DE592010C - Aufhaengevorrichtung selbsttaetiger Mittelpufferkupplungen am Zughaken - Google Patents

Aufhaengevorrichtung selbsttaetiger Mittelpufferkupplungen am Zughaken

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DE592010C
DE592010C DESCH99795D DESC099795D DE592010C DE 592010 C DE592010 C DE 592010C DE SCH99795 D DESCH99795 D DE SCH99795D DE SC099795 D DESC099795 D DE SC099795D DE 592010 C DE592010 C DE 592010C
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Germany
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DESCH99795D
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Voith Turbo Scharfenberg GmbH and Co KG
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Scharfenbergkupplung GmbH and Co KG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61GCOUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
    • B61G5/00Couplings for special purposes not otherwise provided for
    • B61G5/04Couplings for special purposes not otherwise provided for for matching couplings of different types, i.e. transitional couplings

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Body Structure For Vehicles (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Aufhängung selbsttätiger Kupplungen am Zughaken der Fahrzeuge. Für die Befestigung derartiger Kupplungen am Zughaken von Fahrzeugen sind verschiedenartig ausgebildete Zugglieder bekanntgeworden, u.a. auch die Anwendung von horizontalen Scherengliedern, welche beiderseitig des Zughakens angeordnet sind. Damit die Scherenglieder bei auftretenden Stoßkräften auseinanderspreizen, müssen die vorderen und hinteren Scherenglieder in der Grundstellung unter einem Winkel zueinander liegen, der kleiner ist wie i8o°. Dies wird bei den bekannten Ausführungen durch Anschläge zwischen den vorderen und hinteren Scherengliedern erreicht, bringt aber den Nachteil mit sich, daß bei Zugspannungen in den Scherengliedern erhebliche Biegungsbeanspruchungen auftreten.
Nach der Erfindung stützen sich die hinteren Scherenglieder durch Stützen vor dem Zughaken gegeneinander ab. Man kann dieselben als feste Anschläge für nicht anspannbare Kupplungen und als in der Länge verstellbare für anspannbare Kupplungen ausführen. Bei richtiger Ausbildung dieser Stützen werden nun vorteilhaft größere Biegungsbeanspruchungen in den Scherengliedern bei Zugspannung vermieden.
Abb. ι und 2 zeigen in einem Ausführungsbeispiel die Ausführung der nicht anspannbaren Zugscheren, während Abb. 3 und 4 die anspannbaren Zugscheren darstellen.
Am Zughaken α der Fahrzeuge (s. Abb. 1 und 2) sind auf den Hauptzugbolzen b Kreuzgelenke c angeordnet, an deren nach unten und oben gerichteten Zapfen d die hinteren' Scherenglieder e befestigt sind. Mittels der vorderen Scherenglieder / sind die hinteren e mit dem Kuppelkopf g verbunden. Diese Scherenglieder e haben winkelförmige Ansätze h, durch die die hinteren Scherenglieder in der Mittelachse des Fahrzeuges gegeneinander so abgestützt werden, daß sie in einem fast i8o° großen Winkel zu den vorderen Scherengliedern stehen. Hierdurch wird erreicht, daß die Scherenglieder e und f fast in einer geraden Linie verlaufen, was bei Zugbeanspruchungen der Scherenglieder die Biegungsbeanspruchungen möglichst klein läßt. Durch etwas nachgiebige Anschläge i in den Kreuzgelenken c ist der Winkelausschlag der hinteren Scherenglieder e gegen die Kreuzgelenke begrenzt. Durch ähnliche Anschläge k ist weiter auch die Winkelstellung der vorderen Scherenglieder / gegen den Kuppelkopf begrenzt. x
Da der Kuppelkopf in bekannter Weise durch eine unterhalb der Schere befindliche Abstützung / abgestützt ist, wird in den zwischen Kuppelkopf und Zughaken angeordneten Scherengliedern Zugspannung entstehen.
Die Lage der Scherenglieder zueinander und zum Hauptbolzen b sowie zum Kuppelkopf g wird bei der unbenutzten Kupplung
