DE521404C - Selbsttaetiger Teilapparat mit einer oder mehreren Teilspindeln, deren Schaltung vomArbeitstisch mittels Fluessigkeitsgetriebe erfolgt - Google Patents

Selbsttaetiger Teilapparat mit einer oder mehreren Teilspindeln, deren Schaltung vomArbeitstisch mittels Fluessigkeitsgetriebe erfolgt

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DE521404C
DE521404C DEW79471D DEW0079471D DE521404C DE 521404 C DE521404 C DE 521404C DE W79471 D DEW79471 D DE W79471D DE W0079471 D DEW0079471 D DE W0079471D DE 521404 C DE521404 C DE 521404C
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DE
Germany
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piston
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Fritz Werner AG
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Fritz Werner AG
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/04Indexing equipment having intermediate members, e.g. pawls, for locking the relatively movable parts in the indexed position
    • B23Q16/06Rotary indexing

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
24. MÄRZ 1931
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 49 b GRUPPE
Fritz Werner A.-G. in Berlin-Marienfelde
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Mai 1928 ab
Es sind selbsttätige Teilapparate mit mechanischem Antrieb für Werkzeugmaschinen, besonders für Fräs- und Schleifmaschinen, bekannt, bei denen eine Schaltklinke die Teilspindeln absatzweise dreht und eine Verriegelungsklinke zur Feineinstellung und zum Festhalten der Spindeln dient.
Es ist ferner bekannt, die Teilapparate hydraulisch anzutreiben, dabei aber die Schaltung und Verriegelung durch die gleiche Klinke zu bewirken, die, von einem hin und her gehenden Druckkolben angetrieben, ihre Bewegung ratschenartig auf ein mit der Teilspindel verbundenes Sperrad überträgt.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung der Teilapparate mit hydraulischem Antrieb, die gegenüber der zuletzt erwähnten Anordnung den Vorteil besitzt, daß die-Schaltung durch einen Kolben, die Feineinstellung und Festhaltung durch eine besondere, vom Kolben hydraulisch gesteuerte Klinke erfolgt. Hierdurch wird Teilgenauigkeit und unverrückbare Festhaltung bei großer Einfachheit erzielt; die Anordnung eignet sich besonders für mehrspindlige Teilapparate, bei denen es auf die gleichzeitige Feineinstellung und Verriegelung mehrerer Teilspindeln ankommt.
Erfindungsgemäß ist der die Schaltung der Teilspindeln oder Teilscheiben mittels Schaltwerks und Zahngetriebe bewirkende Kolben mit einem Absperrorgan verbunden, welches das Ein- und Ausrücken der Verriegelungsklinken mittels hydraulischer Druckkolben steuert. Dabei kann das Zurückführen des die Teilspindeln schaltenden Kolbens und das Ausheben der Sperriegel mittels doppeltwirkender Kolben ebenfalls auf hydraulischem Wege erfolgen.
An Stelle eines rückkehrenden Kolbens kann für die Schaltung der Teilspindeln auch ein im gleichen Drehsinn weiterlaufender Kolben benutzt werden, wenn durch eine besondere Vorrichtung dafür gesorgt wird, daß entweder der Kolben selbst oder die von ihm angetriebenen Teile (Spindeln und Hahn) absatzweise gedreht werden.
Die Abb. 1 und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel für einen zweispindligen Teilapparat, und zwar gibt Abb. 1 die Stellung der Teile während des Vor- und Rücklaufes des Arbeitstisches, währendderen die Spindeln verriegelt sind, Abb. 2 die Stellung am Ende des Rücklaufes, wenn der Schaltvorgang beginnt.
Die beiden Teilspindeln 1 und 2 des auf dem hin und her gehenden Arbeitstische befestigten Teilapparates tragen die mit ihnen undrehbar verbundenen Teilscheiben 3 und 4 sowie die Zahnräder 5 und 6, welche mit dem auf der Achse des Flüssigkeitsgetriebes 7 angeordneten Zahnrad 8 in Eingriff stehen.
Das Flüssigkeitsgetriebe besteht aus dem Gehäuse 17 und dem Kolben 18, der sich um etwa i8o° hin und her drehen kann und der vom Hahn 12 aus gesteuert wird. Am Maschinentisch ist ein Anschlag 9 befestigt, der sich bei Bewegung in Richtung des Pfeiles 10
(Abb. ι, Rücklauf des Tisches) gegen eine Rolle 34 legt und dadurch den Hahn 12 über das Gestänge 11 gegen den Druck der Feder 13 entgegen dem Uhrzeigersinne dreht. Bei Bewegung des Arbeitstisches in Richtung des Pfeiles 33 (Abb. 2, Arbeitsgang des Tisches) kehrt der Hahn unter der Wirkung der Feder 13 wieder in die Stellung nach Abb. 1 zurück.
Die Druckflüssigkeit strömt dem Hahn 12 aus dem Kanal 14 zu. In der Stellung des Hahnes 12 nach Abb. 1 gelangt also die Flüssigkeit durch die Leitung 15 zum Kolben
