DE456594C - Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel - Google Patents

Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel

Info

Publication number
DE456594C
DE456594C DEK91370D DEK0091370D DE456594C DE 456594 C DE456594 C DE 456594C DE K91370 D DEK91370 D DE K91370D DE K0091370 D DEK0091370 D DE K0091370D DE 456594 C DE456594 C DE 456594C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
printing drum
roller
stamp
counter
drum
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK91370D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
UNIVERSAL POSTAL FRANKERS Ltd
Original Assignee
UNIVERSAL POSTAL FRANKERS Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by UNIVERSAL POSTAL FRANKERS Ltd filed Critical UNIVERSAL POSTAL FRANKERS Ltd
Priority to DEK91370D priority Critical patent/DE456594C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE456594C publication Critical patent/DE456594C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Landscapes

  • Devices For Checking Fares Or Tickets At Control Points (AREA)

Description

  • Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel. Die Erfindung bezieht sich auf Frankiermaschinen, bei denen die hergestellten Markenabdrücke von einem Zähler aufgenommen werden, der abnehmbar an oder in der Maschine sitzt und durch einen Postbeamten auf einen vorher bezahlten Betrag eingestellt werden kann.
  • Man kennt bereits derartige Frankiermaschinen mit einer umlaufenden Drucktrommel, die auf ihrem Umfang außer einem Markenstempel einen Datumstempel, einen Entwertungsstempel und gegebenenfalls einen Reklamestempel trägt und bei ihrer Drehung die Zählscheiben eines Zählwerks um ein dem Wert der hergestellten Markenabdrücke entsprechendes Stück weiterschaltet; diese Maschinen haben jedoch den Nachteil, daß mit ihnen nicht mehr als eine Marke auf die Postsache gedruckt werden kann, ohne daß das Abdrucken des Datumstempels, des Entwertungsstempels und des Reklamestempels wiederholt wird.
  • Diesen Nachteil zu beseitigen; ist die Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung. Dies wird dadurch erreicht, daß man die an sich bekannte, die Postsache gegen den Umfang der Drucktrommel pressende Rolle von der Drucktrommel maschinell oder von Hand aus wegdrückbar ausführt.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß sich mit der Drucktrommel ein Daumen dreht,- der so geformt ist, daß er, wenn in seine Bahn die gegen die Drucktrommel einen Druck ausübende Rolle oder ein an dieser Rolle sitzender Teil gebracht wird, die Rolle von der Drucktrommel wegbewegt, sobald der Markenstempel zum Abdruck gekommen ist, und in dieser Lage hält, bis die übrigen Stempel über ihre Drucklage hinaus gedreht worden sind.
  • In der Zeichnung ist eine Frankiermaschine gemäß der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Abb. i, ia ist eine Längsansicht der Maschine, teils im Schnitt.
  • Abb. z, 2a ist ein Grundriß der Abb. i. Abb. 3 ist eine Seitenansicht nach A-B der Abb. i, in Pfeilrichtung gesehen.
  • Abb. 4 ist eine Endansicht, in der Richtung des Pfeiles E der Abb. ia gesehen.
  • Abb. 5 zeigt die Drucktrommel in Ansicht. Abb. 6 ist eine Teilansicht der Drucktrommel, die Wahlscheibe zeigend.
  • Abb. 7 @ ist eine Ansicht, teils im Schnitt, nach C-D der Abb. 5.
  • Die dargestellte Maschine umfaßt einen Zähler i, der zum Einstellen auf einen vorher bezahlten Betrag durch einen Postbeamten abnehmbar ist, und eine Drucktrommel 2; durch die eine Marke, Entwertungs- und hatumangaben oder irgendwelche andere Angaben während einer einzigen Umdrehung der Trommel gedruckt werden. In der Nähe des Umfangs der Drucktrommel 2 ist ein zum Drucken verschiedener Marken ausgebildeter Stempel 3 angebracht, der zum Ändern eines ,u druckenden Wertes- eingestellt werden kann; mit dem dargestellten Stempel kann man Marken dreier verschiedener Werte drucken. Der Umfang der Trommele ist auch mit einem Stempel. q. zum Einpressen einer Entwertung und einer Datumangabe und einem Stempel 5 zum Einpressen von Anzeigen, Bekanntmachungen oder ähnlichen Angaben versehen.
