DE577956C - Vorrichtung zum Abbremsen des laengs der Strecke einer Seilbahn angeordneten Fangseiles - Google Patents
Vorrichtung zum Abbremsen des laengs der Strecke einer Seilbahn angeordneten FangseilesInfo
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- DE577956C DE577956C DEB156450D DEB0156450D DE577956C DE 577956 C DE577956 C DE 577956C DE B156450 D DEB156450 D DE B156450D DE B0156450 D DEB0156450 D DE B0156450D DE 577956 C DE577956 C DE 577956C
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61B—RAILWAY SYSTEMS; EQUIPMENT THEREFOR NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B61B12/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups B61B7/00 - B61B11/00
- B61B12/06—Safety devices or measures against cable fracture
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braking Arrangements (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abbremsen des längs der
Strecke angeordneten, für gewöhnlich ruhenden und im Bremsfalle durch den angeklemmten
Wagen bewegten, an seinem oberen Ende auf einer Trommel aufgewickelten Fangseiles einer Seilbahn, insbesondere einer
Standseilbahn zur Personenbeförderung, mit Beeinflussung der auf die Trommel des Fang-
J'o seilwindwerkes wirkenden Bremse durch das
im Bremsfalle bewegte Fangseil und unter Verwendung zweier auf die Fangseiltrommel
wirkender getrennter Bremseinrichtungen, von denen die eine eine Backen- oder Bandbremse
*5 ist.
Das Neue der Erfindung besteht darin, daß der Anzug der Backen- oder Bandbremse entsprechend
der Drehbewegung der Fangseiltrommel zwangsläufig erfolgt und daß als
•ao zweite Bremseinrichtung ein schrapperartiges,
gegebenenfalls mit schneepflugartigen Verdrängerkörpern ausgerüstetes Gerät angeordnet
ist, das durch die Abwärtsbewegung des Fangseiles bzw. durch die Drehbewegung der
Fangseiltrommel in an sich bekannter Weise in einen Sandberg gelangt und zum Stillstand
kommt.
Durch den Erfindungsgegenstand wird der Vorteil erzielt, daß durch das in Abhängigkeit
von der Drehbewegung der Fangseiltrommel erfolgende Festziehen der Bandbremse
das bei Zugseilriß durch den angeklemmten Wagen in Bewegung gesetzte Fangseil auf regelbarer Bremsstrecke ganz langsam
und völlig stoßfrei abgebremst wird und daß durch die Anordnung des schrapperartigen,
gegebenenfalls mit schneepflugartig ausgebildeten Verdrängerkörpern versehenen, im
Bremsfalle in einen Sandberg hineingezogenen Gerätes gleichfalls ein sanftes Abbremsen
erfolgt und durch dieses einfache, billige und bequem zu überwachende zweite Bremsmittel
ein hoher Grad von Betriebssicherheit erreicht wird.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeich- 4S
nung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigen
Abb. ι die Gesamtanordnung in Seitenansicht,
Abb. 2 in Draufsicht und
Abb. 3 in vergrößertem Maßstab die in Abhängigkeit von der Fangseilbewegung sich
selbsttätig anziehende Bandbremse.
