DE145474C - - Google Patents

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DE145474C
DE145474C DENDAT145474D DE145474DC DE145474C DE 145474 C DE145474 C DE 145474C DE NDAT145474 D DENDAT145474 D DE NDAT145474D DE 145474D C DE145474D C DE 145474DC DE 145474 C DE145474 C DE 145474C
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lever
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    • GPHYSICS
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    • G07DHANDLING OF COINS OR VALUABLE PAPERS, e.g. TESTING, SORTING BY DENOMINATIONS, COUNTING, DISPENSING, CHANGING OR DEPOSITING
    • G07D1/00Coin dispensers
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Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft Geldwechselvorrichtungen der j enigen Art, bei welchen die der jeweiligen Münzenzahl entsprechend einstellbaren Münzenauswerfer der Münzbehälter zunächst gemäß dem eingezahlten Betrage eingestellt und darauf gemäß dem einzuzahlenden Betrage zurückgestellt werden, so daß sie die dem herauszuzahlenden Restbetrage entsprechende
ίο Stellung einnehmen.
Um nun eine freie Vor- und Rückwärtsdrehung der Einstellorgane zu ermöglichen, welche die Münzenauswerfer je nach der Anzahl der gleichzeitig auszuzahlenden Münzen einer Münzsorte in der Höhenlage verstellen, sind die Münzenauswerfer nach vorliegender Erfindung auf in senkrechten Ebenen schwingbar angeordneten Gleitbahnen verschiebbar, die gewöhnlich in der höchsten Stellung gehalten und erst nach der Einstellung der Einstellorgane auf diese herabgesenkt werden.
In der Zeichnung ist Fig. 1 ein senkrechter Querschnitt, Fig. 2 ein Grundriß, zur Hälfte in der Außenansicht, zur Hälfte bei entfernter Decke des Gehäuses.
Die Münzbehälter 2, in welchen die zur Herausgabe dienenden Münzen aufgestapelt sind, sind in einer Längsreihe nebeneinander angeordnet. Im unteren Teil besitzen sie einen Ausschnitt für den Austritt der Münzen und einen gegenüberliegenden für den Eintritt des schieberartigen Auswerfers 3. Der Ausschnitt für den Austritt der Münzen aus den Münzbehältern ist für gewöhnlich in bekannter Weise durch einen Sperrschieber 144 geschlossen, dessen Öffnen in der Zeichnung aufwärts erfolgt und welcher verhindert, daß mehr Münzen ausgeworfen werden, als jeweils zur Ausgabe gelangen sollen, indem er gleichzeitig mit dein Auswerfer 3 eingestellt wird, zu welchem Zwecke der Sperrschieber 144 von einem Mitnehmer 145 am Auswerfer 3 erfaßt wird. Die Verbindung des Mitnehmers 145 mit dem Sperrschieber 144 ist derartig, daß der Auswerfer 3 an seiner Längsverstrebung nicht gehindert ist.
Alle Auswerfer 3 gleiten auf einarmigen Hebeln 4, welche bei 5 feststehende Drehzapfen besitzen, und stehen unter der beständigen Wirkung einer federnden Druckrolle 6. Durch letztere werden sie gegen einen Ansatz 7 an einarmigen Hebeln 8 gedrängt, welche auf einer Welle 9 drehbar sind. Entgegen dieser Drehung der Auswerfer 3 werden die Hebel 8 durch einen Daumen 11 einer Welle 12 in der Normallage festgehalten; die letztere ist gezeichnet.
Die Welle 12 erhält ihre Drehung durch einen Handhebel 16 außerhalb des Gehäuses, welcher auf einer durchgehenden Welle 15 sitzt. Diese trägt die Zahnsegmente 14, welche in Zahnsegmente 13 auf der Welle 12 eingreifen.
Sobald durch Drehung des Hebels oder der Kurbel 16 und damit der Welle 12 der Daumen 11 den Hebel 8 freigegeben hat, gelangt eine an dessen vorderem Ende winklig nach unten abgebogene Spitze 10 auf das vor- und rück-
wärts drehbar angeordnete Einstellorgan für die Höhenlage des Auswerfers 3. In der Zeichnung ist dies eine Staffelscheibe 32, welche auf einer Welle 33 lose drehbar ange-5 ordnet ist. Die Staffeln der Scheibe 32 besitzen einen Höhenunterschied gleich der betreffenden Münzdicke des zugehörigen Münzbehälters 2. Auf jeder Seite der Staffelscheibe 32 befindet sich, fest mit ihr verbunden, ein Schaltrad 34 bezw. 35. Die Zähne dieser Schalträder 34 und 35 sind einander entgegengesetzt gerichtet.
