DE568083C - Vorrichtung zum Abscheren des Pressrestes von den auf der Strangpresse ausgespritzten Werkstuecken - Google Patents

Vorrichtung zum Abscheren des Pressrestes von den auf der Strangpresse ausgespritzten Werkstuecken

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DE568083C
DE568083C DES84118D DES0084118D DE568083C DE 568083 C DE568083 C DE 568083C DE S84118 D DES84118 D DE S84118D DE S0084118 D DES0084118 D DE S0084118D DE 568083 C DE568083 C DE 568083C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21CMANUFACTURE OF METAL SHEETS, WIRE, RODS, TUBES, PROFILES OR LIKE SEMI-MANUFACTURED PRODUCTS OTHERWISE THAN BY ROLLING; AUXILIARY OPERATIONS USED IN CONNECTION WITH METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL
    • B21C35/00Removing work or waste from extruding presses; Drawing-off extruded work; Cleaning dies, ducts, containers, or mandrels for metal extruding
    • B21C35/04Cutting-off or removing waste

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Forging (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Abscheren des Preßrestes von den auf der Strangpresse ausgespritzten Werkstücken Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abtrennen des Preßrestes von auf Strangpressen ausgespritzten Werkstücken.
  • Bei der Herstellung von Rohren und Stangen auf hydraulischen Strangpressen wird zwecks Abtrennung des Preßrestes von dem ausgespritzten Merkstück der Matrizenhalter mit der Matrize aus der Arbeitsstellung herausgefahren und der Preßrest durch Absägen oder Abschneiden mit hydraulisch bewegten Messern abgetrennt. Es sind auch schon Vorrichtungen an hydraulischen Strangpressen bekannt, bei denen nach dem Herausfahren der Matrize ein einen Abscherdorn tragendes Druckstück zwischen Aufnehmer und Matrize eingesetzt und der Preßrest in der Achsrichtung des Werkstücks dadurch abgetrennt wird, daß der Matrizenlialter mit der Matrize gegen den Abscherdorn oder dieser gegen die Matrize bewegt wird.
  • Diese bei hydraulischen Strangpressen bekannten Einrichtungen zur maschinellen Abtrennung des Preßrestes von dem ausgespritzten Werkstück weisen den Nachteil auf, daß vor dem Abtrennen des Preßrestes der Matrizenhalter mit der Matrize jedesmal herausgefahren werden muß. Mit dem Herausfahren der Matrize ist es aber allein nicht getan, es muß auch jedesmal der Keilverschluß, welcher die Matrize in der Arbeitsstellung hält, gelöst und beim Wiederzusammensetzen des Werkzeugs wieder geschlossen werden. Dadurch wird das Abtrennen des Preßrestes auf den bekannten hydraulischen Pressen zu einer sehr umständlichen Sache. Bei der Herstellung von Rohren und Stangen auf mechanisch angetriebenen Strangpressen ist es bekannt, den Block bis auf einen dünnwandigen Preßrest auszuspritzen und den Preßrest mittels eines Abscherdorns von Hand von dem ausgespritzten Werkstück zu trennen. Dieses einfache, bei kleineren Werkstückdimensionen und mittelharten Metallen praktisch bewährte Verfahren läßt sich aber nicht auf größere Werkstückdimensionen und auf harte Metalle, wie hochlegierte Stähle, anwenden, weil bei diesen der Preßrest dem Abscheren mit dem Dorn von Hand einen zu großen Widerstand entgegensetzt.
  • Es sind auch schon Vorrichtungen zum Abtrennen des Preßrestes an Rohrpressen bekannt, die darin bestehen, daß der Lochdorn mit einer vorspringenden Kante versehen ist, welche während des Arbeitsganges des Preßstempels sich in diesem befindet und nach vollendetem Preßgang und dem Heraustritt die Abfallschale abschneidet. Der Nachteil von Vorrichtungen dieser Art ist, daß die Arbeitsmittel, die den Vorschub des Lochdorns nach dem Preßgang betätigen sollen, die Pressenbauart sehr verumständlichen, leicht zu Störungen im Betrieb führen und sich praktisch nicht an Pressen anbringen lassen, bei denen der Lochdorn während des Lochhubs eine Relativbewegung zum Preßstempel ausführt.
