DE577508C - Schloss mit mehreren drehbar ineinandergesteckten Huelsen, die durch Verdrehen zueinander in eine das OEffnen des Schlossriegels vorbereitende Kombinationsstellung eingeordnet werden - Google Patents

Schloss mit mehreren drehbar ineinandergesteckten Huelsen, die durch Verdrehen zueinander in eine das OEffnen des Schlossriegels vorbereitende Kombinationsstellung eingeordnet werden

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DE577508C
DE577508C DEH131217D DEH0131217D DE577508C DE 577508 C DE577508 C DE 577508C DE H131217 D DEH131217 D DE H131217D DE H0131217 D DEH0131217 D DE H0131217D DE 577508 C DE577508 C DE 577508C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • E05B27/02Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key
    • E05B27/08Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in operated by the edge of the key arranged axially

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  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
I.JUNI 1933
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
M 577508 KLASSE 68 a GRUPPE
EH Hansen in Kopenhagen und Ivan Poderzaj in London
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. April 1932 ab
Die Erfindung betrifft ein Schloß mit mehreren drehbar ineinandergesteckten Hülsen, die durch Verdrehen zueinander in eine das öffnen des Schloßriegels vorbereitende Kombinationsstellung eingeordnet werden. Bei dem bekannten Schloß dieser Art stehen die Hülsen einzeln mit einem zugehörigen Riegel einer Riegelgruppe ständig im Zusammenhang, so daß beim Einstellen der Kombination jeder Riegel von einer einzelnen Hülse in die'Lösestellung geschoben werden muß. Hierbei besteht die Möglichkeit, daß durch Hinundherverschieben der einzelnen Riegel unbefugterweise ihre Lösestellungen und die zugehörige Kombinationsstellung der Hülsen festgestellt werden, so daß das Schloß keine genügende Sicherheit gegen unbefugtes öffnen bietet. Demgegenüber wird durch die Erfindung der Vorteil erzielt, daß die Riegel beim Einstellen der Hülsen in die Kombinationsstellung nicht mitbewegt werden, sondern im Stillstande verbleiben, so daß ein Abfühlen der Lösestellung der Riegel mit Hilfe der Hülsen verhindert oder wesentlich erschwert wird.
Erfindungsgemäß sind die Hülsen gegenüber Riegelantriebsscheiben axial verschiebbar gelagert, die während der Einordnung der Hülsen von diesen gelöst sind, aber durch axiales Verschieben der eingeordneten Hülsen mit diesen zu einem gemeinsamen Antriebsglied für den Riegel gekuppelt werden.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. i, 2 und 3 zeigen Längsschnitte durch das Schloß längs der Riegelverschiebungsrichtung bei verschiedenen Riegelstellungen.
Fig. 4 zeigt einen Längsschnitt des Schlosses nach Linie I-I der Fig. 1.
Fig. 5 und 6 zeigen Querschnitte verschiedener Ausführungsbeispiele des Schlosses längs der Achse der Schlüsseleinführungsöffnung.
Fig. 7 zeigt eine Ansicht eines Schlüssels, Fig. 8 eine Vorderansicht und Fig. 9 eine Seitenansicht einer Einzelheit.
Fig. 10 zeigt einen Längsschnitt einzelner Teile des Schlosses und
Fig. 11 einen Querschnitt nach Linie X-X der Fig. 10.
Fig. 12 und 13 zeigen Ansichten einer mit einer Skala versehenen und ein Zahnrad tragenden Schloßwand.
Der Riegel 1 (Fig. 1 bis 3) ist mit einer Stange 2 verbunden, auf der eine Zahnstange 3 zwischen Anschlägen 4 und 5 verschiebbar gelagert ist. Die Zahnstange 3 greift in ein Zahnrad 6 ein, das mit einem Schlüsselloch 7 versehen ist. Mit dem Zahnrad 6 steht eine zweite Zahnstange 8 im Ein-
griff, die mit einem Schieber 9 verbunden ist. Der Schieber 9 ist in einem Führungskanal 10 verschiebbar gelagert, der auf zwei gegenüberliegende Seiten mit als Zuhaltungen wirkenden, zurückklappbaren Zungen 11 und diese stützenden Federn 12 versehen ist. Die Federn 12 sind bestrebt, die Zungen 11 schräg in die Bahn des Riegels 1 zu stellen, wie Fig. 1 zeigt, und dadurch den Riegel zu sperren. Der Schieber 9 ist mit der Riegelstange 2 durch eine Feder 13 verbunden.
