AT104216B - Frankiermaschine. - Google Patents

Frankiermaschine.

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AT104216B
AT104216B AT104216DA AT104216B AT 104216 B AT104216 B AT 104216B AT 104216D A AT104216D A AT 104216DA AT 104216 B AT104216 B AT 104216B
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Edward Henry Kinnard
Universal Postal Frankers Ltd
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Description


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  Frankiermaschine. 



   Die Erfindung bezieht sich auf Frankiermaschinen, bei denen die hergestellten   Abdrücke   von einem Zähler aufgezeichnet werden, der von der Maschine abnehmbar ist, um auf einen vorher bezahlten Betrag eingestellt werden zu können, und besteht darin, dass der Zähler nur in seiner Nullstellung von der Maschine abnehmbar ist. 



   In der Zeichnung ist eine Frankiermaschine gemäss der Erfindung in zwei   Ausführnngsbeispielen   dargestellt. Fig. 1 ist eine   Längsansicht   der Maschine, teils im Schnitt. Fig. 2 ist ein   Grundriss   der Fig. 1. Fig.   3   ist eine Seitenansicht nach   l-B   der Fig. 1, in der Pfeilrichtung gesehen. Fig. 4 ist eine Endansicht in der Richtung des Pfeiles   E der Fig. l   gesehen. Fig. 5 zeigt die Drucktrommel in Ansicht. Fig. 6 ist eine Teilansicht der Drucktrommel, die Wahlscheibe zeigend. Fig. 7 ist eine Ansicht, teils im Schnitt nach C--D der Fig. 5 und Fig. 8 ist eine Längsansicht einer   abgeänderten.   Ausführungsform teils im Schnitt. 



   Die Maschine umfasst einen Zähler   1,   der zum Einstellen auf einen vorher bezahlten Betrag durch einen Postbeamten abnehmbar ist. und eine   Drucktrommel 2, durch die   eine Marke,   Ausstreichung   und Datumangaben oder irgendwelche andere'Angaben während einer einzigen Umdrehung der Trommel geS 
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   dem dargestellten Stempelkannman Marken dreier verschiedenerwerte drucken.   Der Umfang der Trommel 2 ist auch mit einem Stempel 4 zum Einpressen einer Durchstreiehung und einer Datumangabe und einem Stempel 5 zum Einpressen von Anzeigen, Bekanntmachungen oder   ähnlichen   Angaben versehen. 



   Die drehbare   Druektrommel   2 ist auf einer Hauptantriebswelle 6 vorgesehen, die durch ein Getriebe 7 und 8 von der ausserhalb vorgesehenen Handkurbel 9 angetrieben werden kann, die auf einer Welle 10 befestigt ist, welche in einer Stützkonsole 11 und einem Lagerfutter der Endplatte 12 des Gehäuses getragen wird, das mit der besagten Stützkonsole ein Ganzes bildet. Die Bewegung der Handkurbel wird normalerweise durch einen unter Federdruek stehenden Kolben 13 verhindert, der in ihre Umdrehungsbahn hineinragt.

   Ein Hebel 14 ist in der Nähe der Handkurbel vorgesehen und auf der Welle des Hebels sitzt ein Kegelrad   15,   das mit einem Kegelrad 16 in Eingriff ist, welch letzteres einem Hebel 17 Bewegungen erteilt, der an dem schulterförmigen Ende 18 des Kolbens 13 anliegt, wobei der schulterförmige Teil mit einem Arm eines drehbar gelagerten Winkelhebels 19 in Eingriff ist, dessen anderer Arm auf einen unter Federdruck stehenden Kolben 20 drückt, der in einem Lagerfutter der Stützkonsole 11 getragen wird. Eine Spindel   21,   die den Winkelhebel 19 trägt, trägt ausserdem einen Arm 22, der einen Teil der Sperrvorrichtung der Maschine bildet. Das von der Druckrolle 2 entfernte Ende der Welle 6 trägt einen Daumen 23 mit einem Anschlagstift 24 auf einer Seite, die mit einer   Daumenfläche 25   versehen ist.

   Die   Stützkonsole   11 ist an der Grundplatte 26 mit Schrauben 27 od. dgl. befestigt. Die sich drehende   Druektrommel 2   ist in Berührung mit einer Druck ausübenden Rolle   28,   die in federnden Lagern 29 der Grundplatte 26 der Maschine angeordnet ist, welche Lager es der Rolle 28   S ermöglichen,   sich so zu fügen, dass Gegenstände wechselnder Dicke verwendet werden können, während der nötige Druck, der erforderlich ist, um derartige Gegenstände durch die Maschine zu führen, ausgeübt wird. 



