DE586C - Verfahren, Glaceleder zu fabriziren - Google Patents

Verfahren, Glaceleder zu fabriziren

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1877.
W. KRAPP in HALBERSTADT. Verfahren Glaceleder zu fabriciren.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 29. Juli 1877 ab.
Die vielen Uebelstände, welche in der Weifsgerberei seit mehr als 25 Jahren mit dem massenhaften Verbrauch des Hundemistes verknüpft sind, namentlich der widerliche, durchdringende Geruch und die Schwierigkeit der Beschaffung der Masse, ohne welche doch ein gutes, geschmeidiges Leder herzustellen bisher unmöglich war, machen eine Verbesserung des Verfahrens sehr wünschenswerth.
Eine solche besteht darin, dafs man mit kaltem Wasser angerührten weifsen, an der Luft getrockneten Hundemist mit trockener, grober Weizenkleie zu einem Brei vermengt. Nach Verlauf einiger Stunden befindet sich die Masse in einer erstaunlich starken Gährung. Alsdann filtrirt man sie durch ein leinenes Tuch. Ferner ■ löst man ein wenig doppeltkohlensaures Natron in Wasser auf und fügt einige Tropfen Schwefelsäure hinzu. Die letztere Operation bezweckt, das auf der Haarseite (Nerben) befindliche Grundfett des Leders zu lösen, welches gewöhnlich hartnäckig festsitzt und die Reinigung des Leders vom Kalk erschwert oder gar verhindert.
Nun giefst man diese Flüssigkeit zu der aus dem Brei gewonnenen und setzt warmes Wasser hinzu. In dieser Flüssigkeit werden Lammfelle sehr rasch und schön zubereitet.
Die Vorzüge der Methode bestehen in Ersparung des Hundemistes (ich vermuthe, dafs diese noch gröfser werden kann, indem eine Art Hundemist-Sauerteig hergestellt wird, welcher dann eine ähnliche Rolle spielen dürfte, wie der Sauerteig in der Bäckerei), in bedeutender^ Zeitersparnifs und endlich darin, dafs nach dem Zusatz der Kleie und vornehmlich des doppeltkohlensauren Natrons der gesundheitsschädliche, widerliche Geruch des Hundemistes beseitigt wird.
DE000000000586DA 1877-07-28 1877-07-28 Verfahren, Glaceleder zu fabriziren Expired - Lifetime DE586C (de)

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  • 1877

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