dargestellten, vom Gesamtwertaddierwerk geschalteten Stempel presst. Dadurch erfolgt der Druck bzw. die Prägung auf der Karte 231. Wenn der Kasten 224 seine oberste Lage und dementsprechend der Hebel 222 seine unterste Lage erreicht hat, so gleitet der Nocken 229 infolge richtiger Längenbemessung des Hebels 222 von diesem Hebel ab.
Diese
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der Kasten 224 durch die Daumen 220,226 nach abwärts gedrückt wird.
Sobald der Kasten seine untere Endlage erreicht hat, also a. lf die Bodenfläche des Schiebers 211 auftrifft, ist eine Weiterbewfgung des Hebels 218 unmöglich, so dass nunmehr unter dem durch die Zahnstange 215 auf den Hebel 218 ausgeübten Druck der Schieber 211 sich nach links bewegen muss. Die Klinke 234 ist in diesem Augenblick ausser Eingriff mit der Aussparung 236 gekommen, so dass-sie die Bewegung des Schiebers nicht mehr hindert.
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schnappt die Klinke 234 wieder in die Aussparung 236 ein.
Bei Antrieb der Maschine durch Motor würde die plötzliche Feststellung der Antriebswelle mittels einer fest auf ihr angeordneten Sperrscheibe zur Zerstörung der empfindlicheren Maschinenglieder führen ;
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154 gegen Axialverschiebung gesichert ist, indem sich der Nocken 162 der Buehse 153 gegen die Scheibe 154 stützt.
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Nocken 158 beeinflusst wird, wenn die Scheibe 150 sich in bezug auf die Scheibe 152 dreht.
Die Buchse 153 ist starr mit der Motorwelle verbunden. Sie nimmt also dauernd an der Rotation dieser Motorwelle teil.
Die Scheibe 150 ist mit der Scheibe 152 durch eine Schraubenfeder 159 verbunden, die mit einem Ende mittels des Stiftes 160 an der Scheibe 150 und mit dem andern Ende mittels des Stiftes 161 an der Scheibe 152 befestigt ist.
Die Buchse 153 trägt weiterhin einen spiralförmigen Nocken, 762, der sich in derselben Ebene befindet wie die Klinke 156 der Scheibe 152.
Ander Sperrklinke85isteine zweite Klinkel63 angelenkt, dieunter der WirkungeinerFeder 764 steht.
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Die Wirkungsweise ist wie folgt : Im gekuppelten Zustande (Fig. 12 und 14) greift die Klinke 156 hinter den Nocken 162 der Buchse 153.
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auf welcher die Scheibe 152 fest aufgekeilt ist.
Da die Scheibe 152 mit der Steuerscheibe 150 durch die Feder 159 verbunden ist, nimmt auch die
Scheibe 150 an der Bewegung teil.
Gelangt nun die Klinke 85 in den Weg der Stifte 86 der Steuerscheibe, so hält sie die Steuerscheibe est, wie dies in Fig. 13 dargestellt ist. Die Scheibe 152 mit der Klinke 156 setzt zunächst ihre Bewegung regen die Wirkung der Feder 159 fort.
Der Stift 157 der Klinke 156 gleitet dabei auf dem Nocken 158 der Scheibe 150 entlang. Der Nocken hebt dabei die Klinke 156, so dass sie ausser Eingriff mit dem Nocken 162 der Buchse 153 kommt. Dadurch wird die Kupplung zwischen der Welle 35 und der Buchse 153 gelöst, d. h. also die Kupplung zwischen der Motorachse und der Getriebeachse 35.
Kurz nach der Lösung greift die Klinke 163 in eine Aussparung 165 der Scheibe 152 ein und stellt damit die Getriebewelle 35 fest, wobei der Zeitraum zwischen der Betätigung der Klinke 86 unter der Wirkung des Zählwerkes und zwischen dem Feststellen der Getriebewelle einer Viertel-Umdrehung der treibenden Welle entspricht.
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gegengesetzt dem Sinne des Uhrzeigers zumckbewegt.
Die unter der Wirkung einer Feder stehende Klinke 156 bzw. ein Stift 167 gleitet infolgedessen
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der Buchse 153 kommt und die Scheibe 152 durch die Buchse 153 wieder mitgenommen wird.
Die Entkupplung des Motors erfolgt, wie oben erwähnt, gleichzeitig mit der Sperrung der Getriebewelle. Die Kupplung des Motors dagegen wird vorteilhaft erst erfolgen, nachdem sämtliche für die Wiederinbetriebsetzung der Maschine erforderlichen Stell- und Kontrollmassnahmen beendet sind, u. zw. erst im letzten Augenblick. Die Kupplung wird zu diesem Zweck mittels einer aufgespeicherten Kraft vorgenommen, nämlich der Feder 171, deren Wirkung oben beschrieben wurde.
