DE57628C - Vorrichtung zur Aenderung der Ge* schwindigkeit für Fahrräder mit Kettenantrieb - Google Patents
Vorrichtung zur Aenderung der Ge* schwindigkeit für Fahrräder mit KettenantriebInfo
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- DE57628C DE57628C DENDAT57628D DE57628DA DE57628C DE 57628 C DE57628 C DE 57628C DE NDAT57628 D DENDAT57628 D DE NDAT57628D DE 57628D A DE57628D A DE 57628DA DE 57628 C DE57628 C DE 57628C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62M—RIDER PROPULSION OF WHEELED VEHICLES OR SLEDGES; POWERED PROPULSION OF SLEDGES OR SINGLE-TRACK CYCLES; TRANSMISSIONS SPECIALLY ADAPTED FOR SUCH VEHICLES
- B62M11/00—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels
- B62M11/04—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio
- B62M11/14—Transmissions characterised by the use of interengaging toothed wheels or frictionally-engaging wheels of changeable ratio with planetary gears
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Vorrichtung an Fahrrädern, bei welchen das Triebrad
von einer Kurbel aus mittelst Ketten und Kettenräder getrieben wird. Der Zweck der
Erfindung ist, es möglich zu machen, dafs das Verhältnifs der Zahl der Kurbelachsdrehungen
zur Zahl der Drehungen des Triebrades in bestimmter' Zeit und während des Ganges der
Maschine beliebig verändert werden kann.
Die Erfindung ist auf beiliegender Zeichnung zur Darstellung gebracht. Es zeigt:
Fig. ι einen Theil des Fahrradgestelles mit
der Vorrichtung zurAenderung der Geschwindigkeit des Fahrrades mit Kettenantrieb;
Fig. 2 ist eine Ansicht des Getriebes nach Wegnahme des Gehäusedeckels und der inneren
Räder;
Fig. 3 zeigt in derselben Ansicht die Anordnung dieser Räder nach alleiniger Wegnahme
des Deckels;
Fig. 4 ist ein Querschnitt durch die Mitte des Getriebes;
Fig. 5 ist eine Seitenansicht des Getriebes;
Fig. 6 ist die Ansicht des' Getriebes von vorn;
Fig. 7 zeigt den Ring B im Schnitt in besonderer Darstellung.
Bei vorliegender Antriebsvorrichtung gelangt an Stelle des gewöhnlichen Kettenrades ein
Zahnrad A zur Verwendung, welches von einem Ring B umgeben wird, der sowohl innen wie
aufsen mit Zähnen versehen ist, deren Anzahl auf dem äufseren Umfang gröfser ist wie auf
dem inneren. Die inneren Zähne des Ringes B greifen in die Zähne des Zahnrades A. Aufsen
umgiebt den Ring B ein zweiter Ring C mit Zähnen an seinem inneren Umfange, welche
in die aufsehen Zähne des Ringes B eingreifen.
Der Ring B wird von einer auf der Nabe des Zahnrades A gleitenden Excenterscheibe D getragen,
mittelst eines auf der einen Seite des Ringes B vorgesehenen kleinen Flantsches oder
eines ringförmigen Vorsprunges P, welcher auf und um den Umfang der Excenterscheibe D
pafst. Zur gröfseren Haltbarkeit wird die Excenterscheibe D an ihrem Umfang Q mit Stahl
bekleidet, während sie selbst aus Eisen oder Messing bestehen kann. Die Excenterscheibe D
ist mit einer Nabe R versehen, auf welcher sich ein oder mehrere Schlitze E befinden,
Fig. 4 und 5, in welche, ein Dorn F einzugreifen
vermag. Die Vorrichtung, mittelst deren der Eingriff des Domes F iri die Schlitze
der Excenterscheibennabe R hergestellt oder aufgehoben werden kann, ist in Fig. 1, 5 und 6
dargestellt; der Dorn F ist mit einer ringförmigen Schleife H aus Metall verbunden,
welche gelenkig an einer leichten Stange J hängt, deren anderes Ende mit einer von dem
Handgriff K bethätigten Excenterscheibe. S in Verbindung steht.
Der untere Theil der Schleife H trägt einen seitlichen abgebogenen, durchbohrten Theil L,
Fig. 6, welcher auf dem festen, von einer Spiralfeder T umgebenen Stift L gleitet. Steht
der Handgriff K in derjenigen Stellung, welche bei Fig. 1 in vollen Linien gezeichnet ist,
so ist die Schleife aufwärts gezogen, und der Dorn F befindet sich aufser Eingriff
mit dem Schlitz E der Nabe. Nimmt dagegen der Handgriff K die in Fig. 1 punktirt
gezeichnete Stellung ein, so treibt die Spiralfeder T die Schleife H abwärts und bringt
den Dorn F in Eingriff mit, der Nabe der Excenterscheibe.
