DE596272C - Verfahren und Rundstrickmaschine zur Herstellung splitgearbeiteter Strumpfware o. dgl. - Google Patents

Verfahren und Rundstrickmaschine zur Herstellung splitgearbeiteter Strumpfware o. dgl.

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DE596272C
DE596272C DEH126127D DEH0126127D DE596272C DE 596272 C DE596272 C DE 596272C DE H126127 D DEH126127 D DE H126127D DE H0126127 D DEH0126127 D DE H0126127D DE 596272 C DE596272 C DE 596272C
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    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
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    • D04B1/22Weft knitting processes for the production of fabrics or articles not dependent on the use of particular machines; Fabrics or articles defined by such processes specially adapted for knitting goods of particular configuration
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Description

Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von splitgearbeiteter Strumpfware o.dgl. auf Rundstrickmaschinen, die nur mit Zylindernadeln ausgestattet sind, sowie die Rundstrickmaschine selbst. Die Zylindernadeln werden von Schlössern und Stößern an der Haupt- und Hilfsarbeitsstelle derart beeinflußt, daß sie in zwei Gruppen geteilt werden, denen durch Haupt- und Hilfsfadenführer die zu verarbeitenden Fäden zugeleitet werden. Die Maschinen, auf denen dieses Verfahren ausgeführt wird, sind dabei mit gegenüberliegenden, im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordneten Splitschlössern ausgestattet.
Der Zweck dieses Verfahrens besteht darin, einen Strumpf zu erzeugen, bei dem der Längen und das Fußoberblatt aus ein und demselben Faden gestrickt sind. Die Herstellung solcher Strümpfe im Pendelsplit ist an, sich bekannt, und zwar bei Maschinen, deren Schlösser in verschiedener Höhe liegen, jedoch nicht zur Ausübung auf einer Rundstrickmaschine mit zwei sich im wesentlichen in gleicher Höhe gegenüberliegenden Splitschlössern. Wenn sich die Splitschlösser nicht in im wesentlichen gleicher Höhe gegenüberliegen, so ergeben sich verschiedene Nachteile nicht nur hinsichtlich des auszuübenden Verfahrens, vielmehr auch mit Bezug auf das Aussehen des endgültigen Strumpfes.
3Q In dem Fall nämlich, wo Schlösser angewandt werden, die in wesentlich verschiedenen Höhen angeordnet sind, müssen Nadeln vorgesehen sein, die verschieden lang sind. Mit solchen ungleich langen Nadeln ist es jedoch nicht möglich, einen Längen herzustellen, der an seinem Vorderteil die gleiche Maschenausbildung zeigt wie an dem Rückteil. Ein solcher Strumpf hat ein unschönes Aussehen, abgesehen davon, daß die in verschiedenen Höhen angeordneten Schlösser Schwierigkeiten bei der Herstellung des Strumpfes zur Folge haben.
Gemäß der Erfindung erfolgt nunmehr die Herstellung von splitgearbeiteten Strümpfen in der Weise, daß der Rand und der anschließende Ringteil des Strumpfes von sämtlichen Nadeln an der Hauptarbeitsstelle der Maschine gestrickt werden, während der Längen des Strumpfes ebenfalls in Rundstrickarbeit von sämtlichen Nadeln an der Hilfsarbeitsstelle der Maschine gestrickt wird, alsdann die Bewegung der Nadeln, die bisher für das Rundstricken umlaufend war, in eine hin und her gehende umgeschaltet wird, wenn die Hochferse erreicht ist, und nunmehr die eine Nadelgruppe an der Hilfsarbeitsstelle der Maschine den Spannteil des Fußes, die andere Nadelgruppe an der Hauptarbeitsstelle der Maschine die Hochferse strickt, so daß also die Herstellung des Längens und des Spannteiles des Fußes allein an der Hilfsarbeitsstelle der Maschine ohne Fadenwechsel erfolgen kann.
Auf den Zeichnungen ist der Erfindungsgegenstand bei verschiedenen Arten von Strickmaschinen und bei der Herstellung von verschiedenen Arten von Fuß- und anderen Ver-Stärkungen dargestellt.
Fig. ι zeigt einen gemäß der Erfindung hergestellten Damenstrumpf in Seitenansicht.
Fig. 2 zeigt eine gleiche Ansicht eines Halbstrumpfes mit einer schmalen Sohle, ίο Fig. 3 zeigt eine ähnliche Darstellung lediglich des Fuß- und Spannteils eines Strumpfes mit einer regulären Sohle.
Fig. 4 ist eine Vorderansicht einer Rundstrickmaschine gemäß der Erfindung. Fig. 4 a zeigt eine Einzelheit im senkrechten Schnitt auf der Linie 4-4a der Fig. 4.
Fig. 4b zeigt eine Einzelheit der Strickmaschine teilweise im senkrechten Schnitt und stellt die Hauptmustertrommel in Ansicht dar. Fig. 5 ist eine rechte Seitenansicht der Maschine.
Fig.6 ist eine linke Seitenansicht der Maschine. Fig. 6 a zeigt eine Einzelheit der Fig. 6. Fig. 7 ist eine Rückansicht der Maschine. Fig. 8 zeigt einen Schnitt auf der Linie 8-8 der Fig. 5.
Fig. 8 a zeigt eine Abwicklung der Mustertrommel.
Fig. 9 zeigt eine Vorderansicht des Strick-0 kopfes der Maschine in vergrößerter Darstellung. Fig. 10 ist ein Grundriß des in Fig. 9 dargestellten Strickkopfes.
Fig. 11 ist ein Grundriß, teilweise im Schnitt, durch den Nadelzylinder auf der Linie ii-ii der Fig. 9.
Fig. 12 ist eine ähnliche Darstellung wie in Fig. 11, wobei jedoch der Nadelzylinder auf der Linie 12-12 der Fig. 9 geschnitten ist und die Stößerdreiecke im Grundriß erscheinen. Fig. 13 ist eine linke Seitenansicht des Strickkopfes der Maschine und der darunterliegenden Teile.
Fig. 14 ist eine Rückansicht des Strickkopfes. Fig. 14a, 14b und 14c zeigen in Seitenansicht den Zungenöffnungsnocken und das Abschlagdreieck für die langfüßigen Nadeln.
Fig. 15 ist ein senkrechter Schnitt durch den Strickkopf auf der Linie 15-15 der Fig. 10.
Fig. 16 zeigt als Einzelheit teilweise im Grundriß und teilweise im Schnitt den Kopf des Nadelzylinders und die innerhalb desselben angeordnete Muffe.
Fig. 17 zeigt teilweise in Seitenansicht und teilweise im Schnitt den Hilfsschloßträger von innen gesehen sowie den Schlitten, welcher zum Anheben der innerhalb des Nadelzylinders angeordneten Muffe dient.
Fig. 17 a zeigt als Einzelheit die Einstellvorrichtung für ein Dreieck der Fig. 17 im Grundriß. Fig. 18 zeigt im Grundriß die Vorrichtungen, durch die der Fadenhebelwechsel bei der Her-.
stellung der verstärkten Hochferse und der Spitze erfolgt.
Fig. 19 zeigt eine Seitenansicht der in Fig. 18 dargestellten Vorrichtung.
Fig. 20 zeigt einen Schnitt durch den Fadenhebelträger.
Fig. 21 zeigt eine Seitenansicht des ganzen Fassonierungsrades und zeigt insbesondere das unabhängige Fassonierungsrad zur Herstellung von Damenstrümpfen und die dadurch betätigten Fassonierungshebel.
Fig. 22 ist ein Grundriß der in Fig. 21 dargestellten Vorrichtung.
Fig. 23 zeigt einen waagerechten Schnitt durch das Fassonierungsrad auf der Linie 23-23 der Fig. 21.
Fig. 24 zeigt eine Einzelheit im Schnitt auf der Linie 24-24 der Fig. 21.
Fig. 25 ist ein Grundriß der Trommel und der das Aufnehmen oder Spannen der Fäden bewirkenden Hebel und zeigt gleichzeitig die Hebel, durch welche die Herstellung der schmalen Sohle und der verstärkten Hochferse gesteuert wird.
Fig. 26 zeigt eine Seitenansicht der in Fig. 23 dargestellten Vorrichtungen.
Fig. 27 zeigt eine Vorderansicht der in Fig. 25 dargestellten Vorrichtung.
Fig. 28 zeigt als Einzelheit im Grundriß und go im Querschnitt den Schlitten, durch den der Hilfsschloßträger und der Schlitten für die innerhalb des Nadelzylinders angeordnete Muffe betätigt wird, wobei auf der Linie 28-28 der Fig. 13 geschnitten ist.
Fig. 29 ist ein Grundriß, und zwar teilweise im Schnitt, des Platinenschloßringes und der angrenzenden Teile.
Fig. 30 zeigt einen senkrechten Schnitt durch den oberen Teil des Nadelzylinders und der innerhalb desselben angeordneten Muffe, wobei die einzelnen Teile in einer bestimmten Lage dargestellt sind.
Fig. 31 zeigt eine gleiche Darstellung, wobei jedoch die einzelnen Teile eine andere Lage einnehmen.
Fig. 32 zeigt einen waagerechten Schnitt durch den Nadelzylinder und stellt die lang- und kurzfüßigen Nadeln dar.
Fig. 33 zeigt einen ähnlichen Schnitt, wobei jedoch die kurz- und langfüßigen Nadelstößer gezeigt sind.
Fig. 34 zeigt eine Seitenansicht der Aufnahmevorrichtung für die Fäden.
Fig. 35 zeigt einen Grundriß, und zwar teilweise im Schnitt, auf der Linie 35-35 der Fig. 34. Fig. 36 zeigt einen Schnitt auf der Linie 36-36 der Fig. 34.
Fig. 37 zeigt eine Vorderansicht der in Fig. 34 dargestellten Vorrichtungen.
Fig. 38 zeigt einen Grundriß im Schnitt auf der Linie 38-38 der Fig. 37.
Fig. 39 zeigt eine Ansicht, teilweise im Schnitt, auf der Linie 39-39 der Fig. 34.
Fig. 40 zeigt eine Abwicklung der Innenseite des Strickschloßträgers und stellt die Lage der einzelnen Teile beim Stricken der Rundspitze durch Rundarbeit in der Richtung des Pfeiles dieser Figur dar und zeigt gleichzeitig die Stößerdreiecke, wobei die in Arbeitsstellung befindlichen Dreiecke schraffiert dargestellt sind.
ο Fig. 41 zeigt eine ähnliche Abwicklung, wobei die einzelnen Teile in der Lage dargestellt sind, die sie einnehmen beim Stricken des oberen rundgestrickten Beinteiles in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles.
Fig. 42 zeigt eine ähnliche Darstellung der einzelnen Teile beim Stricken der Hochferse, wenn die hin und her gehende Bewegung in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles läuft.
Fig. 43 zeigt entsprechend die Lage der Teile bei der Bewegung in der entgegengesetzten Richtung.
Fig. 44 zeigt eine ähnliche Abwicklung der Teile, durch welche der Hacken hergestellt wird, wenn die Bewegung in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles erfolgt.
Fig. 45 zeigt die Lage der Teile entsprechend bei der Bewegung in der entgegengesetzten Richtung.
Fig. 46 zeigt in ähnlicher Darstellung die Lage der einzelnen Teile beim Stricken des Fußes mit der schmalen Sohle, wobei die Bewegung in der Richtung des eingezeichneten Pfeiles erfolgt.
Fig. 47 zeigt in entsprechender Weise die Lage der einzelnen Teile bei der Bewegung in der entgegengesetzten Richtung.
