DE595105C - Druckeinrichtung fuer Rechenmaschinen o. dgl. - Google Patents

Druckeinrichtung fuer Rechenmaschinen o. dgl.

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DE595105C
DE595105C DEB148297D DEB0148297D DE595105C DE 595105 C DE595105 C DE 595105C DE B148297 D DEB148297 D DE B148297D DE B0148297 D DEB0148297 D DE B0148297D DE 595105 C DE595105 C DE 595105C
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Germany
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lever
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handlebar
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DEB148297D
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    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06CDIGITAL COMPUTERS IN WHICH ALL THE COMPUTATION IS EFFECTED MECHANICALLY
    • G06C11/00Output mechanisms
    • G06C11/04Output mechanisms with printing mechanisms, e.g. for character-at-a-time or line-at-a-time printing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Computer Hardware Design (AREA)
  • Computing Systems (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Common Mechanisms (AREA)

Description

  • Druckeinrichtung für Rechenmaschinen o. dgl. Die Erfindung betrifft eine Druckeinrichtung für Rechenmaschinen o. dgl.
  • Die Druckeinrichtung für solche Maschinen besaß bisher Hämmer, die die Typenstangen zum Anschlag brachten, oder die Typenstangen selbst waren so angeordnet, daß sie normalerweise gegen einen Druck gehalten wurden, der z. B. von Federn ausgeübt wurde. Nach dem Einstellen wurden sie plötzlich ausgelöst, so daß der auf den Typenstangen ruhende Druck den stoßartigen Anschlag gegen die Druckplatte bewirkte. Eine derartige Druckeinrichtung weist den Nachteil auf, daB erhebliches Geräusch beim jedesmaligen Anschlagen der Platte erzeugt wird. Ferner ist die Abnutzung der Maschine gewöhnlich stark.
  • Bei Druckeinrichtungen für Rechenmaschinen ist es auch bereits vorgeschlagen worden, die Typen mit der Papierwalze entweder mittels einer Kurvenscheibe oder durch Kniehebelwirkung in Berührung zu bringen.
  • Der Hauptzweck nach der Erfindung besteht darin, eine einfache und leistungsfähige Druckeinrichtung zu schaffen, bei der die Abnutzung auf ein Mindestmaß verringert, ein durch Schlag erfolgendes Drucken vermieden und trotzdem ein bestimmter Druck auf die Typenstangen zum Drucken ausgeübt wird. Ferner stehen die Typen beim Anschlag in einer geraden Linie. Die hierzu verwendeten Teile sind einfach und leicht herzustellen, leicht zusammenzubauen und besitzen eine lange Gebrauchsdauer.
  • Nach der Erfindung ist eine Druckeinrichtung, bei der Typenstangen mit Zähnen an einer Längskante angeordnet sind, deren Zahnlücken dem Typenabstande an der gegenüberliegenden Kante entsprechen und bei der die Stangen in der Längsrichtung bewegt werden, um eine bestimmte Type der Druckzeile der Papierwalze gegenüberzubringen, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Typenstange ein Winkelhebel zugeordnet ist, der an dem einen Ende neben den Zähnen der Typenstangen einen Ansatz besitzt. Am gegenüberliegenden Ende sucht eine Feder den Winkelhebel so zu verschwenken, daß sich der Ansatz nach den Zähnen hin bewegt. Am Winkelhebel ist ein Hebel angelenkt, dessen eines Ende in einen Schlitz der Typenstange greift und dessen anderes Ende scharnierartig am Ende eines Hebels angelenkt ist, der sich unter der Wirkung einer Feder mit dem Winkelhebel derart drehen kann, daß der am Winkelhebel angelenkte Hebel die Typenstange nach dem Ansatz hin bewegt, bis letzterer in die Verzahnung eingreift, worauf sich die beiden Hebel zusammen bewegen und die Typenstange mit dem Winkelhebel nach der Papierwalze hin bewegt wird, und zwar unter der gemeinsamen Wirkung der Federn, die den Winkelhebel und den angelenkten Hebel steuern. Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung bei einer Rechenmaschine dargestellt; es zeigen Fig. = eine Seitenansicht der allgemeinen Anordnung und Steuerung der Druckeinrichtung und Fig. 2 eine schaubildliche Darstellung einer einzelnen Typenstange und ihrer zugehörigen Druckeinrichtung und Drucksperreinrichtung, und zwar von der entgegengesetzten Seite, wie Fig. i gesehen.