Mit den Schalträdern 34 und 35 können nach Belieben Zahnbogen 36 bezw. 37 in Eingriff gebracht werden. Beide Zahnbogen 36 und 37 sind an einem gemeinsamen Hebelarm 38 um feststehende Zapfen 39 bezw. 40 schwingbar befestigt. Die Hebelarme 38 sitzen auf den Tastenwellen 43, auf denen auch die Tastenhebel 44 sitzen, deren für Einer-, Zehnerpfennige, Einer-, Zehnermark je ein einziger Hebelarm 38 vorgesehen ist, an welchem mit Hülfe eines Bogens 45 die einzelnen Tasten 46 angeordnet sind. Die Schwingungsweite der Tastenhebel 44 wird entsprechend der Stellung der betreffenden Taste am Bogen begrenzt und zwar durch einen feststehenden Anschlag 50. Die Tasten 46 sind zu dem Zwecke um Zapfen 47 schwingbar. Dabei wird ihre Schwingungsweite durch Anschläge 49 begrenzt, gegen welche in der Ruhe- wie in der Arbeitsstellung sich ein Schwanzstück 48 der Tasten 46 anlegt. Das Schwanzstück 48 wird infolge der Ausschwingung der Taste so weit herausgedreht, daß sein freies Ende beim Niederdrücken des Zahnbogens an den feststehenden Anschlag 50 gelangt, während die Schwanzstücke der in Ruhe befindlichen Tasten an diesem Anschlag frei vorbeizugehen vermögen.
Gewöhnlich ist der Zahnbogen 36 mit seinem Schaltrad 34 durch die Feder 42 im'Eingriff gehalten. Beim Niederdrücken irgend einer Taste wird somit die Staffelscheibe 32 eine entsprechende Drehung im Sinne des Pfeiles 1 machen. Dies ist der Sinn ihrer Vorwärtsdrehung, d. h. der Sinn, in welchem die Staffelhöhen anwachsen. Ist durch das Niederdrücken der entsprechenden Taste diese Einstellung der Staffelscheibe erfolgt, so muß dieselbe in der erreichten Stellung festgehalten werden, während durch Loslassen der Taste der Zahnbogen 36 in seine Anfangsstellung zurückkehrt.
Zum Festhalten der Staffelscheibe 32 in der erreichten Stellung dient beim Ausführungsbeispiele eine Bremsrolle an einem Arm 63, welche auf einer Welle 64 befestigt ist, die die Seitenwand des Gehäuses durchsetzt und draußen einen Arm 65 mit einer Rolle 67 an seinem Ende besitzt. Die Rolle 67 steht unter der Einwirkung eines in der Zeichnung beispielsweise mit dem Zahnbogen 14 auf der Welle 15 verbundenen Daumens 68 bezw. einer Hubscheibe. Gewöhnlich bewirkt die Feder 66, die auf den Arm 65 drückt, das Anpressen der Rolle des Armes 63 gegen die Staffelscheibe 32. Sobald jedoch der Hebel bezw. die Kurbel 16 niedergedrückt wird, erhält der Arm 65 durch die Hubscheibe 68 eine Schwingung entgegen der Federwirkung und die Bremsrollen werden von den zugehörigen Staffelscheiben abgehoben.
Die Wirkung der Breinsrolle muß so stark sein, daß die Federn 51, welche in bekannter Weise dazu dienen, mittels eines sich auf die Nabe oder eine angesetzte Rolle der Staffelscheibe aufwickelnden Zugorganes 52 die Rückdrehung der Staffelscheibe zu bewirken, die Bremsung nicht zu überwinden vermögen. 80 g
Nach der Einstellung der Staffelscheibe 32 " mit Hülfe des Zahnbogens 36 ist nun die zweite Einstellung bezw. Zurückstellung um den einzuzahlenden Betrag notwendig. Zu diesem Zweck wird die Ausschaltung des Zahnbogens 36 und die Einschaltung des Bogens 37 erforderlich.
