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Frankiermaschine mit umlaufender Drucktrommel. Die Erfindung bezieht
sich auf Frankiermaschinen, bei denen die hergestellten Markenabdrücke von einem
Zähler aufgenommen werden, der abnehmbar an oder in der Maschine sitzt und durch
einen Postbeamten auf einen vorher bezahlten Betrag eingestellt werden kann.
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Man kennt bereits derartige Frankiermaschinen mit einer umlaufenden
Drucktrommel, die auf ihrem Umfang außer einem Markenstempel einen Datumstempel,
einen Entwertungsstempel und gegebenenfalls einen Reklamestempel trägt und bei ihrer
Drehung die Zählscheiben eines Zählwerks um ein dem Wert der hergestellten Markenabdrücke
entsprechendes Stück weiterschaltet; diese Maschinen haben jedoch den Nachteil,
daß mit ihnen nicht mehr als eine Marke auf die Postsache gedruckt werden kann,
ohne daß das Abdrucken des Datumstempels, des Entwertungsstempels und des Reklamestempels
wiederholt wird.
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Diesen Nachteil zu beseitigen; ist die Hauptaufgabe der vorliegenden
Erfindung. Dies wird dadurch erreicht, daß man die an sich bekannte, die Postsache
gegen den Umfang der Drucktrommel pressende Rolle von der Drucktrommel maschinell
oder von Hand aus wegdrückbar ausführt.
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Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß sich mit der
Drucktrommel ein Daumen dreht,- der so geformt ist, daß er, wenn in seine Bahn die
gegen die Drucktrommel einen Druck ausübende Rolle oder ein an dieser Rolle sitzender
Teil gebracht wird, die Rolle von der Drucktrommel wegbewegt, sobald der Markenstempel
zum Abdruck gekommen ist, und in dieser Lage hält, bis die übrigen Stempel über
ihre Drucklage hinaus gedreht worden sind.
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In der Zeichnung ist eine Frankiermaschine gemäß der Erfindung in
einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
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Abb. i, ia ist eine Längsansicht der Maschine, teils im Schnitt.
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Abb. z, 2a ist ein Grundriß der Abb. i. Abb. 3 ist eine Seitenansicht
nach A-B der Abb. i, in Pfeilrichtung gesehen.
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Abb. 4 ist eine Endansicht, in der Richtung des Pfeiles
E der Abb. ia gesehen.
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Abb. 5 zeigt die Drucktrommel in Ansicht. Abb. 6 ist eine Teilansicht
der Drucktrommel, die Wahlscheibe zeigend.
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Abb. 7 @ ist eine Ansicht, teils im Schnitt, nach C-D der Abb. 5.
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Die dargestellte Maschine umfaßt einen Zähler i, der zum Einstellen
auf einen vorher bezahlten Betrag durch einen Postbeamten abnehmbar ist, und eine
Drucktrommel 2; durch die eine Marke, Entwertungs- und hatumangaben oder irgendwelche
andere Angaben während einer einzigen Umdrehung der Trommel gedruckt werden. In
der Nähe des Umfangs der Drucktrommel 2 ist ein zum Drucken verschiedener Marken
ausgebildeter Stempel 3 angebracht, der zum Ändern eines ,u druckenden Wertes- eingestellt
werden kann; mit dem dargestellten Stempel kann
man Marken dreier
verschiedener Werte drucken. Der Umfang der Trommele ist auch mit einem Stempel.
q. zum Einpressen einer Entwertung und einer Datumangabe und einem Stempel 5 zum
Einpressen von Anzeigen, Bekanntmachungen oder ähnlichen Angaben versehen.
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Die drehbare Drucktrommel :2 ist auf einer Hauptantriebswelle 6 vorgesehen,
die durch ein Getriebe 7 und 8 von der außerhalb vorgesehenen Handkurbel 9 angetrieben
werden kann, die auf einer Welle io befestigt ist, welche in einem Stützkonsol ii
und einem Lagerfutter der Endplatte 12 des Gehäuses getragen wird, was mit dem Stützkonsol
i i ein Ganzes bildet. Die Bewegung der Handkurbel g wird normalerweise durch einen
unter Federdruck stehenden Kolben 13 verhindert, der in ihre Umdrehungsbahn hineinragt.