  • Die drehbare Drucktrommel :2 ist auf einer Hauptantriebswelle 6 vorgesehen, die durch ein Getriebe 7 und 8 von der außerhalb vorgesehenen Handkurbel 9 angetrieben werden kann, die auf einer Welle io befestigt ist, welche in einem Stützkonsol ii und einem Lagerfutter der Endplatte 12 des Gehäuses getragen wird, was mit dem Stützkonsol i i ein Ganzes bildet. Die Bewegung der Handkurbel g wird normalerweise durch einen unter Federdruck stehenden Kolben 13 verhindert, der in ihre Umdrehungsbahn hineinragt. Ein Hebel 14 ist in der Nähe der Handkurbel vorgesehen, und auf der Welle des Hebels sitzt ein Kegelrad 15, das mit einem Kegelrad 16 in Einriff ist, welches einem Hebel 17 Bewegungen erteilt, der an dem schulterförmigen Ende 18 des Kolbens 13 anliegt. Der schulterförmige Teil 18 ist mit einem Arm eines drehbar gelagerten Winkelhebels ig in Eingriff, dessen anderer Arm auf einen unter Federdruck stehenden Kolben 2o drückt, der in einem Lagerfutter des Stützkonsols i i getragen wird. Eine Spindel 21, die den Winkelhebel ig trägt, trägt außerdem einen Arm 22, der einen Teil der Sperrvorrichtung der Maschine bildet. Das von der Druckrolle 2 entfernte Ende der Welle 6 trägt einen Daumen 23 mit einem Anschlagstift 24 auf einer Seite, die mit einer Daumenfläche 25 versehen ist. Das Stützkonsol i i ist an der Grundplatte 26 mit Schrauben 27 befestigt. Die sich drehende Drucktrommel 2 ist in Berührung mit einer einen Druck ausübenden Rolle 28, die in federnden Lagern 29 der Grundplatte 26 der Maschine angeordnet ist, welche Lager es der Rolle 28 ermöglichen, sich so zu fügen, daß Gegenstände wechselnder Dicke verwendet werden können, während der nötigeDruck, der erforderlich ist, um derartige Gegenstände durch die Maschine zu führen, ausgeübt wird.
  • Ein auf der Grundplatte 26 angebrachtes Konso1 30 trägt ein Lager für das vom Antrieb entfernte Ende der Welle 6; der Teil der Welle jenseits des KonSOlS 3o hat einen verringerten Durchmesser und trägt ein Sperrad 31, das mit einer unter Federdruck stehenden Sperrklinke 32 in Eingriff ist, einen zugespitzten Daumen 33, der mit einem mit Einschnitten versehenen Daumen 34 zusammenwirkt, und einen Daumen 35, dessen Fläche in Berührung mit einer Rolle 36 ist, die an einem Hebel 37 drehbar gelagert ist. Der Daumen 35 kann über den Vierkantteil der Welle 6 gleiten; die Bewegung wird durch einen Anschlagstift 38 begrenzt, der sich längs des Schlitzes 39 bewegt. Das Ende der Weile 6 geht durch ein Loch in dem Gehäuse d.o hindurch und trägt einen geriffelten Knopf 4, zum Einstellen der Maschine von Hand aus für das Mehrfachdrucken einer Marke auf besondere Postsachen.
  • Eine Wertänderungsvorrichtung ist in einer Nabe 42 vorgesehen, die einen Teil des Konsols 3o bildet, und besteht aus einer Spindel 43, die eine mit Einschnitten versehene Scheibe 34 und einen Stift 44 trägt, der mit in der Endfläche des Konsols 42 gebildeten Schlitzen in Eingriff kommt, wenn die Wertänderungsvorrichtung in ihrer Ruhelage ist, das Ende der Spindel 43, das durch das Gehäuse 4o hindurchgeht, ist mit einer geriffelten Scheibe 45 für die Bedienung von Hand aus versehen.