   Eine auf der Grundplatte 26 angebrachte Konsole 30 sieht ein Lager für das vom Antrieb entfernte Ende der Welle 6 vor. Der Teil der Welle jenseits der Konsole 30 hat einen verringerten Durchmesser und    trägt   ein Sperrad 11, das mit einer unter Federdruek stehenden   Sperrklinke   32 in Eingriff ist, einen zugespitzten Daumen 33, der mit einem mit Einschnitten versehenen Daumen 34 zusammenwirkt, und   einen verstümmelten Daumen 35, dessen Fläche in Berührung mit einer Rolle 36 ist, die an einem Hebel 37 drehbar gelagert ist. Der Daumen 35 kann über den Vierkantteil der Welle 6 gleiten ; die Bewegung wird   

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 durch einen Anschlagstift   38   begrenzt, der sich längs des Schlitzes 39 bewegt.

   Das Ende der Welle geht durch ein Loch in dem Gehäuse 40 hindurch und trägt einen geriffelten Knopf 41 zum Einstellen der Anordnung von Hand aus für das   Mehrfachdl'l10ken   einer Marke auf besondere Postsachen. 



   Eine   Wertänderungsvorrichtung   ist in einer Nabe 42 vorgesehen, die einen Teil des   Konsols   30 bildet, und besteht aus einer Spindel 43, die eine mit Einschnitten versehene Scheibe 34 und eine Pinne 44 trägt, welch letztere mit in der Endfläche der Konsole 42 gebildeten Schlitzen in Eingriff kommt, wenn die   Wertänderungsvorrichtung   in ihrer Ruhelage ist. Das Ende der Spindel 43, das durch das Gehäuse 40 hindurchgeht, ist mit einer geriffelten Scheibe 45 für eine Bedienung von Hand aus versehen. 



   Der Konsol 30 trägt an seinem oberen Ende ein Schloss 46, vorzugsweise von der Art der austauschbaren Schlösser, das durch einen Schlüssel gehandhabt wird, der bei 47 an dem Teil 40 des mit dem Zähler 1 verbundenen   Gehäuses vorgesehen   ist, während der untere Teil des   Schlosskörper   auf einen mit einer Schulter versehenen Stift   48   einwirkt, dessen unteres Ende unter einem Winkel abgeschnitten ist, um auf einen geschlitzten Stift 49 einzuwirken, der unter   dem Einfluss   einer Feder 51 a in ein Loch 50 in dem Daumen 51 eindringt, wenn der Zähler   1   entfernt wird. 



   Die   Einfärbvorrichtung   umfasst auf einer Stange 53 drehbar gelagerte Rahmenplatten 52 und 60, von denen die eine eine   Verlängerung   54 hat, die eine Rolle 54a trägt, welche in Berührung mit dem 
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   Ein Farbzylinder 56, eine Verteilerrolle 57 und eine Farbrolle 58 werden zwischen den Rahmenplatten 52 und 60 getragen und ein Trog 61 ist zwischen den zwei Rahmenplatten und unter den Rollen vorgesehen. Um eine gleichmässige Verteilung der Farbe auf die Farbrolle zu sichern, ist die Spindel 62 der Farbrolle mit einem Knopf 62a zum Antrieb von Hand aus versehen. 



   Von einer zusammendrückbaren Tube oder einer andern Quelle herrührende Druckfarbe wird durch eine Öffnung 86 des Gehäuses 40 der Maschine und durch den offenen Teil 87 des feststehenden Farbzylinders 56 eingeführt. Der Flügel 59 wird zum Teil durch Arme 88 und 89 gedreht, die ihrerseits durch die Drehung der Welle 62 gedreht werden, und eine kleine Menge Farbe wird dadurch der Oberfläche der Verteilerrolle 57 zugeführt. 



   Die einen Druck ausübende Rolle 28 wird von einer Spindel 63 getragen, die durch Arme 64 und   65   nach unten bewegt werden kann, welche von einer Stange 66 angetrieben werden, die durch-Lager 67 und 68 geht und an einem Ende mit einem Hebel 37 und am andern Ende mit einem Hebel 69 verbunden ist, auf den eine Taste 70 zur Bedienung von Hand angesetzt ist. 