bei dieser Spannung in den Zuggliedern stets der in der Abb. 2 dargestellten entsprechen. Treffen zwei Kupplungen aufeinander, so werden die Scherenglieder sich seitlich spreizen. Bei auftretender Zugspannung werden die hinteren Scherenglieder e mittels der seitlichen Verlängerung h wieder gegeneinander abgestützt.
Wie in Abb. 3 und 4 in einem weiteren Ausführungsbeispiel gezeigt wird, lassen sich die horizontalen Zugscheren auch anspannbar ausführen. Statt der an den hinteren Scherengliedern e angeordneten seitlichen Stützen Ii ist eine Stange vorgesehen, welche als Stütze zwischen den vorderen und hinteren Scherengliedern dient. Sie ist als eine stärkere Spindel p und ein etwas schwächerer glatter Stangenteil s ausgebildet. Die Spindel p geht durch eine mit Zapfen versehene
ao Mutter m, die als Gelenk zwischen den Scherengliedern /, c auf der einen Seite ausgeführt ist, während der glatte, dünner ausgebildete Stangenteil auf der anderen Seite einen Gelenkteil η und dessen Rohrteil 0 durchdringt, welcher gleichfalls mit Zapfen ausgestattet ist. Die stärkere Spindel p legt sich gegen den Rohransatz 0 und stützt die Scherenglieder /, e gegeneinander ab. Mittels des Knebels r kann die Spindel p betätigt werden, die Entfernung zwischen der Mutter m und dem Gelenkteil η vergrößert und damit die Lange der Kupplung verringert werden. Durch den Stift q wird die Spindel gegen Herausdrehen gesichert.
Da die Spindel p beim Einpuffcrn auf den Zughaken stoßen würde, wenn derselbe seine Lage beibehalten würde, ist der Zughaken a schwenkbar an der Zugstange des Wagens ζ angeschlossen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Aufhängevorrichtung selbsttätiger Kupplungen am Zughaken der Fahrzeuge mittels horizontal ausschwingbarer und mittels eines Kreuzgelenkes an ihm angebrachter Scherenglieder, dadurch gekennzeichnet, daß die Scherenglieder (f,e) in der Grundlage in einem fast i8o° großen Winkel zueinander stehen und bei Zugbeanspruchungen durch an den vorderen oder hinteren Scherengliedern unter einem Winkel angebrachte Ansätze Qi) gegeneinander abgestützt werden.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausschlag der vorderen Scherenglieder gegenüber dem Kuppelkopf, der hinteren Scherenglieder gegenüber dem Kreuzgelenk am Zughaken durch etwas nachgiebige Anschläge (i, k) in einer Richtung begrenzt ist.
3. Aufhängevorrichtung nach Anspruch ι und 2 für anspannbare Kupplungen, dadurch gekennzeichnet, daß statt der unter einem Winkel an den vorderen oder hinteren Scherengliedern angebrachten Stützen (h), die dieselben in der Grundlage festlegen, eine durch eine stärkere Spindel (p) in ihrer Länge durch eine Mutter (m) verstellbare und durch einen schwächeren in einem Rohrteil (0) eines Gelenkteiles (n) verschiebbaren Stangenteil geführte Stange (p, s) zwischen den Gelenkpunkten der Schere angebracht ist.
4. Aufhängevorrichtung nach Anspruch ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Zughaken an der Zugstange umschwenkbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DESCH99795D 1932-12-11 1932-12-11 Aufhaengevorrichtung selbsttaetiger Mittelpufferkupplungen am Zughaken Expired DE592010C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015108231A1 (de) * 2015-05-26 2016-12-01 Voith Patent Gmbh Vorrichtung zum Adaptieren eines Kupplungskopfes einer Mittelpufferkupplung der Willison-Bauart mit einer Gelenkhälfte einer Gelenkanordnung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE102015108231A1 (de) * 2015-05-26 2016-12-01 Voith Patent Gmbh Vorrichtung zum Adaptieren eines Kupplungskopfes einer Mittelpufferkupplung der Willison-Bauart mit einer Gelenkhälfte einer Gelenkanordnung

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