DE588907C - Zweimotorenantrieb - Google Patents

Zweimotorenantrieb

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DE588907C
DE588907C DEM121339D DEM0121339D DE588907C DE 588907 C DE588907 C DE 588907C DE M121339 D DEM121339 D DE M121339D DE M0121339 D DEM0121339 D DE M0121339D DE 588907 C DE588907 C DE 588907C
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Germany
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motor
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motors
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MAN AG
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MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C3/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith and intended primarily for transmitting lifting forces to loose materials; Grabs
    • B66C3/12Grabs actuated by two or more ropes
    • B66C3/125Devices for control
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P5/00Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors
    • H02P5/74Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors
    • H02P5/747Arrangements specially adapted for regulating or controlling the speed or torque of two or more electric motors controlling two or more AC dynamo-electric motors mechanically coupled by gearing
    • H02P5/753Differential gearing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
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  • Manipulator (AREA)

Description

Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Zweimotorenantrieb für Arbeitsmaschinen, insbesondere für Zweiseilwindwerke von Hebezeugen u. dgl., bei denen zwei getriebene Wellen mit gleicher oder mit verschiedenen regelbarem Geschwindigkeiten angetrieben werden sollen.
Zum Antrieb derartiger Arbeitsmaschinen in dem genannten Sinne bediente 'man sich bisher im allgemeinen eines Zweimotorenantriebs in Verbindung mit mechanischem Kupplungen und einem Planetengetriebe, doch gestaltet sich dabei sowohl die Einrichtung als auch die Bedienung umständlich.
Durch die Erfindung wird die gleiche Aufgabe ebenfalls mit Hilfe eines Zweimotorenantriebs, aber in einfacherer Weise erreicht, und die Erfindung lehnt sich dabei an den bei Zweimotoremantrieben an sich bereits bekannten Gedanken an, sowohl das Gehäuse als auch den Anker eines der Motoren drehbar zu lagern und einen dieser Teile mit dem Läufer des anderen Motors zu kuppeln, so daß er durch diesen in gleichem oder gegenläufigem Drehsinn wie der andere Teil, der mit der anzutreibenden Welle gekuppelt ist, angetrieben werden kann. Während man sich aber bisher bei solchen Einrichtungen darauf beschränkte, ein und dieselbe Arbeitswelle mit verschiedenen regelbaren Geschwindigkeiten anzutreiben, besteht. die Erfindung darin, zwei Arbeitswellen entweder mit gleicher oder mit verschiedenen regelbaren Geschwindigkeiten anzutreiben, indem der Antrieb der einen Welle durch den Motor mit feststehendem Gehäuse erfolgt, dieser gleichzeitig zum Antrieb 'eines: der drehbaren Teile des anderen Motors und dessen anderer drehbarer Teil zum Antrieb der zweiten Arbeitswelle benutzt ist, und daß 'eine elektromagnetische oder elektromagnetisch steuerbare Kupplung vorgesehen' ist, durch die Gleichlauf beider Arbeitswellen herbeigeführt werden kann.
Auf diese Weise können die gleiche und die verschiedenen· regelbaren Geschwindigkeiten der beiden Arbeitswellen in wesentlich einfacherer Weise herbeigeführt werden als bisher. Besonders vorteilhaft erweist sich dieser Antrieb bei Anlagen mit beschränkten Raumverhältnissen·, nachdem es dabei möglich ist, die Anker und Gehäuse beider Motoren konzentrisch um ein und dieselbe Achse anzuordnen.
Auf der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele des neuen Antriebes in Anwendung bei Zweiseilgreiferwin-dwerken dargestellt.
Gemäß Abb. 1 dient der Motor//, dessen Gehäuse feststeht, als Hubmotor und treibt über das Vorgelege V1 die Hubseiltrommel T1 an. Außerdem dient er zum'Antrieb des drehbar gelagerten Gehäuses des Motors S, dessen Anker über ein Vorgelege V2 die Schließseiltrommel T2 antreibt. Zwischen dem Anker des Motors S und seinem Gehäuse ist eine elektromagnetisch bedienbare Kupplung K. angeordnet, durch welche diese bei-