Falls statt der bei der Ausführungsform nach Fig. 1-6 benutzten sechs Stempelwalzen mit je nur einem unveränderlichen Wertstempel eine einzige Stempelwalze mit mehreren wahlweise zu benutzenden Wertangaben benutzt werden soll, kann die Vorrichtung, insbesondere die Schaltung des Summenzählers der Vorrichtung durch diese Stempelwalze so ausgeführt werden, wie es in den Fig. 7,8 und 9 dargestellt ist, um bei Einstellung der zu stempelnden Werte zugleich die richtige Einstellung der auf das Gesamtwertaddierwerk einwirkenden Zählglieder und damit die richtige Wirkung der vom Gesamtwertaddierwerk gesteuerten Sperrvorrichtung zu sichern. In der zylindrischen Stempelwalze 100 ist eine sechskantige Scheibe 100a drehbar derart angeordnet, dass die Achse der Walze und der Scheibe senkrecht zueinander stehen.
Auf den sechs Flächen der sechskantigen Scheibe 100a sind sechs verschiedene Wertangaben angebracht. Durch Drehen der Scheibe werden die Wertangaben wahlweise in Wirkungsstellung gebracht. Das Drehen der Scheibe erfolgt durch Verschiebung der in der hohlen Welle der Stempelwalze 100 längs verschiebbar angeordneten Zahnstange 101, deren Verzahnung in ein mit der Scheibe 100a starr verbundenes Zahntrieb 100b eingreift.
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zum Eingriff mit der nach dem Summenzähler 10 führenden Zahnradübertragung 104 gebracht. Die Zahnräder 103 sind auf ihrem Umfang nur teilweise mit Zähnen versehen u. zw. mit soviel Zähnen, wie es dem Wert der zugehörigen Wertangabe auf der Scheibe 100a entspricht.
Wird die Stempelwalze 100 zusammen mit der Scheibe 100a, der Zahnstange 101 und den Rädern 103 gedreht, so wird jeweils das Summenzählwerk 10 mittels des Getriebes 104 um diesen eingestellten Wert fortgeschaltet.
Die Buchse 102 trägt am Ende ein Zahnrad 105. Dieses wirkt (Fig. 7 und 9) auf ein Zahnrad 106 ein, das auf der Buchse 107 aufgekeilt ist. Die Buchse 107 ist gleichfalls auf ihrer Achse verschiebbar
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versehen ist.
Die Buchse 107 trägt ein Zahnrad 108, das je nach der Stellung der Buchse in eines der im Kreise um das Zahnrad 108 herum angeordneten Antriebsräder 109 der sechs Einzelzählwerke 110 eingreift, so dass je nach Stellung der die Wertangaben tragenden Scheibe 100a, somit je nach der Stellung der Buchsen 102 und 107 eines der Einzelzählwerke 110 angetrieben wird, u. zw. dasjenige, welches dem durch die Zahnstange 101 eingestellten Frankierungswert entspricht.
An der Verschiebung der Buchse 102 nimmt weiter eine Zahnstange 111 teil, die entsprechend der Umdrehung der Walze 100a eine dieser ähnlich ausgebildete Walze 112 fortschaltet. Die Walze 112 trägt Prägetypen, welche dazu bestimmt sind, auf einen Kontrollstreifen den jeweils frankierten Wert aufzudrucken.
Im übrigen ist die Vorrichtung ähnlich ausgebildet wie die Ausführungsform nach den Fig. 1-6.
Insbesondere ist sie mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Vorrichtung zur Aufnahme der Kontrollkarte versehen, welche mittels in Fig. 7 nur zum Teil dargestellter Zwischenglieder, wie Mitnehmer 11, Stange 92, Hebel 94, 94a mit Achse 93, Stange 83, Winkelhebel 8. 5, Sperrstifte 86 der Sperrscheibe 150 die Sperrung des Antriebes bewirkt, wenn das Gesamtwertaddierwerk auf einen bestimmten Betrag geschaltet ist.
Um auch bei Verwendung eines einzigen Wertzeichendruckers mit einstellbaren Werten die Einstellung dieser Werte und der diesen Werten entsprechenden Zählwerksglieder von der Maschine aus vornehmen zu können, um also die Anbringung der Stellhebel oder Stellstangen an dem Drucker selbst (vgl.
Fig. 7-9) zu vermeiden, kann die in den Fig. 17 und 18 dargestellte Vorrichtung benutzt werden.
Die Triebwelle A, die hohl ausgebildet ist, trägt starr den Drucker B. In der Triebwelle A ist drehbar die Welle C gelagert. An einem Ende trägt sie das Antriebsrad D, am ändern Ende das Zwischenrad E. Dieses greift in ein anderes Zwischenrad F ein. Letzteres ist durch die Achse C mit dem Typenrädehen starr verbunden. Dieses Typenrädehen trägt, wie die Scheibe 100a in Fig. 7, die verschiedenen zu druckenden Werte oder aber es sind mehrere solcher Typenrädehen nebeneinander angeordnet, die je die Ziffern von 0-9 trägen, so dass durch Einstellung der Typenrädchen beliebige Zahlen kombiniert werden können.
Im letzteren Falle muss für jedes Typenrädchen ein Getriebe, wie nachfolgend beschrieben, vorgesehen sein.