  • Das KonSol 30 trägt an seinem oberen Ende ein SChl0ß q.6, vorzugsweise von der Art der austauschbaren Schlösser, das durch einen Schlüssel gehandhabt -wird, der bei 47 an dem Teil 4oa des mit dem Zähler i verbundenen Gehäuses vorgesehen ist, während der untere Teil des Schloßkörpers auf einen mit einer Schulter versehenen Stift 48 einwirkt, dessen unteres Ende schräg abgeschnitten ist, um auf einen geschlitzten Stift 49 einzuwirken, der unter dem Einfluß einer Feder 51a in ein Loch 5o des Daumens 51 eindringt, wenn der Zähler i entfernt wird (Abb. 5).
  • Die Einfärbvorrichtung umfaßt auf einer Stange 53 drehbar gelagerte Rahmenplatten 52 und 60, von denen die eine eine Verlängerung 54 hat, die eine Rolle 54a trägt, welche in Berührung finit dein Umfang des Daumens 51 ist; die Platte 52 ist auch mit einer Zugfeder 55 versehen, die die Rolle 54a in Berührung mit der Daumenoberfläche hält.
  • Ein Farbzylinder 56, eine Verteilerrolle 57 und eine Farbrolle 58 werden zwischen den Rahmenplatten 52 und 6o getragen, und ein Trog 61 ist zwischen den zwei Rahmenplatten und unter den Rollen vorgesehen. Um eine gleichmäßige Verteilung der Farbe auf die Farbrolle 58 zu sichern, ist die Spindel 62 der Farbrolle mit einem Knopf 62a zum Antrieb von Hand aus versehen.
  • Von einer zusammendrückbaren Tube oder einer anderen Quelle herrührende Druckfarbe wird durch eine Öffnung 86 des Gehäuses 4o der :Maschine und durch den offenen Teil 87 des feststehenden Farbzylinders 56 eingeführt. Der Flügel 59 wird zum Teil durch Arme 88 und 89 gedreht, die ihrerseits durch die Drehung der Welle 62 gedreht werden, und eine kleine Menge Farbe wird dadurch der Oberfläche der Verteilerrolle 57 zugeführt.
  • Die Gegendruckrolle 28 wird von einer Spindel 65 getragen, die durch Arme 64 und 65 nach unten bewegt werden können, welche von einer Stange 66 angetrieben werden, die durch Lager 67 und 68 gellt und an einem Ende mit einen' Hebel 37 und am anderen Ende uiit einem Hebel 69 verbunden ist, auf den eine Taste 70 zur Bedienung von Hand aus gesetzt ist.
  • Der abnehmbare Zähler i ist in ein Ge-1'äuse 71 eingeschlossen, das ein Ganzes mit einem Teil_ des Maschinengehäuses .4oa bildet oder an einem Teil des Maschinengehäuses 4.0a befestigt ist, das an dem Hauptgehäuse angeschraubt oder auf andere Art abnehmbar befestigt weiden kann. Dieser Zähler umfaßt einen Zählsatz, der aus einer Reihe Räder 72 besteht, die entsprechend mit Einern, Zehnern, Hundertern, Tausendern und erforderlichenfalls höilcren Beträgen beziffert und :,o angeordnet sind, daß sie fortschreitend voneinander in der üblichen Weise gedreht werden, wobei das eine Rad unmittelbar von dem die Marke druckenden Teil der Maschine durch das auf der Zählwerksspindel 74 angebrachte Sternrad 73 angetrieben wird.