Ein Hebel 14 ist in der Nähe der Handkurbel vorgesehen, und auf der Welle des Hebels
sitzt ein Kegelrad 15, das mit einem Kegelrad 16 in Einriff ist, welches einem Hebel
17 Bewegungen erteilt, der an dem schulterförmigen Ende 18 des Kolbens 13 anliegt.
Der schulterförmige Teil 18 ist mit einem Arm eines drehbar gelagerten Winkelhebels
ig in Eingriff, dessen anderer Arm auf einen unter Federdruck stehenden Kolben 2o
drückt, der in einem Lagerfutter des Stützkonsols i i getragen wird. Eine Spindel
21, die den Winkelhebel ig trägt, trägt außerdem einen Arm 22, der einen Teil der
Sperrvorrichtung der Maschine bildet. Das von der Druckrolle 2 entfernte Ende der
Welle 6 trägt einen Daumen 23 mit einem Anschlagstift 24 auf einer Seite, die mit
einer Daumenfläche 25 versehen ist. Das Stützkonsol i i ist an der Grundplatte 26
mit Schrauben 27 befestigt. Die sich drehende Drucktrommel 2 ist in Berührung mit
einer einen Druck ausübenden Rolle 28, die in federnden Lagern 29 der Grundplatte
26 der Maschine angeordnet ist, welche Lager es der Rolle 28 ermöglichen, sich so
zu fügen, daß Gegenstände wechselnder Dicke verwendet werden können, während der
nötigeDruck, der erforderlich ist, um derartige Gegenstände durch die Maschine zu
führen, ausgeübt wird.
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Ein auf der Grundplatte 26 angebrachtes Konso1 30 trägt ein
Lager für das vom Antrieb entfernte Ende der Welle 6; der Teil der Welle jenseits
des KonSOlS 3o hat einen verringerten Durchmesser und trägt ein Sperrad 31, das
mit einer unter Federdruck stehenden Sperrklinke 32 in Eingriff ist, einen zugespitzten
Daumen 33, der mit einem mit Einschnitten versehenen Daumen 34 zusammenwirkt, und
einen Daumen 35, dessen Fläche in Berührung mit einer Rolle 36 ist, die an einem
Hebel 37 drehbar gelagert ist. Der Daumen 35 kann über den Vierkantteil der Welle
6 gleiten; die Bewegung wird durch einen Anschlagstift 38 begrenzt, der sich längs
des Schlitzes 39 bewegt. Das Ende der Weile 6 geht durch ein Loch in dem Gehäuse
d.o hindurch und trägt einen geriffelten Knopf 4, zum Einstellen der Maschine von
Hand aus für das Mehrfachdrucken einer Marke auf besondere Postsachen.
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Eine Wertänderungsvorrichtung ist in einer Nabe 42 vorgesehen, die
einen Teil des Konsols 3o bildet, und besteht aus einer Spindel 43, die eine mit
Einschnitten versehene Scheibe 34 und einen Stift 44 trägt, der mit in der
Endfläche des Konsols 42 gebildeten Schlitzen in Eingriff kommt, wenn die Wertänderungsvorrichtung
in ihrer Ruhelage ist, das Ende der Spindel 43, das durch das Gehäuse 4o hindurchgeht,
ist mit einer geriffelten Scheibe 45 für die Bedienung von Hand aus versehen.
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Das KonSol 30 trägt an seinem oberen Ende ein SChl0ß q.6, vorzugsweise
von der Art der austauschbaren Schlösser, das durch einen Schlüssel gehandhabt -wird,
der bei 47 an dem Teil 4oa des mit dem Zähler i verbundenen Gehäuses vorgesehen
ist, während der untere Teil des Schloßkörpers auf einen mit einer Schulter versehenen
Stift 48 einwirkt, dessen unteres Ende schräg abgeschnitten ist, um auf einen geschlitzten
Stift 49 einzuwirken, der unter dem Einfluß einer Feder 51a in ein Loch 5o des Daumens
51 eindringt, wenn der Zähler i entfernt wird (Abb. 5).
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Die Einfärbvorrichtung umfaßt auf einer Stange 53 drehbar gelagerte
Rahmenplatten 52 und 60, von denen die eine eine Verlängerung 54 hat, die
eine Rolle 54a trägt, welche in Berührung finit dein Umfang des Daumens 51 ist;
die Platte 52 ist auch mit einer Zugfeder 55 versehen, die die Rolle 54a in Berührung
mit der Daumenoberfläche hält.
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Ein Farbzylinder 56, eine Verteilerrolle 57 und eine Farbrolle 58
werden zwischen den Rahmenplatten 52 und 6o getragen, und ein Trog 61 ist zwischen
den zwei Rahmenplatten und unter den Rollen vorgesehen. Um eine gleichmäßige Verteilung
der Farbe auf die Farbrolle 58 zu sichern, ist die Spindel 62 der Farbrolle mit
einem Knopf 62a zum Antrieb von Hand aus versehen.