Beim Ausführungsbeispiele geschieht diese Umschaltung durch eine zweckmäßig vorn über die ganze Länge der Vorrichtung reichende Taste 62, deren Hebel 58 um feststehende Drehzapfen 60 drehbar sind und die unter der Wirkung der Druckfeder 61 in der Ruhelage festgehalten wird. Die Hebel 58 tragen eine langdurchgehende Spindel 55, welche gleichzeitig als Verbindungsstahge der Hebel dient und Schwingen 54, 57 trägt, deren freie Enden mit Rollen 53 bezw. .56 versehen sind. Die Rollen 53, 56 wirken auf Verlängerungen 84, 85 der Zahnbogen 36 bezw. 37, und ioo zwar derart, daß bei der gezeichneten Ruhestellung der Umschaltvorrichtung die Rolle 56 I den Zahnbogen 37 entgegen der Wirkung der Feder 41 außer Eingriff mit seinem Rade 35 erhält, während bei niedergedrückter Taste 62 die Rolle 53 ein Widerlager für die Verlängerung 84 des Zahnbogens 36 bildet, durch welches letzterer entgegen der Wirkung der Feder 42 außer Eingriff mit seinem Rade 34 gehalten wird. ■ no
Wird nach erfolgter Umschaltung der Tastenhebel 38 gedreht, so erfolgt durch den Zahnbogen 37 eine Drehung der Staffelscheibe 32 in dem dem Pfeil I entgegengesetzten Sinne.
Hierbei ist eine Zehnerübertragung zwi- H5 sehen den Staffelscheiben 32 nötig.
In der Zeichnung besteht diese z. B. aus einer Doppelschwinge 70, 72 zwischen je zwei Staffelscheiben 32. Diese Schwingen sind auf einer Welle 80 drehbar, axial aber unverschiebbar gelagert. Die eine Schwinge 72 steht unter dem Einflüsse eines Mitnehmers 71, welcher
mit der Staffelscheibe niedrigerer Ordnung umläuft und die andere Schwinge Jo greift in die Verzahnung eines Übertragungsrades 69, welches mit der Staffelscheibe höherer Ordnung fest verbunden ist. Der Mitnehmer 71 erteilt der Doppelschwinge 70, 72 eine solche Schwingung, daß das Rad 69 bei jeder Umdrehung der Staffelscheibe 32 niedrigerer Ordnung eine Drehung um einen Zahn erhält.
Gleichzeitig springt die Sperrklinke 82 hinter den Zahn 81 lediglich zu dem Zwecke, daß die Staffelscheiben, die Mitnehmer 71 und die Doppelschwingen 70, 72 beim Zurückgehen in ihre Normalruhestellung einander gegenseitig nicht hindern. Alle Sperrklinken 82 sind auf einer gemeinsamen Welle 83 drehbar, auf welcher außerhalb des Gehäuses ein Hebelarm 91 sitzt, der in den Weg eines Mitnehmers 92 an dem Zahnbogen 14 ragt, so daß er bei der Drehung des letzteren durch das Niederdrücken des Hebels 16 angehoben wird und damit die Klinken 82 sämtlich wieder auslöst. Die Doppelschwingen werden dann unter der Einwirkung ihrer Federn 79 wieder in die Anfangslage zurückgebracht.
Da nun die Staffelscheiben 32 zuerst gemäß dem eingezahlten Betrage und dann gemäß dem einzuzahlenden Betrage eingestellt worden sind, und zwar derart, daß letztere Einstellungen mit den Staffelscheiben, von der höchsten Ordnung beginnend, nacheinander stattfinden, so sind die schließlich ihnen erteilten Stellungen diejenigen, welche dem herauszugebenden Restbetrage entsprechen.
Nach dieser Einstellung der Scheiben 32 kann das Auswerfen der den Restbetrag ausmachenden Münzen aus den Münzbehältern, also die Rückgabe des Restbetrages, erfolgen. Dies geschieht mit Hülfe des Hebels bezw. der Kurbel 16.