18 des Flüssigkeitsgetriebes und dreht den Kolben, bis er an der festen Wand 35 anliegt; in der Stellung nach Abb. 2 ist dagegen das Getriebe mit dem Ablauf kanal 16 verbunden, so daß sich der Kolben unter der Wirkung der vorher zusammengedrückten Feder 21 um so i8oQ zurückdreht, bis er an der festen Wand
19 anliegt.
Der Kolben 18 ist- mit dem Zahnrad 8 nicht unmittelbar, sondern über ein Sperrwerk verbunden. In dem Ansatz 22 des Kolbens ist ein federnder Stift 23 mit einseitig abgeschrägter Spitze geführt, welche in zwei einander diametral gegenüberliegende Rasten 36 und 37 einschnappen kann. Bei Drehung des Kolbens entgegen dem Uhrzeigersinne wird daher das Rad 8 mitgenommen, bei Drehung im Uhrzeigersinne gleitet jedoch der Stift aus der jeweiligen Rast heraus, so daß das Rad 8 die Rückdrehung des Kolbens nicht mitmacht.
Mit dem Kolben 18 ist über eine Kupplung 24 und eine Welle 37 ein Hahn 25 verbunden, dem gleichfalls das Triebmittel vom Kanal 14 zuströmt und der es durch eine Leitung 26 zu den Riegeln 27 und 28 führt. Die Federn 30 suchen die Riegel stets aus den Rasten der Teilscheiben 3 und 4 zu ziehen, der Flüssigkeitsdruck wirkt in umgekehrter Richtung. Bei Drehung des Hahnes 25 in die in Abb. 2 gezeigte Stellung ist der Druckraum unter den Riegeln mit dem Ablauf kanal 29 verbunden.
Die Kupplung 24 besteht aus einem mit dem Kolben 18 verbundenen Stift 31, der in einem Schlitz 32 der anderen mit dem Hahn 25 verbundenen Kupplungshälfte geführt ist. Der Schlitz ist so angeordnet, daß der Kolben jeweils etwa* eine halbe Drehung ausführen muß, bevor der Hahn mitgenommen wird. ' Die Wirkungsweise ist folgende:
Abb. ι zeigt die Stellung vor dem Ende des Rücklaufes des Arbeitstisches. Die Teilspindeln sind verriegelt, da der Hahn 25 der Druckflüssigkeit Zutritt zu den Riegeln gewährt. Auch der Hahn 12 ist noch geöffnet, so daß der Druck der Flüssigkeit den Kolben in Anlage an der Wand 35 hält.
Wenn der schräge Anschlag 9 am Ende des Rücklaufes (Pfeil ι σ) auf die Rolle 34 trifft, so dreht er den Hahn 12 um 90° in die Stellung nach Abb. 2.' Hierdurch wird die Rückkehr des Kolbens 18 bewirkt, der sich nun unter dem Druck der Feder 21 gegen die Wand 9 legt, während die Flüssigkeit durch IS, 12, 16 ausströmen kann. Die Teilspindeln bleiben während der Rückdrehung des Kolbens stehen; am Ende des Kolben weges schnappt jedoch der Stift 23 in die Rast 37 ein.
Wenn der Kolben bei dieser Rückdrehung etwa 900 zurückgelegt hat, nimmt der Stift 31 den Hahn 25 mit bis in die Stellung nach Abb. 2. Die von der Druckflüssigkeit entlasteten Riegel 27, 28 geben also unter der Wirkung der Feder 30 die Teilscheiben 3, 4 zur Schaltbewegung frei.
Inzwischen hat der Arbeitstisch seine Bewegung umgekehrt. Bei Beginn des Arbeitsganges (Pfeil 33, Abb. 2) gibt der Anschlag 9 die Rolle 34 frei, und der Hahn 12 kehrt unter Wirkung der Feder 13 in die Stellung nach Abb. ι zurück. Die Druckflüssigkeit bewirkt nunmehr die Schaltung: Kolben 18 dreht sich entgegen dem Uhrzeigersinne und nimmt dabei das Rad 8 mit. Während der zweiten Hälfte der Drehung des Kolbens wird auch der Hahn 25 vom Stift 31 wieder mitgenommen und kehrt in die Anfangsstellung nach Abb. ι zurück. Die Riegel legen sich daher unter dem Druck der Flüssigkeit gegen den Umfang der Teilscheibe und schnappen am Ende der Schaltbewegung wieder in die Rasten ein.
Die Größe der Teildrehung der Spindeln ist durch das Übersetzungsverhältnis zwischen den Rädern 5, 8 bzw. 6, 8 gegeben. Zweckmäßig führt man daher die Räder als Wechselräder aus und setzt Teilscheiben mit der notwendigen Anzahl von Rasten auf.
Um den Rücklauf des Kolbens 18 bzw. der Riegel 27 und 28 zu erzielen, kann man anstatt der Federn 21 bzw. 30 auch Druck- flüssigkeit verwenden. Hierzu werden z. B. mit den Riegeln doppelseitig wirkende Kolben verbunden, und zu dem Flüssigkeitsgetriebe wird eine zweite Zuleitung geführt, welche die Druckflüssigkeit auf die andere Seite des Kolbens 18 leitet. Die Steuerhähne für die zweite Seite werden mit den vorhandenen Hähnen 12 und 25 zwangläufig verbunden, so daß bei Stellung dieser Hähne auf Einlaß die Steuerhähne für die Rückbewegungen auf π Auslaß stehen, und umgekehrt. Man kann auch Differentialkolben verwenden und kommt dann ohne besondere Hähne für die Rückbewegungen aus.
Es können ferner auch Flüssigkeitsgetriebe mit hin und her gehenden geradlinig bewegten Kolben verwendet werden; der Kolben
treibt mit einer Zahnstange die Räder 5 und 6 an, welche die Teilspindeln durch Vermittlung von Sperrwerken nur in einer Richtung mitnehmen.