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Von einer zusammendrückbaren Tube oder einer anderen Quelle herrührende
Druckfarbe wird durch eine Öffnung 86 des Gehäuses 4o der :Maschine und durch den
offenen Teil 87 des feststehenden Farbzylinders 56 eingeführt. Der Flügel 59 wird
zum Teil durch Arme 88 und 89 gedreht, die ihrerseits durch die Drehung der Welle
62 gedreht
werden, und eine kleine Menge Farbe wird dadurch der
Oberfläche der Verteilerrolle 57 zugeführt.
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Die Gegendruckrolle 28 wird von einer Spindel 65 getragen, die durch
Arme 64 und 65 nach unten bewegt werden können, welche von einer Stange 66 angetrieben
werden, die durch Lager 67 und 68 gellt und an einem Ende mit einen' Hebel 37 und
am anderen Ende uiit einem Hebel 69 verbunden ist, auf den eine Taste
70 zur Bedienung von Hand aus gesetzt ist.
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Der abnehmbare Zähler i ist in ein Ge-1'äuse 71 eingeschlossen, das
ein Ganzes mit einem Teil_ des Maschinengehäuses .4oa bildet oder an einem Teil
des Maschinengehäuses 4.0a befestigt ist, das an dem Hauptgehäuse angeschraubt oder
auf andere Art abnehmbar befestigt weiden kann. Dieser Zähler umfaßt einen Zählsatz,
der aus einer Reihe Räder 72 besteht, die entsprechend mit Einern, Zehnern, Hundertern,
Tausendern und erforderlichenfalls höilcren Beträgen beziffert und :,o angeordnet
sind, daß sie fortschreitend voneinander in der üblichen Weise gedreht werden, wobei
das eine Rad unmittelbar von dem die Marke druckenden Teil der Maschine durch das
auf der Zählwerksspindel 74 angebrachte Sternrad 73 angetrieben wird.
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Einige oder alle Nummernräder des Zählsatzes sind mit vorstehenden
Anschlägen oder Daumen 75 versehen, die während der Drehung der Räder mit Kolben
76 in Eingriff kommen' können, die in Höhlungen gleiten, welche in einer Platte
vorgesehen sind, die einen Teil des Zählerrahmenwerkes bildet und unter der eine
Sperrstange 77 verschiebbar vorgesehen ist. Die Sperrstange 77 ist mit einer Anzahl
Höhlungen 78 -auf ihrer oberen Fläche versehen, in denen ein zweiter Satz Kolben
79 liegt, die während der Arbeit des Zählers in die Höhlungen der geannten feststehenden
Platte eingreifen, wobei geeignete Federn im unteren Teil der Höhlungen der Sperrstange
77 vorgesehen sind, um die Kolben 79 während der normalen Arbeit des Zählers nach
außen zu zwingen und dadurch die Sperrstange 77 von Längsbewegungen zurückzuhalten.
Die Kolben 76 ragen normalerweise über das Niveau der festen Platte hinaus in die
Bahn der Anschläge oder Daumen 75, die von den Nummernrädern 72 getragen werden.
Die Nummernräder sind so angeordnet, daß, wenn der vorher bezahlte Betrag verbraucht
ist, ihre vorstehenden Anschläge oder Daumen alle derart in einer Linie liegen,
daß die Kolben 76 in der feststehenden Platte nach unten gedrückt werden, wodurch
sie die Kolben 79 der Sperrstange 77 frei von der feststehenden Platte in die Höhlungen
der Sperrstange 77 zwingen. Eine zwischen einem Ende der Sperrstange und einem Teil
des Rahmenwerks vorgesehene Feder 8o wird dadurch in die Lage gesetzt, die Sperrstange
77 parallel zur Drehachse 74 der Nummernräder 72 in eine Lage zu verschieben, in
der sie auf einen unter Federdruck stehenden Kolben 81 einwirkt, um ein weiteres
Handhaben des Freigabehebels 1q. zu verhindern, wodurch die Maschine als Ganzes
unwirksam wird. Ein Zurückdrehen der Zählräder wird durch eine Sperrad- und Sperrklinkenanordnung
82 verhindert, die auf der Hauptspindel 74 sitzt.