  • Einige oder alle Nummernräder des Zählsatzes sind mit vorstehenden Anschlägen oder Daumen 75 versehen, die während der Drehung der Räder mit Kolben 76 in Eingriff kommen' können, die in Höhlungen gleiten, welche in einer Platte vorgesehen sind, die einen Teil des Zählerrahmenwerkes bildet und unter der eine Sperrstange 77 verschiebbar vorgesehen ist. Die Sperrstange 77 ist mit einer Anzahl Höhlungen 78 -auf ihrer oberen Fläche versehen, in denen ein zweiter Satz Kolben 79 liegt, die während der Arbeit des Zählers in die Höhlungen der geannten feststehenden Platte eingreifen, wobei geeignete Federn im unteren Teil der Höhlungen der Sperrstange 77 vorgesehen sind, um die Kolben 79 während der normalen Arbeit des Zählers nach außen zu zwingen und dadurch die Sperrstange 77 von Längsbewegungen zurückzuhalten. Die Kolben 76 ragen normalerweise über das Niveau der festen Platte hinaus in die Bahn der Anschläge oder Daumen 75, die von den Nummernrädern 72 getragen werden. Die Nummernräder sind so angeordnet, daß, wenn der vorher bezahlte Betrag verbraucht ist, ihre vorstehenden Anschläge oder Daumen alle derart in einer Linie liegen, daß die Kolben 76 in der feststehenden Platte nach unten gedrückt werden, wodurch sie die Kolben 79 der Sperrstange 77 frei von der feststehenden Platte in die Höhlungen der Sperrstange 77 zwingen. Eine zwischen einem Ende der Sperrstange und einem Teil des Rahmenwerks vorgesehene Feder 8o wird dadurch in die Lage gesetzt, die Sperrstange 77 parallel zur Drehachse 74 der Nummernräder 72 in eine Lage zu verschieben, in der sie auf einen unter Federdruck stehenden Kolben 81 einwirkt, um ein weiteres Handhaben des Freigabehebels 1q. zu verhindern, wodurch die Maschine als Ganzes unwirksam wird. Ein Zurückdrehen der Zählräder wird durch eine Sperrad- und Sperrklinkenanordnung 82 verhindert, die auf der Hauptspindel 74 sitzt.
  • Damit der Zähler richtig eingestellt wird, ist die Sperrstange 77 mit einem Schlitz versehen, in den eine Einstellschraube 83 eingreifen kann, die durch den Postbeamten plombiert wird. Die von der Sperrstange beim Einstellen des Zählers auf Null eingenommene Lage ist derart, daß auf die Stange ein Druck ausgeübt werden muß, um sie in die richtige Lage zu bringen, ehe die Einstellschraube 83 eingefügt und plombiert werden kann.
  • Um zu verhindern, daß der abnehmbare Zähler i außer in der Ruhestellung der Maschine entfernt wird, ist die Spindel 6, auf der die Drucktrommel 2 befestigt_ ist, mit einer Scheibe 84 versehen, die einen Schlitz 85 an .ihrem Rand hat, durch den der Anschlag oder Vorsprung 86a hindurchgeht, wenn der Zähler entfernt wird, so daß der Zähler nur entfernt werden kann, wenn die Maschine in ihrer Ruhestellung und die Drucktrommel in einer derartigen Lage ist, daß der die: Marken einpressende Wertstempe13 unzugänglich ist.
  • Der wie oben beschrieben gebaute Zähler hat den Vorteil, daß die Nummernräder 72 nicht Angaben einer besonderen Währung aufzuweisen brauchen, sondern die -Nummern auf den Rädern Einheiten irgendeines Wertes in irgendeiner gewünschten Währung darstellen können. Die Maschine kann z. B. so angeordnet sein, daß sie Marken von dem Wert je eines Cent druckt, in welchem Falle jede Einheit den Wert eines Cent haben würde. Falls die Maschine so angeordnet wäre, daß sie nur Marken von dem Wert von io Cent druckt, würde jede Einheit den Wert von io Cent haben usw. Der abnehmbare Zähler ist mit einem Handgriff 9o versehen und besitzt Schraubenmuttern 9i und 92, die mit an den Stützkonsolen i i und 30 befestigten Bolzen in Eingrifft sind.