Bei dem in Fig. 1 dargestellten Strumpf ist der Rand oder Strumpfbandteil eines langen Strumpfes durch Verstricken eines beliebigen Fadens an der regulären oder Hauptstrickstelle der Maschine hergestellt, wobei der Faden beispielsweise durch den Fadenführer A der Fig. 10 zugeführt wird. An diesen Strumpfbandteil schließt sich ein Ring ia an, welcher durch Verstricken eines Fadens an der regulären oder Hauptstrickstelle eines Fadens hergestellt wird. Nach der Herstellung dieses Ringes i° wird der Hauptteil 2 des Längens durch Verstricken eines auf der Hilfsarbeitsstelle, beispielsweise durch den Fadenführer B der Fig. 10, zugeführten Fadens gestrickt. In dieser Hinsicht unterscheidet sich die Erfindung von den bisher bekannten Strickmaschinen, und der dadurch erzielte Vorteil ergibt sich aus der folgenden Beschreibung.
Das Rundstricken wird fortgesetzt unter Verstricken eines Fadens, beispielsweise aus Seide oder anderem beliebigen Material, welcher durch den Fadenführer B zugeführt wird, bis die Linie 3-3, d. h. der obere Rand der Hochferse, erreicht ist. Das Stricken wird nunmehr durch hin und her gehende Bewegungen des Nadelzylinders fortgesetzt. Der Hochfersenteil des Strumpfes wird an dem Hauptstrickschloß der Maschine gestrickt. Die Hochferse wird also durch die eine Hälfte der Stricknadeln erzeugt, und zwar beispielsweise auf den kurzfüßigen Nadeln des Nadelzylinders. Die Hochferse kann im Teil 4 lediglich aus einem einzigen Faden oder auch aus zwei Fäden bestehen, die in gegenseitiger Plattierlage zugeführt werden. Wenn der Teil 4 des Strumpfes mit nur einem einzigen Faden gestrickt wird, so wird der Teil 5, d. h. die eigentliche verstärkte Hochferse, aus zwei Fäden gestrickt, und wenn der Teil 4 durch Verstricken von zwei Fäden hergestellt wurde, so werden bei dem Teil 5 drei Fäden verstrickt. Gleichgültig, ob der Teil 5 aus zwei oder drei Fäden besteht, er kann sich bis an den oberen Hackenrand oder bis in den Hacken hinein erstrecken, wie bei 5' dargestellt. Der vordere Teil, d. h. also der Spannteil des Strumpfes, ist bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung auf der Hilfsarbeitsstelle der Maschine gestrickt, und zwar durch Verarbeitung desselben Fadens, mit dem der Längen 2 hergestellt wurde. Dadurch wird eine so gute Gleichmäßigkeit der Maschen und ein so gut aussehender Strumpf erzeugt, der auf den bisherigen derartigen Maschinen nicht herstellbar war, bei denen nämlich immer ein Fadenwechsel auf der Linie 3-3 erforderlich war.
Der Hacken 6 ist in der bekannten Weise durch Mehren und Mindern hergestellt, wobei jedoch die Ausdehnung des Hackens vorzugsweise um drei Nadeln an jeder Seite geringer ist als der halbe Umfang des Nadelkranzes, so daß also jede Splitnaht 7 um einige Maschen von den Spitzen des Hackens entfernt hegt.
Jede Splitnaht wird beispielsweise ohne Unterbrechung durch den ganzen Fuß hindurch fortgeführt, wobei sie auf denselben Maschen- · stäbchen verbleibt, wie beispielsweise durch, die Linie 7, 8 der Fig. 3 dargestellt. Die Splitnaht des Fußes kann jedoch auch, wie aus Fig. 1 und 2 ersichtlich, auf die Linie 9 versetzt werden, so daß die Splitnaht des Fußes nicht bei tief ausgeschnittenen Schuhen zu sehen ist. Dies kommt insbesondere für Damenstrümpfe in Frage. Die Lage und Länge der versetzten Splitnahtlinie 9 des Fußes kann gemäß der Erfindung nach Belieben geändert werden. Diese versetzte Splitnahtlinie des Fußes befindet sich bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten Strümpfen unterhalb der Mittellinie des Fußteiles und kann in beliebiger Weise versetzt werden, wird jedoch vorzugsweise an jeder Seite um ungefähr 16 Nadeln heruntergesetzt, wie sich aus Fig. 33 ergibt. Diese versetzte Splitnaht 9 an der Seite des Fußteiles kann sich bisin die Spitze des Strumpfes erstrecken, oder das vordere Ende derselben kann wieder auf die Mittellinie 10 zurückgeführt werden (Fig. 1
und 2). Im Anschluß an die Splitnaht 10 wird vorzugsweise ein Ring 11 auf allen Nadeln durch Rundstricken hergestellt. Daran schließt sich dann die durch Mehren und Mindern evtl. unter Einführung eines Verstärkungsfadens erzeugte Spitze an, welche beispielsweise an der Zone 13 verstärkt wird.
Beim Stricken des in Fig. 1 dargestellten Strumpfes wird der Hochfersenfaden durch einen Fadenführer C zugeführt, und der Verstärkungsfaden für die Zone 5-5 wird durch einen Fadenführer!) an der Hauptstrickseite zugeführt (Fig. 10). Der Hacken und die Spitze wird durch Verstricken eines durch den Fadenführer E an der Hauptarbeitsstelle zugeführten Fadens hergestellt und die Sohle des Fußes durch Verstricken eines Fadens, der durch den Fadenführer F an derselben Strickstelle zugeführt wird.
Der in Fig. 2 dargestellte halblange Strumpf wird vorzugsweise in der gleichen Weise gestrickt wie der in Fig. 1 dargestellte Damenstrumpf, wobei entsprechende Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. Das obere Ende des Strumpfes wird in beiden Fällen durch einen Strumpfbandteil ι gebildet, an den sich der Ring i° anschließt.
Aus dem Vorhergehenden ergibt sich also, daß der durch den Fadenführer B zugeführte, vorzugsweise aus Seide bestehende Faden den in üblicher Weise gestrickten Teil 2 des Längens bildet und ebenfalls den Spannteil des Fußes bis herunter zu dem Ring 11. Der Erfolg dieser Strickart ist eine Maschengleichmäßigkeit, die vorher nicht erreicht werden konnte, da bisher, abgesehen- von den alten Maschinen mit verschieden langen Nadeln, beim Beginn der Herstellung des Spannteils immer der Faden gewechselt werden mußte. Durch diesen Wechsel - des Fadens bei den bisher bekannten Strickmaschinen mußte naturgemäß der neue Faden von einer anderen Spule zugeführt werden, und es war vollkommen unmöglich, selbst wenn die beiden Fäden von gleicher Qualität und Farbe waren, den neuen Faden unter genau den gleichen Bedingungen zuführen zu können wie den ersten Faden.
Die Strickmaschine, auf der die bisher beschriebenen Strümpfe hergestellt werden, ist im einzelnen in den Fig. 4 bis 7 dargestellt und besteht aus einem Rahmen 14, in dem beispielsweise der Nadelzylinder 15 drehbar und der die Schloßsätze 16' und 17' (Fig. 11) tragende Schloßsatzträger 16, 17 fest angeordnet ist.
Naturgemäß kann auch der Nadelzylinder fest sein und der Schloßsatzträger sich drehen. In dem Rahmen 14 ist eine Hauptwelle 18 gelagert, welche die Riemenscheiben ig, 20 und 21 trägt, d. h. eine Riemenscheibe für eine hohe und eine für eine niedrige Geschwindigkeit, sowie eine Losscheibe. In dem Rahmen ist gleichfalls eine Musterwelle 22 gelagert, welche die übliche Nocken- oder Mustertrommel 23 trägt. Auf dieser Mustertrommel befindet sich eine Umfangsrippe oder ein Nocken 24, gegen den ein Fühler 25 anliegt, welcher sich an dem Ende eines Hebels 26 befindet, der mit der üblichen Kupplung 27 (Fig. 7) verbunden ist, durch die die Umschaltung vom Rundstricken auf das hin und her gehende Stricken und umgekehrt bewirkt wird. Der Fühler 25 läuft dabei durch Schrägschlitze 28 von einer Seite der Rippe 24 auf die andere, wodurch die Umschaltung der Kupplung bewirkt wird. Einer dieser Schrägschlitze 28 ist in Fig. 4 dargestellt. Durch die beschriebene Vorrichtung wird dem Nadelzylinder zu bestimmten Zeiten des Strickvorganges, beispielsweise während des Strickens des Strumpflängens, eine fortlaufende Drehbewegung erteilt. Zu anderen Zeiten wird dem Nadelzylinder bzw. dem Schloßträger, auf jeden Fall dem beweglichen Teil der Maschine eine hin und her gehende Schwingbewegung erteilt, und zwar nicht nur während des Strickens der Fersen- und Spitzentaschen des Strumpfes, sondern auch vorzugsweise gemäß der vorliegenden Erfindung während des Strickens des Spannteils und des Fußes.
Durch eine solche Schwingbewegung während der Herstellung des Spann- oder Fußteils wird, wie bereits erwähnt, die Einfügung von Strickfäden sowohl an der Haupt- als auch an der Hilfsstrickstelle der Maschine zur Bildung der Splitnähte bewirkt, welche sich in der Richtung der Maschenstäbchen erstrecken und die beispielsweise einander gegenüberliegen. Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung ist die Herstellung von Splitnähten auf parallelen Linien beschrieben, ohne daß sie die Maschenstäbchen kreuzen, obwohl naturgemäß die Erfindung nicht darauf beschränkt ist.
Gemäß der beschriebenen Ausführungsform der Erfindung kann mit dem Stricken des Strumpfes entweder an dem oberen Ende des Längens oder aber auch an der Spitze begonnen werden. Im folgenden wird die Erfindung an einem Strumpf beschrieben, welcher an dem oberen Ende des Längens begonnen wird, ohne daß jedoch die Erfindung darauf beschränkt ist. Weiterhin sind bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel zwei Splitnähte beschrieben, welche sich an gegenüberliegenden Seiten des Strumpfes erstrecken, und zwar über zwei weit voneinander entfernte Maschenstäbchen, wobei keine anderen Maschenstäbchen gekreuzt werden.
Durch die beschriebenen Vorrichtungen wird der Nadelzylinder 15 zu bestimmten Zeiten des Strickvorgangs fortlaufend rundherum gedreht, so beispielsweise während" des Strickens des Längens eines langen oder Halbstrumpfes. Zu anderen Zeiten des Strickvorgangs wird dem Nadelzylinder eine hin und her gehende Pendel-
bewegung erteilt, so beispielsweise während des Strickens der Fersen- und Spitzentaschen des Strumpfes und der splitgearbeiteten Zonen des Spannes und Fußes, wobei naturgemäß die Erfindung nicht auf den sich drehenden Nadelzylinder und die festen Schloßsätze beschränkt ist, sondern die Bewegungsverhältnisse dieser beiden Teile auch umgekehrt sein können.
Obwohl die Erfindung nicht darauf beschränkt ίο ist, werden vorzugsweise Zungennadeln verwendet, und zwar langfüßige Nadeln, die an der HiifsarbeitssteUestricken,imdkurzfüßige Nadeln, welche an der Hauptarbeitsstelle stricken. In Fig. 32 sind durch die Klammer 29 die langfüßigen Nadeln an der Hilfsarbeitsstelle und durch die Klammer 30 die kurzfüßigen Nadeln an der Hauptstelle des Nadelkranzes gekennzeichnet.
Um zu ermöglichen, daß die Spitzen der Fersenwinkel in einer gewissen Entfernung von den Splitnähten gebildet werden, und weiterhin, daß die Seitenteile 9 der Splitnähte unterhalb der seitlichen Mittellinie des Strumpfes, d. h.
also nach unten versetzt, zu liegen kommen, ist die in Fig. 33 dargestellte Anordnung der Nadeln getroffen.