Ist der Dorn F aufser Eingriff mit dem Schlitz i? der,Nabe, so drehen sich die beiden
Ringe B und C mit der Kurbelachse, und in diesem Falle stehen immer dieselben Zähne
des Ringes B mit denselben Zähnen des Rades A in Eingriff, während die äufseren
Zähne des Ringes B immer in dieselben Zähne des Ringes C eingreifen. Es dreht sich also
bei der Bethätigung der Trittkurbel der als Kettenrad dienende Ring C eben so viel Male
als die Kurbelachse, und der Ring B erhält zusammen mit der sich drehenden Excenterscheibe
die kreisförmige Bewegung, Fig. 2. Bethätigf man aber die Vorrichtung mittelst
Handgriffes K, so dafs der Dorn F in einen der Schlitze E der Nabe der Excenterscheibe D
eingreift, so wird diese festgehalten. und ihr Ring B gezwungen, sich zu drehen; mithin
bleiben nicht mehr dieselben Zähne des Ringes B mit denselben Zähnen des Rades A
und dieselben äufseren Zähne des Ringes B mit denselben Zähnen des Ringes C in Eingriff,
sondern das Rad A treibt den Ring jB, und der
Ring B treibt wieder den Ring C. Die Umdrehungen des letzteren werden also bei gleichbleibender
Zahl der Achsdrehungen in demselben Mafse vermindert, wie die Zahl der Zähne auf dem Umfange der in einander
greifenden Räder wächst.
Läuft also das Rad einer Maschine mit der Geschwindigkeit eines 1Y2 m-Rades, so wird
dasselbe, sobald der Dorn F eingestellt wird, nur mit der Geschwindigkeit eines 1,275 m-Rades
laufen, bei gleicher Zahl der Kurbeldrehungen.
Der äufsere Umfang des Ringes C ist mit Zähnen M versehen, welche in die Kette eingreifen,
so dafs dieses Rad vollständig an Stelle des gewöhnlichen Kettenrades treten kann,
welches es kaum an Gewicht übertrifft. Der ä'ufsere Ring C wird theilweise von dem Gehäuse
N und theilweise von dem Deckel O getragen, welche beide die Schutzhülle des Apparates
bilden.
Das Rad A hat 12 Zähne, der innere Umfang des Ringes B 16, der äufsere Umfang
desselben 21, der innere Umfang des Ringes C 24 Zähne. Bei anderen Zahlen ist dasselbe
Verhältnifs aufrecht zu erhalten.
Die Vorrichtung. zur Veränderung des Antriebes soll vorzugsweise an Stelle des gewöhnlichen
Kettenrades auf der Achse treten, doch es läfst sich auch in Verbindung mit demselben
gebrauchen, in welchem Falle die Zähne M an dem äufseren Umfange des Ringes C fortgelassen
werden, und dieser Ring würde mit dem Kettenrad fest verbunden werden, welches auf
der Achse lose befestigt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Vorrichtung zur Aenderung der Geschwindigkeit für Fahrräder mit Kettenantrieb, gekennzeichnet durch die Anordnung des auf die Kurbelachse aufgekeilten Zahnrades A, den dasselbe umgebenden, innen und aufsen ge-' zahnten Ring B und den innen gezahnten, mit dem Kettenrad verschraubten Ring C, bei welchen Rädern zur Erzielung des steten Eingriffes bestimmter Zähne des Rades A in ebensolche des Ringes B und bestimmter Zähne des Ringes B in ebensolche des Rades C der Ring B auf der Excenterscheibe D aufgehängt ist, bei welcher Anordnung die auf der Nabe des Rades A gleitende Excenterscheibe D durch die Einführung des . geeignet geführten und durch Excenter K vom Sitz aus zu bethätigenden Domes F festgestellt werden kann, zum Zwecke der langsamen Uebertragung der Kurbelachsdrehung auf das Kettenrad der Fahrräder.Hierzu l Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57628C true DE57628C (de) |
Family
ID=331988
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57628D Expired - Lifetime DE57628C (de) | Vorrichtung zur Aenderung der Ge* schwindigkeit für Fahrräder mit Kettenantrieb |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57628C (de) |
-
0
- DE DENDAT57628D patent/DE57628C/de not_active Expired - Lifetime
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