DE575603C - Schrittschaltwerk, insbesondere fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen - Google Patents

Schrittschaltwerk, insbesondere fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen

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DE575603C
DE575603C DEST47851D DEST047851D DE575603C DE 575603 C DE575603 C DE 575603C DE ST47851 D DEST47851 D DE ST47851D DE ST047851 D DEST047851 D DE ST047851D DE 575603 C DE575603 C DE 575603C
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armature
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attached
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DEST47851D
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H63/00Details of electrically-operated selector switches
    • H01H63/16Driving arrangements for multi-position wipers
    • H01H63/18Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position
    • H01H63/20Driving arrangements for multi-position wipers with step-by-step motion of wiper to a selector position using stepping magnet and ratchet

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  • Electromagnets (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf Schrittschaltwerke, insbesondere solche für Selbstanschluß-Fernsprechanlagen, und zwar betrifft sie die Befestigung des Magnetankers bei derartigen Schaltwerken.
Bekannt sind Ankerlagerungen, bei denen sich der Anker in üblicher Weise um eine Achse dreht oder auf einer Schneide gelagert ist. Bei beiden Befestigungsarten tritt eine starke Abnutzung auf, so daß die Einstellung mit der Zeit schlechter wird. Das erfordert eine dauernde Wartung und häufigen Ersatz der bewegten Teile. Hinzu kommt, daß die Herstellungskosten der Drehachsen und Stifte einerseits und die Kosten für die besondere Härtung der Ankerschneiden andererseits bei den bekannten Ausführungen erheblich sind. Gegenstand der Erfindung ist eine Ankerbefestigung, die sich wenig abnutzt, so daß die Wartung auf ein Minimum verringert wird, die sich billig herstellen läßt und leicht auswechselbar ist. Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, den Anker an einer oder mehreren parallel zur Achse des Magneten angeordneten Blattfedern rechtwinklig zu befestigen.
Schrittschaltwerke, bei denen der Anker des Fortschaltmagneten an einer Blattfeder befestigt ist, sind an sich bekannt. Die bekannten Anordnungen dieser Art weisen jedoch erhebliche Mängel auf. Entweder ist bei ihnen zur Vermeidung eines großen Platzbedarfs die Blattfeder außerordentlich kurz, dadurch wird die Elastizität und die Konstanz dieser Feder und damit des Schaltwerks überhaupt stark beeinträchtigt, oder aber die Blattfeder hat eine genügende Länge, holt dann aber seitlich so weit aus, daß sehr viel Platz verloren geht und überdies auch das Joch entsprechend weit seitlich herausgeführt ,4° werden muß. Es ist auch eine Anordnung bekanntgeworden, bei der die Blattfeder bereits parallel zur Magnetachse angeordnet und dadurch eine gute Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes erzielt wurde. Bei dieser Anordnung ist jedoch der Anker unmittelbar an der Blattfeder befestigt, liegt also in deren Ebene und damit in einer zur Magnetachse parallelen Ebene, so daß eine entsprechende rechtwinklige Abkröpfung des Magnetkernes erforderlich ist. Diese Anordnung bietet also wieder fabrikatorische Nachteile.
Die erfindungsgemäße Befestigung des Ankers vereinigt die bereits oben erwähnten Vorteile mit einer einfachen Fabrikationsweise, die insbesondere für Massenerzeugnisse, wie Schrittsdhaltwerke für Wähleranlagen, von entscheidender Bedeutung ist, mit dem des geringen Platzbedarfs sowie dem ge-
nügender Elastizität und Konstanz der Blattfeder.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung ist der Anker an dem mit den Federn verbundenen Ende mit" einer oder mehreren Schneiden versehen, die sich gegen eine feste Fläche legen. Diese Schneiden sollen dazu dienen, die Drehachse des Ankers festzulegen.
Die Drehschneide kann abgeschrägt, flach to oder abgerundet sein. Sie braucht nicht besonders hart zu sein, weil ihre Abnutzung sehr gering ist, und da sie im rechten Winkel zur Bewegungsrichtung des Ankers liegt, beeinflußt sie dessen Einstellung nicht, denn die iS Lage der Drehschneide an der festen Fläche wird durch die unveränderliche Länge der Federn bestimmt. Diese werden zweckmäßig mit einer Vorspannung versehen, so daß sie die Drehschneide an die feste Fläche andrücken.
An Hand der beiliegenden Zeichnungen wird nun ein Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
Abb. ι zeigt die Vorderansicht des Fortschaltmagneten,
Abb. ι eine Seitenansicht, Abb. 3 eine Aufsicht, während in Abb. 4 der Teil einer Seitenansicht dargestellt ist, der deutlich die Anordnung der Ankerdrehschneide zeigt.
Der Magnet besteht aus zwei Spulen 2, die auf dem Rahmen 1 befestigt sind. Der Rahmen 1 hat eine Verlängerung 9 parallel zur Achse der Spulen und ist umgebogen, um die Unterbrecherfedern 13 zu tragen. Der Rahmen 1 besitzt auf beiden Seiten der Verlängerung 9 Blattfedern 5, die an dem Teil 1 mittels Halteplatten 7 und Schrauben 8 befestigt sind. Der Anker 3 ist an seinem Ende in drei Teile geteilt. Der äußere Teil 4 ist in einem rechten Winkel zum Hauptteil des Ankers aufwärts gebogen und mit den oberen Enden der Federn 5 in ähnlicher Weise befestigt, wie die Federn mit dem Rahmenteil 1 +S befestigt sind. Der mittlere Teil 11 ist zweckmäßigerweise an seinem Ende abgeschrägt und bildet eine Schneide, die gegen "den Teil 9 drückt, die als Drehachse für den Anker dient. Die Federn 5 sind schwach gebogen, um den Teil 11 des Ankers gegen Teil 9 zu drücken. Mit dem unteren Teil des Joches 1 ist ein Stab 15 verbunden. Dieser Stab sitzt in einem Vorsprung 16 und wird durch eine Mutter 17 gehalten. An seinem oberen Ende trägt der Stab zwei Muttern 18, die gegeneinander verschraubt sind. Der Anker besitzt einen Lappen 19, durch den der Stab 15 hindurchragt. Der Lappen des Ankers und die Mutter 18 bestimmen die Ruhestellung des Ankers. Die Mutter 18 bildet den Anschlag des Ankers in seiner Ruhestellung. Durch Verstellen der Schraube kann der Hub des Ankers geregelt werden.
Der Anker wird durch eine Druckfeder 20, die den Stab 15 umgibt, gegen die Mutter 18 gedrückt. Die Druckfeder liegt in einer Vertiefung des Ankerlappens 19 am einen Ende und am anderen Ende in einer vertieften Mutter 21, die auf dem Gewindeteil des Stabes 15 sitzt und auf- und abwärts bewegt werden kann, um die steuernden Federkräfte zu regeln.
Auf einem Flansch des Teiles 9 sind zwei Federn 13 befestigt, die den Unterbrecher zur Fortschaltung des Wählers bilden. Diese Federn sind isoliert auf dem Flansch befestigt und durch isolierende Scheiben voneinander getrennt. Sie werden durch eine Klemmenplatte 23 in ihrer Lage gehalten. Die "obere Feder 13 ist sehr stark gehalten, damit die Ruhelage der leichten unteren Kontaktfeder, die gegen die starke Feder drückt, nicht geändert wird.
Um diese Kontakte zu trennen, wenn der Anker betätigt wird, ist auf einer anderen Verlängerung 14 des Ankers ein Isolierstößel 24 angebracht.
Die Abmessungen des Armes 14 sind so gewählt, daß er gebogen werden kann, um durch Veränderung seiner Lage den Hub der Kon- go taktfedern einzustellen.
Es ist ersichtlich, daß die Unterbrecherfedern leicht zugänglich angeordnet sind und dadurch die Wartung der Wähler vereinfacht wird.
Der magnetische Stromkreis für das , System ist über die magnetischen Kerne, das Joch i, den Anker 3, ein magnetisches Joch 12, das auf dem Anker befestigt und beiden Magneten zugeordnet ist, geschlossen. Die Abmessungen des Joches, das am Anker von einer Schraube gehalten wird, sind sehr groß gewählt.
In einer anderen Ausführungsform der Erfindung könnten die beiden Seitenteile als Drehlager ausgebildet sein und auf jeder Seite einer einzigen mittleren Befestigungsfeder liegen, an der der Anker in der Mitte befestigt ist.

