DE583099C - Kreuzschuss-Spulmaschine - Google Patents

Kreuzschuss-Spulmaschine

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DE583099C
DE583099C DEM114387D DEM0114387D DE583099C DE 583099 C DE583099 C DE 583099C DE M114387 D DEM114387 D DE M114387D DE M0114387 D DEM0114387 D DE M0114387D DE 583099 C DE583099 C DE 583099C
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DE
Germany
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winding
spindle
rotating
winder
winding spindle
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Expired
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DEM114387D
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Machinenfabrik Schweiter AG
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Machinenfabrik Schweiter AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H54/00Winding, coiling, or depositing filamentary material
    • B65H54/02Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers
    • B65H54/10Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers
    • B65H54/14Winding and traversing material on to reels, bobbins, tubes, or like package cores or formers for making packages of specified shapes or on specified types of bobbins, tubes, cores, or formers on tubes, cores, or formers having generally parallel sides, e.g. cops or packages to be loaded into loom shuttles
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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    • B65H2701/00Handled material; Storage means
    • B65H2701/30Handled filamentary material
    • B65H2701/31Textiles threads or artificial strands of filaments

Landscapes

  • Winding Filamentary Materials (AREA)

Description

■ DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
28. AUGUST 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 583099 KLASSE 76(1 GRUPPE 4oi
Maschinenfabrik Schweiter A.-G. in Horgen b. Zürich Kreuzschuß-Spulmaschine
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. März 1931 ab
Bei Kreuzschuß-Spulmaschinen mit hin and her gehender Spulspindel und an sich feststehendem, lediglich mit dem Wachsen der Spule weitergeschaltetem Fadenführer ist es bekannt, der Spulspindel axiale Zusatzbewegungen zu erteilen, um auf diese Weise die Bindung an der Spitze der Spule fester zu gestalten. Da bei Spulmaschinen dieser Art verhältnismäßig große Massen zusätzlich bewegt werden müssen, so ist bereits vorgeschlagen worden, die Spulspindel nur hin und her zu bewegen und die Fadenführerstange bei der Umkehr der seitlichen Fadenbewegung mittels einer Nockenscheibe um eine kurze Strecke axial vor- bzw. zurückzuschieben, damit die Fadenumkehrstellen vor- bzw. zurückverlegt werden.
Bei Spulmaschinen mit sich drehender Spulspindel und axial hin und1 her gehender Fadenführerstange ist es bekannt, der Fadenführerstange eine zusätzliche "Bewegung zwecks Verlegung der Fadenumkehrstellen zu erteilen. Dies bedingt aber, ähnlich wie bei den Maschinen mit zusätzlich verschobener, axial hin und her gehender Fadenführerstange, ein verwickeltes Getriebe, und es müssen große Massen hin und her bewegt werden. Deshalb ist es zweckmäßiger, bei Maschinen mit hin und her gehender Fadenführerstange zur Verlegung der Fadenlagen die Spulspindel um eine kurze Strecke axial zu verschieben. Die Erfindung bezweckt nun, für diesen Fall eine Vorrichtung zu schaffen, die einfach ist und wenig Platz beansprucht, so daß der Getriebekasten nicht größer zu werden braucht als bei den gewöhnlichen Maschinen. Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß auf der Spulspindelwelle ein Schaltrad lose angeordnet wird, gegen dessen eine mit Nocken bzw. Einsenkungen versehene Stirnfläche die axial verschiebbare Spulspindelwelle mittels eines nicht umlaufenden Fingers federnd abgestützt ist und das beim Winden an der Spulenspitze ruckweise gedreht wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen senkrechten Schnitt durch das Getriebe einer Kreuzschuß-Spulmaschine,
Fig. 2 den Schnitt gemäß Linie H-II der Fig. i,