den. Teile miteinander gekuppelt werden können, wenn der Motor S stromlos bleibt. B1 ist eine Bremse, die elektromagnetisch gelüftet wird, sobald der Hubmotor// eingeschaltet wird.
Die Wirkungsweise ist derart, daß der Hubmotor das Heben und Senken des Greifers bewirkt, wobei Gleichlauf der beiden Trommeln durch Einrückung der Kupplung^ ίο herbeigeführt werden kann, und daß der Schließmotor S nach Ausschaltung der Kupplung die Öffnungs- oder Schließbewegung herbeiführt.
Die Anordnung kann auch umgekehrt ge-•5 troffen werden, wie die Abb. ι zeigt. Der Motor H treibt über das Vorgelege V1 die Schließseiltrommel T1 an, während der Motor S über das Vorgelege V2 die Halteseiltrommel T2 antreibt. Hier wird also durch den Motor// sowohl die Hub- und Senkbewegung als auch Schließen und Öffnen ausgeführt. Der Motor S wird beim Schließen sowie beim Heben und Senken des geschlossenen Greifers nur mit geringem Moment eingeschaltet, so daß er nur das zugehörige Seil aufwickelt bzw. gespannt hält. Beim Öffnen im Stillstand wird die Bremse B2 geschlossen, so daß der Anker des Motors S festgehalten wird und die Trommel T- stülsteht, während das Gehäuse mit dem die Drehung der Trommel T1 herbeiführenden • Anker des Motors H umläuft. Beim Senken des geöffneten Greifers wird der Motor S mit starkem Moment im Hubsinn eingeschaltet, so daß die Relativdrehzahl des Ankers gegenüber dem Gehäuse gleich Null wird. Hier wirkt also der Motor selbst gewissermaßen nur als elektrische bzw. elektromagnetische Kupplung, wobei die· ganze Last des Greifers auf den Motor// übertragen wird.
"Wie Abb. 3 zeigt, kann die Anordnung auch so getroffen sein, daß das drehbar in den Lagern D-, L2 gelagerte Gehäuse des einen MotorsM1 mit dem Anker des Motors M% mit feststehendem Gehäuse durch ein Zahnradvorgelege gekuppelt ist. Wenn man dabei das Gehäuse des Motors M1 mit seinem Anker durch eine nicht besonders dargestellte Kupplung festkuppelt, so kann die Welle W bei stromlos bleibendem Motor M1 durch den Motor M- nach Lösung der Bremsmagnete B1, B2 mit einer durch die Drehgeschwindigkeit seines Ankers bestimmten Drehgeschwindigkeit angetrieben werden, wobei die Welle, auf der die Bremse B- sitzt, gleichzeitig die zweite getriebene Welle bildet. Bei offener Kupplung zwischen Anker und Gehäuse des Motors M1 hängt die Drehgeschwindigkeit der Welle von der Drehrichtung dier beiden Motoren ab, und sie ist gleich der -Summe der beiden Drehgeschwindigkeiten bei gleicher Drehrichtung, während sie gleich der Differenz der beiden Drehgeschwindigkeiten bei gegenläufiger Drehrichtung ist. Die Geschwindigkeit der zweiten Welle ist durch die des Ankers des Motors M2 gegeben, mit dessen Ankerwelle sie auch durch ein Übersetzungsgetriebe gekuppelt sein kann.
Die beiden Motoren können, wie bereits vorerwähnt und aus Abb. 4 ersichtlich ist, auch baulich unmittelbar miteinander vereinigt werden. Dabei ist zwischen dem Gehäuse G des AggregatesM und dem Ankert, der mit der Welle W gekuppelt ist, ein die zweite Welle antreibender Zwischenlauf er Z angeordnet, der zwei Wicklungen trägt. Die innere Wicklung gehört zum Ankert und entspricht mit diesem dem Motor M1 der Abb. 3. Die äußere Wicklung gehört zur Gehäuse wicklung, und mit dieser entspricht sie dem Motor M- der Abb. 3. Bei dieser_ Bauart können die gleichen Wirkungen erzielt werden, wie vorstehend beschrieben ist.
Die Steuerung der beiden Motoren kann bei dem neuen Antrieb in beliebiger Weise erfolgen, wobei bekannte Steuerungsvorrichtungen verwendet werden können. So können sie z. B. unabhängig voneinander durch zwei Steuerwalzen mit getrennter Bedienung gesteuert werden oder auch zwangsläufig dadurch, daß zwei Steuerwalzen durch Universalsteuerung miteinander verbunden werden und der Steuerhebel in einer Kulisse geführt wird. Auch kann die zwangsläufige Steuerung mittels 'einer gemeinsamen Steuerwalze durchgeführt. werden.
Alle diese Steuerungsmittel und Schaltungen sind an sich bekannt und bedürfen daher keiner besonderen Darstellung.