  • Ein Zähler 103 ist vorgesehen, dessen Einheitsrad auf der Welle 74 befestigt ist und der zählt, wie oft die Zählräder 72 auf Null gestellt werden.
  • Ein zusätzlicher Zähler kann vorgesehen sein, der durch einen Postbeamten in jeder Lage eingestellt und gesperrt werden kann, um entweder den Gesamtbetrag in der Währung oder die Gesamtzahl der dem Benutzer der Maschine kreditierten Einheiten zu zeigen. Durch Abziehen des jeweils von dem wirksamen Zähler angegebenen Betrages von der festen Angabe des Hilfszählers kann das verbleibende Guthaben des Benutzers jederzeit festgestellt werden.
  • Um das Drucken irgendeines einer Reihe von Werten zu ermöglichen, hat die drehbare Drucktrommel 3 eine Anzahl Wertstempel 96, die so angeordnet sind, daß jeweils nur einer in eine Linie mit den anderen Stempeln .der Oberfläche der Trommel 2 gebracht werden kann, die so gebaut sein kann, daß sie während einer Umdrehung eine Freimarke, das Datum und den . Ortsstempel, Durchstreichungen und gewünschtenfalls andere Angaben, wie Anpreisungen oder Bekanntmachungen, druckt. Auf der Spindel der Rolle 3 ist eine Platte 97 vorgesehen, die Gruppen von sich seitwärts erstreckenden Stiften 98 trägt. Jede dieser Gruppen kann in Eingriff mit dem Sternrad 73 der Zählerspindel 74 gebracht werden,. um diese Spindel proportional dem gedruckten Betrag bei jeder Drehung der Drucktrommel 2 zu drehen.
  • Damit die Rolle 3 und die Stiftplatte 97 nach Wunsch eingestellt werden können, aber normalerweise zu der Drucktrommel 2, feststehend sind, ist die Rolle 3 mit einer Bohrung versehen, in der eine Spindel ioo gleiten kann, die normalerweise durch eine Feder ioi in -eine Lage gedrückt wird, in der ein Vorsprung io2, der von der Spindel ioo getragen wird, in eins einer Reihe Löcher eingreift, die in einer Seite der Trommel e vorgesehen sind, um die Rolle 3 und die Trommel e zusammenzuschließen. Ein Ende der Rolle 3 trägt die Stiftplatte 97, und das andere Ende ist mit Hakenteilen versehen, die durch am inneren Ende der gleitbaren Stange 43 angeordnete Hakenteile mitgenommen werden können, welche Stange 43 vom Äußeren des Maschinengehäuses her achsial bewegt und gedreht werden kann. Wenn die Stange 43 nach innen gedrückt wird, kommen die Hakenglieder miteinander in Eingriff, und die Spindel ioo wird derart in die Rolle 3 gedrückt, daß der Vorsprung io2 mit der Trommel e außer Eingriff kommt. Die Stange 43 kann dabei zum Einstellen der Rolle 3 gedreht werden, um den Wert der zu druckenden Marke zu ändern und die Stiftplatte 97 einzustellen, damit diese den Zähler i, 72 entsprechend antreibt. Eine Feder ist vorgesehen, um ein selbsttätiges Außereingriffbringen der Hakenglieder zu veranlassen, wenn die Stange von der Hand freigegeben wird, während die Spindel ioo durch ihre Feder ioi in die Lage zurückgebracht wird, in der die Rolle 3 mit der Trommele fest verbunden ist.
  • Unter der Grundplatte 26 sind Stützen 104 vorgesehen, durch die Schrauben oder Bolzen io5 hindurchgehen, welche das Gehäuse 4o der Maschine mit der Grundplatte verbinden. In den Köpfen der Schrauben oder Bolzen 105, ,die den Trog io6 an Ort und Stelle halten, sind Plombierlöcher vorgesehen.
  • Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist die folgende: Ehe die Handkurbel 9 gedreht werden kann, um Abdrücke auf Postsachen zu erzeugen, die unter der Drucktrommel 2 durch einen geeigneten Schlitz in das Gehäuse 4o eingeführt werden, wird der Hebel 14 heruntergedrückt, wodurch sich: die Kegelräder 15 und 16 drehen und den Arm 17 veranlassen, den Stift 13 aus der Bewegungsbahn der Handkurbelg zu stoßen. Diese Handhabung bewegt den Winkelhebel i9 um seinen Zapfen 21, dadurch den Anschlag 24 freigebend, so daß die Hauptwelle 6 durch das Getriebe 7 und 8 gedreht werden kann. Eine einzige Umdrehung der Kurbel 9 veranlaßt eine vollständige, Umdrehung der Drucktrommel2, so daß alle darauf befindlichen Stempel auf der Postsache abgedruckt werden, die durch die Drehung der Trommel und der Rolle 28 durch die Maschine zu der gegenüberliegenden Seite geführt und dort ausgeworfen wird. Wenn sich die Drucktrommel 2 dreht, werden die vorstehenden Stifte 98 der Platte 97 in Eingriff mit dem Sternrad 73 auf der Spindel 74 des Zählers i, 72 gebracht, sie bewegen dann dieses Rad 73 um eine Anzahl Zähne entsprechend der Anzahl Stifte, die zur Zeit in ihrer wirkenden Lage sind. Auf diese Art wird der Zähler über eine bestimmte Anzahl Einheiten bewegt, wenn ein Abdruck durch die Drucktrommel n hergestellt wird.
  • Wenn man mehr als eine Marke auf einer Postsache zu drucken wünscht, ist es unerwünscht, die Durchstreichungen und andere Angaben zu wiederholen, und uni diese Wiederholung zu vermeiden und - das Drucken mehr als einer Marke zu ermöglichen, wird der Knopf 41 nach innen, nach dem Gehäuse zu gedrückt; wodurch der Daumen 35 zum Eingriff mit der Rolle 36 veranlaßt wird, so daß, da die Druckrolle 2, gedreht wird, die Drehung des Daumens 35 die Rolle 36 und den Hebel 37 nach unten zwingt, um die Lager der Gegendruckrolle 28 nach unten und- dadurch diese außer Eingriff mit der Drucktrommeln zu bewegen. Der Daumen 35 ist so geformt, daß diese Bewegung der Rolle -:28 unmittelbar nach dem Abdrucken einer Marke stattfindet, so daß die übrige Drehung der Drucktrommel 2 unwirksam ist, bis der Wertmarkenstempel 96 in der Lage ist, eine weitere Marke in Linie mit und rieben dein ersten Abdruck zu drucken. Diese Handhabung kann nach Wunsch wiederholt werden, und wenn der Knopf 41 in seine normale Lage zurückgekehrt ist, wird der nächste, durch die Drucktrommel hergestellte Druck eine Wertmarke und alle übrigen Stempel, die die Trommel abdrucken kann, aufweisen.
  • Die Drehung der Handkurbel 9 kann fortgesetzt werden, bis die vorher bezahlte Anzahl Werteinheiten, auf die der Zähler i eingestellt ist, verbraucht ist. Wenn dieser Punkt erreicht ist, sind alle Stifte 76 nach unten gedrückt worden, so daß die Gleitstange 77 nach rechts (Abb. i) unter dem Einfluß der Feder 8o gleiten kann, wobei sie auf den Stift 8i einwirkt, indem sie diesen auch nach rechts (Alb. 2) drückt und den Weg de. Gleitstiftes 20 versperrt, der dadurch an einer Bewegung verhindert wird, so daß der Winkelhebel ig und der Hebel 14 auch gegen Bewegungen gesperrt werden, bis der Zähler wieder eingestellt ist.
  • Wenn man die Maschine bei Briefen ungewöhnlicher Länge verwenden will, wird die Taste 70 heruntergedrückt, wodurch die Spindel 63 der Gegendruckrolle 28 nach unten durch die Hebel 6¢ und 65 gezwungen wird.