In dieser Fig. 33 sind sechzehn Stößer dargestellt, 'die sich in der Nähe der langfüßigen Nadeln befinden, und zwar an jedem Ende der langfüßigen Nadelserien. Ein Satz dieser sechzehn Stößer ist mit 31 bezeichnet und der andere gegenüberhegende Satz dieser sechzehn Stößer in dieser Fig. 33 mit 32. Diese Stößer befinden sich sämtlich unter kurzfüßigen Nadeln. Drei Stößer von diesen beiden Stößersätzen, nämlich die mit 33 und 34 bezeichneten, besitzen lange Füße, während die übrigen dieser Stößer kurze Füße aufweisen. Diese langfüßigen Stößer 33, 34 gehören zu den sechs Nadeln, welche die Verschiebung der Ecke der Fersentasche bewirken und die den Abstand der beiden Ecken von den beiden Splitnähten 7 darstellen. Der Hacken wird dabei in an sich bekannter Weise von sechs Maschen weniger hergestellt, als es im allgemeinen üblich ist. Wenn die Splitnähte 8 in der in Fig. 3 dargestellten Weise auf den seitlichen Mittellinien des Fußes hergestellt werden sollen, so werden die dreizehn kurzfüßigen Stößer an jeder Seite des Nadelzylinders aus der Maschine entfernt, und in diesem Falle werden die Hebel, welche auf diese Stößer einwirken, von den Nocken auf der Nockenscheibe abgehoben; jedoch können auch diese Stößer in der Maschine belassen werden. Der Schloßsatz 16' auf der Hauptstrickstelle der Maschine besitzt die an sich bekannte Schloßanordnung, d. h. er besteht, wie sich aus den Fig. 40 bis 47 ergibt, aus den üblichen Strickdreiecken 35, 36, einem längeren mittleren Führerdreieck 37 und einem oberen mittleren Führerdreieck 38. Die inneren Flächen dieser Dreiecke sind abgerundet und hegen für gewöhnlich in einer Zyhndermantelfläche, die zur Außenfläche des Nadelzylinders 15 konzentrisch liegt. Diese Dreiecke werden aus ihrer Lage nur herausgezogen, wenn die Nadeln in ihrer Höhenlage ausgeglichen werden sollen, beispielsweise zur Maschenübertragung, oder damit man an die Nadel des Zylinders herankommen kann, beispielsweise zum eventuellen Auswechseln beschädigter Nadeln.
An der Hilfsstrickstelle ist gleichfalls ein Paar von Seitendreiecken 39, 40 vorgesehen, ein oberes Führerdreieck 41 und ein weiteres Führerdreieck 42. Die inneren Flächen dieser verschiedenen Dreiecke sind gleichfalls abgerundet und befinden sich konzentrisch zu der Nadelzylindermantelfläche, und zwar in derselben Weise wie die Innenflächen des Hauptschloßsatzes. Unterhalb der Dreiecke 39 bis 42 des Hilfssatzes ist ein einziges Schloßteil 43 vorgesehen, welches sich in der Fig. 40 links von dem Dreieck 45 und rechts von dem Dreieck 44 befindet. Dieses Schloßteil 43 besitzt Vorsprünge 46, 47, zwischen denen und den benachbarten Maschendreiecken 39, 40 die Nadeln während des Strickvorgangs geführt werden. Die ganze Schloßanordnung 43,44 und 45 ist vorzugsweise so eingerichtet, daß sie durch eine Mikrometerschraube eingestellt und ihre Umfangslage mit. go Bezug auf den Nadelzylinder äußerst genau festgelegt werden kann.
In der Fig. 17 a ist eine beispielsweise Ausführungsform der Mikrometereinstellung für das Dreieck 43 dargestellt. Dabei ist in die Platte 17 ein geschlitztes Ohr 47° eingesetzt, und auf dem Schloßteil 43 befindet sich ein Ansatz 47* angelenkt. In den geschlitzten Teil des Ohres 47° greift eine Schraube 47C mit einem geriffelten Kopf 47s ein, welche einen mit Gewinde versehenen Teil 47s und eine Schulter 47/ besitzt. Durch eine Verdrehung dieser Schraube kann der Nocken 43 äußerst genau eingestellt werden und dadurch gleichzeitig die Vorsprünge 46, 47 desselben, so daß die Strickpunkte ausgeglichen werden und eine äußerst genaue Ausgleichung der Maschen in jeder Richtung der Pendelgänge möglich ist.
Im folgenden werden die Vorrichtungen beschrieben, durch die der Hilfsschloßsatz getragen wird und durch die die Höhenlage desselben während des Strickens der fassonierten Teile des Strumpfes automatisch eingestellt wird, d. h. besonders während des Strickens des Spannteiles. Weiterhin werden die Vorrichtungen beschrieben, durch die die Platinen angehoben werden, um erne gleichmäßige Maschenlänge an beiden Seiten der Strickware zu erhalten, und die'Vorrichtungen zur Betätigung der Platinen während des Strickvorgangs.
• Wie sich aus den Fig. 5, 13, 15 und 17 und insbesondere aus der Fig. 17 ergibt, wird der
Hilfsschloßsatz von der Platte τη getragen, an deren Unterseite ein Winkelstück 48 angeordnet ist, welches mit Hilfe von Schrauben 49 an einem senkrechten Schlitten 50 befestigt ist, der an seinem unteren Ende in einer senkrechten Stütze 51 geführt ist, wie sich deutlich aus den Fig. 13 und 15 ergibt, Diese Stütze ist an ihrem unteren Ende bei 52 längsgeschlitzt, und in diesem Schlitz bewegt sich ein in das untere Ende des Schlittens 50 eingeschraubter Stift 53 hin und her. Dieser Stift 53 wirkt mit dem Ende 54 eines Hebels 55 zusammen, welcher um den Punkt 56 einer Verlängerung der Stütze 51 schwingt. Wie sich deutlich aus Fig. 5 ergibt, besitzt dieser Hebel 55 einen langen, sich nach unten erstreckenden Arm 57, welcher an seinem unteren Ende einen festen Teil 58 trägt, in dem eine Anzahl von Gleitstücken 59, 60, 61, 62 verschiebbar ist, die durch entsprechende Schrauben 59', 6o', 61', 62' eingestellt werden können. Auf diese Gleitstücke 59 bis 62 wirken zu bestimmten Zeiten Nocken des Fassonierungsrades 63 und der Nockentrommel 64 ein, wie im folgenden noch genauer beschrieben wird.
Innerhalb des Nadelzylinders 15 ist eine Muffe 65 angeordnet, die sich mit dem Nadelzylinder zusammen dreht, indem beide durch Schrauben 66, die durch einen Flansch 67 an der Unterseite der Muffe hindurchgehen, verbunden sind, wobei die Schrauben in das Nadelzylinderzahnrad 68 eingeschraubt sind (Fig. 15).
Diese Muffe 65 ruht auf einer Stütze 69, welche mittels eines Armes 70 an einem Schlitten 71 befestigt ist, der in Flächenberührung mit dem Träger 50 steht. Unterhalb des Armes 70 befindet sich eine feste Deckplatte 72, in welche eine Schraube 73 eingeschraubt ist, von der eine Schraubenfeder 74 ausgeht, die mit einer Schraube 75 an dem Schlitten 71 anderseits verbunden ist und die versucht, diesen Schlitten 71 herunterzuziehen. In den unteren Teil des Schlittens 71 ist ein Stift 76 eingeschraubt, der durch einen Schlitz 76' der Deckplatte 72 hindurchragt und der unter dem Einfluß des Endes 77 eines gleichfalls bei 56 angelenkten Hebels 78 steht (Fig. 17). Der Hebel 78 besitzt, wie sich aus Fig. 7 und 4 ergibt, einen nach unten ragenden Arm 79, welcher einen unteren Fuß 79"* besitzt, in dem ein mit Hilfe einer Schraube 79" einstellbares Gleitstück 79^ verschiebbar ist, das mit einem Nocken auf der Trommel 64 auf ruht.
Wie bereits erwähnt, paßt die Muffe 65 genau in den Nadelzylinder hinein, jedoch lose genug, so daß beide eine gewisse Radialverschiebung zueinander ausführen können, was beim Beginn und am Ende der Splitarbeit stattfindet. Die Muffe 65 besitzt, wie sich aus der Fig. 15 ergibt, an ihrer Oberseite zwei Platten 80, 81, die derart gebogen sind, daß sie sich genau an die Innenfläche der Muffe 65 anlegen. Diese Platten sind an der Muffe mit Hilfe von Schrauben 82 befestigt, die durch verlängerte waagerechte Schlitze 83 der Platten hindurchgehen, so daß auf diese Weise die Platten gegen- und voneinander verstellt werden können und dadurch eine genaue Einstellung auf die Serien der langfüßigen Nadeln und ihrer entsprechenden Platinen möglich wird.
Obwohl die Umfangsausdehnung dieser beiden Platten bei verschiedenen Arten verschieden groß sein kann, erstrecken sie sich bei der in Fig. 16 dargestellten Ausführungsform um 180 ° des Nadelzylinderinnenumfangs, An ihren beiden gegeneinandergerichteten Enden bilden die beiden Platten eine Überlappung 84.
Genau bei Beginn der Splitarbeit wird die Muffe 65 etwas angehoben und wird genau beim Ende derselben wieder gesenkt und in ihre ursprüngliche Lage zurückgebracht. Durch die Aufwärtsbewegung der Muffe 65 werden die langfüßigen Platinen etwas angehoben und nach oben geschwungen, indem die Muffe auf ihre unteren Kanten wirkt. In Fig. 15 ist jedoch eine Lage dargestellt, bei welcher die Platinen nicht beeinflußt werden.
Wie sich eindeutig aus den Fig. 30 und 31 ergibt, sind die Platinen allgemein mit 85 bezeichnet. An der Seite des Nadelzylinders, an der sich die langfüßigen Nadeln befinden, befinden sich auch die langfüßigen Platinen, und an der Seite des Nadelzylinders mit den kurzfüßigen Nadeln sind auch kurzfüßige Platinen angeordnet. Diese Platinen werden von dem Platinenbettring 86 getragen, der allgemein bei den neueren Strickmaschinen verwendet wird und der von einem Platinendeckel 87 überdeckt ist.
Wie sich aus den Fig. 29, 30 und 31 ergibt, besitzt der Platinendeckel einen Querschlitz 88, in dem sich ein Schlitten 89 verschiebt. Dieser Schlitz wird von einem Deckel 90 überdeckt, welcher durch Schrauben 91 und Schlitze 92 genau eingestellt werden kann. Am inneren Ende dieses Schützes 89 ist ein segmentförmig gestalteter Nocken 93 befestigt, welcher, wie sich aus der Fig. 30 ergibt, über die Schäfte der langfüßigen Platinen herüberragt und der gegen die senkrechte rückwärtige Kante 94 dieser Platinen stößt, so daß diese radial nach innen bewegt werden und die Strickware an der Hilfsseite untenhalten, während das Stricken des Hackens und der Spitze an der Hauptseite fortschreitet. Dieser Schlitten 89 ist mit einem nach unten ragenden Stift 95 versehen, welcher dauernd gegen einen bogenförmigen Teil 96 anhegt. Der Schaft 97 dieses Teiles ist in einem Schlitz eines Ständers 98 verschiebbar.
Der Schaft 97 ist mit einem seitlichen Vorsprung 99 versehen, auf den ein Hebel 100 einwirkt, welcher bei 101 an dem Ständer 98 angelenkt ist. Wie sich aus Fig. 15 ergibt, wirkt
der Hebel ioo auf den Fadenführer B an der Hilfsseite oder Hilfsstrickstelle ein und bewegt diesen von Zeit,zu Zeit in die Fadenzuführstellung.
Wie bereits erwähnt, befinden sich unterhalb gewisser kurzfüßiger Nadeln Stößer an beiden Enden des sich um einen halben Kreisbogen erstreckenden kurzfüßigen Nadelkranzes. Zur Betätigung dieser Stößer dienen Schloßdreiecke, deren Wirkungsweise und Zweck im folgenden beschrieben wird.
Wie sich insbesondere aus Fig. 12 ergibt, sind
um den Nadelzylinder herum kreisförmig, sechs Schloßteile 102 bis 107 angeordnet. Diese Teile sind in ihrer Abwicklung in den Fig. 40 bis 47 dargestellt.