Jedes Zahnrad 6 bildet mit dem ihm zugeordneten Zahnstangenpaar 3, 8, dem Schieber 9 und dem Riegel 1 ein Gesperre. Mehrere solcher Gesperre sind nebeneinander im Schloßgehäuse angeordnet, das zwischen je zwei Gesperren eine Trennwand 14 aufweist (Fig. 4, 5 und 6). Die Zahnräder 6 sind axial zueinander zwischen den Trennwänden 14 angeordnet. Bei den in Fig. S und 6 gezeigten Ausführungsbeispielen sind die Zahnräder 6 mit einer Vertiefung 15 von solcher Breite versehen, daß diese Vertiefung einen Nocken 16 zylindrischer Hülsen 17, 18, 19 bzw. 20 aufnehmen kann, die in den Trennwänden 14 drehbar gelagert sind und von denen eine, 20 in Fig. 8 und 9, für sich dargestellt ist. Die Hülsen 17 bis 20. sind mit einer Nase 21 versehen. Die Nasen 21 passen in Schlitze 22 von gegeneinander verdrehbaren und in beliebigen Kombinationsstellungen feststellbaren Zylindern eines Schlüssels, der in das Schlüsselloch 23 des Schlosses eingeführt wird. Ist der Schlüssel ein Hohlschlüssel, so wird im Schloß ein zentraler, die Schlüsselöffnung axial durchsetzender Stift 23 fest oder herausnehmbar angeordnet.
Bei dem in Fig. 6 gezeigten Ausführungsbeispiel ist der Stift 23 hohl gestaltet und auf einem Zapfen 25 der Schloßwand 24 verschiebbar gelagert, der mit einem die Verschiebung des Stiftes begrenzenden verdickten Ende 26 in den hohlen Stift eingreift. Der Stift 23 ist mit einer Ringnut 27 versehen, in die ein Zahn 28 der Hülse 17 eingreift, wodurch die Hülse mit dem Stift 23 so verbunden wird, daß die Hülse auf dem Stift nicht verschoben, aber beide zueinander gedreht werden können. Die Hülsen 17, 18, 19 und 20 sind in gleicher Weise durch Zähne 27 und Ringnuten 28 untereinander so verbunden, daß sie nur gemeinsam verschoben, aber einzeln gedreht werden können. Die Hülsen 17 bis 20 sind nach Fig. 6 mit Ausschnitten 29 versehen, in die die Bartteile eines Schlüssels eingreifen können.
Beim Zusammensetzen des Schlosses müssen die Zahnräder 6 so eingestellt werden, daß ihre Vertiefungen 15, entsprechend der gewählten Kombinationsstellung, um bestimmte Winkel zueinander versetzt sind. Um diese Einstellung zu erleichtern, sind auf der Schloßwand 14 Skalen 30 angeordnet, deren Ziffern die Stellungen bezeichnen, wie z. B. Fig. 12 zeigt.
Beim öffnen des Schlosses werden die Schließschlitze des Schlüssels in eine bestimmte Kombinationsstellung zueinander gebracht, und dann wird der Schlüssel in das Schlüsselloch eingeführt und darin so lange gedreht, bis die einzelnen Nasen 21 der Hülsen 17 bis 20 in die Schlitze 22 des Schlüssels eingreifen. Die nun mit dem Schlüssel in Zusammenhang gebrachten Hülsen werden durch Drehen des Schlüssels mit ihren Nocken 16 den Vertiefungen 15 der Zahnräder 6 gegenübergestellt, worauf die Nocken durch weiteres Hineinschieben des Schlüssels so verschoben werden, daß sie in die Vertiefungen 15 eintreten. Beim folgenden Drehen des Schlüssels in der Pfeilrichtung (Fig. 1) nehmen die Nocken 16 die Zahnräder 6 mit, die zunächst die Schieber 9 in die in Fig. 2 gezeigte Stellung schieben, wodurch-die Zungen 11 zurückgedrückt werden, bis sie die Riegel 1 freigeben. Während der Verschiebung der Schieber 9 wurden die Zahnstangen 3 auf den Riegelstangen 2 verschoben, ohne daß sie ihre Riegel 1 mitnehmen. Beim Weiterdrehen des Schlüssels bewegen sich die Schieber 9 weiter .nach links, und gleichzeitig nehmen die Zahnstangen 3 die Riegelstangen 2 mit, die die Riegel 1 in die in Fig. 3 gezeigte Stellung ziehen und dadurch das Schloß öffnen. Die Riegel 1 halten dann die Zuhaltungen 11 in der Lösestellung.