   Der abnehmbare Zähler 1 ist in ein Gehäuse 7Y eingeschlossen, das ein Ganzes mit einem Teil des   Maschinengehäuses 40 a bildet oder   an einem Teil des Maschinengehäuses   40 a befestigt   ist, das an dem Hauptgehäuse angeschraubt oder auf andere Art abnehmbar befestigt werden kann. Dieser Zähler umfasst einen Zählsatz, der aus einer Reihe Rädern 72 besteht, die entsprechend mit Einern, Zehnern, Hunderten, Tausendern oder erforderlichenfalls höheren Beträgen markiert und alle so angeordnet sind, dass sie fortschreitend voneinander in der üblichen Weise gedreht werden, wobei das eine Rad unmittelbar von dem die Marke druckenden Teil der Maschine durch das auf der Spindel 74 angebrachte Sternrad   n'   angetrieben wird. 



   Einige oder alle   Nummemräder   des Zählsatzes sind mit vorstehenden Anschlägen oder Daumen 75 versehen, die während der Drehung der Räder mit Kolben 76 in Eingriff kommen können, die in Höhlungen gleiten, welche in einer Platte vorgesehen sind, die einen Teil des Zählerrahmenwerkes bildet und unter 
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 auf ihrer oberen Fläche versehen, in denen ein zweiter Satz Kolben 79 liegt, die während der Handhabung des Zählers in die Höhlungen der feststehenden Platte eingreifen, wobei geeignete Federn im unteren Teil der Höhlungen der Sperrstange vorgesehen sind, um die Kolben während der normalen Handhabung nach aussen zu zwingen. 



   Derart werden die Kolben der Sperrstange veranlasst, sich in das untere Ende der Plattenhöhlungen zu erstrecken und dadurch die Sperrstange von   Längsbewegungen zurückzuhalten,   während sich die Kolben in den Plattenhöhlungen normalerweise über das Niveau der Platte und in die Bahn der Anschläge oder Daumen erstrecken, die von den   Nummemrädern   getragen werden. Die Nummemräder sind so angeordnet, dass, wenn der vorher bezahlte Betrag verbraucht ist, ihre vorstehenden Anschläge oder Daumen alle derart in einer Linie liegen, dass die Kolben in der feststehenden Platte nach unten gedrückt werden, wodurch sie die Kolben der Sperrstange frei von der feststehenden Platte in die Höhlungen der Sperrstange zwingen.

   Eine zwischen einem Ende der   Sperrstange   und einem Teil des Rahmenwerkes vorgesehene Feder 80 wird dadurch in die Lage gesetzt, die Sperrstange in einer Richtung parallel zu der Drehachse der Nummernräder in eine Lage zu bewegen, in der sie auf einen unter   Federdruck   stehenden Kolben 81 einwirkt, um ein weiteres Handhaben des Hebels 14 zu verhindern, wodurch die Maschine als Ganzes unwirksam wird. Ein   Zurückdrehen   der   Zählerräder wird durch   eine Sperrad-und Sperrklinkenanordnung 82 verhindert, die auf der Hauptspindel sitzt. 



   Damit der Zähler richtig eingestellt wird, ist die Sperrstange mit einem Schlitz versehen, in den eine Einstellschraube   83 od.   dgl. eingreifen kann, die durch den Postbeamten plombiert wird, und die 

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 von der Sperrstange beim auf den Nullpunkt des Zählers erfolgenden Einstellen eingenommene Lage der Sperrstange ist derart, dass auf sie ein Druck ausgeübt werden muss, um sie in die richtige Lage zu bringen, ehe die Einstellschraube eingefügt und plombiert werden kann.,
Um zu verhindern, dass der abnehmbare Zähler 1 ausser in der Ruhestellung der Maschine entfernt wird, ist die Spindel 6, auf der die   Drucktrommel 2   befestigt ist, mit einer Scheibe 84 versehen, die einen 
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 und wenn die Drucktrommel in einer derartigen Lage ist, dass der die Marken einpressende Stempel unzugänglich ist. 