Fig. 3 eine Einzelheit in größerem Maßstabe und
Fig. 4 den Schnitt gemäß Linie IV-IV der
Fig· 3· In dem Getriebekasten 5 ist die Fadenführerstange 6 gelagert, die durch ein beliebiges bekanntes, beispielsweise das dargestellte Schwinggetriebe eine axiale Hinundherbewegung erhält.
Die Spulspindel 7 erhält ihre Drehbewegung durch einen der üblichen Antriebe, beispielsweise, wie dargestellt durch Schraubenräder 8 und 9. Hierbei sitzt das angetriebene Schraubenrad 9 auf einer im Gehäuse 5 gelagerten Büchse 10, während die Spulspindelwelle j in dieser Büchse gelagert und durch
einen Kupplungstift 11 mit ihr so verbunden ist, daß die Drehbewegung auf die Spulspindel zwangsläufig übertragen wird, die Spindel selbst aber in gewissem Ausmaße axiale Bewegungen ausführen kann. An Stelle des dargestellten Getriebes 8, 9 können natürlich auch Kegelräder, Stirnräder, Reibscheiben oder beliebige andere zum Antriebe der Spulspindel übliche Getriebe treten.
Auf der Spindel 7 sitzt fest ein Stirnrad 12, das mit einem zweiten Stirnrad 13 zur Ableitung der dargestellten axialen Bewegung der Fadenführerstange 6 kämmt. Zwischen dem Stirnrad 12 und dem Gehäuse S ist auf der Spindel 7 drehbar ein Schaltrad 14 gelagert, das mit zwei Schalthebeln 15 und 16 zusammenarbeitet. Diese Schalthebel sind drehbar an einem bei 17 gelagerten Schwenkglied 18 befestigt, an welchem ein nach unten gerichteter Arm 19 angreift. Dieser ragt mit einem Bolzen 20 in eine im Rad 13 vorgesehene herzförmige Nut 21 und erteilt dem Glied 18 eine Schwingbewegung, die auf die Hebel 15 und 16 übertragen wird und das Schaltrad 14 weiterschaltet. Die Nabe 22 des Schaltrades 14 besitzt, wie aus Fig. 3 ersichtlich, mehrere nockenartige Erhebungen 23, die entweder gleich oder verschieden hoch ausgestaltet sein können. Auf diesen Erhöhungen schleift ein Finger 24 einer ebenfalls auf der Spindel 7 drehbar gelagerten Büchse 25, die durch einen Ansatz 26 an einer Stange 29 gegen Drehbewegungen gesichert ist. Eine Schraubenfeder 27, die sich einerseits gegen die Wand des Gehäuses 5, andererseits gegen einen fest auf der Spindel 7 sitzenden Stellring 28 stützt, ist bestrebt, die Spindel 7 ständig nach links zu verschieben (s. Fig. 1), so daß der Finger 24 in Berührung mit den Erhebungen 23 bleibt.
Wenn die Maschine läuft, wird das Schaltrad 14 langsam weitergeschaltet mit der Folgeerscheinung, daß der Finger 24 entsprechend auf der Stirnfläche der Nabe 22 schleift .und auf diese Weise die Spindel 7 eine periodisch wiederkehrende geringe axiale Verschiebung erhält.
An Stelle die Stirnseite der Nabe 22 mit nockenartigen Erhöhungen zu versehen, können auch einzelne Vertiefungen vorgesehen sein. Sowohl die Nocken als auch die Vertiefungen können verschieden hoch gestaltet

Claims (1)

  1. Patentanspruch:
    Kreuzschuß-Spulmaschine mit sich drehender Spulspindel und hin und her gehendem Fadenführer, bei welcher die Fadenwindungen an der Spulenspitze vor- und zurückverlegt werden, gekennzeichnet durch ein auf der Spulspindelwelle lose gelagertes Schaltrad (14), gegen dessen eine mit Nocken bzw. Einsenkungen versehene Stirnfläche die axial verschiebbare Spulspindelwelle mittels eines nicht umlaufenden Fingers (24) federnd abgestützt ist und das beim Winden an der Spulenspitze ruckweise gedreht wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM114387D 1931-03-07 1931-03-08 Kreuzschuss-Spulmaschine Expired DE583099C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM114387D DE583099C (de) 1931-03-07 1931-03-08 Kreuzschuss-Spulmaschine

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE378814X 1931-03-07
DEM114387D DE583099C (de) 1931-03-07 1931-03-08 Kreuzschuss-Spulmaschine

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Publication Number Publication Date
DE583099C true DE583099C (de) 1933-08-28

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ID=25863729

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM114387D Expired DE583099C (de) 1931-03-07 1931-03-08 Kreuzschuss-Spulmaschine

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