Die Antriebswelle A trägt starr das Zahnrad H. In dieses greift ein Zahnrad 1 ein, das vom Motor aus angetrieben wird unter Zwischenschaltung einer durch die Maschine selbsttätig gesteuerten Kupplung, wie sie beispielsweise in bezug auf Fig, 10-14 beschrieben wurde. Durch das Zahnrad 1 wird der Drucker
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betätigt, sobald ein Brief in die Maschine eingeführt wird. T) as Zahnrad I ist starr mit der Welle K verbunden. Gleichfalls mit dieser Welle starr verbunden ist der Arm L, welcher drehbar die miteinander starr verbundenen Planetenräder M, M1 trägt..
Auf der Welle K sind das Zahnrad N und die starr miteinander verbundenen Zahnräder 0, 01 lose drehbar gelagert. Das Zahnrad 01 greift in das Zahnrad D ein, das einen Durchmesser von der doppelten Grösse des Durchmessers von 01 besitzt.
Der Arm L trägt ein Zwischenrädchen P, welches in das lose auf der Welle K laufende Zahnrad N und das im Arm L gelagerte Zahnrad M eingreift. Ein mit dem Zahnrad M starr verbundenes Zahnrad M1 greift in das gleichfalls auf der Welle K drehbare Zahnrad 0 ein.
Mit dem Zahnrad N starr verbunden ist das Zahnrad Q, in welches das mit dem Einstellrad R starr verbundene Zahnrad S eingreift.
Die Welle K trägt starr eine mit Rast versehene Scheibe T. In die Rast dieser Scheibe greift eine Klinke U ein, welche von dem durch den Brief gesteuerten Taster aus mittels der Stange V derart gesteuert wird, dass beim Eintreten eines Briefes in die Vorrichtung gleichzeitig mit dem Kuppeln des Motors mit dem Zahnrad I die Klinke U aus der Rast der Scheibe T austritt, so dass die bis dahin gegen Verstellung gesicherte Vorrichtung nunmehr entsperrt ist.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende :
Soll bei stillstehender Antriebswelle A das Typenrädchen V verstellt werden, so wird die Klinke X aus der Rast des Stellrades R ausgehoben und das Stellrad auf die gewünschte Ziffer eingestellt. Die Einstellung des Stellrades R überträgt sich durch das Zahnrad S auf das Zahnrad Q, an dessen Bewegung das Sonnenrad N teilnimmt. Durch das Zwischenrad P, die Planetenräder M, M1, die Zahnräder 0, 01
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tragen.
Da die Übersetzung vom Zahnrad S auf das Zahnrad Q im Verhältnis von 2 : 1, die Übersetzung von 01 auf D im Verhältnis von 1 : 2 und die Übersetzung sämtlicher übrigen Zwischenräder im Verhältnis von 1 : 1 steht, wird dabei das Typenrad W mit der gleichen Geschwindigkeit angetrieben wie das Einstellrad R.
Wird nunmehr durch den Motor nach Entsperrung der Scheibe T der Drucker B über die Zahn-
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Arm L, starr mit der Achse K des Rades I verbunden ist, mit der Geschwindigkeit dieses Rades um die Achse. E um. Da das Einstellrad R durch die Klinke X festgestellt ist, steht bei dieser Bewegung auch das mit dem Einstellrad über die Räder Q und S in Verbindung stehende Sonnenrad fest.
Infolge des Umlaufs des Planetengetriebes werden die Räder 0, 01 durch das Planetengetriebe mit einer Winkelgeschwindigkeit angetrieben, die doppelt so gross ist wie die Winkelgeschwindigkeit des Zahnrades 1. Da, nun aber das Übersetzungsverhältnis zwischen 01 und D wie 1 : 2 ist, wird das Zahnrad D mit der gleichen Winkelgeschwindigkeit wie das Zahnrad I, also auch mit der gleichen Geschwindigkeit wie das gleich grosse Zahnrad R angetrieben, d. h. die Bewegung des Zahnrades D ist genau so, als ob dieses Zahn- rad mit der Antriebswelle A fest verbunden wäre. Infolgedessen tritt eine Verstellung des Typenrädchens W durch die normale Betätigung des Druckers nicht ein.
Die Übertragung der Bewegung des Typenrades auf das Wirkungsglied des Gesamtwertaddierwerkes erfolgt von irgendeinem der Zwischenräder aus.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Frankiermaschine gekennzeichnet durch die Kombination einer Sperrvorrichtung (85) für den oder die Wertstempel mit einer durch eine Karte oder Platte bestimmten Formates oder Grösse beeinflussten Schaltvorrichtung (67 -83) und mit einer Zählvorrichtung (7-11) derart, dass die Sperrvorrichtung (85) durch die Zählvorrichtung (7-11) nach einer bestimmten Betriebsperiode in die Sperrstellung und durch die von der Karte oder Platte beeinflusste Schaltvorrichtung (67-83) bei Einführung der Karte oder Platte in die Entsperrlage geführt wird.