   Der abnehmbare Zähler ist mit einem Handgriff 90 versehen und besitzt Schraubenmuttern'M und 92, die mit an den   Stützkonsolen 77 und.   30 befestigten Bolzen in Eingriff sind. Die besagten Schraubenmuttern werden vom Entferhen von dem Gehäuse   40a durch Hülsen   93 und 94 gehindert. Ein Zähler 103 ist vorgesehen, dessen Einheitsrad mit der Welle 74 befestigt ist, die die Zahl der von der   Masene   benutzten Einheiten zusammenzählt, während sich die Zählräder 72 auf Null einstellen. 



   Ein zusätzlicher Zähler kann vorgesehen sein, der durch einen Postbeamten in jeder Lage eingestellt und gesperrt werden kann, um entweder den Gesamtbetrag in der Währung oder die Gesamtzahl der dem Benutzer der Maschine kreditierten Einheiten zu zeigen. Durch Abziehen des jeweils von dem   wirksamen Zähler   angegebenen Betrages von der festen Angabe des Hilfszählers kann das verbleibende Guthaben des Benutzers jederzeit festgestellt werden.

   Um das Drucken irgendeines einer Reihe von Werten zu ermöglichen, hat die drehbare Drucktrommel 3 eine kleine Rolle 95, die exzentrisch zu ihrer Drehachse angeordnet ist und eine Anzahl Wertstempel 96 besitzt, die so angeordnet sind, dass jeweils nur einer in eine Linie mit den   ändern   Stempeln der Oberfläche der Trommel gebracht werden kann, die so gebaut sein kann, dass sie während einer Umdrehung eine Freimarke, Datum und   Ortsstempel,     Durchstreichungen   und   andere Angaben druckt. Auf de : c   Spindel der Rolle ist eine Scheibe oder Platte 97 vorgesehen, die Gruppen von sich seitwärts erstreckenden Stiften 98 trägt.

   Jede dieser Gruppen kann in Eingriff mit dem Sternrad 73 der Zählerspindel 74 gebracht werden, um diese Spindel über einen Abstand proportional dem gedruckten Betrag bei jeder Drehung der Drucktrommel zu drehen. 



   Damit die Rolle 95 und die Stiftplatte 97 nach Wunsch in eine Lage eingestellt werden   können,   aber normalerweise zu der Drucktrommel 2 feststehend sind, ist die Rolle auf einer hohlen Welle 99 befestigt, in der eine Spindel 100 gleiten kann, die normalerweise durch eine Feder 10 in eine Lage gedrückt wird, in der ein Keil oder Vorsprung   102,   der von der Spindel 100 getragen wird, in eins einer Reihe Löcher eingreift, die in einer Seite der Trommel vorgesehen sind, um die Rolle und die Trommel zusammenzuschliessen.

   Ein Ende der Hohlwelle trägt die Stiftplatte 97 und das andere Ende ist mit Hakenteilen versehen, die durch am inneren Ende der gleitbaren Stange 4. 3 angeordnete Hakenteile mitgenommen werden können, welche Stange 43 vom   Äusseren     des Mtschinengehäuses   her axial bewegt oder gedreht werden kann. Wenn die Stange 43 nach innen gedrückt wird, kommen die Hakenglieder miteinander in Eingriff und die Spindel wird derart in die Welle gedrückt, dass die Rolle mit der Trommel ausser Eingriff kommt. Die Stange kann dabei zum Einstellen der Rolle gedreht werden, um den Wert der zu druckenden Marke zu ändern und die Stiftplatte einzustellen, damit diese den Zähler entsprechend antreibt.

   Eine Feder ist vorgesehen, um ein   selbsttätiges.   Aussereingriffbringen der Hakenglieder zu veranlassen, wenn die Stange von der Hand freigegeben wird, während die Spindel durch ihre Feder in die   Ltge zurückgebracht   wird, in der die Rolle mit der Trommel gesperrt ist. 



   Unter der Grundplatte 26 sind Stützen 104 vorgesehen, durch die Schrauben oder Bolzen 105 hindurchgehen, welche das Gehäuse 40 der Maschine mit der Grundplatte verbinden. In den Köpfen der Schrauben oder Bolzen   105,   die den Trog 106 an Ort und Stelle halten,   sind Plombierlöcher 107   vorgesehen. 



   Die Wirkungsweise der oben beschriebenen Maschine ist die folgende : Ehe die Handkurbel 9 gedreht werden kann, um   Abdrücke   auf Postsachen zu erzeugen, die unter der Drucktrommel 2 durch einen geeigneten Schlitz in das Gehäuse 40 eingeführt werden, wird der Hebel 14 heruntergedrückt, wodurch sich die   Kegelräder   15 und 16 drehen und   den Arm 77 veranlassen,   den Stift 13 aus der Be-   wegungsbahn   der Handkurbel 9 zu stossen. Diese Handhabung bewegt den Winkelhebel 79 um seinen 
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 gedreht werden kann.