Das Schloßteil 102 besitzt einen Ansatz 108/ in den ein bogenförmiger Schlitz 109 eingeschnitten ist, in diesen greift ein Stift 110, der an der Unterseite eines Schlittens in angebracht ist. Dieser Schlitten in verschiebt sich unterhalb einer Platte 112, wobei Schrauben iii° durch Schlitze in6 des Schlittens hindurchragen. Die Platte 112 ist an der Unterseite des Schloßträgers 16 an der Hauptstrickseite befestigt. An das eine Ende des Schlittens in ist bei 113 ein Arm 114 eines Winkelhebels angelenkt, welcher um den Punkt 115 eines Ansatzes 115° schwingt (Fig. 14). Das andere Ende dieses Winkelhebels ist bei 116 mit einem Glied 117 verbunden, welches in der noch zu beschreibenden Weise betätigt wird. Die beiden Schloßteile 103 und 107 sind fest und besitzen dreieckförmige Gestalt, wie sich aus der Fig. 40 u. f.
ergibt.
Das Schloßteil 104 ist beweglich angeordnet, und zwar kann es hin und her gehende Radialbewegungen auf einer Welle 118 ausführen, die sich durch ein Lager 119 hindurch erstreckt.
Die Welle 118 trägt einen seitlichen Stift 120, welcher in einen bogenförmigen oder geneigten Schlitz 121 des Lagers 119 eingreift. Das äußere Ende der Welle 118 trägt einen Arm 122, welcher mit einem Glied 123 verbunden ist, das an seinem äußeren Ende mit einem Hebelarm 124 verzapft ist, der auf einer waagerechten Stange 125 befestigt ist. Diese Stange 125 ruht in Lagern 126, 127 und erstreckt sich quer über den Kopf der Maschine. Die Vorrichtungen, durch welche die Stange 125 betätigt wird, werden im folgenden genauer beschrieben.
Das Schloßteil 105 besitzt, wie sich aus Fig. 40 u. f. ergibt, dreieckförmige Gestalt, und an einem seitlichen Flansch 128 desselben ist mit Hilfe von Schrauben 129 ein Hebel 130 einstellbar befestigt, indem die Schrauben durch Schlitze des Hebels hindurchragen. Der Hebel 130 schwingt um den Punkt 131 eines einen Anschlag 130' tragenden Gehäuses, wobei der Anschlag 130' die Einwärtsbewegung des Hebels 130 begrenzt. An seinem anderen Ende 132 ist dieser Hebel mit einer waagerechten Stange 133 verzapft, welche in der noch zu beschreibenden Weise betätigt wird.
Das ebenfalls dreieckförmige Gestalt besitzende Schloßteil 106 ist mit einem Ansatz 134 versehen, der in einem Gehäuse 135 geführt wird, auf dem, wie bereits erwähnt, der Hebel 130 angelenkt ist. An dem Punkt 136 des Ansatzes 134 ist ein Hebel 137 angelenkt, welcher um den festen Punkt 138 schwingt. An dem entgegengesetzten Ende dieses Hebels 137 ist bei 139 ein waagerechtes Glied 140 angelenkt, welches mit einem Hebelarm 141 verbunden ist, der auf der Welle 125 verkeilt ist. Nachdem im obigen die Anordnung der einzelnen Stößerdreiecke an der Maschine beschrieben wurde, wird im folgenden auf die Wirkungsweise der Dreiecke auf die Stößer selbst beim Stricken eingegangen.
Keiner der Stößer wird in Tätigkeit gebracht, bevor die Splitnaht 7 der Fig. 1 und 2 fertiggestellt ist, mit der Ausnahme jedoch, daß sie bereits kurze Zeit während der letzten Rundläufe bei der Herstellung des oberen Ringes ia in Tätigkeit gesetzt werden. Nach der Fertigstellung des kurzen Stückes der Splitnaht 7 muß derart auf die Strickvorrichtungen eingewirkt werden, daß die Spitzen der Fersentaschen um einige Maschen von der Splitnaht entfernt werden. Hierbei finden die je drei langfüßigen Stößer 33 und 34 der Fig. 33 Verwendung. Wenn dieser Strickpunkt erreicht ist, wird das Schloßteil 102 nach innen bewegt, jedoch nur so weit, daß die sechs mit den längsten Füßen versehenen Stößer 33, 34 betätigt werden. Die Schloßteile oder Dreiecke 103 und 107 dienen dazu, diese Stößer sicher auf die Schrägen des Schlosses 102 bei jeder Bewegungsrichtung des Pendelganges zu führen.
Die anderen Stößer, nämlich die sechsundzwanzig kurzfüßigen Stößer der Fig. 33, werden in Tätigkeit gesetzt, wenn die versetzte Splitnaht 9 der Fig. 1 und 2 hergestellt wird.
Dabei wird in folgender Weise gearbeitet:
Zunächst wird das Dreieck 102 noch weiter vorgeschoben, so daß es auf die Füße sämtlicher Stößer, d. h. sowohl der kurzfüßigen als auch der langfüßigen Stößer, einwirken kann, so daß dadurch die zu den sechzehn Stößern an jeder no Seite gehörigen Nadeln angehoben werden, so daß diese nicht an der regulären Seite in den ersten Rundgängen stricken, nachdem die Ferse hergestellt wurde. Danach werden dann die beiden Dreiecke 104 und 106 einwärts bewegt und das Dreieck 104 außerdem noch nach unten geschwungen, so daß diese beiden Dreiecke die in den Fig. 46 und 47 dargestellte Lage einnehmen.
Bei der Pendelbewegung nach links in Fig. 46, wobei· die schmale Sohle mit Hilfe der Stößer hergestellt wird, laufen sowohl die lang- als auch
die kurzfüßigen Stößer über das Dreieck 104. Bei der Pendelbewegung nach rechts laufen bei der Herstellung der schmalen Sohle sowohl die lang- als auch die kurzfüßigen Stößer über das Dreieck 106.
Naturgemäß werden die Dreiecke 104 und 106
bei der Herstellung der regulären Sohle und einer ununterbrochenen Splitnaht, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist, nicht in Arbeitsstellung gebracht.
Bei dem Strumpf, wie er in Fig. 1 und 3 dargestellt ist, bleiben die Dreiecke 104 und 106 während der Herstellung des abgesetzten Teils 9 der Splitnaht in Arbeitsstellung, und nach Fertigstellung der abgesetzten Splitnaht 9 werden sie bei einem Rundgang außer Tätigkeit gezogen und bei dem nächsten Rundgang wieder eingezogen und dann wieder außer Tätigkeit gezogen, wonach sie dann außer Tätigkeit gezogen bleiben, bis der normale Teil 10 der SpUt-, naht fertiggestellt ist. Dieses mehrfache In- und Außertätigkeitsetzen dieser Dreiecke nach der Fertigstellung des abgesetzten Splitnahtteils 9 dient dazu, die an dieser Stelle gebildete Fadenflottierung in den Strumpf einzustricken, d. h. die Flottierung, welche gebildet wird, wenn die Splitnaht von 9 nach 10 übergeht. Wenn nicht in dieser Weise gearbeitet werden würde, würden an diesen beiden Seiten des Strumpfes Fadenflottierungen auftreten, welche ein großes Hindernis beim Anziehen des Strumpfes darstellen wurden.
Das Schloßteil 105 dient dazu, die beiden Sätze der langfüßigen Stößer 33 und 34 hochzuheben, wenn der Splitnahtteil 10 fertiggestellt ist, um dadurch an den Stellen 142 der Fig. 1, 2 und 3 die Bildung eines Auges oder Loches zu verhindern.
Ein derartiges Auge würde auch gebildet werden, wenn der Faden von dem Ringteil ia zu dem Längen 2 übergeht. Dies wird verhindert, indem zu diesem Zeitpunkt sämtliche sechs langfüßigen Stößer durch das Schloßteil 105 angehoben werden. Dadurch wird sicher die Bildung eines Auges beim Übergang von dem Fußfaden auf den Ringspitzenfaden verhindert. Wie sich aus den Fig. 5 bis 8, 13, 17 und 21 bis 24 ergibt, ist die Fassonierungstrommel lose ■ auf einer Welle 143 angeordnet, welche sich in entsprechenden Lagern 144 und 145 an der Rückseite der Maschine dreht. Der Zweck dieser hauptsächlich bei der Herstellung von Damenstrümpfen angewendeten Trommeln besteht darin, die Länge der Maschen automatisch zu verkürzen, an den Stellen, wo der Waden- und Spannteil des Strumpfes hergestellt wird, so daß dadurch eine gewisse Fassonierung des Strumpfes erzielt wird. Naturgemäß kann diese Trommel auch bei der Herstellung von Herren-Strümpfen für den gleichen Zweck Verwendung finden.
Auf der Welle 143 ist ein Kettenrad 146 befestigt, über das eine Gliederkette 147 läuft, welche über ein gleichbemessenes Kettenrad 148 läuft, das fest auf der üblichen Mustertrommelwelle 22 angeordnet ist. Durch ein um einen Arm 148* drehbares Kettenrad 148° wird der Durchgang der Kette 147 aufgenommen. Die Drehbewegung der Trommel 64 wird durch Vorrichtungen gesteuert, welche der Trommel eine Schwingbewegung erteilen, wenn die Fassonierung des Strumpfes erfolgen soll. Dies erfolgt durch die im folgenden beschriebene Vorrichtung.
Die übliche Musterkette der Maschine besitzt ein entsprechendes Glied oder Vorsprung, welches zu einer bestimmten Zeit dem Kettenrad 148 eine kurze Drehbewegung erteilt, welche durch die Kette 147 auf das Kettenrad 146 und die Trommel 64 übertragen wird. Auf dieser Trommel 64 befindet sich, wie sich aus Fig. 24 ergibt, ein Ohr 150, welches bei dieser kurzen Schwingbewegung der Trommel 64 auf ein entsprechendes Ohr 151 der Fassonierungstrommel 63 einwirkt, wodurch diese genügend weit gedreht wird, so daß das Ohr 152 von der nach unten ragenden Klinke 153 befreit wird, wie sich deutlich aus den Fig. 5 und 13 ergibt.
Dieses Fassonierungsrad 63 ist weiterhin mit einem Nocken 153' versehen, auf den eine go Klinke 153 aufläuft, wenn sich das Fassonierungsrad genügend weit gedreht hat. Dadurch wird diese Klinke außer Eingriff mit den Zähnen 156 gebracht.
Auf der das übliche Hauptzahnrad (104-Zahnrad) tragenden Welle 154 ist ein Exzenter 155 angeordnet, welches die Klinke 153 trägt, so daß bei der beständigen Umdrehung der das 104-Zahnrad tragenden Welle 154 die Klinke 153, solange der Ansatz 152 nicht die Tätigkeit der Klinke 153 ausschließt, auf die Zähne 156 des Fassonierungsrades 63 einwirkt und auf diese Weise aufeinanderfolgende Teile einer Nockenoberfläche 157 mit dem Schlitten 62 in Berührung bringt. Der Nocken 157 besitzt eine fortlaufend ansteigende Höhe, wie sich aus der Betrachtung der Fig. 21 ergibt. Dieser Nocken ist drehbar auf einer Schraube 158 angelenkt und besitzt einen radialen Schlitz 159, in den eine Schraube 160 eingreift. Die Einstellung n0 dieses Nockens 157 wird durch die Verdrehung einer Einstellschraube 161 bewirkt. Auf diese Weise erhält man eine außerordentlich genaue Einstellung des Nockens, welcher, wie bereits erwähnt, auf den Schlitten 62 einwirkt, so daß dadurch die Hilfsschloßplatte 17 in der beschriebenen Weise angehoben wird, wodurch die Verkürzung und Verkleinerung der Maschen an der Hilfsschloßseite erreicht wird.