Drückt man den Hebel 16 nieder, so erhält die Welle 15 mit dem Zahnbogen 14 eine entsprechende Schwingung und die Welle 12 wird in Drehung versetzt. Hierbei verläßt zuerst der Daumen 11 den Hebel 8 und dessen Spitze 10 senkt sich auf die Staffelscheibe 32. Darauf kommt ein Zahnbogen 86 auf der Welle 12 in Eingriff mit dem entsprechend als Zahnstange ausgebildeten Ende 31 einer Schubstange 30, welche am anderen Ende einen aufwärts gerichteten Arm 29 besitzt. Dieser trägt. einen Mitnehmer 28, welcher in einen gabelförmigen Ansatz 27 des Auswerfers 3 eingreift. Der Auswerfer wird somit durch die Drehung der Welle 12 beim Niederdrücken des Hebels bezw. der Kurbel 16 verschoben und befördert je nach seiner Höheneinstellung durch die Staffelscheibe 32 eine gewisse Anzahl Münzen aus dem zugehörigen Behälter 2 auf eine hinter demselben angeordnete Platte 26. Diese ist in einer senkrechten Führung beweglich und wird durch den Hebelarm 17, den zweiarmigen Hebel 19, 20, 21 und an der Gehäusedecke bei 24 befestigte Zugorgane gehoben, welche über Rollen 22 an den Armen 21 der Hebel 19, 20, 21 geleitet sind, die zwischen der Befestigungsstelle und einer festen Rolle 25 angreifen. Bemerkt wird, daß das Geldwechseln oder Auszahlen allein in der Weise vor sich geht, daß nach Anschlag des Tastenhebels 44 und des Hebels 16 die Auszahlung sofort stattfindet, ohne daß die Umschaltertaste 62 in Anwendung käme.
Die Platte 26 wird bis zur entsprechenden Durchbrechung des Gehäusedeckels in die punktierte Lage 26' gehoben. Infolge der Neigung der Platte 26 nach hinten gleiten die Münzen auf den Gehäusedeckel 88, wo sie abgenommen werden können.
Die Teildrehungen der Staffelscheiben 32 können nun in beliebiger Weise, z. B. durch Kettentriebe auf Schauräder 89 und Zählräder 90 übertragen werden, um die Schaustellung und Registrierung der verschiedenen Beträge bewirken zu können. In der Zeichnung Fig. 1 und 2 ist eine solche Verbindung des Geldwechslers mit Anzeige- und Registriervorrichtung nur angedeutet.
In der praktischen Ausführung sind nicht mehr als zwei Stufen, der Staffelscheibe für die Auszahlung von 1 bis 9 Pfennig notwendig. Fig. 6 zeigt schematisch eine solche praktische Ausführungsform zum Auszahlen von 1 bis 9 Pfennig, wobei die Staffelscheiben 32 abgewickelt dargetstellt sind. Von den Münzbehältern, deren jeder einen besonderen Auswerfer und für dessen Einstellung eine Staffelscheibe erhält, welche eine von einem Tastenbogen beherrschte Gruppe bilden, enthält der eine Einpfennigstücke, der andere Zwei-Pfennigstücke und der dritte Fünfpfennigstücke.
Die Übertragung erfolgt von Gruppe zu Gruppe.
Es ergibt sich somit, daß bei Ausgabe von ι Pfennig eine Stufe in der Dicke eines Einpfennigstückes unterhalb des· Einpfennigbehälters wirkt, von 2 Pfennig eine Stufe in der Dicke eines Zweipfennigstückes unterhalb des Zweipfennigbehälters, von 3 Pfennig eine Stufe in der Dicke eines Einpfennigstückes unter dem Einpfenriigbehälter und eine Stufe in der Dicke eines Zweipfennigstückes unter dem Zweipfennigbehälter, von 4 Pfennig eine Stufe in der Dicke von zwei Zweipfennigstücken unter dem Zweipfennigbeliälter wirkt usw.
Werden für die Einstellung des einzuzahlenden Betrages nach der Einstellung des eingezahlten Betrages besondere Tastenhebel für die Zurückdrehung der Staffelscheiben 32 benutzt, so entfällt die Umschaltertaste mit ihrem gesamten Mechanismus.
In den Fig. 3 bis 5 ist eine derartige Anordnung dargestellt, und zwar zeigt Fig'. 3 eine schematische Seitenansicht, Fig'. 4 einen teilweisen schematischen Grundriß der Anzeigevorrichtung und Fig. 5 einen ebensolchen der Addiervorrichtung, mit welcher die in Fig. 3 dargestellte Vorrichtung verbunden ist. Die Tastenhebel 93 mit den Tastenbogen 94 und den Tasten 95, die im übrigen genau so eingerichtet sein und im Hube durch denselben Anschlag 50 begrenzt werden können wie die Tastenhebel 44 (Fig. 12), dienen zur Einstellung des einzuzahlenden Betrages. Zur Vermeidung von Irrtümern sind sie äußerlich von den Tastenhebeln 44 zum Einstellen der eingezahlten Beträge durch Farbe, Zahlen, Form usw. deutlich unterschiedlich zu machen.