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Damit der Zähler richtig eingestellt wird, ist die Sperrstange 77
mit einem Schlitz versehen, in den eine Einstellschraube 83 eingreifen kann, die
durch den Postbeamten plombiert wird. Die von der Sperrstange beim Einstellen des
Zählers auf Null eingenommene Lage ist derart, daß auf die Stange ein Druck ausgeübt
werden muß, um sie in die richtige Lage zu bringen, ehe die Einstellschraube 83
eingefügt und plombiert werden kann.
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Um zu verhindern, daß der abnehmbare Zähler i außer in der Ruhestellung
der Maschine entfernt wird, ist die Spindel 6, auf der die Drucktrommel 2
befestigt_ ist, mit einer Scheibe 84 versehen, die einen Schlitz 85 an .ihrem Rand
hat, durch den der Anschlag oder Vorsprung 86a hindurchgeht, wenn der Zähler entfernt
wird, so daß der Zähler nur entfernt werden kann, wenn die Maschine in ihrer Ruhestellung
und die Drucktrommel in einer derartigen Lage ist, daß der die: Marken einpressende
Wertstempe13 unzugänglich ist.
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Der wie oben beschrieben gebaute Zähler hat den Vorteil, daß die Nummernräder
72 nicht Angaben einer besonderen Währung aufzuweisen brauchen, sondern die -Nummern
auf den Rädern Einheiten irgendeines Wertes in irgendeiner gewünschten Währung darstellen
können. Die Maschine kann z. B. so angeordnet sein, daß sie Marken von dem Wert
je eines Cent druckt, in welchem Falle jede Einheit den Wert eines Cent haben würde.
Falls die Maschine so angeordnet wäre, daß sie nur Marken von dem Wert von io Cent
druckt, würde jede Einheit den Wert von io Cent haben usw. Der abnehmbare Zähler
ist mit einem Handgriff 9o versehen und besitzt Schraubenmuttern 9i und 92, die
mit an den Stützkonsolen i i und 30 befestigten Bolzen in Eingrifft sind.
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Ein Zähler 103 ist vorgesehen, dessen Einheitsrad auf der Welle 74
befestigt ist und der zählt, wie oft die Zählräder 72 auf Null gestellt werden.
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Ein zusätzlicher Zähler kann vorgesehen sein, der durch einen Postbeamten
in jeder
Lage eingestellt und gesperrt werden kann, um entweder
den Gesamtbetrag in der Währung oder die Gesamtzahl der dem Benutzer der Maschine
kreditierten Einheiten zu zeigen. Durch Abziehen des jeweils von dem wirksamen Zähler
angegebenen Betrages von der festen Angabe des Hilfszählers kann das verbleibende
Guthaben des Benutzers jederzeit festgestellt werden.
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Um das Drucken irgendeines einer Reihe von Werten zu ermöglichen,
hat die drehbare Drucktrommel 3 eine Anzahl Wertstempel 96, die so angeordnet sind,
daß jeweils nur einer in eine Linie mit den anderen Stempeln .der Oberfläche der
Trommel 2 gebracht werden kann, die so gebaut sein kann, daß sie während einer Umdrehung
eine Freimarke, das Datum und den . Ortsstempel, Durchstreichungen und gewünschtenfalls
andere Angaben, wie Anpreisungen oder Bekanntmachungen, druckt. Auf der Spindel
der Rolle 3 ist eine Platte 97 vorgesehen, die Gruppen von sich seitwärts erstreckenden
Stiften 98 trägt. Jede dieser Gruppen kann in Eingriff mit dem Sternrad 73 der Zählerspindel
74 gebracht werden,. um diese Spindel proportional dem gedruckten Betrag bei jeder
Drehung der Drucktrommel 2 zu drehen.
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Damit die Rolle 3 und die Stiftplatte 97 nach Wunsch eingestellt werden
können, aber normalerweise zu der Drucktrommel 2, feststehend sind, ist die
Rolle 3 mit einer Bohrung versehen, in der eine Spindel ioo gleiten kann, die normalerweise
durch eine Feder ioi in -eine Lage gedrückt wird, in der ein Vorsprung io2, der
von der Spindel ioo getragen wird, in eins einer Reihe Löcher eingreift, die in
einer Seite der Trommel e vorgesehen sind, um die Rolle 3 und die Trommel e zusammenzuschließen.