Beim Schließen werden die Zahnräder 6 entgegengesetzt der Pfeilrichtung zurückgedreht, wodurch die Riegel 1 unter Mitwirkung der Feder 13 wieder in die in Fig. 1 gezeigte Schließstellung gelangen.
Beim Einführen des mit Bartteilen versehenen Schlüssels in das einen Stift 23 nach Fig. 6 enthaltende Schlüsselloch stößt der Schlüssel den Stift 23 aus der gezeigten Stellung nach links zurück, wobei der Pfeil am Schlüsselgriff nach oben zeigt und die Hülsennocken 16 mit den Vertiefungen 15 der Zahnräder 6 in Eingriff kommen. Ist der Schlüssel aus dem Schlüsselloch entfernt, so zieht man den Stift 23 in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zurück, wodurch die Hülsennocken aus den Vertiefungen der Zahnräder herausgezogen und dann frei drehbar werden.
Bei dem in Fig. io und Ii gezeigten Ausführungsbeispiel ist auf der Außenwand des Schlosses oder der Tür eine kreissegmentförmige Skala 31 befestigt. Gegenüber dieser Skala sind auf den Hülsen 17, 18, 19 und 20 Zeiger 17', 18', 19' und 20' befestigt, mit welchen die Hülsen auf beliebige Skalen-
ziffern eingestellt werden können. Die Hülsen 18, 19, 20 weisen eine Aussparung 32 auf, durch welche die Zeiger i8', 19' und 20' herausragen. In Fig. 11 sind die Zeiger in un-5. geordneten Stellungen dargestellt, die den das Schließen oder öffnen des Schlosses nicht zulassenden Lösestellungen der Hülse entsprechen. Die Hülsen werden durch Einstellen der Zeiger auf die gewählte Kombinationszahl in die Arbeitsstellung gebracht.
Die mit den Schlitzen 22 versehenen
Schlüsselzylinder nach Fig. 7 werden in der Kombinationsstellung durch einen auf dem Schlüsselschaft undrehbar und verschiebbar angeordneten Ring festgehalten, der an seiner Vorderseite mit Nuten versehen ist, die durch Verschieben des Ringes mit Nasen der Schlüsselzylinder in Eingriff gebracht werden, um die Schlitze 22 in die Arbeitsstellung einzustellen. Hierauf wird der Schlüssel auf den Dorn 23 geschoben, bis die Nase der Hülse 17 in den Schlitz 22 des engsten Zylinders teilweise eingreift. Dann wird der Schlüssel gedreht, bis der Schlitz 22 des nächsten Zylinders der Nase 21 der Hülse 18 gegenübersteht, und hierauf weiter verschoben, bis diese Nase in den Schlitz teilweise eingreift. In ähnlicher Weise werden die Schlitze 22 der folgenden Schlüsselzylinder mit den Nasen 21 der Hülsen 19 und 20 in Eingriff gebracht. Wie Fig. 5 und 7 zeigen, sind die Schlitze 22 derart verschieden, daß ihre Länge in den dem engsten Zylinder folgenden Zylindern abnimmt.
Die Hülsen 17, 18, 19 und 20 nach Fig. 10 werden mittels eines Schlüssels gedreht, der mit seinen Barten in Aussparungen 29 der Hülsen geschoben wird, nachdem die Hülsen mit Hilfe ihrer Zeiger 17', 18', 19' und 20' in die dem Schlüssel entsprechende Kombinationsstellung eingestellt worden sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schloß mit mehreren drehbar ineinandergesteckten Hülsen, die durch Verdrehen zueinander in eine das Öffnen des Schloßriegels vorbereitende Kombinationsstellüng eingeordnet werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülsen gegenüber Riegelantriebsscheiben axial verschiebbar gelagert sind, die während der Einordnung der Hülsen von diesen gelöst sind, aber durch axiales Verschieben der eingeordneten Hülsen mit diesen zu einem gemeinsamen Antriebsglied für den Riegel gekuppelt werden.
2. Schloß, dadurch gekennzeichnet, daß die Riegelantriebsscheiben durch eine in ihre Verzahnung eingreifende Zahnstange mit einem die Zuhaltungen (11) des Rie- 6a gels in die Lösestellung bewegenden Schieber (9) verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEH131217D 1932-04-01 1932-04-01 Schloss mit mehreren drehbar ineinandergesteckten Huelsen, die durch Verdrehen zueinander in eine das OEffnen des Schlossriegels vorbereitende Kombinationsstellung eingeordnet werden Expired DE577508C (de)

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