Claims (7)

  1. Patentansprüche:
    i. Zweimotorenantrieb für Arbeitsmaschinen·, bei dem sowohl das Gehäuse wie auch der Anker eines der Motoren drehbar gelagert ist und einer dieser Teile mit dem Läufer des anderen Motors mittelbar oder unmittelbar gekuppelt ist, so daß er durch diesen in gleichem oder gegenläufigem Drehsinn wie der andere mit der zu treibenden Welle gekuppelte Teil angetrieben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß er für den Antrieb zweier Arbeitswellen mit gleicher oder mit verschiedenen regelbaren Geschwindigkeiten ausgebildet ist, indem der Antrieb der einen Arbeitswelle durch den Motor mit feststehendem Gehäuse erfolgt, dieser gleichzeitig zum Antrieb 'eines drehbaren Teiles des anderen Motors und dessen anderer drehbarer Teil zum Antrieb der zweiten Arbeitswelle benutzt ist, und daß eine elektromagnetische oder
    elektromagnetisch steuerbare Kupplung vorgesehen ist, durch die Gleichlauf beider Arbeitswellen herbeigeführt werden kann·.
  2. 2. Zweimotorenantrieb nach Anspruch ι in Anwendung bei einem Zweiseilgreiferwindwerk, dadurch gekennzeichnet, dlaß der Antrieb der Halteseiltrommel (F1) durch den Motor (H) mit feststehendem Gehäuse erfolgt, der gleichzeitig das drehbare Gehäuse des zweiten Motors (S) antreibt, dessen Anker zum Antrieb der Schließseiltrommel (T2) dient, wobei zwischen Anker und Gehäuse des Motors
    (S) eine elektromagnetisch steuerbare Kupplung1 (K.) vorgesehen· ist.
  3. 3. Zweimotorenantrieb nach Anspruch 1 in Anwendung bei Zweiseilgreiferwindwerken, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Schließseütromrnel (T1) durch den Motor (H) mit feststehendem Gehäuse erfolgt, der gleichzeitig das drehbare Gehäuse des anderen· Motors (S) antreibt, dessen· Anker zum Antrieb der Halteseiltrommel (T2) dient, wobei die Steuerung der Motoren in der Weise erfolgt, daß beim Schließen sowie beim Heben und Senken des geschlossenen Greifers der Motor (S) mit drehbarem Gehäuse nur mit geringem Moment 'eingeschaltet, beim Öffnen im Stillstand der Anker dieses Motors durch eine elektromagnetisch betätigt« Bremse (B2) festgehalten und beim Senken des geöffneten Greifers der Motor (S) mit starkem Moment im Hubsinn so eingeschaltet wird, daß die Relativdrehzahl seines Ankers gegenüber dem Gehäuse gleich Null wird und der Motor selbst als elektromagnetische Kupplung wirkt.
  4. 4. Zweimotorenantrieb nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Motoren· baulich so miteinander vereinigt sind, daß der eine durch den. die eine Arbeitswelle treibendem Anker (A) und die innere Wicklung eines zwischen Anker (A) und Gehäuse (G) angeordneten, die zweite Welle antreibenden und mit dem Anker (A) kuppelbaren Zwischenläufers (Z) mit Innen- und Außenwicklung gebildet wird und dier andere durch die Außenwicklung des Zwischenläufers (Z) und durch die Wicklung des feststehenden Gehäuses (G).
  5. 5. Zweimotorenantrieb nach Anspruch 1 55_ bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der beiden Motoren durch zwei Steuerwalzen mit getrennter Bedienung erfolgt.
  6. 6. Zweimotorenantrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der beiden Motoren zwangsläufig durch zwei Steuerwalzen erfolgt, die durch Universalsteuerung miteinander verbunden sind, deren Handhebel in einer Kulisse geführt ist.
  7. 7. Zweimotorenantrieb nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerung der beiden Motoren zwangsläufig durch eine gemeinsame Steuerwalze erfolgt, welche die den beiden Motoren zugeordneten Stromkontakte trägt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM121339D 1932-10-09 1932-10-09 Zweimotorenantrieb Expired DE588907C (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM121339D DE588907C (de) 1932-10-09 1932-10-09 Zweimotorenantrieb
FR761743D FR761743A (fr) 1932-10-09 1933-10-07 Dispositif de commande à deux moteurs pour machines comportant deux arbres de travail devant être entraînés à des vitesses égales ou différentes, réglables

Applications Claiming Priority (1)

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DE588907C true DE588907C (de) 1933-11-29

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FR761743A (fr) 1934-03-26

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