Ein Ende der Rolle 3 trägt die Stiftplatte 97, und das andere Ende ist mit Hakenteilen
versehen, die durch am inneren Ende der gleitbaren Stange 43 angeordnete Hakenteile
mitgenommen werden können, welche Stange 43 vom Äußeren des Maschinengehäuses her
achsial bewegt und gedreht werden kann. Wenn die Stange 43 nach innen gedrückt wird,
kommen die Hakenglieder miteinander in Eingriff, und die Spindel ioo wird derart
in die Rolle 3 gedrückt, daß der Vorsprung io2 mit der Trommel e außer Eingriff
kommt. Die Stange 43 kann dabei zum Einstellen der Rolle 3 gedreht werden, um den
Wert der zu druckenden Marke zu ändern und die Stiftplatte 97 einzustellen, damit
diese den Zähler i, 72 entsprechend antreibt. Eine Feder ist vorgesehen, um ein
selbsttätiges Außereingriffbringen der Hakenglieder zu veranlassen, wenn die Stange
von der Hand freigegeben wird, während die Spindel ioo durch ihre Feder ioi in die
Lage zurückgebracht wird, in der die Rolle 3 mit der Trommele fest verbunden ist.
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Unter der Grundplatte 26 sind Stützen 104 vorgesehen, durch die Schrauben
oder Bolzen io5 hindurchgehen, welche das Gehäuse 4o der Maschine mit der Grundplatte
verbinden. In den Köpfen der Schrauben oder Bolzen 105, ,die den Trog io6 an Ort
und Stelle halten, sind Plombierlöcher vorgesehen.
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Die Wirkungsweise der beschriebenen Maschine ist die folgende: Ehe
die Handkurbel 9 gedreht werden kann, um Abdrücke auf Postsachen zu erzeugen, die
unter der Drucktrommel 2 durch einen geeigneten Schlitz in das Gehäuse 4o eingeführt
werden, wird der Hebel 14 heruntergedrückt, wodurch sich: die Kegelräder 15 und
16 drehen und den Arm 17 veranlassen, den Stift 13 aus der Bewegungsbahn der Handkurbelg
zu stoßen. Diese Handhabung bewegt den Winkelhebel i9 um seinen Zapfen 21, dadurch
den Anschlag 24 freigebend, so daß die Hauptwelle 6 durch das Getriebe 7 und 8 gedreht
werden kann. Eine einzige Umdrehung der Kurbel 9 veranlaßt eine vollständige, Umdrehung
der Drucktrommel2, so daß alle darauf befindlichen Stempel auf der Postsache abgedruckt
werden, die durch die Drehung der Trommel und der Rolle 28 durch die Maschine zu
der gegenüberliegenden Seite geführt und dort ausgeworfen wird. Wenn sich die Drucktrommel
2 dreht, werden die vorstehenden Stifte 98 der Platte 97 in Eingriff mit dem Sternrad
73 auf der Spindel 74 des Zählers i, 72 gebracht, sie bewegen dann dieses Rad 73
um eine Anzahl Zähne entsprechend der Anzahl Stifte, die zur Zeit in ihrer wirkenden
Lage sind. Auf diese Art wird der Zähler über eine bestimmte Anzahl Einheiten bewegt,
wenn ein Abdruck durch die Drucktrommel n hergestellt wird.
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Wenn man mehr als eine Marke auf einer Postsache zu drucken wünscht,
ist es unerwünscht, die Durchstreichungen und andere Angaben zu wiederholen, und
uni diese Wiederholung zu vermeiden und - das Drucken mehr als einer Marke zu ermöglichen,
wird der Knopf 41 nach innen, nach dem Gehäuse zu gedrückt; wodurch der Daumen 35
zum Eingriff mit der Rolle 36 veranlaßt wird, so daß, da die Druckrolle 2, gedreht
wird, die Drehung des Daumens 35 die Rolle 36 und den Hebel 37 nach unten zwingt,
um die Lager der Gegendruckrolle 28 nach unten und- dadurch diese außer Eingriff
mit der Drucktrommeln zu bewegen. Der Daumen 35 ist so geformt, daß diese Bewegung
der Rolle -:28 unmittelbar nach dem Abdrucken einer Marke stattfindet, so daß die
übrige
Drehung der Drucktrommel 2 unwirksam ist, bis der Wertmarkenstempel
96 in der Lage ist, eine weitere Marke in Linie mit und rieben dein ersten Abdruck
zu drucken. Diese Handhabung kann nach Wunsch wiederholt werden, und wenn der Knopf
41 in seine normale Lage zurückgekehrt ist, wird der nächste, durch die Drucktrommel
hergestellte Druck eine Wertmarke und alle übrigen Stempel, die die Trommel abdrucken
kann, aufweisen.