  • Die: ermöglicht die Entfernung des Briefes durch den Eintrittsschlitz, nachdem ein Abdruck gemacht «;-orden ist, und vermeidet die Wiederholung des Abdruckes infolge der 1_änge des Briefes.
  • Wenn man den-Wert. der zu druckenden Marke ändern will, wird der Knopf 45 nach innen gestoßen, wodurch der Stift .a.+ am inneren Ende der Welle 43 mit dein geschlitzten Ende der Spindel ioo der Rolle 3 in Eingriff kommt, so daß das Drehen des Knopfes 45 den gewünschten Frankierstempel 96 in seine wirksame Lage bringt. Das Gehäuse 4o ist in der Nähe des Knopfes 45 mit geeigneten Markierungen versehen, so daß die Angaben am Rande des Knopfes in VTbereinstimmung mit diesen Markierungen gebracht werden können, um ein richtiges Einstellen des Frankierstempels 96 zu er-Inöglichen. Diese Einstellung kann nur stattfinden, wenn die Maschine in der auf der Zeichnung gezeigten Ruhelage ist, andernfalls die Spitze des Daumens 33 die Einwärtsbewegung der Welle 43 und der Sperrscheibe 34 verhindert.
  • Wenn der Zähler i entfernt werden soll, werden die Muttern gi und 92 gelöst, und der Zähler wird mittels des Handgriffs 9o von der Maschine entfernt; dieses Entfernen umfaßt auch das Entfernen des Schlüssels von der Schloßtrommel 46. Der Stift 48 (Abb. i) kann dadurch in die Höhe gehen, so daß sich. der Sperrstift 49 nach rechts (Abb. i) unter dem Einfluß seiner Feder 5ia bewegen kann, um in dasLoch 5o des Daumens 5 i einzugreifen und eine weitere Drehbewegung der Drucktrommel 2 zu verhindern, bis der Zähler wieder eingesetzt ist.
  • Beim Einstellen des Zählers werden die Räder 72 in eine Lage bewegt, bei der sich die Stifte 76 heben können, die Gleitstange 77 ist vorher nach links (Abb. i) bewegt worden, damit dies unter dem Einfluß der Federn unter den Stiften 79 vor sich gehen kann. Damit sich der Zähler nicht auf Null einstellt, ehe der vorher gezahlte Betrag verbraucht worden ist, muß die Stange 77 vollständig nach links (Abb. i) gestoßen werden, und um die richtige Einstellung der Stange zu sichern, muß die Schraube 83 eingesetzt werden, ehe der Zähler an diesem Punkt durch den Postbeamten, von dem der Zähler eingestellt wird, plombiert werden kann.
  • Die Handhabung der Einfärbvorrichtung wird von dem Daumen 51 überwacht, der mit der Rolle 54d am inneren Ende des Armes 54 in Eingriff ist. Wenn die Rolle auf dem Teil des Daumens 5, von geringerem Durchmesser gleitet, kommt die Einfärbrolle 58 in Eingriff mit der Oberfläche der Drucktrommel 2, aber wenn sich der Daumen in eine Lage dreht, bei der sein Teil mit größerem Durchmesser an der Rolle 54a anliegt, wird die Einfärbvorrichtung in eine unwirksame Lage bewegt. Derart ist es möglich, daß nur diejenigen Teile der Drucktrommel ,, die die Stempel tragen, Farbe erhalten.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Frankiermaschine mit einer umlaufenden Drucktrommel, die auf ihrem Umfang außer dem Markenstempel einen Datumstempel, einen Entwertungsstempel und gegebenenfalls einen Reklamestempel trägt und bei ihrer Drehung die Zählscheiben eines Zählwerks um ein dem Wert der hergestellten Markenabdrücke entsprechendes Stück weiterschaltet, dadurch gekennzeichnet, daß die an sich bekannte, die Postsache gegen den Umfang der Drucktrommel (2) pressende Rolle (28) von der Drucktrommel selbsttätig oder von Hand wegdrückbar ist.
