DE58327C - Telegraphen-Empfänger für Morse-Querschrift - Google Patents
Telegraphen-Empfänger für Morse-QuerschriftInfo
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- DE58327C DE58327C DENDAT58327D DE58327DA DE58327C DE 58327 C DE58327 C DE 58327C DE NDAT58327 D DENDAT58327 D DE NDAT58327D DE 58327D A DE58327D A DE 58327DA DE 58327 C DE58327 C DE 58327C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04L—TRANSMISSION OF DIGITAL INFORMATION, e.g. TELEGRAPHIC COMMUNICATION
- H04L15/00—Apparatus or local circuits for transmitting or receiving dot-and-dash codes, e.g. Morse code
- H04L15/24—Apparatus or circuits at the receiving end
- H04L15/28—Code reproducing apparatus
- H04L15/30—Writing recorders
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Facsimiles In General (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Fig. ι zeigt die Vorderansicht, Fig. 2 die Oberansicht des Empfängers.
Die Einrichtung des Elektromagneten nebst Anker, der Abreifsfeder, Deckwalze, Papierführung
und des Farbkastens,. bis auf dessen Deckelwirkung, ist dieselbe, wie bei dem eingeführten
Normalfarbschreiber.
Der Schreibhebel α befindet sich an dem Ankerhebel b durch Vermittelung der Achse c,
wodurch er waagrecht beweglich ist und das an seinem Ende lagernde Schreibrädchen d
quer über den Papierstreifen e rollen kann; auf der Achse/ des Ankerhebels b sind mittelst
flacher Federn g und h die Hebel i und k
befestigt. Der Hebel i wird durch seine Feder unten, der Hebel k durch seine Feder oben
gegen das Querstück m des Ankerhebels b gedrückt. Statt Federkraft kann auch Schwerkraft
für die Hebel i und k verwendet werden; an ihren Enden haben diese Hebel je ein
durch aufliegende Sperrkegel nur nach einer Richtung drehbares Rädchen η und 0, welche
beide in das Triebrädchen ρ eingreifen; das Steigrad greift in die Windfangschraube q;
durch die Hochbewegung des Hebels i und durch die Niederbewegung des Hebels k wird
der Windfang q in ununterbrochene Umdrehung versetzt.
Bei der Niederbewegung des Magnetankers wird der Hebel k durch m nach oben gedrückt,
wobei sich das Rädchen ο in der nöthigen Richtung dreht, der Hebel i aber
wird angespannt und strebt, da sich jetzt das Rädchen η wegen des Sperrkegels nicht dreht,
dem Querstück m zu mit der durch die Windfanghemmung zugelassenen Geschwindigkeit.
Die soeben beschriebene Wirkung der Hebel i und k bei Niederbewegung des Magnetankers
geschieht genau in umgekehrter Weise bei der Hochbewegung dieses Ankers.
Die Länge der Zeichen bezw. der Striche auf dem Papierstreifen e wird bedingt durch
die Dauer der gehemmten Bewegung des Hebels i, denn dieser ist durch Vermittelung
des Winkelhebels r mit dem. Schreibhebel a verbunden und zieht diesen bezw. das Schreibrädchen
d bei seiner Hochbewegung quer über den Papierstreifen e; je mehr sich der Hebel i
nach m zu bewegt, desto länger wird der Strich; wird der Hebel i aber beim Hochgehen
des Magnetankers durch m gleich auf seinen Ausgangspunkt zurückgedrückt, so kann
nur ein kurzer Strich bezw. ein Punkt entstehen.
Die Gröfse der Zwischenräume zwischen den Zeichen auf dem Papierstreifen wird be-,
dingt durch die Dauer der gehemmten Bewegung des Hebels A, denn auf diesem ruht
der Stofshebel s, welcher mit seiner Spitze um so mehr auf dem auf der Achse der-Papierführungswalze
sitzenden Sperrrade u zurückgleitet, je mehr der Hebel k sich nach m zu
bewegt; dieses Sperrrad und mit ihm die Walze nebst Papierstreifen wird bei der Niederbewegung
des Magnetankers um so viel vorgestofsen, wie der Stofshebel Zeit hatte, zurückzugleiten.
Der Hebel χ verhütet eine Rückbewegung des Sperrrades u.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Telegraphen - Empfänger für Morse-Querschrift, bei welchem die Länge der auf dem Papierstreifen e verzeichneten Querstriche durch die Zeitdauer der mittelst Windfanges q gehemmten Bewegung eines beim Anzug des Elektromagnetankers b angespannten Hebels i und des mit diesem durch Winkelhebel r verbundenen, bei der Rückbewegung des Ankers auf seinen Ausgangspunkt zurückgeführten Schreibrädchens d bedingt wird, und bei welchem die Gröfse der Zwischenräume zwischen den Zeichen auf dem Papierstreifen von der Zeitdauer der mittelst desselben Windfanges q gehemmten Bewegung eines bei der Rückbewegung des Elektromagnetankers angespannten Hebels k abhängt, welcher, durch den Anzug des Ankers bewegt, mittelst des Stofshebels s die Papierführungswalze und damit den Papierstreifen e um die entsprechende Länge fortrückt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE58327C true DE58327C (de) |
Family
ID=332639
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT58327D Expired - Lifetime DE58327C (de) | Telegraphen-Empfänger für Morse-Querschrift |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE58327C (de) |
-
0
- DE DENDAT58327D patent/DE58327C/de not_active Expired - Lifetime
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