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Die Drehung der Handkurbel 9 kann fortgesetzt werden, bis die vorher
bezahlte Anzahl Werteinheiten, auf die der Zähler i eingestellt ist, verbraucht
ist. Wenn dieser Punkt erreicht ist, sind alle Stifte 76 nach unten gedrückt worden,
so daß die Gleitstange 77 nach rechts (Abb. i) unter dem Einfluß der Feder 8o gleiten
kann, wobei sie auf den Stift 8i einwirkt, indem sie diesen auch nach rechts (Alb.
2) drückt und den Weg de. Gleitstiftes 20 versperrt, der dadurch an einer Bewegung
verhindert wird, so daß der Winkelhebel ig und der Hebel 14 auch gegen Bewegungen
gesperrt werden, bis der Zähler wieder eingestellt ist.
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Wenn man die Maschine bei Briefen ungewöhnlicher Länge verwenden will,
wird die Taste 70 heruntergedrückt, wodurch die Spindel 63 der Gegendruckrolle
28 nach unten durch die Hebel 6¢ und 65 gezwungen wird.
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Die: ermöglicht die Entfernung des Briefes durch den Eintrittsschlitz,
nachdem ein Abdruck gemacht «;-orden ist, und vermeidet die Wiederholung des Abdruckes
infolge der 1_änge des Briefes.
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Wenn man den-Wert. der zu druckenden Marke ändern will, wird der Knopf
45 nach innen gestoßen, wodurch der Stift .a.+ am inneren Ende der Welle 43 mit
dein geschlitzten Ende der Spindel ioo der Rolle 3 in Eingriff kommt, so daß das
Drehen des Knopfes 45 den gewünschten Frankierstempel 96 in seine wirksame Lage
bringt. Das Gehäuse 4o ist in der Nähe des Knopfes 45 mit geeigneten Markierungen
versehen, so daß die Angaben am Rande des Knopfes in VTbereinstimmung mit diesen
Markierungen gebracht werden können, um ein richtiges Einstellen des Frankierstempels
96 zu er-Inöglichen. Diese Einstellung kann nur stattfinden, wenn die Maschine in
der auf der Zeichnung gezeigten Ruhelage ist, andernfalls die Spitze des Daumens
33 die Einwärtsbewegung der Welle 43 und der Sperrscheibe 34 verhindert.
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Wenn der Zähler i entfernt werden soll, werden die Muttern gi und
92 gelöst, und der Zähler wird mittels des Handgriffs 9o von der Maschine entfernt;
dieses Entfernen umfaßt auch das Entfernen des Schlüssels von der Schloßtrommel
46. Der Stift 48 (Abb. i) kann dadurch in die Höhe gehen, so daß sich. der Sperrstift
49 nach rechts (Abb. i) unter dem Einfluß seiner Feder 5ia bewegen kann, um in dasLoch
5o des Daumens 5 i einzugreifen und eine weitere Drehbewegung der Drucktrommel 2
zu verhindern, bis der Zähler wieder eingesetzt ist.
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Beim Einstellen des Zählers werden die Räder 72 in eine Lage bewegt,
bei der sich die Stifte 76 heben können, die Gleitstange 77 ist vorher nach links
(Abb. i) bewegt worden, damit dies unter dem Einfluß der Federn unter den Stiften
79 vor sich gehen kann. Damit sich der Zähler nicht auf Null einstellt, ehe der
vorher gezahlte Betrag verbraucht worden ist, muß die Stange 77 vollständig nach
links (Abb. i) gestoßen werden, und um die richtige Einstellung der Stange zu sichern,
muß die Schraube 83 eingesetzt werden, ehe der Zähler an diesem Punkt durch den
Postbeamten, von dem der Zähler eingestellt wird, plombiert werden kann.
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Die Handhabung der Einfärbvorrichtung wird von dem Daumen 51 überwacht,
der mit der Rolle 54d am inneren Ende des Armes 54 in Eingriff ist. Wenn die Rolle
auf dem Teil des Daumens 5, von geringerem Durchmesser gleitet, kommt die
Einfärbrolle 58 in Eingriff mit der Oberfläche der Drucktrommel 2, aber wenn sich
der Daumen in eine Lage dreht, bei der sein Teil mit größerem Durchmesser an der
Rolle 54a anliegt, wird die Einfärbvorrichtung in eine unwirksame Lage bewegt. Derart
ist es möglich, daß nur diejenigen Teile der Drucktrommel ,, die die Stempel tragen,
Farbe erhalten.