  2. 2. Frankiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sich mit der Drucktrommel (2) ein Daumen (35) dreht, -der so geformt ist, daß er, wenn in seine Bahn die gegen die Drucktrommel einen Druck ausübende Rolle (2$) oder ein an dieser Rolle sitzender Teil (36) gebracht wird, die Rolle von der Drucktrommel wegbewegt, sobald der Markenstempel zum Abdruck gekommen ist, und in dieser Lage hält, bis die übrigen Stempel der Trommel (2) über ihre Drucklage hinaus gedreht worden sind.
  3. 3. Frankiermaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die gegen die Drucktrommel (2) einen Druck ausübende Rolle (28) federnd gelagert ist und auf ihrer Welle (63) ein von der Außenseite des Gehäuses her zu handhabendes Hebelpaar (6q., 65) aufliegt, durch welches die Rolle (28) in jedem Augenblick von der Drucktrommel (2) von Hand, z. B. mittels eines Tastenhebels (69, 70), wegbewegt werden kann.
DEK91370D 1924-10-21 1924-10-21 Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel Expired DE456594C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK91370D DE456594C (de) 1924-10-21 1924-10-21 Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEK91370D DE456594C (de) 1924-10-21 1924-10-21 Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE456594C true DE456594C (de) 1928-02-29

Family

ID=7237096

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEK91370D Expired DE456594C (de) 1924-10-21 1924-10-21 Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE456594C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE3407633C2 (de) Frankiermaschine mit Flachbettdruckeinrichtung und zwei Druckstempeln
DE456594C (de) Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel
AT104216B (de) Frankiermaschine.
DE601167C (de) Registrierkasse
DE968290C (de) Zeileneinstell- und Zeilenschaltvorrichtung fuer Registrierkassen, Buchungs- oder aehnliche Maschinen
DE850529C (de) Papierstreifenfoerdermechanismus fuer Registrierkassen und aehnliche Maschinen
DE545808C (de) Muenzensortier-, Zaehl- und Verpackvorrichtung
DE2549004B2 (de) Vorrichtung zum Einstellen der Typenräder eines rotierenden Druckzylinders
DE461780C (de) Frankiermaschine
DE574693C (de) Abrechnungseinrichtung fuer Kartendrucker
DE585217C (de) Selbstkassierender Stempelapparat zum Frankieren von Postsachen verschiedener Wertstufen
DE626164C (de) Vorrichtung zum Ausgeben und Aufkleben von Zetteln, Briefmarken o. dgl.
DE900885C (de) Maschine zum Bedrucken und Ausgeben von Fahrkarten u. dgl.
DE637815C (de) Motorisch angetriebene Vorrichtung mit Drucktrommel, Gegendruckwalze und Anfeuchter zum Vervielfaeltigen von mit abdruckfaehiger Spiegelschrift versehenen Originalen
DE453860C (de) Frankiermaschine mit drehbarer Stempeltrommel
DE2243922A1 (de) Belegfoerder- und zeileneinstelleinrichtung fuer registrierkassen oder aehnliche buchungsmaschinen
CH112706A (de) Frankiermaschine.
DE370692C (de) Druckwerk fuer Registrierkassen
DE444995C (de) Druckvorrichtung fuer Registrierkassen mit seitlich verschiebbarem Betragstypenraedersatz
DE592026C (de) Selbstkassierende Vorrichtung zum Freistempeln von Postsendungen u. dgl.
DE529395C (de) Druckvorrichtung fuer Registrierkassen mit einem zwischen einer Schreibund einer Druckstelle hin und der gezogenen Kontrollstreifen
AT103578B (de) Frankiermaschine.
DE474101C (de) Frankiermaschine
DE625285C (de) Druckmaschine mit mehreren umlaufenden Druckstoecken
DE540640C (de) Vorrichtung zum Drucken und Registrieren von Fahrscheinen