  • Die Druckeinrichtung besteht aus einer Mehrzahl von Typenstangen 240. An jeder sitzt ein Typenblock 246 mittels einer durchgehenden Tasche 245, die die flachen Flächen der Stangen 240 erfaßt. Die Stangen 240 sind dicht zusammen an der Rückseite der l@laschine angeordnet. Jede Typenstange 240 ist mit einem besonderen Stellenrechenrad verbunden und kann in der Längsrichtung nach oben hin entsprechend der Einstellung des Rades in bekannter Weise bewegt werden, z. B. durch Hebel 84, die mit der Antriebseinrichtung des Rechenrades verbunden sind. Die Verbindung zwischen den Hebeln 84 und den Typenstangen besteht aus den Zapfen 241, die in die offenen. Schlitze 242 der Typenstangen eingreifen. Die Aufwärtsbewegung bringt die entsprechenden Typen der Druckzeile einer Walze 243 gegenüber.
  • Um die Typenstangen 240 nach der Walze zum Drucken zu bringen, ist jede Stange mit einer Vorrichtung verbunden, die aus einem Winkelhebel 251 und einem verschwenkbaren Glied besteht, die beide auf einer gemeinsamen Querwelle 252 gelenkig angeordnet sind. Das schwenkbare Glied besteht, wie dargestellt, aus einem nachgiebigen Hebel, der durch zwei Arme 248 und 248° gebildet wird. Sie sind bei 248° gelenkig verbunden. Der Arm 248 ist an der Querwelle 252 gelenkig befestigt und an seinem unteren Ende 248a mit einer Feder 265 verbunden, die an der Querwelle 26o befestigt ist. Der Arm 248e- ist bei 248z mit dem Winkelhebel 251 gelenkig verbunden und besitzt einen Zapfen 247, der in einem Schlitz 24o11 der Typenstange 2240 geführt wird. Die Rückfläche jeder Typenstange 2q.0 besitzt Zähne 253, während der zugehörige Winkelhebel 251 an seinem oberen Ende einen vorstehenden Zapfen 25o besitzt, der zweckmäßig eine Rolle 254 trägt, die sich gegen die Zähne 253 der Typenstange 240 legt, um letztere vor dem Drucken auszurichten und auf die Typenstange einen Druck auszuüben mittels einer Feder 255, die das untere Ende 25i11 jedes Hebels 251 mit der Welle 26o verbindet. Der Druck der Feder 255 wird auch durch die Spannung der Feder 265 erhöht, wie später angegeben wird. Der Abstand der Zähne 253 entspricht dem Abstand der Typen. Weil sich die Zapfen 250 oder ihre Rollen 254 in die Zähne legen, erfolgt das Ausrichten der verschiedenen Typenstangen zwangsläufig, so daß die richtige Type gegenüber der Druckzeile liegt.
  • Die Auf- oder Abwärtsbewegung der Typenstangen, die zum Ausrichten notwendig sein kann, geht in folgender Weise vor sich Die Aufwärtsbewegung ist infolge der Schlitze 242 möglich, in die die Zapfen 241 der Hebel 84 eingreifen. Die Abwärtsbewegung ist möglich, wenn die Typenstangen in der Null- oder einer anderen Stellung sind, und zwar dadurch, daß die Hebel 84 die in der Nullstellung befindlichen Typenstangen mit einem gewissen Spiel zwischen den Enden der Schlitze 240a und den Zapfen 247 halten und daß die Hebel 84 auch derart nachgiebig mit der Antriebsvorrichtung des Rechenrades verbunden sind, daß sie unabhängig von ihr nach unten gegen die Wirkung ihrer Federn verschwenkt werden können.
