DE592136C - Lautsprecher mit einer am Rande eingespannten Membran - Google Patents

Lautsprecher mit einer am Rande eingespannten Membran

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DE592136C
DE592136C DEB151326D DEB0151326D DE592136C DE 592136 C DE592136 C DE 592136C DE B151326 D DEB151326 D DE B151326D DE B0151326 D DEB0151326 D DE B0151326D DE 592136 C DE592136 C DE 592136C
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Germany
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membrane
funnel
edge
loudspeaker
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DEB151326D
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KARL BACHEN
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R1/00Details of transducers, loudspeakers or microphones
    • H04R1/20Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics
    • H04R1/22Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only 
    • H04R1/225Arrangements for obtaining desired frequency or directional characteristics for obtaining desired frequency characteristic only  for telephonic receivers

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  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

Bekanntlich, ist es bei Lautsprechern und anderen Schallerzeugern sehr schwierig, ähnliche klangfarbengetreue Schallwirkungen zu erzielen wie bei den bekannten Kopfhörern, die eine am Rande eingespannte Membran besitzen. Diese nach dem bewahrten Telephonprinzip arbeitenden Kopfhörer können aber nur bei schwachen Schallenergien ihren Zweck einwandfrei erfüllen, bei größeren Schallencrgien arbeiten sie nicht verzerrungsfrei. Versuche, derartige Membranen 'für Lautsprecherzwecke zu verwenden, haben daher bisher nicht zum Ziele geführt.
Gegenstand der Erfindung ist es, diese Nachteile zu beseitigen und zu zeigen, wie es ermöglicht werden kann, auch bei größeren Schallenergien durch derartige, am Rande eingespannte Membranen eine einwandfreie Wiedergabe von Sprache, Gesang und Musik zu erreichen. Zu diesem Zwecke wird an der Membran ein konischer, mitschwingender Trichter derart befestigt, daß er mit seinem konischen Teil unmittelbar bis an die mit ihm starr verbundene Membran heranreicht und den mittleren Teil derselben frei läßt. Der Trichter besteht zweckmäßig aus mit Firnis o. dgl. getränkten leichten Faserstoffen oder einem anderen geeigneten, möglichst leichten und steifen Stoffe. Die Befestigung des Trichters an der Membran kann durch einfaches Ankleben oder eine andere geeignete Art erfolgen.
Auf diese Weise wird eine Vergrößerung der schwingenden Oberfläche der Membran erzielt, da nunmehr außer der Membran selbst auch der Trichter an der Tonerzeugung teilnimmt und durch die starre Verbindung zwischen Trichter und Membran die von der letzteren ausgehenden Schwingungen vollständig auf den Trichter übertragen werden.
Ein weiterer erheblicher Vorteil dieser Ausbildung der Membran besteht in der Vermeidung von Klirrtönen und anderen störenden Nebengeräuschen, die erfahrungsgemäß bei ebenen, am Rande eingespannten Membranen leicht auftreten, da das im Trichter befindliche Luftpolster dämpfend wirkt und auch der leichte Faserstoff des Trichters samt der Kleblackbefestigung der Entstehung derartiger Geräusche entgegenwirkt.
Es ist bereits bekanntgeworden, zur Verbesserung der Wirkungsweise ebener Membranen auf diesen gewisse Gebilde mit gewölbten Flächen anzubringen. Da diese aber keinen geschlossenen Trichter darstellen, können hier die Vorteile des Erfindungsgegenstandes nicht erreicht werden. Bei einer anderen bekannten Ausführungsform reicht der Trichter mit seinem konischen Teil nicht bis unmittelbar an die Membran heran und ist mit ihr auch nicht starr verbunden; er muß daher am äußeren Rande zwischen Holzwänden eingespannt werden. Ein derartiger Trichter vermag gleichfalls nicht dieselbe oder eine ähnliche Wirkung auszuüben wie der Trichter der Erfindung.
Diesen bekannten Einrichtungen gegenüber besteht noch der weitere Vorteil, daß auf
einer oder beiden Membranseiten statt eines einzigen mehrere verschieden geformte und verschieden große Trichter befestigt werden können, wodurch die Schallfläche noch weiterhin vergrößert und der Frequenzbereich des Lautsprechers noch wesentlich erweitert werden kann.
Der Gegenstand der Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung in zwei Ausführungsbeispielen in schematischer Darstellung veranschaulicht, und zwar zeigen beide Abbildungen je einen senkrechten Schnitt durch die Membran nebst daran befestigtem Trichter und Antriebsmagneten.
An der Membran a, welche zwischen den geteilten Ringen c mittels Schrauben eingespannt ist und dem Magneten e als Anker dient, sind die Trichter b in der ersichtlichen Weise unmittelbar befestigt. Abb. ι zeigt die einseitige Befestigung eines solchen Trichters und einseitigen Membranantrieb, wobei die bekannte Membranunterlage d zur Spannungserhöhung der Membran bei Annäherung an den Magneten dient. Abb. 2 zeigt eine doppelseitige Befestigung von mehreren Trichtern verschiedener Größe und Gestalt und den durch die neue Anordnung ermöglichten doppelseitigen bzw. symmetrischen Antrieb.
Die strichpunktierte Kreislinie deutet den üblichen Schutzkorb an.
Der Gegenstand der Erfindung ist vielseitig verwendbar und kann bei elektromagnetischen, elektrodynamischen und elektrostatischen Lautsprechern Anwendung finden.

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Lautsprecher mit einer am Rande eingespannten Membran, bei dem auf der Membran ein konischer, mitschwingender Trichter befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Trichter. mit seinem konischen Teil unmittelbar bis an die mit ihm starr verbundene Membran heranreicht und den mittleren Teil der Membran frei läßt.
    j Blatt Zeichnungen
DEB151326D 1931-07-31 1931-07-31 Lautsprecher mit einer am Rande eingespannten Membran Expired DE592136C (de)

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DE (1) DE592136C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE942036C (de) * 1948-10-02 1956-04-26 Siemens Ag Druckkammerlautsprecher mit geschachtelten Trichtern

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