DE696471C - Hubvorrichtung fuer Krane - Google Patents

Hubvorrichtung fuer Krane

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DE696471C
DE696471C DE1935K0140338 DEK0140338D DE696471C DE 696471 C DE696471 C DE 696471C DE 1935K0140338 DE1935K0140338 DE 1935K0140338 DE K0140338 D DEK0140338 D DE K0140338D DE 696471 C DE696471 C DE 696471C
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gear
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driven
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DE1935K0140338
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02Driving gear
    • B66D1/14Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/22Planetary or differential gearings, i.e. with planet gears having movable axes of rotation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Structure Of Transmissions (AREA)

Description

  • Hubvorrichtung für Krane Dia Erfindung bezieht sich auf eine Hubvorrichtung für Krane, bei der die Antriebsvorrichtung Motor) mit der anzutreibenden Welle durch ein - Umlaufrädergetriebe verbunden ist, dessen Umlaufräder durch starr miteinander verbundene Räderpaare gebildet werden, deren Räder verschieden- großen Durchmeser haben und mit zwei Mittelrädern im Eingriff stehen,, von denen das: eine auf der anzutreibenden Welle befestigt ist.
  • Bei bekannten Schnellsenkvorrichtungen wird die Geschwindigkeit der absinkenden Last durch eine Sicherheitsvorrichtung derart geregelt, daß eine bestimmte größte Senkgeschwindigkeit nicht überschritten wird. Demgegenüber kann mittels der Hubvorrichtung gemäß der Erfindung die Senkgeschwindigkeit nicht nur im verzögernden, sondern auch im beschleunigendenSinne geregelt werden. Es ist oft erforderlich, eine Last schnell abzusenken, z. B. beim Härten von größeren Werkstücken in einem Härtebad!, wobei darauf zu achten ist, daß alle Oberflächenteile der Werkstücke möglichst gleichzeitig in das Bad eintauchen. Um dies zu bewerkstelligen, reicht im allgemeinen die : gewöhnliche Senkgeschwindigkeitnicht aus.
  • In vielen Fällen ist auch. das zu - behandelnde Werkstück - nicht schwer genug; um von sich aus das Getriebe genügend stark durchzuziehen, wie es auch oftmals erwünscht ist, einen leeren Haken möglichst schnell abzusenken.
  • Die Erfindung bezweckt, eine Hubvorrichtung zu schaffen, die unter Vermittlung eines besonderen Getriebes sowohl ein Heben und Senken mit gewöhnlicher Geschwindigkeit als -auch ein Absenken. mit erhöhter Geschwindigkeit gestattet; ohne daß hierbei diel Antriebsmaschine (Motor) -benutzt zu werden braucht oder in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • Wird beim Absenken die Last selbst als Antriebsmittel verwendet, wobei das Getriebe und der Motorläufer mitgedreht werden, und die Regelung' der Senkgeschwindigkeit sowie das Anhalten der Last durch eitre besonders gesteuerte Bremse bewirkt, so ergibt sich der Nachteil," daß in dem Motor, der dann -als Generator wirkt, leicht .ein Strom erzeugt wird, der die Motorwicklungen übermäßig beansprucht. Bei der Vorrichtung gemäß der Erfindung erfährt auch bei erhöhter Senkgeschwindigkeit der Motor keine Steigerung seiner gewöhnlichen- Drehzahl. -Die Erfindung besteht darin, daß das andere der beiden eingangs erwähnten Mittelräder auf der anzutreibenden Welle lose -drehbar gelagert, durch ein Getriebe mit Übersetzung ins Große mit einer Bremsvorrichtung verbunden ist und daß ein Steuermotor vorgesehen ist; der.. sowohl als Freqüenzgebermotor zur Regelung eines auf die Bremsvorrichtung einwirkenden elektrohydraulischen oder elektropneumatischen Bremslüftgerätes als auch über eine nachgiebige Kupplung als Antriebsmotor des Getriebes dient.