Auf der Welle 143 ist die Trommel 64 befestigt, welche auf ihrer Oberfläche Nocken 6i", 6oa, 59a und 79"* trägt, welche auf die bereits
erwähnten Schlitten 6i, 50, 59 und 79* einwirken. Durch den Schlitten 61, welcher bei der Herstellung eines Herrenstrumpfes verwendet wird, werden die Maschenlängen gekürzt. Durch eine einzige Bewegung dieses Schlittens 61 wird die Maschenlänge gekürzt, beispielsweise unmittelbar nachdem der obere Ring hergestellt wurde, und dieses Verkürzen der Maschen und damit die Fassonierung des Strumpfes wird fortgesetzt bis zum Beginn der Hochferse, wie sich aus den Fig. 2 und 3 ergibt.
Durch den Schlitten 60 wird eine weitere Verkürzung der Maschenlänge während des Strickens der Hochferse erreicht, d. h. in. den Zonen 5 und 5' der Fig. 1, 2 und 3.
Die Verkürzung der Maschenlänge erfolgt also durch das Anheben des Schloßsatzes 17', wodurch für gewöhnlich ein Verkürzen der an der Hilfsseite der Maschine gestrickten Maschen eintreten würde. Wenn jedoch von Rundstrickauf Pendelarbeit übergegangen wird, wird die Länge der Maschen vergrößert, wenn nicht Einrichtungen vorgesehen sind, durch die die Zugschlösser selbst angehoben werden. Infolgedessen wird in vorliegendem Falle durch Anheben des Hilfsschloßblockes mit Hilfe des Schlittens 60, welcher etwas näher an der Oberfläche der Trommel 64 anliegt als der Schlitten 61, ein Ausgleich geschaffen, so daß die Maschen während des Strickens des Splitfußes langer ausfallen als beim gewöhnlichen Stricken, und die Folge davon ist, daß ein Strumpf entsteht, der überall eine gleichmäßige Maschenlänge besitzt.
Wenn das Fassonierungsrad 63 auch teilweise beim Stricken von Halbstrümpfen verwendet werden soll, so kann der Nocken 157 durch die Einstellschraube 161 derart verstellt werden, daß der Nocken bereits von Anfang an mit ^o seinem Mittelteil auf den Schlitten 62 einwirkt. Wenn während der Herstellung eines Herrenstrumpfes die Verwendung des Fassonierungsrades 63 überflüssig wird, so kann der Schlitten 62 durch entsprechende Verstellung mit Hilfe der Schraube 62' außer Tätigkeit gesetzt werden.
Der Schlitten 79* dient, wie insbesondere aus
Fig. 15 ersichtlich ist, zum Anheben der Muffe 65 innerhalb des Nadelzylinders und damit zur Betätigung der bereits beschriebenen Teile. Die Muffe 65 befindet sich während des Strickens der Hochferse in ihrer angehobenen Stellung. Des weiteren befindet sich die Muffe 65 während des Strickens der in Fig. 3 dargestellten regulären Splitsohle in ihrer angehobenen Stellung, wobei sie jedoch bei der Herstellung der schmalen, in den Fig. 1 und 2 dargestellten Sohle gesenkt ist. Zu diesem Zweck ist auf der Trommel 64 unterhalb des Nockens 790 ein weiterer Nocken befestigt.
Im folgenden wird die Vorrichtung beschrieben, durch die der Verstärkungsfaden für die Hochfersen und Spitze eingeführt wird und die im einzelnen auf den Fig. 4, 6, 7, 18, 19 und 20 dargestellt ist. Vorzugsweise wird zur Verstärkung der Hochferse und der Spitze der gleiche Faden verwendet. Dieser Faden wird naturgemäß während des hin und her gehenden Strickens eingeführt, so daß dieser Faden von einer seitlichen Kante der Verstärkungszone zu der anderen verstrickt ist, ohne daß dabei Flottiermagen gebildet werden, wie es bei der Herstellung von Splitarbeit bei Strümpfen allgemein üblich' ist.
An der Rückseite der Maschine ist, wie sich aus den Fig. 6 und 7 ergibt, ein Teil 162 befestigt, welcher nach oben gerichtete Enden 163, 164 besitzt, in denen eine Welle 165 schwenkbar gelagert ist, die einen nach unten gerichteten Finger oder Hebel 166 besitzt, welcher auf zwei geteilten Hauptnockenteilen 167, 167 und 168,
168 aufruht, die auf einer Scheibe 169 der das 104-Rad tragenden Welle 154 befestigt ist.' Die beiden Nockenteile 167, 168 sind gegen- und voneinander auf dem Umfang der Scheibe verstellbar, indem sie mittels durch Schlitze 170 hindurchragender Schrauben 171 auf der Scheibe
169 befestigt sind. Der Hebelarm 166 wird mit der Oberfläche der Nocken in Berührung gehalten, indem an ihm eine Feder 172 angreift, die mit ihrem anderen Ende an einem Stift des go Maschinenrahmens befestigt ist. Während des Strickens des Längens wird der den Verstärkungsfaden zuführende Fadenführerhebel außer Tätigkeit gesetzt. Zu diesem Zweck ist an dem Ende des Fadenführerhebels ein Draht 171° befestigt, welcher mit einem Hebel 17I0 verbunden ist, der auf einem Nocken 171° der Mustertrommel 23 aufliegt (Fig. 4). Wenn jedoch zum Stricken der Hochferse übergegangen wird, fällt der Hebelarm 166 in die Zwischenräume 167°, i68a ein, welche sich zwischen den Nockenteilen 167,168 befinden (Fig. 6), wodurch der Verstärkungsfadenfinger in Tätigkeit gesetzt wird, indem der Hebel 171* von dem Nocken 171° abgehoben wird. Auf diese Weise wird also die Verstärkungszone durch die Gestalt und Anordnung der Nocken 167, 168 bestimmt.
Auf der Welle 165 ist weiterhin in der Nähe des Hebelarmes 166 ein weiterer Hebelarm 173 befestigt, welcher deutlich aus den Fig. 6 und 19 ersichtlich ist. Dieser Hebelarm trägt an seinem freien Ende einen Bolzen 174, der in einem Längsschlitz 175 eines Hebels 176 eingreift, welcher bei 177 auf einer Konsole 1150 angelenkt ist. Der Hebel 176 erstreckt sich durch eine seitliche Öffnung 178 eines Gehäuses 179 hindurch, in dem die verschiedenen Drähte 180 angeordnet sind, welche sich nach unten zu den auf der Mustertrommel aufliegenden Hebeln erstrecken, durch die in der bekannten Weise die Fadenführer betätigt werden. Wie sich insbesondere aus der Fig. 19 ergibt, ist der Hebel
176 an seinem in das Gehäuse 179 ragenden Ende bei 181 mit einem nach oben ragenden Glied 18: gelenkig verbunden, welches seinerseits (Fig. 20) bei 183 mit einem Hebel 184 verbunden ist, welcher die In- und Außertätigkeitsetzung des Fadenführers D steuert. Wie sich aus den Fig. und 18 ergibt, ist auf das Ende der Welle 165 ein Ring 185 aufgesetzt, welcher eine Nut 186 besitzt, in der ein Stift 187 läuft. Dieser Stift 187 befindet sich an dem oberen Ende eines Winkelhebels 188, der bei 189 an einem Arm i88° angelenkt ist, welcher seinerseits an dem Lager 164 befestigt ist. Der andere Arm dieses Hebels ist bei 190 mit einem langen, sich nach unten erstreckenden Glied 191 verbunden, wie sich aus den Fig. 7, 25 und 27 ergibt. Dieses Glied 191 ist bei 192 mit einem Hebel 193 verbunden, welcher mit einer Reihe anderer Hebel gemeinsam auf der Welle 194 drehbar ist. Die Welle 165 ist, wie sich aus der Fig. 18 ergibt, mit einer Schraubenfeder 195 umgeben, welche an einem Ende in einem Ring 196 befestigt ist, welcher auf die Welle 165 aufgeschraubt ist. Diese Feder 165 dient dazu, die Welle in ihre ursprüngliche Lage zu bestimmten Zeiten zurückzubewegen, wennn sie nach der rechten Seite der Fig. 18 bewegt wurde. Der Stift 174 ist, wie sich aus Fig. 18 ergibt, verlängert, so daß, wenn die Welle 165 und die mit ihr fest verbundenen Teile seitlich verschoben werden, der Stift i74nicht aus dem Schlitz 175 austretenkann. Im folgenden wird die Trommel beschrieben, durch welche die Zuführung der verschiedenen Fäden als auch die Verstärkungsvorrichtung und ·> die Vorrichtungen zur Herstellung der schmalen Sohle gesteuert werden und die im einzelnen in den Fig. 8 a, 25, 26 und 27 dargestellt sind. Wie sich insbesondere aus der Fig. 25 ergibt, sind auf der Welle 194 sechs Hebel 197,198,199, 200, 193 und 102 angeordnet. Von diesen steuert der Hebel 197 den Verstärkungsfaden, der Hebel 198 den Sohlenfaden, der Hebel 199 den Hacken- und Spitzenfaden, der Hebel 200 den merzerisierten Hochfersenfaden, wobei schon jetzt zu bemerken ist, daß durch den letzteren Hebel auch der Hochfersenseidenfaden gesteuert werden kann. In gewissen Fällen ist es wünschenswert, nur einen einzigen Hochfersenfaden, beispielsweise einen merzerisierten Faden, einzuführen, während es in gewissen Fällen erwünscht ist, zwei Hochfersenfäden zuzuführen, beispielsweise einen merzerisierten und einen Seidenfaden zusammen.
Der Hebel 193 steuert, wie bereits erwähnt, die Verstärkungsvorrichtung und der Hebel 201 die Vorrichtung, durch die die schmale Sohle hergestellt wird.
Im folgenden werden zunächst die Aufnahmevorrichtungen oder Spannvorrichtungen für die Fäden beschrieben, welche in den Fig. 27 und 34 bis 39 dargestellt sind.
In der Fig. 37 sind vier senkrechte Drähte 197', 198', 199' und 200' zu sehen, welche mit den bereits erwähnten Hebeln 197, 198, 199 und 200 verbunden sind. Jeder dieser Drähte ist mit einem entsprechenden Führungsgange versehen, das an einem einfachen Federdraht befestigt ist, und jeder dieser Drähte steht weiterhin unter der Kontrolle der Aufnahmevorrichtungen, mit Ausnahme des Drahtes 202 (Fig. 34 und 37), welcher nicht mit der Aufnahmekontrolle versehen ist. Dieser ist jedoch mit einer Spannscheibe 202" versehen, die von einem Arm 203 getragen wird. Die anderen vier Fäden sind mit Spannscheiben 204 bis 207 versehen, wie sich deutlich aus den Fig. 5 und 34 ergibt. Diese Spannscheiben werden von einem Ständer 208 getragen, der fest auf der senkrechten Stange 209 befestigt ist.
In Fig. 34 ist ein Fadenführerauge 210 dargestellt, welches von einem Federdraht 211 getragen wird, der bei 212 drehbar angelenkt ist. Diese Anordnung ist dieselbe für jedes Fadenführerauge, welches unter der Kontrolle der Aufnehmer steht. Der Draht 211 ist in eine Muffe 213 eingesetzt, welche eine Verlängerung 214 besitzt, an der ein sich nach unten erstreckender Draht 215 befestigt ist. An das Ende des Drahtes greift eine Schraubenfeder 216 an, die in dem Auge eines Drahtes 217 befestigt ist, der an einer Konsole 218 der Stange 209 festgeschraubt ist.
Jeder Aufnehmerdraht 197' bis 200' ist an seinem oberen Ende 21g abgebogen und ragt damit über seinen zugehörigen Federdraht 211 herüber, um diesen in der in der Fig. 34 dargestellten Lage herunterzuhalten, wenn der betreffende nicht eingeführt wird. Der Draht 211 ist in der in Fig. 34 dargestellten Lage gehalten, wenn der entsprechende Hebel, beispielsweise der Hebel 197, auf der Oberfläche der Trommel
220 der Fig. 26 und 27 aufruht und nicht auf einem der Nocken dieser Figuren. Die Verbindung aller dieser Drähte 197' bis 200' ist die gleiche, jedoch ist zu bemerken, daß, wie sich aus Fig. 39 ergibt, der Draht 200' eine Klemme
221 trägt, an der weiterhin ein Draht 222 befestigt ist, dessen oberes, umgebogenes Ende über den Draht greift, welcher die Einführung des seidenen Hochfersenfadens bewirkt, wenn :in solcher eingeführt werden soll.