   Eine einzige Umdrehung der Kurbel 9 veranlasst eine vollständige Umdrehung der Drucktrommel2, so dass alle darauf befindlichen Stempel auf die Postsache abgedruckt werden, die durch die Bewegung der Trommel und die Rolle 28 durch die Maschine zu der gegenüberliegenden Seite 
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 St'fte 98 der Platte 97 in Eingriff mit dem Sternrad   78 auf   der   Sphidel   74 des Zählers gebracht, sie bewegen dann dieses Rad über den Abstand einer Anzahl Zähne entsprechend der Anzahl Stifte, die zurzeit in   inrer wirkenden Lage sind.

   Auf diese Art   wird der Zähler über eine bestimmte Anzahl Einheiten bewegt, da jeder Abdruck durch die   Druektrommel   2 hergestellt wird. 
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 und das Drucken mehr als einer Marke zu ermöglichen, wird der Knopf 41 nach innen, nach dem Gehäuse zu   gedrückt,   wodurch der Daumen 35 zum Eingriff mit der Rolle 36 veranlasst wird, so dass, da die Druckrolle 2 gedreht wird, die Drehung des Daumens die Rolle 36 und den lebel 37 nach unten zwingt, um die
Lager der einen Druck ausübenden Rolle 28 nach unten und dadurch diese ausser Eingriff mit der Druck- trommel zu bewegen.

   Der Daumen 35 ist so gebaut, dass diese Bewegung der Rolle 28 unmittelbar nach dem Abdrucken einer Marke stattfindet, so dass die übrige Drehung der Drucktrommel unwirksam ist, bis der Markenstempel 96 in der Lage ist, eine weitere Marke in Linie mit und neben dem ersten Abdruck zu drucken. Diese Handhabung kann nach Wunsch wiederholt werden und wenn der Knopf 41 in seine normale Lage zurückgekehrt ist, wird der nächste durch die Drucktrommel hergestellte Druck eine Marke   , und   alle übrigen Stempel, die die Trommel   abdrücken   kann, hinzufügen. 



   Die Drehung der Handkurbel 9 kann fortgesetzt werden, bis die vorher bezahlte Anzahl Einheiten, auf die der Zähler eingestellt ist, verbraucht ist. Wenn dieser Punkt erreicht ist, sind alle Stifte 76 nach unten gedrückt worden, so dass die Gleitstange 77 nach rechts (Fig. 1) unter dem Einfluss der Feder 80 gleiten kann, wobei sie auf den Stift 81 einwirkt, indem sie diesen auch nach rechts (Fig. 2) drückt und den. Weg des Gleitstiftes 20 versperrt, der dadurch an einer Bewegung verhindert wird, so dass der Winkel-   hebel 19 und   der Hebel 14 auch gegen Bewegungen gesperrt werden, bis der Zähler wieder eingestellt ist. 



   Wenn man die Maschine bei Briefen ungewöhnlicher Länge verwenden will, wird die Taste 70   heruntergedrückt,   wodurch die Spindel 63 der einen Druck ausübenden Rolle 28 nach unten durch die Hebel 64 und   66   gezwungen wird, so dass die einen Druck ausübende Rolle an einer Mitnahme der Druck- trommel gehindert wird. 



     -   Dies vermeidet die Drehung der Trommel 2 und die Mitnahme des Briefes durch die Maschine durch die Rolle 28 und ermöglicht die Entfernung des Briefes durch den Eintrittsschlitz, nachdem ein Abdruck gemacht worden ist, und vermeidet die Wiederholung des Abdruckes infolge der Länge des
Briefes. 



   Wenn man den Wert der zu druckenden Marke ändern will, wird der Knopf 45 nach innen gestossen, wodurch der Stift 44 am inneren Ende der Welle 43 mit dem geschlitzten Ende der Spindel 100 der Rolle 3 in Eingriff kommt, so dass das Drehen des Knopfes   46   den   gewünschten   Frankierstempel in seine wirksame
Lage bringt. Das Gehäuse 40 ist in der Nähe des Knopfes   46   mit geeigneten Markierungen versehen, so dass die Angaben am Rande des Knopfes in Übereinstimmung mit diesen Markierungen gebracht werden können, um ein richtiges Einstellen des Frankierstempels zu ermöglichen. Diese Einstellung kann nur stattfinden, wenn die Maschine in der auf der Zeichnung gezeigten Ruhelage ist, da andernfalls die Spitze des Daumens 33 die Einwärtsbewegung der Welle 43 verhindert. 



