DE579293C - Relais, bei welchem zwei Erregerspulen auf einen oder mehrere Anker wirken - Google Patents
Relais, bei welchem zwei Erregerspulen auf einen oder mehrere Anker wirkenInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H50/00—Details of electromagnetic relays
- H01H50/16—Magnetic circuit arrangements
- H01H50/18—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature
- H01H50/20—Movable parts of magnetic circuits, e.g. armature movable inside coil and substantially lengthwise with respect to axis thereof; movable coaxially with respect to coil
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Description
DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
23. JUNI 1933
23. JUNI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 2t a3 GRUPPE 61 oi .
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22. Mai 1928 ab
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Relais, bei welchem zwei Erregerwicklungen
auf einen oder mehrere Anker wirken. Derartige Relais sind bekannt. So z. B. gibt es
eine Konstruktion, bei welcher zwei Erregerspulen auf drei Anker wirken. Der eine
Anker ist nahe an den Kernen angeordnet und bringt bei seinem Anziehen einen zweiten
Anker in den Anziehungsbereich der Spulen.
Dieser zweite Anker bringt bei seinem Anziehen einen dritten Anker in den Anziehungsbereich der Spulen und läßt letzteren Anker
von den Spulen angezogen werden. Die Anker sind um Drehzapfen beweglich und werden
durch Federn zurückgezogen.
Gemäß der Erfindung sind in jeder der beiden Erregerspulen eine Anzahl Ton durch
isolierende Zwischenwände getrennten Kernen vorgesehen, und unter je zwei in verschiedenen
Spulen befindlichen Kernen ist ein gemeinsamer Anker gelagert, der sich frei zu und von den Kernen bewegen kann.
Der Begriff frei bewegen besagt, daß der Anker nicht drehbar gelagert oder durch eine
Feder vorgespannt ist, sondern sich bei seiner Anziehung als Ganzes gegen die Kerne bewegt
und durch die Schwerkraft abfällt.
Die durch diese Konstruktion verwirklichten Vorteile bestehen u. a. darin, daß an
Raum beträchtlich gespart wird, indem ein Relais mit vielen Schließkontaktpaaren nur
einen sehr kleinen Raum benötigt. Dies ist dadurch möglich, weil das Gewicht eines
jeden Ankers nur sehr leicht zu sein braucht, und infolgedessen können die Spulen und
Kerne von kleinen Ausmaßen sein.
Ferner verschwindet infolge des Wegfalles der Federn die Notwendigkeit der häufigen
Feder Justierung, die einen großen Teil der Relaispflege, insbesondere der jetzt in Gebrauch
befindlichen Telephonrelais, darstellt. Da ferner auch infolge des Nichtvorhandenseins
der Drehzapfen eine kleine seitliche Bewegung des Ankers möglich ist, hat man eine
kleinere Kontaktabnutzung, und die seitliche Bewegung trägt zur Kontaktreinigung bei.
Die Ankeranordnung bewirkt eine sehr kompakte Relaisform ohne vorspringende
Teile, so daß das Relais leicht vollständig in einen Schutzkasten eingeschlossen werden
kann, wodurch eine Beschmutzung der Kontakte durch Staub verhindert wird.
Die Zeichnung zeigt beispielsweise eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes,
und zwar zeigt Abb. 1 und 2 eine Ausführurigsform in zwei Vertikalschnitten.
Das Relais nach den Abb. 1 und 2 ist mit zwei Spulen 1 mit der Bewicklung 2 versehen.
Die Kerne der Spulen 3 dienen gleichzeitig als Stromzuführungen zu den festen Relaiskontakten
6. Es sind zu diesem Zweck an diese Kerne die Leitungen 4 angeschlossen.
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Dr.-Ins. Walter Brandt in Wien.
Claims (3)
1. Relais, bei welchem zwei Erregerspulen auf einen oder mehrere Anker wirken,
dadurch gekennzeichnet, daß in jeder der beiden Erregerspulen eine Anzahl durch isolierende Zwischenwände getrennte
Kerne vorgesehen sind, und daß unter je zwei in verschiedenen Spulen befindlichen
Kernen ein gemeinsamer Anker gelagert ist, der sich frei zu und von den Kernen weg bewegen kann.
2. Relais nach Anspruch 1, dadurch ge-
■ kennzeichnet, daß die Relaiskerne selbst die durch die Anker zu verbindenden Kontakte
tragen.
3. Relais nach Anspruch 1 und 2, dadurch
gekennzeichnet, daß der Luftspalt zwischen den festen und beweglichen Re- 7s
laiskontakten (z. B. durch LTnterlagscheiben aus unmagnetischem Material) einstellbar ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO17338D DE579293C (de) | 1928-05-22 | 1928-05-22 | Relais, bei welchem zwei Erregerspulen auf einen oder mehrere Anker wirken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEO17338D DE579293C (de) | 1928-05-22 | 1928-05-22 | Relais, bei welchem zwei Erregerspulen auf einen oder mehrere Anker wirken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE579293C true DE579293C (de) | 1933-06-23 |
Family
ID=7354424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEO17338D Expired DE579293C (de) | 1928-05-22 | 1928-05-22 | Relais, bei welchem zwei Erregerspulen auf einen oder mehrere Anker wirken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE579293C (de) |
-
1928
- 1928-05-22 DE DEO17338D patent/DE579293C/de not_active Expired
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