Die Aufnahmetrommel 220 wurde bereits im einzelnen beschrieben, und in der Fig. 8 a ist eine Abwicklung der Oberfläche dieser Trommel dargestellt. Die Nocken sind auf dieser Trommeloberfläche an den entsprechenden Stellen angeordnet, wodurch die Einführung der verschiedenen Fäden gesteuert wird, und da diese Trommel die allgemein übliche Bauart im wesentlichen besitzt, braucht sie mit Ausnahme der beiden neuen Nocken 222° bis 222" nicht im einzelnen beschrieben zu werden. Der Zweck
dieser beiden Nocken ergibt sich aus der Betrachtung der Fig. ι bis 3. Es wurde bereits erwähnt, daß beim Stricken der rückwärtigen Seite des Spannteils ein einziger Faden für den Teil 4 vorgesehen ist und ein zusätzlicher Faden bzw. sogar zwei zusätzliche Fäden für die Hochferse 5. Gleichfalls ist es unter Umständen zweckmäßig und erwünscht, die Hochfersenzone sich in den Hacken oder Ferse hineinerstrecken zu lassen. Wenn nun mit dem Stricken des Hackens begonnen wird, muß der Faden, durch den der Teü 4 gestrickt wird, außer Tätigkeit gezogen werden und die Schneid- und Klemmvorrichtung geöffnet werden, damit dieser Faden abgeschnitten werden kann, worauf dann der Hackenfaden an seine Stelle tritt. Zur gleichen Zeit werden auch der Faden bzw. die Fäden, mit denen die Hochfersenzone 5 gestrickt wurde, in die Klemm- und Schneidevorrichtung einge-
ao führt, jedoch unmittelbar wieder in Tätigkeit gesetzt, so daß- in Wirklichkeit kein Umlauf bzw. Teilumlauf gestrickt wird, an der Stelle, wo die Zone 5 und 5' ineinander übergehen, welcher nicht von dem Hochfersenfaden bzw. den Hochfersenfäden gestrickt ist. Während des kurzen Zeitraums, in dem sich der bzw. die Fäden für die Hochfersenzone 5 in der Klemmvorrichtung befinden, ist es nötig, die Aufnahmevorrichtung für den Hochfersenfaden herunterzuschwingen, jedoch muß gleichzeitig ver-■ hindert werden, daß irgendein Zug auf diesen Faden ausgeübt wird, wodurch dieser nämlich aus der Klemmvorrichtung herausgezogen werden würde. Um dieses zu verhindern, dient der Nocken 2220. Die Trommel 220 wird nämlich in diesem Augenblick um ein bestimmtes Stück vorwärts bewegt durch die Tätigkeit des Hacken- und Spitzenhebels 2220, welcher zu diesem Zeitpunkt auf den Ansatz 26ο6 einwirkt. Durch diese Drehbewegung der Trommel wird dieselbe so weit bewegt, daß keine weitere Sperrung stattfinden kann zwischen den Nocken 222° und 22211, sondern die betreffende Klinke legt sich auf den Nocken 222δ und wird nicht gesperrt.
Wie sich -aus den Fig. 34 bis 38 ergibt, sind bei 1222° und I2226 zwei Wellen angeordnet, die von dem Ständer getragen werden, welcher gleichzeitig die Aufnahmedrähte trägt. An der Welle i222a sind zwei Hebel 1222° angelenkt, welche beide je einen Hammer 2220 tragen, und die Welle Ι222δ trägt zwei gleiche Hebel 1222", die je einen ähnlichen Hammer tragen. Der Hebel 1222", welcher zu dem an der Hilfsseite verstrickten Faden gehört, ruht mit seinem Ende 222/ auf einem Nocken 222S" der Muffe 213 auf, welche den Aufnahmedraht für den betreffenden Faden an der Hilfsseite trägt. Der Zweck dieses Nockens besteht darin, den Zeitpunkt zu bestimmen, an dem der Hammer, welcher zu dem Hebel 222s gehört, mit dem Amboßglied zusammenwirkt bzw. auf dasselbe aufschlägt.
Im folgenden werden Vorrichtungen zur Betätigung der Dreiecke 104 und 106 beschrieben, welche im einzelnen in den Fig. 7, 8 a, 12, 13 und 14 dargestellt sind. Wie bereits erwähnt, werden die Dreiecke 104 und 106 von der Welle 125 aus betätigt. Diese Welle besitzt, wie sich aus Fig. 13 ergibt, einen nach unten ragenden Arm 223. An diesen Arm ist ein Glied 224 angelenkt (Fig. 12). Dieses Glied ist bei 225 mit einem Arm eines Winkelhebels drehbar verbunden, der um Punkt 227 schwingt. An dem anderen Arm des Winkelhebels 226 greift bei 228 eine Schraubenfeder 229 an, welche mit ihrem anderen Ende bei 230 an einem Ansatz 231 des Rahmens der Maschine befestigt ist. Diese Feder 229 ist bes-trebt, den Winkelhebel 226 in der in Fig. 12 dargestellten Lage zu halten, und zwar entgegen der Wirkung eines Hebels 232, der, wie sich aus Fig. 13 ergibt, bei 233 an nach unten ragenden Ohren 231" des Ansatzes 231 angelenkt ist. Der Hebel 232 besitzt einen nach unten ragenden Arm 234.
Auf der das 104-Zahnrad tragenden Welle 154 ist, wie sich aus den Fig. 13 und 14 ergibt, eine Scheibe 235 befestigt, auf der zwei gegenüberhegende Nocken 236, 237 festgeschraubt sind. Die Welle 233 wird durch noch zu beschreibende Vorrichtungen in den Ohren 23ia bewegt und verschiebt infolgedessen auch den Hebel 232 mit seinem nach unten ragenden Arm 234 seitlich. Der Arm 234 ruht entweder auf dem Umfang der Scheibe 235 auf, wie in Fig. 14 dargestellt ist, oder auf den Nocken 236, 237 oder nimmt eine Stellung ein, die den gestrichelten Linien in der Fig. 14 entspricht, wobei derselbe in dieser Lage weder von der Scheibe noch von den Nocken beeinflußt wird.
Wenn der Finger oder Hebelarm 234 auf der Scheibe auf ruht (Fig. 14), so nimmt der Hebelarm 232 die in Fig. 12 dargestellte Lage ein. Wenn der Finger 234 in seine Lage bewegt wird, in welcher er weder auf die Scheibe noch auf den Nocken aufruht, so bewegt die Feder 229 den Winkelhebel 226 in der Richtung des Uhrzeigers und bewirkt dadurch eine leichte Schwingbewegung der Welle 125, wodurch die Nocken 104 und 105 in Arbeitsstellung gelangen. χ
Wenn der Arm 234 die in Fig. 14 in gestrichelten Linien dargestellte Lage einnimmt, so bewegt die Feder 233" die Welle 233. Der Zweck des Nockens 236 ist der, den Arm 234 in der Weise zu beeinflussen, daß er auf der äußeren Oberfläche desselben aufliegt und gleichfalls gegen die Scheibe gehalten wird. Auf diese Weise werden die Nocken 104 bis 106 für einen Rundgang außer Tätigkeit gesetzt, wenn der Arm 234 bei einem Rundgang in den Zwischenraum 236" einfällt, wodurch die Dreiecke 104 und 106 für diesen Rundgang in Tätigkeit
gesetzt werden. Darauf wird der Arm 234 wieder auf die Höhe des Umfangs der Scheibe 235 gehoben.
Wie bereits erwähnt, ist die Welle 233 in ihren Lagern verschiebbar angeordnet. Eine Schraubenfeder 233° ist um diese Welle 233 herumgewunden und hat das Bestreben, die Welle 233 auf der Fig. 14 nach links zu drücken. Um die Welle 233 in der entgegengesetzten Richtung zu bewegen, ist mit ihr ein Winkelhebel 240 verbunden, welcher um den Punkt 241 schwingt und der bei 244 mit einem nach unten ragenden Glied 245 verbunden ist (Fig. 7), das seinerseits an dem Hebel 201 der Fig. 25 angelenkt ist. Der Hebel 201 wird durch den Nocken betätigt, welcher die Vorrichtung zur Erzeugung der schmalen Sohle betätigt, die im einzelnen in Fig. 8 a dargestellt ist.
Im folgenden werden die. Vorrichtungen beschrieben, durch die das Dreieck 102 betätigt wird und die im einzelnen in den Fig. 4,6 a und 12 dargestellt sind. Wie sich aus Fig. 12 ergibt und bereits beschrieben wurde, wird das Dreieck 102 durch den Schlitten in und die Teile 114 bis 117 betätigt. Das Glied 117 ist, wie sich aus den Fig. 6 und 6 a ergibt, bei 247 mit einem Winkelhebel 248 verbunden, der bei 249 auf einem Ständer 250 angelenkt ist. An dem anderen Arm dieses Winkelhebels ist bei 251 ein langes, nach unten ragendes Glied 252 angelenkt, welches, wie sich aus Fig. 6 deutlich ergibt, an seinem unteren Ende bei 263 mit einem Hebel 254 verbunden ist. Der Hebel 254 ist bei 255 an einem Ansatz 256 angelenkt. Das andere freie Ende dieses Hebels 254 besitzt einen Finger 257, welcher auf dem die Bewegung begrenzenden Rad 258 aufruht, welches fest auf der Musterwelle 22 angeordnet ist. Dieses Rad steuert die Übertragungsvorrichtung in der üblichen Weise und besitzt zwei Ansätze 259, 260 (Fig. 6). Der Ansatz 259 betätigt zu bestimmter Zeit das Dreieck 102, so daß dadurch die beiden Sätze der drei langfüßigen Stößer angehoben werden. Der Ansatz 260 steuert in entsprechender Weise das Anheben sämtlicher Stößer zu dem bereits beschriebenen Zweck.
Wie sich aus der Fig. 6 ergibt, besitzt das Rad 258 außer den beiden Nocken 259, 260 noch zwei weitere Nocken 260°, 260**. Der Nocken 26oa dient dazu, zu bestimmter Zeit den Zunahmefinger in Tätigkeit zu setzen, wodurch die Spitze um je zwei Nadeln bzw. Maschen gemehrt wird. Der Zweck des Nockens 260s ist der, das Rad 258 vorzuschieben, was beim Übergang von der Hochferse auf den Hacken stattfindet.
Im folgenden werden die Vorrichtungen beschrieben, welche dazu dienen, das Dreieck in Tätigkeit zu setzen, welches sämtliche Nadeln bei Beginn der Hackentaschen 6 zurückzieht, und die insbesondere in den Fig. 4, 9 und 11 dargestellt sind. Dieses Dreieck 261 ist, wie sich aus Fig. 11 ergibt, mit Bezug auf den Nadelzylinder radial in einem Gehäuse 262 verschiebbar angeordnet. Sein Schaft 263 ist mit einem Stift 264 versehen, der durch einen Arm 265 eines Winkelhebels beeinflußt wird. Dieser Winkelhebel ist bei 266 drehbar angelenkt, und an dem anderen Ende des Winkelhebels ist bei 268 ein sich horizontal erstreckendes Glied 269 befestigt, welches an seinem anderen Ende bei 270 mit einem Arm 271 verbunden ist, der sich auf einer Welle 272 befindet. An dem Arm 271 ist ein weiterer Arm 273 befestigt, welcher an seinem Ende eine nach unten ragende Stange 274 trägt (Fig. 4 und 9). Diese Stange 274 trägt an ihrem unteren Ende eine Klinke 275, die auf einer Kette 276 aufruht, so daß sie durch Nocken dieser Kette beeinflußt wird. Um das obere Ende der Stange 274 ist eine Schraubenfeder 277 herumgewunden, welche das Bestreben hat, diese Stange nach oben zu ziehen.