   Wenn der Zähler entfernt werden soll, werden die Muttern 91 und 92 gelöst und der Zähler wird mittels des Handgriffs 90 von der Maschine entfernt, dieses Entfernen umfasst auch das Entfernen des
Schlüssels von der Schlosstrommel 46. Der Stift 48 (Fig. 1) kann dadurch in die Höhe gehen, so dass sich der Sperrstift 49 nach rechts (Fig. 1) unter dem Einfluss seiner Feder 85 bewegen kann,   11111   in das Loch 50 des   Daumens 61   einzugreifen und eine weitere Drehbewegung der   Drucktrommel   2 zu verhindern, bis der Zähler wieder eingesetzt ist. 



   Beim Einstellen des Zählers werden die Räder 72 in eine Lage bewegt, bei der sich die Stifte 76 heben können, die Gleitstange 77 ist vorher nach links (Fig. 1) bewegt worden, damit dies unter dem Einfluss der Federn unter den Stiften 79 vor sich gehen kann. Damit sich der Zähler nicht auf Null einstellt, ehe der vorher gezahlte Betrag verbraucht worden ist, muss die Stange 77 vollständig nach links (Fig. 1) gestossen werden, und um die richtige Einstellung der Stange zu sichern, muss die Schraube 83 eingesetzt werden, ehe der Zähler an diesem Punkt durch den Postbeamten, von dem der Zähler eingestellt wird, plombiert werden kann. Die Handhabung der   Einfärbvorrichtung   wird von dem Daumen 51 überwacht, der mit der Rolle 54a am inneren Ende des Armes   64   in Eingriff ist.

   Da die Rolle auf dem Teil des Daumens von geringerem Durchmesser gleitet, kommt die Einfärbrolle in Eingriff mit der Oberfläche der Drucktrommel, aber wenn sich der Daumen in eine Lage dreht, bei der sein Teil mit grösserem Durchmesser an der Rolle 54a anliegt, wird die   Einfärbvorriehtung   in eine unwirksame Lage bewegt. Derart ist es möglich, dass nur diejenigen Teile der   Drucktrommel,   die die Stempel tragen, Farbe erhalten. 



   Bei der in Fig. 8 gezeigten abgeänderten Ausführungsform der Erfindung ist die   Drucktrommel IM   innerhalb eines Teiles 109 des Gehäuses angeordnet, der a, n seinem Boden 110 offen ist und eine Grundplatte 111 überlappt, über die der mit einer Marke zu versehende Brief geht. Da nur eine Seite dieser
Grundplatte durch das Hauptrahmenwerk 112 der Maschine geschlossen ist, ersieht man, dass Umschläge u. dgl. irgendwelcher Grösse in diese Maschine eingeführt werden können. 



   Um zu verhindern, dass   Markenabdrücke   auf   betrigerische   Weise von dem die Marken druckenden
Stempel 113 erhalten werden, sind ein oder mehrere Arme 114 in die Fläche des Stempels eingelassen und so angeordnet, dass sie üblicherweise unter der Stempelfläche liegen und nicht eingefärbt werden, wenn der Stempel die Einfärbvorrichtung passiert. Da dieser Stempel seine   Drucklage   an seinem untersten Drehpunkt erreicht, zwingt ein feststehender Daumen 115, der auf einem Kolben 116 in der Seite der Trommel 108 einwirkt, den Arm 114 nach aussen, bis   seinefläche   in gleicher Ebene mit der Stempelfläche liegt.

   Falls in dieser Lage der   Stempel betrügerischerweise eingefärbt   wird, hat der Abdruck ein zusätz- 

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 liehes Merkmal, das durch den Arm 114 hergestellt ist, der mit Buchstaben od. dgl. versehen sein   kann,   um deutlicher den betrügerischen Abdruck erkennen zu lassen. Durch die Verwendung dieser Vorrichtung kann der die Marke druckende Stempel 13 sicher an den : niedrigsten Punkt der Trommel zu liegen kommen, wenn die Maschine im Ruhestand und in einer Stellung fertig für die unmittelbare Handhabung ist. 