Claims (9)

Patentansprüche:
1. Schrittschaltwerk, insbesondere für Selbstanschluß -Fernsprechanlagen, bei dem der Anker des Fortschaltmagneten an Blattfedern befestigt ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker (12) an einer oder mehreren parallel zur Achse des Magneten (2) angeordneten Blattfedern (5) rechtwinklig befestigt ist.
2. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker
an dem mit den Federn verbundenen Ende mit einer oder mehreren Schneiden (xi) ausgestattet ist, die sich gegen eine feste, vorzugsweise parallel zu den Federn verlaufende Fläche (ι) legen.
3. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (11) des Ankers (12) durch die Feder oder die Federn (5) gegen die feste Fläche (1) gedrückt werden.
4. Schrittschaltwerk nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker an seinem Befestigungsende in drei Zungen ausläuft, von denen die mittlere als Schneide ausgebildet ist, während die beiden äußeren rechtwinklig abgekröpft und mit zwei Blattfedern verbunden sind.
5. Schrittschaltwerk nach Anspruch 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker an seinem Befestigungsende in drei Zungen ausläuft, von denen die beiden äußeren als Schneiden ausgebildet sind, während die mittlere rechtwinklig abgekröpft und mit einer Blattfeder verbunden ist.
6. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1 bis 5j dadurch gekennzeichnet, daß zur Rückstellung des Ankers eine auf einem Stab (15) befestigte Druckfeder (20) dient. .
7. Schrittschaltwerk nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der am Ende des Wählerrahmens befestigte Stab (15) durch den Anker (12, 19) hindurchragt und einen zur Begrenzung des Ankerhubes dienenden einstellbaren Anschlag (18) trägt.
8. Schrittschaltwerk nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückstellfeder (20) mit einem Ende an dem Anker anliegt und mit dem anderen Ende sich gegen einen Anschlag (21) stützt, der einstellbar mit dem Stab verbunden ist.
9. Schrittschaltwerk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Anker ein von ihm gesteuerter Unterbrecherfedersatz (13) befestigt ist, der durch einen einstellbaren Ankeransatz (14, 24) betätigt wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEST47851D 1931-05-07 1931-06-23 Schrittschaltwerk, insbesondere fuer Selbstanschluss-Fernsprechanlagen Expired DE575603C (de)

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