Der Wagen 1 wird durch das Zugseil 2 atff
der schiefen Ebene 3 durch das Windwerk 4 auf und ab bewegt. Längs der Fahrstrecke
ist das Fangseil 5 angeordnet, das oben auf die Trommel" 6 aufgewickelt und unten durch
das Gewicht 7 gespannt ist. Der Wagen 1 ist
mit einem Seilgreifer 8 ausgerüstet, der bei Zugseilriß selbsttätig den Wagen 1 am Fangseil
5 festklemmt. Mit der Fangseiltrommel 6 verbunden-ist die Bremsscheibe 9 der Bandbremse,
und auf derselben Trommel 6 ist das Zugmittel 11 befestigt, durch das das Bremsgerät
12 in den Sandberg 13 hineingezogen wird. Das Anziehen der Bandbremse in Abhängigkeit
von der im Falle des Zugseilrisses
Claims (1)
- eintretenden Abwärtsbewegung des Fangseiles 5 wird in folgender Weise erreicht:Mit der Fangseiltrommel 6 fest verbunden ist außer der Bremsscheibe g noch das Ketten-■5 rad 14, das durch Kette 15 (Abb. 3) über Kettenrad 16 die Schneckenwelle 17 antreibt, die mit dem Schneckenrad 18 in Eingriff steht. Die Bohrung dieses ortsfest drehbar gelagerten Schneckenrades 18 ist mit Hohlgewinde versehen, das mit der undrehbar und längsverschiebbar gelagerten Gewindespindel 19 zusammenwirkt. Das die Bremsscheibe 9 umspannende Bremsband 20 ist einerseits mit der Gewindespindel 19 verbunden, anderer- ■ 115 seits bei 21 einstellbar am Trommelgerüst befestigt. Die Schließbewegung der Bandbremse vollzieht sich wie folgt.-Klemmt sich bei Zugseilriß der Wagen 1 an das Fangseil 5 an, so bewegt'sich dieses ■ao nach abwärts, wodurch die Fangseiltrommel 6 gedreht wird. Hierdurch wird aber auch infolge der vorbeschriebenen Übertragungsmittel'die Gewindespindel 19 in das Schnekkenrad 18 hineingezogen und das Bremsband 20 langsam angezogen. Durch entsprechende Wahl der Übersetzungsverhältnisse kann der Bremsweg genau festgelegt werden. Um die Länge des Bremsweges verändern und den jeweiligen Erfordernissen anpassen zu können, könnte das Übertragungsmittel 14, 15, 16 z. B. auch als hydraulisches Getriebe mi't veränderbarem Übersetzungsverhältnis ausgebildet sein.Bei' der im Bremsfalle eintretenden Drehbewegung der Fangseiltrommel 6 wickelt sich von dieser einerseits Fangseil ab, andererseits auf ihr das Zugmittel 11 auf, wobei gleichzeitig die Bandbremse angezogen wird. Die Wirkungen der Sandbremsung 11, 12, 13 und der Bandbremse 9, 20 treten gleichzeitig ein.Die Einrichtung könnte aber auch so getroffen sein, daß z. B. die Wirkung der Bandbremse vor der der Sandbergbretnsung eintritt, wobei im Regelfalle nur die Bandbremse betätigt und erst, falls diese versagt, die Sandbergbremsung zur Wirkung gebracht wird.Die vorgeschlagene Einrichtung ist mit gleichem Vorteil auch für lotrechte Aufzüge anwendbar.PATEIiTANSPRUCH:Vorrichtung zum Abbremsen des längs der Strecke angeordneten, für gewöhnlich 55, ruhenden und im Bremsfalle durch den angeklemmten Wagen bewegten, an seinem: oberen Ende auf einer Trommel aufgewickelten Fangseiles einer Seilbahn, insbesondere eine Standseilbahn zur Per^ sonenbeforderung, mit Beeinflussung der auf die Trommel des Fangseilwindwerkes wirkenden Bremse durch das im Bremsfalle bewegte Fangseil und unter Verwendung zweier auf die Fangseiltrommel wirkender getrennter Bremsvorrichtungen, deren eine eine Backen- oder Bandbremse ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anzug der Backen- oder Bandbremse (9, zo) entsprechend der Drehbewegung der Fangseiltrommel (6) zwangsläufig erfolgt und daß als zweite Bremseinrichtung ein schrapperartiges, gegebenenfalls mit schneepflugähnlichen Verdrängerkörpern ausgerüstetes Gerät (12) angeordnet ist, das durch die Abwärtsbewegung des Fangseiles (5) bzw. durch die Drehbewegung der Fangseiltrommel (6) in an sich bekannter Weise in einen Sandberg (13) gelangt und zum Stillstand kommt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB156450D DE577956C (de) | 1932-07-07 | 1932-07-07 | Vorrichtung zum Abbremsen des laengs der Strecke einer Seilbahn angeordneten Fangseiles |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEB156450D DE577956C (de) | 1932-07-07 | 1932-07-07 | Vorrichtung zum Abbremsen des laengs der Strecke einer Seilbahn angeordneten Fangseiles |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE577956C true DE577956C (de) | 1933-06-08 |
Family
ID=7003522
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEB156450D Expired DE577956C (de) | 1932-07-07 | 1932-07-07 | Vorrichtung zum Abbremsen des laengs der Strecke einer Seilbahn angeordneten Fangseiles |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE577956C (de) |
-
1932
- 1932-07-07 DE DEB156450D patent/DE577956C/de not_active Expired
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