  • Es: ist bereits vorgeschlagen worden; bei einer Steuerung für elektrische Antriebe, insbesondere für Hebezüge; bei denen niedrige Geschwindigkeiten durch Sch:leifenlassen einer mechanischen Bremse- erzielt werden, zum Steuern, insbesondere zumLüften der Bremse, eine elektrohydraulische oder elektropneurnatische Vorrichtung vorzusehen, deren Antrieb auf den Stellungen des Hauptsteuergerätes für volle Arbeitsgeschwindigkeit mit voller Drehzahl erfolgt, so daß die Bremse voll gelüftet wird, während auf den übrigen Stellungen: des Steuergerätes, die -für niedere Regeldrehzahlen bestimmt sind, Schaltmittel wirksam sind, durch die der Antrieb der Luftvorrichtung selbsttätig oder willkürlich auf kleine Regeldrehzahlen eingestellt wird. Hierbei kann auch er Lüftmotox auf den Regelstellungen vom Netz getrennt und an eine der Drehzahl des Hauptmotors verhältnisgleiche Spannung (Läufer des Hauptmotors oder eines besonderen Spannungs- und Freduenzgebermotors) angeschlossen werden.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt; und zwar zeigt Abb. i das'zur Anwendung kommende Umlaufrädergetriebe und Abh. 2 die Gesamtvorrichtung in kleinerem Maßstabes Die an die Welle i angeschlossene Antriebsmaschine (Motor) 24 treibt durch ein auf der Welle i: befestigtes Ritzel 2 und einen mit diesem Ritzel im Eingriff stehenden Zahnkram 3 einen Getriebekasten 4 an, mit dem: der Zahnkranz 3 fest verbunden ist; Im Innern des Kastens- 4 sind Urnlaufräderpaäre 5; 6 und 7, 8 um Achse g und io drehbar gelagert, deren Enden in den Seitenwänden des Kastens liegen. Die Umlaufräderpaare, deren Räder verschieden großen Durchmesser haben, bilden je ein starres Ganzes und stehen im Eingriff mit zwei Mittelrädern i i und 12: Das Mittelrad i i ist auf der Welle 13, die ihre Bewegung auf die Hubtrommel überträgt, nicht drehbar und das Mittelrad 1,2 auf dieser Welle lose drehbar gelagert. Die Mittelräder i -i und 12 haben nach außen verlängerte Naben i1': und i2'. Auf diesen ist der Kasten 4 drehbar gelagert. Die Radnaben 11 ', 12' sind durch Lagerungen 14 und 15 eines den Kästen 4 umgebenden Gehäuses 16. hindurchgesteckt und. in diesen lose drehbar. Das Gehäuse 16 ist feststehend angeordnet und hat Lageraugen 17 und 18 für die Welle i. Auf der Welle i ist zwischen. lern Ritzel 2 und dem Lager 18 ein Ritzel ig drehbar gelagert. Dieses hat eine nach: außen verlängerte Nabe ig'; die durch das Lagerauge 1,8 des Gehäuses 16 lose drehbar hindurchgesteckt ist:. Außerhalb des Gehäuses trägt die Nabe ig' eine Bremsscheibe 2o. Mit dem Ritzel i9 steht ein Zahnrad 21 in Eingriff; das ebenfalls im Innern des Gehäuses liegt und auf der Nabe 12' des Mittelrades 12- nicht drehbar befestigt ist.
  • Bei der vorstehend beschriebenen Vorrichtung steht beim Heben und Senken einer Last mit gewöhnlicher Geschwindigkeit die Bremsscheibe 2o fest; wodurch auch :das Ritzel ig, das Zahnrad 2z und das Mittelrad 12 gegen "Drehung gesichert sind. Wird nunmehr das Ritzel2 angetrieben, so läuft der Getriebekosten 4 um. Dabei wälzen sich die Umlaufräder 6 und 8 auf dem feststehenden Mittelrad 12 ab,: wobei sie sich im Drehsinne: des Kastens 4 um ihre Achsen drehen. Die mit den Unilaufrädern 6 und 8 starr verbundenen Umlaufräder 5 und 7 werden ebenfalls in dem gleichen Sinne gedreht und treiben das Mittelrad i1 und damit die Welle 13 im gleichen Drehsinne, aber mit geringerer Umlaufgeschwindigkeit an. Das Antreiben im gleichen Drehsinne beruht darauf, däß der Durchmessen der Umlaufräder 5 und 7 kleiner ist als der Durchmesser der -Umlaufräder 6 und 8: Statt dessen könnten aber auch die Umlaufräder 5 und 7 einen größeren Durchmesser als die Umlaufräder 6 und 8 haben. In diesem Falle würde der Drehsinn des Mittelrades i i entgegengesetzt zum Drehsinn des Kastens und der Umlaufräder verlaufen.