Durch die beschriebenen Vorrichtungen wird folgendes erreicht: Wenn drei kurzfüßige Nadeln an jeder Seite mit den langfüßigen Nadeln zusammen angehoben werden, ist es erforderlich, alle Nadeln herunterzuziehen, so daß die drei Nadeln an jeder Seite mit den verbleibenden kurzfüßigen Nadeln heruntergezogen werden und so eine Hälfte der Nadeln zur Herstellung des Hackens und der Spitze zur Verfügung steht.
Im folgenden werden die Vorrichtungen beschrieben, durch die das Strickschloß beim Beginn des' Strickens des Längens außer Tätigkeit gesetzt werden kann und die im einzelnen in den Fig. 4, 4a, 4b, 5, 9 und 11 dargestellt sind und wobei auf die schematische Darstellung des Strickvorganges auf den Fig. 40 und 41 Bezug genommen wird.
Das Strickdreieck 36, welches beispielsweise bei dem Stricken des Längens außer Tätigkeit gezogen wird, befindet sich auf der in Fig. 40 dargestellten Schloßabwicklung in Arbeitsstellung und bei der der Fig. 41 außer Arbeitsstellung. Der Zweck, warum dieses Dreieck beim Beginn des Längenstrickens außer Tätigkeit gezogen wird, besteht darin, das Stricken des Längens auf der Hilfsarbeitsstelle erfolgen zu lassen. Bisher wurde nämlich beim Stricken eines Strumpfes mit Splitarbeit der rundgestrickte Teil des Längens dauernd auf der Hauptseite gestrickt. Es wurde bereits ausgeführt, daß beim Stricken des Längens auf der Hilfsstelle es nicht mehr erforderlich ist, beim Beginn des Splitarbeitens den Faden zu wechseln, wenn mit dem Stricken der Vorderseite des Spannteils begonnen wird. Bisher war immer an dieser Stelle ein Fadenwechsel erforderlich, wodurch sich an dem fertigen Strumpf auf jeden Fall eine Trennungslinie bemerkbar machte, welche das Aussehen des
Strumpfes schädigte und damit den Wert desselben herabsetzte. Der Zweck der den Gegenstand der Erfindung bildenden Maschine ist jedoch der, wie eingangs erwähnt, splitgearbeitete Strickware von hervorragender Qualität zu liefern, indem nämlich der erwähnte Fehler, die Trennungslinie an der Vorderseite des Spannteils betreffend, mit Sicherheit vermieden wird.
ίο Wie sich aus der Fig. 9 ergibt, besitzt der Schloßteil 36 einen Ansatz 278, welcher einen Stift 279 trägt, an den ein Glied 280 angelenkt ist. Dieses Glied ist bei 281 mit einem Winkelhebel 282 verbunden, das um den Punkt 283 des Gehäuses 179 schwingt. An das andere Ende dieses Winkelhebels 284 greift ein senkrechtes Glied 285 an, welches an seinem unteren Ende 286 mit einem Hebelarm 287 verzapft ist, der bei 288 an einer Konsole 288" gelagert ist.
Der andere Arm 289 dieses Hebels ist bei 290 mit einem senkrechten Glied 291 verbunden, welches sich, wie sich aus der Fig. 4, 4a, 4b ergibt, nach unten streckt und bei 291 mit einem Hebel 293 verbunden ist, der um den Punkt 293" des Maschinenhauptrahmens schwingt. Dieser Hebel trägt an seinem freien Ende einen Stift 294 (Fig. 4), welcher in eine Öffnung der Hauptmustertrommel 22 eingreift und durch einen Nocken 296 derselben beeinflußt wird, so daß er zu bestimmten Zeiten durch die beschriebenen Gestänge das Strickdreieck 36 außer Tätigkeit
zieht, nämlich bei dem Übergang von dem oberen Ring ΐα auf den Längen 2.
Im folgenden werden die Vorrichtungen beschrieben, durch die das Schaltschloßteil oder das sog. Fersendreieck betätigt wird, sowie ein. danebenliegendes Dreieck, welches dazu dient, sämtliche Nadeln anzuheben, wenn mit dem Stricken des Längens begonnen wird. Diese Vorrichtungen sind im einzelnen in den Fig. 5, 7, 11, 13, 14, 14a, 14b, 14c und auf den Schaubildern 40 und 41 dargestellt.
Wie sich aus den Fig. 14, 14a, 14b und 14c ergibt, ist das Schaltdreieck 298 in einer Konsole 298° angeordnet, die auf der Schloßplatte 17 befestigt ist. Dieses Schloßteil 298 dient dazu, sämtliche langfüßigen Nadeln anzuheben. Zur bestimmten Zeit wird das Dreieck 298 angehoben und damit außer Tätigkeit gesetzt, und ein neues Dreieck 299 wird in Arbeitsstellung gebracht. Dieses Dreieck 299 besitzt einen Ansatz, an dem mittels eines Stiftes eine Schraubenfeder 301 angreift, deren anderes Ende mit dem Gehäuse des Dreiecks verbunden ist, so daß dadurch dieses Dreieck dauernd nach innen gezogen wird. An dem Ansatz 300 ist ein nockenartiger Teil 300° ausgeschnitten, welcher dazu dient, das Schaltschloßteil 298 zu tragen, und zwar unter Vermittlung des Stückes 300* auf dem Ansatz dieses Dreiecks. Auf diese Weise betätigt bei den Ein- und Auswärtsbewegungen des Dreiecks 299 der Schwanz desselben die Bewegung des Dreiecks. Zur Aufwärtsbewegung dieses Dreiecks, ist, wie sich aus Fig. 13 ergibt, der Ansatz 300 mit einem Ausschnitt 303 versehen, in dem ein Arm 304 eines Winkelhebels eingreift, der bei 305 an der Ringträgerstütze 306 angelenkt ist. Mit dem anderen Arm dieses Winkelhebels ist bei 307 eine sich nach unten erstreckende Stange 308 angelenkt (Fig. 5, 7 und 14), deren unteres Ende mit einem Hebel 309 verbunden ist. Der Hebel 309 ist bei 310 an dem Maschinenrahmen verzapft, und das freie Ende desselben ruht auf einer entsprechenden Nockenscheibe 312 auf, die auf der Hauptmusterwelle 22 befestigt ist. Wenn dieser Schloßteil 299 sich in seiner wirksamen Lage befindet, wie in Fig. 41 schraffiert dargestellt, hebt er alle Nadeln an, d. h. wenn der obere Ring ι" fertiggestrickt ist und mit dem Stricken des Längens 2 begonnen wird. Dabei macht dieses Schloß die Zungen sämtlicher Nadeln von den Maschen frei und bereitet so die Nadeln vor, so daß sie auf der Hilfsseite stricken können, da nämlich gemäß der Erfindung der Längen des Strumpfes auf dieser Seite der Maschine gestrickt wird.
Bei der Maschine gemäß der Erfindung sind Vorrichtungen vorgesehen, durch die der gesamte Hilfsschloßblock und eins seiner Dreiecke in und außer Tätigkeit gesetzt werden, und Vorrichtungen, durch die der reguläre Schloßblock und die Fadenschneid- und Klemmvorrichtung bewegt werden. Die Vorrichtungen zur Betätigung des regulären Schloßblocks sowie der Schneid- und Klemmvorrichtung brauchen nicht im einzelnen beschrieben zu werden, da dieselben von bekannter Bauart sind. Insoweit jedoch die Vorrichtungen zur Bewegung eines der Schlösser der Hilfsstrickseite und zur Bewegung des Hilfsschloßblocks von der bekannten Bauart abweichen, sind diese Unterschiede im einzelnen in den Fig. 5, 7, 11, 13, 14 und 15 dargestellt und werden im folgenden beschrieben.
Wie sich aus den Fig. 5, 7, 11 und 13 ergibt, besitzt das Schloßteil 41, welches besonders in Fig. 15 dargestellt ist, einen Ansatz 313, welcher mit einem nach oben ragenden Stift 314 versehen ist. Dieser Stift 314 ist in einem Längsschlitz 315 eines Hebels 316 geführt, welcher bei 317 auf einem entsprechenden Ständer 318 angelenkt ist. Der Hebel 316 und das Glied 316" betätigen auch den Fadenführer B an der Hilfsstrickseite, indem sie mit dem Hebel 100 verbunden sind. Der Hebel 316 ist an seinem unteren Ende bei 319 mit einem Glied 320 verbunden, welches an seinem anderen Ende 321 mit einem sich nach oben erstreckenden Arm 322 verzapft ist. Dieser Arm 322 ist schwingbar auf einer kurzen Welle 323 angelenkt und trägt fest einen anderen Arm 324. An dem äußeren Ende dieses Armes 324 ist bei 325 eine sich nach unten
erstreckende Stange angelenkt, wie aus den Fig. 5, 7 und 14 ersichtlich ist. Das untere Ende dieser Stange 326 ist bei 327 mit einem Hebel 328 gelenkig verbunden (Fig. 5), der auf der Welle 310 drehbar gelagert ist und dessen freies Ende auf einem entsprechenden Nocken der Nockenteile 312 aufruht.
Zur Betätigung des ganzen Hilfsschloßblocks dienen die im folgenden beschriebenen Vorto richtungen, welche insbesondere auf den Fig. 7, 13, 14, 15 dargestellt sind und wobei in Fig. 15 der ganze Hilfsschloßblock mit 17' bezeichnet ist. Dieser Block ist auf der Platte 17 ein- und ausschiebbar angeordnet. Der Hilfsblock 17' trägt einen nach unten ragenden Stift 330, welcher sich durch einen Schlitz der Platte 17 hindurch erstreckt. Gegen diesen Stift drückt ein Hebelarm 331, welcher, wie sich deutlich aus den Fig. 13 und 17 ergibt, bei 332 an der Unterseite der Platte 17 angelenkt ist. An dem anderen Ende des Hebels 331 ist bei 333 ein Glied 334 angelenkt, welches bei 335 mit dem aufrechten Arm 336 eines um eine kurze Welle 337 schwingenden Hebels verbunden ist. Der Hebelarm 336 ist durch die Welle 337 mit einem weiteren Hebelarm 338 fest verbunden, an den bei 339 ein nach unten ragendes Glied 340 angreift. Dieses Glied 340 ist an seinem unteren Ende mit einem Hebel 341 verbunden, welcher um die Welle 133^ schwingt und mit seinem freien Ende auf einem entsprechenden Nocken der Nockenscheibe aufruht.
Wie sich aus der Fig. 14 ergibt, ist das Glied 133 bei 133° mit dem Winkelhebel 133s verbunden, das bei 133° an einer Konsole 133* des Rahmens angelenkt ist. Eine Stange 133" ist an ihrem unteren Ende mit einem Hebel 133/ verbunden, welcher um die Welle 133^ schwingt und wobei das freie Ende 133/ des Hebels auf einem entsprechenden Nocken der Nockenscheibe 312 auf ruht.
Im folgenden werden die schematischen Darstellungen der Fig. 40 bis 47 erläutert. Diese Figuren zeigen die Lage der verschiedenen Strickdreiecke beim Stricken verschiedener Teile eines langen oder kurzen Strumpfes. Wenn auf der regulären Seite gestrickt wird, so sind die arbeitenden Teile der Dreiecke 39, 40 etwas über die Dreiecke 35, 36 angehoben, und wenn auf der Hilfsseite gestrickt wird, so ist das Dreieck 36 etwas über die Ebene der Dreiecke 39 und 40 angehoben. Diese Maßnahme wird getroffen, um ein Ziehen oder Brechen der Maschen zu verhindern.