Claims (2)

  1. Patentansprüche:
    i. Selbsttätiger Teilapparat mit einer oder mehreren Teilspindeln, deren Schaltung vom Arbeitstisch mittels Flüssigkeitsgetriebe erfolgt, und Verriegelungsklinken zur Feineinstellung und Feststellung der Teilscheiben, dadurch gekennzeichnet, daß das Einrücken der Verriegelungsklinken (27,28) gegen Federdruck mittels hydraulischer Druckkolben erfolgt, deren Druckflüssigkeit der die Schaltung der Teilspindeln mittels Schaltwerks und Zahngetriebe bewirkende Kolben (18) mittels eines mit ihm verbundenen Absperrorgans (25) steuert.
  2. 2. Selbsttätiger Teilapparat nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zurückführung des die Schaltung der Teilscheiben (3,4) bewirkenden Kolbens (18) und das Ausheben der Sperriegel (27, 28) mittels doppeltwirkender Kolben ebenfalls auf hydraulischem Wege erfolgt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEW79471D 1928-05-30 1928-05-30 Selbsttaetiger Teilapparat mit einer oder mehreren Teilspindeln, deren Schaltung vomArbeitstisch mittels Fluessigkeitsgetriebe erfolgt Expired DE521404C (de)

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DE521404C true DE521404C (de) 1931-03-24

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DE (1) DE521404C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1210298B (de) * 1959-06-10 1966-02-03 Festo Maschf Stoll G Schalttisch fuer Werkzeugmaschinen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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