  • Ohne die Drehzahl des Motors zu ändern; kann lediglich durch Freigabe der- Bremsscheibe 2o- eine erhöhte Senkgeschwindigkeit erreicht werden. Dabei kann je nach de jeweils gewünschten Gföße der Senkgeschwindigkeit die Bremsung ganz oder nur teilweise aufgehoben werden. Auch bei stillstehendem: Motor - die Welle i ist mit einer z. B. von Hand feststellbaren Bremsscheibe ZZ versehen - läßt sich die Last lediglich durch Freigabe der Bremsscheibe2o absenken. In diesen Fällen wirkt die Last als Antriebsmittel. Das von der Last zunächst angetriebene Mittelrad i i übertra,@t seine Drehung auf -die übrigen Räder des Getriebes, und zwar nunmehr auch auf das Mittelrad 12, das Zahnrad 2r, das Ritzel g und die Bremsscheibe 20: Bei umlaufendem Motor erfahren hierbei der Getriebekasten q. und das Ritzel 2' keine Steigerung ihrer gewöhnlichen Umlaufgeschwindigkeit; so daß auch der Motor unbeeinflußt- bleibt. Bei stillstehendem Motor laufen nur die Getrieberäder um, während der Getriebekasten q: und das Ritzel: 2 stillstehen. -Die Vorrichtung ist nun weiter so ausgestaltet, daß eine selbsttätige Regelung der Senkgeschwindigkeit erfolgt, derart, daß bei Überschreitung einer bestimmten Höchstsenkgeschwindigkeit die Bremse selbsttätig zur Wirkung kommt. Dies wird durch den Einbau eines von einem Elektromotor angetriebenen, zum Regeln der Bremskraft dienenden bekannten elelctroh@drau,li§ghen oder elektropneumatischen Gerätes in den durch Einwirkung der Last bewegten Teil, des Getriebes erreicht. Dieses Gerät 25 wird durch einen als Freqüenzgebermotor benutzbaren Steuermotor 23 geregelt, der über eine nachgiebige Kupplung bekannter Bauart sowie über das Ritzel ig und das Rad 21 das: Mittelrad i2 antreibt. Die anderen. Getriebeteile werden durch den Hubmotor 24 angetrieben. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß die Massenträgheit des Getriebes nicht durch die Last überwunden zu werden braucht, vielmehr dient hierzu der Steuermotor. Hieraus ergibt sich weiter, daß auch eine kleine. Last mit großer Geschwindigkeit gesenkt werden kann.
  • Bei Verwendung eines elektrohydraulischen oder elektropneumatischen . Bremslüftgerätes wird der Motor dieses Gerätes durch den Läuferstrom des dann als Frequenzgebermotor wirkenden Steuermotors 23 angetrieben. Da beim Heben oder Senken. einer Last mit gewöhnlicher Geschwindigkeit die Bremsscheibe 2o stillsteht, das Bremslüftgeräf` -somit nicht ansprechen darf, wird#der Steuermotor während dieses Arbeitsvorganges vom Netz getrennt, so daß im Läufer dieses Motors kein Strom erzeugt wird. _ Beim Senken mit größerer Geschwindigkeit muß die Bremsscheibe freigegeben werden. Um dies zu erreichen, mußdem Bremslüftgerät ein Strom zugeführt werden, der dadurch indem Läufer des dann an das Netz angeschlossenen Steuermotors 23 erzeugt wird, daß dessen Drehzahl von der ,synchronen Drehzahl abweicht. Je größer die Abweichung dieser Drehzahlen voneinander ist, um so stärker ist der im Läufer des Steuermotors erzeugte Strom und uni so kräftiger wirkt das Bremslüftgerät. Je mehr sich dagegen die Drehzahl des Läufers der synchronen Drehzahl nähert, um so geringer wird die Brernslüftkraft, so daß die Bremse bereits im untersynchronen Lauf, also bei noch bestehender Abweichung der Drehzahlen voneinander, zu schleifen beginnt. Bei einer Drehzahl, die bei -zulässiger Höchstbelastung des Krans etwa 25 °/o der synchronen Drehzahl entspricht, ist ein Gleichgewichtszustand zwischen den auftretenden entgegenwirkendem Senk- bzw. Bremsmomenten erreicht, so daß dann die Bremse voll wirksam ist. Bei geringerer -Belastung tritt dieser Gleichgewichtszustand entsprechend früher ein.
  • Beim Arbeiten des Steuermotors als Antriebsmotor, was beispielsweise beim Absenken.einer kleinen Last, oder auch des leeren Lasthakens- zur Erreichung einer gesteigerten Absenkgeschwindigkeit erwünscht ist, wird bei einer bestimmten untersynchronen Drehzahl die Bremsscheibe freigegeben. Der Steuermotor wirkt dann - über das Rädergetriebe auf die Welle 13.
  • Das Gehäuse 16 wird zweckmäßig dicht abgeschlossen und mit Öl gefüllt, so daß alle Getriebeteile in einem Ölbade laufen.