   Um ein zufriedenstellendes Drucken auf Umschläge oder   ähnliche   Verpackungen mit wechselnder
Dicke zu ermöglichen, ist die   Drucktrommel   so angeordnet, dass sie mit einer einen Druck ausübenden
Rolle oder Rollen 117 zusammenwirkt, die unter ihr angeordnet sind und auf federnden Lagern 118 liegen, so dass die mit einer   Marke zu versehende Postsache unabhängig   von ihrer Dicke nach oben an die   Drucktrommel- ? M   anliegend gehalten wird.

   Der Brief, der beispielsweise frankiert werden soll, wird durch die Maschine durch die Wirkung der   Drucktrommel befordert,   da sich diese dreht und um, wenn mehr als eine Marke zu drucken ist, das   Abdrucken   so nahe als möglich nebeneinander sicherzustellen, sind ein Paar nach unten drückende Anne 119 in der Nähe der   Drucktrommel   vorgesehen und von einem Daumen 120 angetrieben, um einen nachwirkenden Druck auf den zu frankierenden Artikel auszuüben, während dieser durch die Maschine geführt wird.

   Wenn der   aufzudrückende   Wert ein Mehrfaches des Einheitswertes ist, für den die   Druektrommel   gebaut ist, werden die Arme 119 in eine derartige Lage gesetzt, dass der Markenabdruck oder die Markenabdrücke die Postsache nur über einen Abstand vorwärts führen, der der Breite der   eingedruckten Marke entspricht   und mittels der nach unten drückenden Arme 119 wird der Gegenstand ausser Berührung mit der Drucktrommel gehalten, ausgenommen während des Druckens der Marken, so dass jedes nachfolgende Drucken sauber und nahe am vorhergehenden erfolgt. 



  Dem letzten   Markenabdruck   einer Reihe dieser Art folgt eine vollständige Druckdrehung der Trommel, die die Ausstreichungen, das Datum und andere Angaben druckt und den Gegenstand aus der Maschine auswirft. Der das Datum druckende Teil der Drucktrommel ist mit einer unter Federdruck stehenden Klinke versehen, nach deren Freigabe die das Datum umfassende Linientype 121 zum Ersetzen oder Einstellen nach aussen gedrückt werden kann, und dieser Datum teil der   D11lcktrommel   ist nur zugänglich, wenn die Maschine in der Ruhelage ist. Eine Klappe ist in dem Gehäuse derart drehbar gelagert, dass ein einen Teil der Klappe bildender Anschlag, der in der Nähe des Drehzapfens angeordnet ist, normalerweise an einer Bewegung infolge eines Eingriffs mit der Kante der Trommel verhindert ist.

   Wenn die Maschine in Ruhestellung ist, kommt ein Einschnitt im Umfang der Trommel gegenüber dem Anschlag zu liegen, was ein Öffnen der Klappe und einen Zugang zu der Datumvorriehtung ermöglicht. Um ein Einstellen der Maschine dahingehend zu ermöglichen, dass sie Marken, die ein Vielfaches des vorgesehenen Einheitswertes haben, druckt, und um den Zähler entsprechend jedem frankierten Gegenstand   anzul reiben,   sind die folgenden Anordnungen vorgesehen. 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 6> EMI6.1 von der Maschine abnehmbar ist.
    2. Frankiermaschine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass der Zähler (1) mit der durch Riegel (49) sperrbaren Drucktrommel (2) durch ein Gesperre (84, 85, 86a) verbunden ist, welches die Abnahme des Zählers nur in der Nullstellung zulässt.
    3. Frankiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die innerhalb der Drucktrommel (2) drehbare Stempelrolle mit dieser durch ein Gesperre kuppelbar ist und durch eine Stiftenscheibe (97, 98) das Antriebsrad des Zählers betätigt.
    4. Frankiermaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass mit der Drucktrommel (2) ein Daumen verbunden ist, der eine federnd gelagerte Pressrolle (28) von ihr abhebt, bis nach einer Abstempelung sämtliche Stempel über ihre Drucklage hinaus gedreht worden sind. EMI6.2
AT104216D 1924-10-30 1924-10-30 Frankiermaschine. AT104216B (de)

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AT104216D AT104216B (de) 1924-10-30 1924-10-30 Frankiermaschine.

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