DE57466C - Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 49052 geschützten „Triebwerks für Knallsignale bei Eisenbahnen" - Google Patents
Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 49052 geschützten „Triebwerks für Knallsignale bei Eisenbahnen"Info
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
- B61L5/00—Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
- B61L5/20—Audible signals, e.g. detonator audible signalling
- B61L5/22—Devices for initiating the release of detonators in a certain position of a signal
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
GUSTAV HAASE in LEIPZIG-REUDNITZ.
bei Eisenbahnen".
Zusatz zum Patente No. 49052 vom 21. März 1889.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 10. April 1890 ab. Längste Dauer: 20. März 1904.
Dem Triebwerke für Knallsignale, welches in der Patentschrift Np. 49052 beschrieben ist,
haften jedoch infolge seines cömplicirten Baues insofern Uebelstände an, als dasselbe keine genügende
Sicherheit vor zufälligem Versagen bietet.
Die nachstehend beschriebene Construction soll durch die Einfachheit des zum Auslegen
und Einziehen der Patronen dienenden Mechanismus jene Uebelstände vermeiden.
Die Knallpatrone α ruht auf dem Teller b,
welcher mit der in den Führungen k k1
gleitenden Stange c fest verbunden ist; letztere wird durch den Arm ml, welcher mit der
Pleuelstange m drehbar verbunden ist, in entsprechender Weise bewegt. Die Pleuelstange
ist andererseits mit dem Schwungrade η verbunden, welches sich immer nur in einem und
demselben Sinne drehen kann.
Das Schwungrad η kann auch durch eine an der Welle befestigte Kurbel ersetzt werden.
In diesem Falle kann der später zu beschreibende Mechanismus zum Verschliefsen des das Triebwerk umgebenden Gehäuses durch
eine besondere Scheibe bethätigt werden.
Durch einen geeigneten Mechanismus wird nun bewirkt, dafs das Schwungrad bezw. der
dasselbe ersetzende Kurbelarm bei Erregung zweier Elektromagnete E E eine halbe Drehung
macht und dann sich nicht weiter bewegen kann, wenn auch der die Elektromagnete erregende
Strom, welcher den Anstofs zur Bewegung des Triebwerkes gegeben hat, dieselben
dauernd durchfliefst. Durch diese halbe Drehung des Schwungrades wird die Knallpatrone
aus dem Apparat hinausgeschoben und nimmt die zu ihrer Entzündung erforderliche Stellung ein.
Ist die Patrone benutzt worden oder hat sich ihre Benutzung als nicht erforderlich erwiesen,
so wird der Mechanismus in seine erste Stellung dadurch zurückgeführt, dafs ein
zweites Paar Elektromagnete E1-E1 erregt
wird, welches nunmehr dem Schwungrad wieder eine weitere halbe Drehung, aber auch
nur diese, gestattet. Nach vollendeter halber Drehung ist der Apparat wie vor der erstbeschriebenen
Bewegung vollständig geschlossen.
Das ganze Triebwerk wird von einem Gehäuse A umgeben, welches an der Stelle, an
welcher die Knallpatrone austreten soll, eine durch einen Schieber verschliefsbare Oeffnung
trägt. Dieser Schieber besitzt ein an einem Arm drehbar gelagertes Rädchen t, welches
, auf dem mit einem Ausschnitt s versehenen Schwungrade oder einer besonderen Scheibe
gleitet. Fällt das Rad in diesen Ausschnitt, dann ist die Oeffnung in dem Gehäuse des
Triebwerkes verschlossen; dreht sich jedoch das Schwungrad dann wieder, so wird der
Schieber gehoben und stellt sich mit einer an ihm befindlichen Oeffnung vor die des Ge-
häuses, in welcher Stellung er verharrt, bis die Patrone wieder ganz in das Gehäuse eingezogen
ist.
Das eigentliche Triebwerk setzt sich zusammen aus einer Stelle α *, welche nicht nur
das Schwungrad n, sondern auch eine Seiltrommel α trägt; aufserdem sind auf derselben
mehrere Scheiben befestigt, welche bei der Auslösung des Apparates eforderlich sind.
Diese Auslösung wird dadurch bewirkt, dafs von der Station, von welcher aus das Signal
gegeben werden soll, entweder durch Batteriestrom oder durch Inductor ein Strom durch
die Elektromagnete E E geschickt wird, welche darauf einen mit Abrifsfedern versehenen Anker
anziehen. Auf einem Vorsprung dieses Ankers ruht das eine Ende eines Winkelhebels p,
welcher mit seinem Arm h gegen einen drehbaren Hebel i anliegt. Wird nun der Anker r
von dem Elektromagneten angezogen, so wird dadurch, eventuell noch unter Vermittelung
einer Feder, der Hebel ρ gedreht und der Hebel i zurückgestofsen.
Die Elektromagnete E E können auch unterhalb des Hebels ρ angeordnet werden und
letzterer direct als Anker benutzt werden.
Für diesen Fall müfste derselbe aus Schmiedeisen gemacht werden oder eine schmiedeiserne
Platte tragen.
Der Vorsprung I der Scheibe β wird dadurch
freigegeben und die Welle a1 durch das
Gewicht ο gedreht, bis der Stift q den Hebel ρ wieder hebt und dadurch dem Hebel i gestattet
wird, in seine Ruhelage zurückzukehren. Eine weitere Drehung der Welle wird dadurch
unmöglich gemacht, dafs ein zweiter, auf der anderen Seite der Scheibe β sitzender Vorsprung
P gegen den Hebel i anschlägt. Der Hebelt1 wird ebenso bewegt wie der Hebel p,
nämlich durch einen Winkelhebel ρ \ dessen Arm gegen i ! anliegt. Auch der zweite
Winkelhebel liegt mit seinem langen Arm auf einem Arm r1 auf, welcher, ganz so wie r,
von einem besonderen Elektromagnetpaar E1 E1 beeinflufst wird.
Dreht sich nun, wenn der Anker ρ x angezogen
wird, der Hebel p1, so wird dadurch Hebel i
zurückgeschoben, der Vorsprung Z1 hebt, nunmehr
das Drehbestreben der Welle nicht mehr auf, und diese kann wiederum eine halbe.Umdrehung
vollführen, bis der Vorsprung / gegen den Hebel i anschlägt. Dieses Spiel kann sich
so oft wiederholen, als das Gewicht ο noch im Stande ist, die Welle α1 zu drehen.
Ueber die Anordnung des Hebels ρl ist
dasselbe zu bemerken wie bei Besprechung, der Art der Beeinflussung des Hebels- p.
Mit der Welle αl dreht sich aber, wie schon
hervorgehoben, auch das Schwungrad η und bewirkt unter Vermittelung der. Pleuelstange m
und des an der Stange c befestigten Armes m1
das Vorschieben oder Zurückziehen der Patrone.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Ausführungsform des durch D. R. P. No. 49052 geschützten Triebwerks für Knallsignale bei Eisenbahnen, bei welcher das Zahnradgetriebe fm I c) durch ein Kurbelgetriebe (n m m1 c) ersetzt ist, zum Zweck, die Betriebssicherheit des Triebwerkes zu erhöhen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE57466C true DE57466C (de) |
Family
ID=331835
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT57466D Expired - Lifetime DE57466C (de) | Eine Ausführungsform des durch Patent Nr. 49052 geschützten „Triebwerks für Knallsignale bei Eisenbahnen" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE57466C (de) |
-
0
- DE DENDAT57466D patent/DE57466C/de not_active Expired - Lifetime
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