Das in den Fig. 3 bis 5 dargestellte Ausfüh-
. rungsbeispiel zeigt die Verbindung des GeId-Wechslers .mit Vorrichtungen, welche beim Anschlag der Tasten für den einzuzahlenden Betrag diesen registrieren, anzeigen und mittels Addiermaschine zu den vorher eingenommenen Beträgen addieren. Dabei ist so- .
wohl die Anzeigevorrichtung für den einzuzahlenden Betrag, als die Addiervorrichtung für die Gesamtsumme von außen ersichtlich angeordnet. Die Tastenhebel 93 besitzen einen abwärts gerichteten Arm 96, an dessen Ende ein Zahnbogen 97 gelenkig befestigt ist. Der Zahnbogen 97 wird mittels Feder 98. gegen ein mit Sperrzähnen versehenes Zahnrad 99 gedrängt. Die Räder 99 sitzen (siehe Fig. 4) auf ineinander gesteckten Hohlachsen 100, 101, 102 und der diese gänzlich durchsetzenden Welle 103. Die Achsen 102, 101 und 100 sind drehbar, axial aber unverschiebbar gelagert. Die hohle Achse 100 trägt das Typenrad 104 für 10 bis 90 Mark, die Welle 101 dasjenige 105 für 1 bis 9 Mark, diejenige 102 das Typenrad 106 für 10 bis 90 Pfennig und Welle 103 schließlich das Typenrad 107 für ι bis 9 Pfennig. Auf der feststehenden Welle 108 befinden sich die Schauräder, von denen dasjenige 109 für 10 bis 90 Mark, dasjenige 110 für ι bis 9 Mark, dasjenige 111 für 10 bis 90 Pfennig und. dasjenige 112 für 1 bis 9 Pfennig bestimmt ist. Eine geeignete Übertragungsvorrichtung, z. B.. Kettentriebe, vermitteln die Verbindung zwischen 104 und 109, 105 und 110, 106 und in, 107 und 112. Beim Anschlag eines Tastenhebels 93 wird das betreffende Schaltrad 99 der Stellung der Tasten . 95 gemäß gedreht. Dabei werden die Typenräder 104, 105, 106, 107 entsprechend verstellt und der durch die Typenräder eingestellte Betrag kann durch eine Druckvorrichtung, welche ebenfalls mittels Taste oder in anderer Weise angetrieben werden kann, auf einen Papier-So streifen, einen Coupon oder dergl. in bekannter Weise gedruckt werden. Gleichzeitig wird der Betrag durch die Schauräder 109, 110, in, 112 dem Käufer durch ein Fenster 113 zur Schau gestellt. Die Rückdrehung der Schauräder erfolgt genau so wie die der Staffelscheiben, durch ein sich aufwickelndes Zugorgan 114, welches unter dem Einflüsse einer Feder 115 steht. Das Festhalten der Schauräder nach der Einstellung efolgt durch eine Sperrklinke 116. Die Feststellung der Schauräder datiert bis zur nächsten Einzahlung.
Bei der nächsten Einzahlung erfolgt die Auslösung mit Hülfe der zur Einstellung des eingezahlten Betrages dienenden Tastenhebel 44. Dieselben besitzen an den Armen 38 A^erlängerungen 117, welche mit einem Zapfen 118 unter den einen Arm 119 von um eine gemeinsame Welle 120 schwingbaren Winkelhebeln 119, 121 greifen. Die Enden der Arme 121 besitzen Zahnbogen 122, welche in auf 80^ einer gemeinsamen Welle 123 sitzende Zahn- \ räeichen 124 eingreifen. Mit den Rädchen 124 sind Arme 125 fest verbunden, welche unter Arme 126 greifen, die mit den Sperrklinken 116 auf der Welle 127 fest verbunden sind. Beim Niederdrücken des betreffenden Tastenhebels 44 erhält der Winkelhebel 119, 121 eine Schwingung im Sinne des eingezeichneten Pfeiles Fig. 3 und die Klinke 116 wird ausgehoben, so daß die Feder 115 zur Wirkung kommt und das betreffende Schaurad in bekannter Weise in die Nullage zurücktritt.