  • Das Drucken erfolgt kurz vor der Beendigung der ersten Drehung der Bedienungskurbel 4 der Rechenmaschine und wird durch die Querschiene 261 gesteuert, die durch zwei Schwenkhebel 2o3 gehalten wird. Diese sind bei 26o an den entsprechenden Seitenrahmen 3 der Maschine angelenkt und werden durch die Hauptwelle i betätigt, und zwar durch den Drucklenker 2o2. Der Schwenkhebel 203 ist, wie dargestellt, zweckmäßig an beiden Seiten der Maschine unterhalb seines Anlenkungspunktes 26o verlängert und mit einer Feder 203a verbunden, die am Rahmen 3 befestigt ist. Die Querschiene 261 legt sich normalerweise gegen die unteren Enden der Arme 251 und der Hebel 248, um die Druckvorrichtung in unwirksamer Stellung zu halten, wie in der Zeichnung dargestellt, und zwar entgegen der Wirkung der Federn 255 und 265. Der Lenker 2o2 ist mit der Antriebswelle i durch eine Zapfen- und Schlitzverbindung verbunden. Diese wird durch einen Arm 262, der fest auf der Welle i sitzt, gebildet. Das freie Ende des Armes trägt einen Zapfen 263, der in einem im Lenker 2o2 befindlichen Schlitz 264 von geeignetem Radius geführt ist. Während der ersten Bewegung der Handkurbel 4 in der Pfeilrichtung A nach Fig. i wird der Zapfen 263 zuerst im Schlitz 264 geführt. Kurz vor Beendigung der Rechtsdrehung, d. h. nach der Bewegung, die nötig ist, um die Maximalaufwärtsbewegung der Typenstangen zu bewirken, legt er sich gegen das Ende 264a des Schlitzes. Dadurch wird der Lenker 2o2 nach rechts bewegt, und zwar bei der weiteren Drehung der Kurbel. Dabei wird allmählich die Schiene z61 nach rechts gegen die Federn 203a bewegt. Die Federn 2o3,1 suchen normalerweise die Schiene 261 gegen das untere Ende 248a und 25i11 der Hebel 248 bzw. der Hebel 251 zu drücken, bis sich der Zapfen 263 gegen das Ende 264a des Schlitzes 264 legt. Angenommen, daß der nicht beschriebene Mechanismus, der dazu dient, das Drucken von Nullen links von der höchsten am Tastenbrett eingestellten Zahlenstelle zu vermeiden, betätigt worden ist, wie im folgenden beschrieben wird, wobei sich die Schiene 261 nach rechts bewegt, folgen die Enden 2486 ?m.d 25z6 des Hebels- 248 bzw. des Armes 251 jeder Druckvorrichtung, und zwar infolge der Einwirkung der Federn 265 und 255. Infolgedessen werden die Hebel 248 und die Arme 251 um die gemeinsame Querwelle 252 verschwenkt. Die Verschwenkung der Arme 251 bewirkt, daß die Ausrichterollen 254 sich gegen die Typenstangen 24o bewegen. Die Verschwenkung der Hebel 248 bewirkt, daß die zugehörigen Hebel 248c um die Anlenkungspunkte 248b der Arme 251 verschwenkt werden. Infolgedessen bewegen sich die Typenstangen gegen die Ausrichterollen 254, bis sich letztere gegen die Zähne 253 entsprechend der Einstellung der Typenstangen legen. Diese Relativbewegung kann durch die Federn 244 unterstützt werden, die die oberen Enden derArme 251 mit den Hebeln 248c verbinden. Nachdem die Rollen 254 in die Zähne 253 eingetreten sind, bewegen sich die Hebel 248 und 248c jeder Druckvorrichtung zusammen, so daß nach dem Ausrichten die Typenstangen 24o gegen die Papierwalze 243 bewegt werden, um das Drucken unter der gemeinsamen Wirkung der Federn 255 und 265 zu bewirken. Während der Drehung der Kurbel 4 nach der Aufwärtsbewegung der Typenstangen 24o ist die Schiene 261 wirksam, um allmählich die Druckeinrichtungen auszulösen zum gleichzeitigen Ausrichten aller Typenstangen und um darauf letztere in Druckstellung zu bringen, so daß der Posten, der am Tastenbrett eingestellt ist, gedruckt wird. Bei Rückdrehung der Kurbel 4 ermöglicht eine Bewegung des Armes 262 nach links (Fig. i) eine-Einwirkung der Federn 2o36 auf die Hebel 203. Infolgedessen legt sich die Schiene 261 gegen die unteren Enden 2486 und 25x6 der Druckvorrichtung und verschwenkt dadurch die Hebel 248 und die Arne 251 im Uhrzeigersinne, um die Ausrichterollen 254 von den Zähnen 253 der Typenstangen 24o zu lösen. Die Typenstangen sind darauf entriegelt und können wieder abwärts in die Normalstellung zurückgehen..