Die in der Fig. 40 dargestellte Abwicklung der Schloßteile zeigt die Lage der einzelnen arbeitenden Teile beim Stricken des oberen Ringes ia der Fig. 1 und 2. Dabei wird dieser Teil durch Rundstricken gearbeitet, und zwar erfolgt die Bewegung in der Richtung des Pfeiles der Fig. 40. Das Stricken erfolgt dabei an der regulären Seite, und demzufolge befindet sich das Strickdreieck 36 in Tätigkeit. Es ist hierbei noch zu bemerken, daß auf den schematischen Darstellungen die jeweils in Arbeitsstellung befindlichen Dreiecke schraffiert sind. Wie bereits erwähnt, wird der rundgestrickte Teil des Längens 2 auf der Hilfsstrickseite hergestellt. Die entsprechende Lage der einzelnen Strickdreiecke ist aus der Fig. 41 ersichtlich. Da hierbei das Dreieck 35 außer Tätigkeit ist, ist dieses nicht schraffiert. Zu bemerken ist noch, daß das Dreieck 105 durch waagerechte Linien schraffiert ist im Gegensatz zu sämtlichen anderen Dreiecken dieser Figuren. Dadurch soll dargestellt werden, daß das Dreieck 105 nur teilweise zurückgezogen ist, so daß es nur auf die langfüßigen Nadelstößer einwirkt und die kurzfüßigen Nadelstößer ausläßt. Wie bereits erwähnt, dient das Dreieck 105 dazu, die Entstehung eines Auges oder Loches beim Übergang von dem oberen Ring ia auf den Längen zu vermeiden.
Die Strickdreiecke behalten die in der Fig. 41 dargestellte Lage bei, solange der Längen 2 durch Rundstricken hergestellt wird, d.h. also bis zum Beginn der Hochferse 5. Von da an wird durch Pendelarbeit gestrickt. Die Hochferse 5 und der Spannteil des Strumpfes werden also durch Pendelarbeit gestrickt, wobei die einzelnen Strickdreiecke die in den Fig. 42 und 43 dargestellte Lage einnehmen. Die Fig. 42 zeigt die Lage der Strickdreiecke bei der Bewegung nach links und die Fig. 43 bei der Bewegung nach rechts.
In den Fig. 44 und 45 sind durch Schraffur die einzelnen Teile angedeutet, welche bei der Herstellung der Fersentaschen 6 arbeiten, und zwar zeigt die Fig. 44 die Lage der einzelnen Teile bei der Bewegung nach links, und Fig. 45 stellt die Wirkungsweise der einzelnen Teile bei der Bewegung nach rechts dar.
Das Stricken der schmalen Sohle mit der versetzten Splitnaht 9 durch Splitarbeit erfolgt durch eine Lage der einzelnen Teile, die in den Fig. 46 und 47 dargestellt ist. Dabei zeigt gleichfalls die Fig. 46 die Arbeitsweise der Teile bei der Linksbewegung und die Fig. 47 die Lage bei der Rechtsbewegung.
Wenn der Fuß des Strumpfes in der Weise· gestrickt wird, daß die Splitnaht 8 desselben in der in Fig. 3 dargestellten Weise nicht versetzt ist, so brauchen die Stößer unter den Nadeln nicht in Wirksamkeit zu treten, und infolgedessen können auch die die Stößer be- n5 tätigenden Schlösser fortgelassen oder zurückgezogen werden.
Es wurde bereits erwähnt, daß die Scheibe 169 mit den Nocken 167, 168 dazu dient, die Herstellung der Spitzenverstärkung 13 zu steuern. Bisher war es nämlich nicht möglich, der Spitzenverstärkung eine besondere Gestalt zu geben.
In den Fig. I, 2 und 3 ist die Spitze des Strumpfes mit einer besonderen Verstärkungszone 3 versehen, die besondere Gestalt besitzt. Durch die im obigen beschriebene Strickmaschine kann die Gestalt und die Ausbildung der Verstärkungszone 13 in beliebiger Weise geändert werden. Wie sich aus den Fig. 1 bis 3 ergibt, ist eine Zone 13' der Strumpfspitze nicht verstärkt, wobei diese Zone 13' sich an beiden Seiten der Spitze befindet. Unter Umständen mag es zweckmäßig sein, die nicht verstärkte Zone in der Längsrichtung der Spitze größer zu machen oder auch in der Umfangsrichtung der Strumpfspitze. Dies wird dadurch' ermöglicht, daß die besonderen Nocken 167, 168 vorgesehen sind.
Der Hebelarm 166 wird nämlich in der bereits beschriebenen Weise von der Kante der Scheiben
■ 167, 168 herunterbewegt und wieder auf diese gebracht. Der Zeitpunkt, wenn der Arm 166 wieder auf die Umfangskante dieser Nocken gebracht wird, wird bestimmt durch die Lage des betreffenden zugeordneten Gliedes auf der Hauptmustertrommel. Durch Änderung des Abstandes der Scheibennocken 167,168 voneinander kann die Größe der Verstärkung in der ' Umfangsrichtung der Spitze verstellt werden.
Mit anderen Worten bestimmt also die Lage des Hebels 166 auf der Hauptmustertrommel die Länge der Spitzenverstärkung mit Bezug auf die ganze Länge der Spitze, und die Umfangsversteüung der Nocken 167, 168 bestimmt die Umfangsausdehnung der Spitzenverstärkung.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Verfahren zur Herstellung splitgearbeiteter Strumpfwaren o. dgl. auf Rundstrickmaschinen nur mit Zylindern adeln, die in Verbindung mit Schlössern und Stößern an der Haupt- und an der Hilfsarbeitsstelle und mit Haupt- und Hilfsfadenzuführern in zwei Gruppen geteilt werden und wobei die Maschine mit zwei gegenüberliegenden, im wesentlichen auf gleicher Höhe angeordneten Splitschlössern ausgestattet ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand und der anschließende Ringteil des Strumpfes o. dgl. von sämtlichen Nadeln an der Hauptarbeitsstelle der Maschine gestrickt werden, während der Längen des Strumpfes ebenfalls in Rundstrickarbeit von sämtlichen Nadeln an der Hilfsarbeitsstelle der Maschine gestrickt wird, worauf die Bewegung der Nadeln, die bisher für das Rundstricken umlaufend war, in eine hin und her gehende umgeschaltet wird, wenn die Hochferse erreicht ist, und nunmehr die eine Nadelgruppe an der Hilfsarbeitsstelle der Maschine den Spannteil des Fußes, die andere Nadelgruppe an der Hauptarbeitsstelle der Maschine' die Hochferse strickt.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Stricken des Fersenteils in an sich bekannter Weise durch Mindern und Zunehmen erfolgt und daß auch der Sohlenteil des Strumpfes auf dem Hauptnadelteil der Maschine hergestellt wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst einige Rundgänge auf der Hauptarbeitsstelle hergestellt werden, auf die sich weitere Rundgänge anschließen, welche auf der Hilfsarbeitsstelle gearbeitet werden, so daß der Fadenführer an der Hilfsarbeitsstelle rechtzeitig in Arbeitsstellung gebracht werden kann, um der ersten langfüßigen Nadel den Hilfsfaden zuführen zu können.
    4. Rundstrickmaschine mit Einzelnadelsätzen für Splitarbeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt- und Nebennadelgruppe und die entsprechenden Schloßsätze mit Garnzuführungen derart angeordnet und steuerbar sind, daß der Längenteil des Strumpfes sowie der Spannteil und der Oberteil des Fußes auf der Hilfsarbeitsstelle und der Fersenteil sowie die Sohle des Strumpfes an der Hauptarbeitsstelle der Maschine hergestellt werden.
    5. Rundstrickmaschine iiach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadeln der Hauptnadelgruppe und die der Nebennadelgruppe kurzfüßig bzw. langfüßig sind und daß Stößer vorgesehen sind, die zwecks Steuerung auf die Nadeln einwirken.
    6. Rundstrickmaschine nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die die Nadeln steuernden Stößer an den beiden Enden der Nadelgruppen liegen und so ausgebildet sind, daß sie entweder auf alle Nadeln an den 1Oo Enden der Gruppen einwirken oder nur auf einzelne Nadeln.
    7. Rundstrickmaschine nach Anspruch 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößer teils mit langen, teils mit kurzen Füßen versehen sind und daß ihre Einwirkung auf die Nadeln, hervorgerufen durch besondere Antriebsvorrichtungen, von der Fußlänge abhängt.
    8. Rundstrickmaschine nach Anspruch 4 no bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Neben- oder Hilfsschloßsatz der Maschine mit einer Mikrometereinstellung (47°) versehen ist, mit deren Hilfe mindestens eins der Führungsdreiecke in der Umfangsrichtung des Nebennadelsatzes verstellbar ist.
    9. Rundstrickmaschine nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der Nebenschloßsatz mit einem Fassonierungsrad (63) versehen ist, mit dessen Hilfe mehrere Einstellungen des Nebenschloßsatzes ermöglicht werden.
    i6
    ίο. Rundstrickmaschine nach Anspruch 4 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsdreiecke des Nebenschloßsatzes auf etwa senkrecht verlaufenden bogenförmigen Bahnen einstellbar sind.
    11. Rundstrickmaschine nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Antriebs- oder Steuerungsmittel für die Stößer, die auf die an den Enden der beiden Nadelsätze liegenden Nadeln einwirken, aus einer Reihe von Schlössern (102, 103, 104, 105, 106 und 107) bestehen, die bei der Herstellung der Splitnähte automatisch gesteuert werden.
    12. Rundstrickmaschine nach Anspruch 11, dadurch' gekennzeichnet, daß das eine Stößerschlol3teil (102) in radialer Richtung verstellbar und daß das Maß seiner radialen Bewegung je nach der Art der herzustellenden Saumnaht einstellbar ist, derart, daß das Schloßteil die Bewegung aller zugehörigen Stößer oder nur eines Teils derselben hervorruft.
    13. Rundstrickmaschine nach Anspruch 11 und 12, dadurch gekennzeichnet, daß zwei andere der Schloßteile für die Stößer (104, 106) ebenfalls radial beweglich sind, das eine davon (104) aber außerdem noch nach unten beweglich ist.
    14. Rundstrickmaschine nach Anspruch 11 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Stößerschloßteile (102, 104, 106) mehrfach absatzweise in Tätigkeit und stillgesetzt werden, und zwar nach Fertigstellung des abgesetzten Saumnahtteiles, um die an dieser Stelle gebildete Fadenflottierung in den Strumpf einzustricken.
    15. Rundstrickmaschine nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das eine der Schloßteile (105) so ausgebildet und angeordnet ist, daß es die von den anderen Schloßteilen radial einwärts bewegten Nadeln im geeigneten Augenblick wieder zurückzieht bzw. aufrichtet, um die Bildung von Fadenaugen oder Löchern zu verhindern.
    16. Rundstrickmaschine nach Anspruch 4 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß zur richtigen Formgebung, insbesondere des Waden- und Spannteils bei Damenstrümpfen, eine Fassonierungstrommel vorgesehen ist, welche während des Strickens dieser Teile mehrfach die Maschenlänge der .Maschine verändert.
    17. Rundstrickmaschine nach Anspruch i6, dadurch gekennzeichnet, daß die Fassonierungsvorrichtung aus einem Rad (63) und einer Trommel (64) besteht, die mit nockenartigen Gebilden und von diesen gesteuerten Schlitten versehen ist, welche ihrerseits die Veränderung, insbesondere Verkürzung der Maschenlänge herbeiführen.
    18. Rundstrickmaschine nach Anspruch 4 bis 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführungsvorrichtung für die Verstärkungsfäden von der Musterkette her über Steuerungsnocken und Zwischengestänge erfolgt, wobei die Steuerungsnocken gegebenenfalls einstellbar sein können, um die Lage der verstärkten Stellen verändern zu können.
    ig. Rundstrickmaschine nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß die Fadenzuführer mit Klemm- und Abschneidevorrichtungen versehen sind, um an den Enden der Verstärkungsstellen die Verstärkungsfäden abschneiden und gegebenenfalls andere Fäden einlegen zu können.
    Hierzu 7 Blatt Zeichnungen
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