Die Addiervorrichtung besteht (Fig. 5) aus dem Addierrad 128 für 1 bis 9 Pfennig, dem ' Rad 129 für 10 bis 90 Pfennig, dem Rad 130 für ι bis 9 Mark, 131 für 10 bis 90 Mark und 132 für 100 bis-900 Mark. Dieselben sitzen sämtlich lose drehbar auf der Welle 133 (Fig. 3 und 5) und tragen auf ihrem Umfange, wie sonst bei Zählrädern üblich, die Zahl leicht ablesbar. Diese . Zählräder befinden sich durch Zahnräder 134 mit Sperrzähnen unter dem | Einflüsse von Zahnbogen 135, welche an besonderen Armen 136 der Tastenhebel 93 gelenkig befestigt sind und unter der Wirkung der Federn 137 stehen, die die Zahnbogen beständig mit den Rädern 134 in Eingriff halten. Sperrklinken 143 sichern die Zählräder gegen Rückdrehung. Zwischen den Rädern 128, 129, 130, 131 und 132 sind Zehnerübertragungen irgend welcher bekannten Art 141 vorgesehen. Das Rad 132 erhält keinen Antrieb von einer Taste aus, sondern nur durch die Zehnerübertragung von dem Rade 131 aus, um die Beträge von 100 bis 900 Mark zu addieren.
Bei dieser Ausführungsform der Vorrichtung trägt der Arm 38 der Tastenhebel 44 für die eingezahlten Beträge nur den Zahnbogen 36 zur Vorwärtsbewegung der in Fig. 3 nur angedeuteten Staffelscheibe 32. Den Zahnbogen 37 für die Rückdrehung der Staffelscheibe 32 trägt der Arm 96 des Tastenhebels 93 für
die einzuzahlenden Beträge. Durch Federn bezw. 146 werden die Tastenhebel 44 bezw. 93 stets sofort wieder in die Anfangsstellung zurückgeführt, in welcher die Zahnbögen 36 und 37, durch Anschläge 148 bezw. 149 an ihren Hebeln gehalten, die freie Drehung ihrer Schaltzahnräder 34 und 35 gestatten, so daß ein Zahnbogen den anderen an seiner Wirkung nicht hindert.

Claims (6)

Patent-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Höheneinstellung der schieberartigen Münzenauswerf er an Geldwechselvorrichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß die Münzenauswerf er (3) . behufs freier Drehung ihrer vor- und rückj.'wärts' drehbaren Einstellorgane (32) für -'die Höhenlage auf in senkrechten Ebenen . schwingenden Gleitbahnen (Hebeln 4) : verschiebbar sind, die gewöhnlich in der ^höchsten Stellung gehalten und erst, nach ..der Einstellung der Einstellorgane (32) auf diese gesenkt werden. "
2. .Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß φ.& Vor- und Rückwärtseinstellung der die Höhenein- '·■ stellung der Auswerfer (3) bewirkenden ' Organe- (-32) durch einen einzigen Tastensatz erfolgt. r"
3. Vorrichtung nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet,, daß die die Äus-
werfer (3) tragenden 'Hebel (4) gleitend auf Hebeln (8) ruhen, deren Höheneinstellung durch vor- und rückwärts drehbare Staffelsclieiben (32) erfolgt, auf welche nach der Einstellung des Restbetrages zwischen dem eingezahlten und dem zu zahlenden Betrage die Hebel (8) gesenkt werden.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß jede der Staffelscheiben (32) für die Vor- und Rückwärtsdrehung zwei mit entgegengesetzt gerichteten Zähnen versehene Schalträder (34 bezw. 35) besitzt/ mit welchen je nach Bedarf der diesen zügehörige von zwei am Tastenhebel (38,44, 45, 46) gelenkig befestigten Zahnbogen (36 bezw. 37) durch eine Umschaltvorrichtung in Eingriff gebracht werden kann.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ein- und Ausschaltung der Zahnbogen (36 bezw. 37) ■ durch eine Umschalttaste (62) erfolgt.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die zum Antrieb der Auswerfer dienende Welle (12) Daumen (11) zur Stützung der Hebel (8) in der Ruhelage trägt und bei der Drehung der Welle (12) zuerst die Hebel (8) freigegeben werden,. damit diese sich auf die zugehörigen Staffelscheiben (32) senken -können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen,
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