Claims (1)

  1. PATPNTANSPRUCII: 0 -Hubvorrichtung für Krane, bei der die Antriebsvorrichtung (Motor) mit der anzutreibenden Welle durch ein Umlaufrädergetriebe verbunden ist, dessen Umlaufräder durch starr miteinander verbundene Räderpaare gebildet werden, deren Räder verschieden großen Durchmesser haben und mit zwei Mittelrädern im Eingriff stehen,, von denen das eine auf der anzutreibenden Welle befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das andere Mittelrad (1a) auf der anzutreibenden Welle (13) lose drehbar gelagert ist, durch ein Getriebe (ig, 21) mit Übersetzung ins Große mit einer Bremsvorrichtung (20, 26) verbunden und ein Steuermotor (23) vorgesehen ist, der sowohl als Frequenzgeberinotor zur Regelung eines elektrohydraulischen oder elektropneumatischen, auf die Bremsvorrichtung wirkenden Brenislüftgerätes (25) als auch über eine nachgiebige Kupplung als Antriebsmotor des Getriebes dient.
DE1935K0140338 1935-12-15 1935-12-15 Hubvorrichtung fuer Krane Expired DE696471C (de)

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Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE889361C (de) * 1940-11-13 1953-09-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Windwerk mit einer Senkbremsvorrichtung
DE941602C (de) * 1942-01-21 1956-04-12 Aeg Antrieb fuer Wickelvorrichtungen mit regelbarem und in einem grossen Verstellbereichschwankenden Bandzug
DE950738C (de) * 1952-07-08 1956-10-18 Voest Ag Verfahren zur elektrischen Steuerung der Senkgeschwindigkeit von Fallschuetzen in Wasserkraftwerken
DE1276311B (de) * 1966-08-09 1968-08-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zur Erzielung einer Auf- und Abwaertsbewegung einer durchziehenden Last

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE889361C (de) * 1940-11-13 1953-09-10 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Windwerk mit einer Senkbremsvorrichtung
DE941602C (de) * 1942-01-21 1956-04-12 Aeg Antrieb fuer Wickelvorrichtungen mit regelbarem und in einem grossen Verstellbereichschwankenden Bandzug
DE950738C (de) * 1952-07-08 1956-10-18 Voest Ag Verfahren zur elektrischen Steuerung der Senkgeschwindigkeit von Fallschuetzen in Wasserkraftwerken
DE1276311B (de) * 1966-08-09 1968-08-29 Maschf Augsburg Nuernberg Ag Vorrichtung zur Erzielung einer Auf- und Abwaertsbewegung einer durchziehenden Last

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