  • Wenn die Druclisperrtaste toi heruntergedrückt wird, betätigt der Winkelhebel gio den Drucklenker 2o2, um den Schlitz 204 für den toten Gang über den Zapfen 205 am Ende der Schiene 261 zu bringen. In diesem Fall wird, wie ersichtlich, eine Rechtsdrehung der Antriebswelle i nicht auf die Hebel 203 übertragen. Die Arme 251 und die Hebel 248 können nicht unter der Einwirkung ihrer Federn 255 und 265 verschwenkt werden, so daß, obgleich die verschiedenenTypenstangen eingestellt sein können, die Druckvorrichtungen ausgeschaltet sind. Ein Drucken erfolgt nicht. Sobald die Drucksperrtaste toi gelöst wird, nimmt aber der Drucklenker 2o2 unter der Wirkung der Feder 2o6 seine Normalstellung ein. Eine darauffolgende Rechtsdrehung der Kurbel 4 bewirkt ein allmähliches Auslösen der Druckvorrichtungen, damit die Typenstangen das Drucken bewirken.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Druckeinrichtung für Rechenmaschinen o.dgl. mit Typenstangenverzahnung an einer Längsseite der Typenstangen, deren Zahnlücken dem Typenabstande der gegenüberliegenden Seite entsprechen und bei der die Typenstangen, von denen eine bestimmte Type der Druckseite der Papierwalze gegenübergestellt wird, in der Längsrichtung bewegt werden, gekennzeichnet durch folgende Einrichtung Jeder Typenstange (24o) ist ein Winkelhebel (25x) zugeordnet, der an dem einen Ende neben der Verzahnung (253) der Typenstange (24o) einen Ansatz (25o) besitzt. Am gegenüberliegenden Ende sucht eine Feder den Winkelhebel derart zu verschwenken, daß der Ansatz (25o) sich nach der Verzahnung (253) hin bewegt. Am Winkelhebel (25i) ist (bei 2481) ein Hebel (248°) angelenkt, dessen eines Ende (247) in einen Schlitz (24o6) der Typenstange (24o) eingreift und dessen-anderes Ende (2486) am Ende eines Hebels (248) angelenkt ist, der sich unter der Wirkung einer Feder (265) mit dem Winkelhebel (25i) derart verschwenken kann, daß der am Winkelhebel (25i) angelenkte Hebel (248°) die Typenstange nach dem Ansatz (25o) hin bewegt, bis letzterer in die Verzahnung (253) eingreift, worauf sich die beiden Hebel (248, 248°) zusammen bewegen und die Typenstange mit dem Winkelhebel (25x) nach der Papierwalze hin durch das Zusammenwirken der Federn (255, 265), die auf den Winkelhebel (25z) und den Hebel (248) einwirken, bewegt wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß eine gemeinsame Querschiene (26i) sich normalerweise gegen den Winkelhebel (25i) und den Hebel (248) derart legt, daß diese an einer Verschwenkung unter Einwirkung ihrer Federn (255, 265) gehindert werden, und daß die Schiene (26z) mit einem Lenker (2o2) verbunden ist, der durch die Hauptwelle (i) nach dem Einstellen der Typenstangen bewegt wird und die Schiene (26z) von den Winkelhebeln (25i) und den Hebeln (248) wegzieht, um die Wirkung der Federn (255, 265) auszulösen. .
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine einen toten Gang zulassende Verbindung (262, 263, 264) zwischen der Hauptwelle (i) und dem Lenker (2o2), die dem Lenker eine Bewegung in Übereinstimmung mit der der Hauptwelle (z) erteilt und ein allmähliches Zurückziehen der Schiene (26i) bewirkt.
  4. 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Ende (2o5) der Schiene (26i) in einen senkrecht stehenden Schenkel eines verkehrt L-förmigen Schlitzes (2o4) des Lenkers (2o2) eingreift; ein Herunterdrücken des Lenkers (2o2) durch die Taste (toi) bringt den waagerechten Schenkel des Schlitzes (2o4) in die Bewegungsbahn des Endes (2o5), so daß eine Bewegung des Lenkers (2o2) die Schiene (26i) nicht bewegt.
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