  • Es sind auch schon Rohrpressen zum Kaltpressen kleiner Hülsen bekannt, bei denen an einem am Preßstößel verschiebbar angeordneten Schlitten sowohl ein Preßwerkzeug als ein Schneidkolben befestigt sind, die in der Weise zur Wirkung gebracht werden, daß das aus Preßstempel und Lochdorn bestehende Preßwerkzeug zunächst eine Hülse ausspritzt, während im folgenden Arbeitshub der Schneidkolben die Hülse von dem Preßrest trennt. Solche Vorrichtungen, welche die Anordnung mehrerer Werkzeuge am Tisch und am Stößel bedingen, sind für schwere Strangpressen, die zur Ausführung des Dickschen Strangpreßverfahrens Verwendung finden sollen, gänzlich ungeeignet. Sie sind auch nicht für Pressen brauchbar, bei denen der Lochdorn während des Lochhubs eine Relativbewegung zum Preßstempel ausführt.
  • Schließlich wurde noch vorgeschlagen, das aus Aufnehmer und Matrize bestehende Werkzeugunterteil mit dem ausgespritzten Werkstück quer zur Achsrichtung des Aufnehmers in eine an der eigentlichen Strangpresse befestigte Hilfspresse zu schieben und den Preßrest mittels der Hilfspresse abzutrennen. Diese Anordnung hat aber den Nachteil, daß, um das schwere Werkzeugunterteil mit dem ausgespritzten Werkstück aus seiner Lage zu verschieben, besondere, kräftige mechanische oder hydraulische Vorrichtungen erforderlich sind und daß es gewisse Schwierigkeiten bereitet, den Aufnehmer nach jedem Arbeitsgang für den Preßvorgang wieder so exakt ins Mittel zu bringen, daß der niedergehende Preßstempel wieder genau in die Aufnehmerbohrung paßt.
  • Nach der Erfindung wird der Preßrest von dem ausgespritzten Werkstück in der .Weise getrennt, daß man nach dem Ausspritzen des Rohrs oder der Stange und nach bzw. während des Zurückgehens des Preßstempels in die Ausgangsstellung, ohne das Werkzeugunterteil auseinanderzunehmen,vorübergehendeinebesondere Preß- oder Schlagvorrichtung zwischen dem Lochdorn und Aufnehmer in Arbeitsstellung bringt und betätigt, die, entweder auf einen in den Aufnehmer eingesetzten Abscherdorn wirkend oder unmittelbar mittels eines als Abscherdorn ausgebildeten Kolbens oder Stößels, den Preßrest vom ausgespritzten Werkstück trennt.
  • In den beiliegenden Zeichnungen sind zwei Ausführungsarten der Erfindung, beide an einer einfachen Kurbelpresse, dargestellt. Die Erfindung beschränkt sich nicht auf diese Pressenbauart, sie ist auch bei hydraulischen Strangpressen anwendbar.
  • In den Abb. i bis 3 ist als Abscherpresse ein hydraulischer Druckzylinder, der schwenkbar an der Spritzpresse angeordnet ist, dargestellt. Abb. i gibt eine Seitenansicht der Spritzpresse mit ausgeschwenkter Abscherpresse in dem Zeitpunkt nach dem Ausspritzen des Rohrs mit in das Werkzeug eingesetztem Rundmeißel. Abb. 2 zeigt die gleiche Ansicht der.Spritzpresse; der hydraulische Druckzylinder ist eingeschwenkt und befindet sich in Arbeitsstellung. Abb.3 stellt eine Ansicht der Spritzpresse von vorne dar. Der Kolben des hydraulischen Druckzylinders hat den Arbeitsweg zurückgelegt und, auf den Rundmeißel drückend, den Preßrest vom Rohr abgeschert.
  • In den Abb. i bis 3 ist ei der Pressenständer, b der Pressentisch, in dem die gehärtete Stahlplatte c eingelassen ist, d der Aufnehmer mit der Matrize e, f das gespritzte Rohr, f' der Preßrest, g ist der Rundmeißel, h die Kurbelwelle mit der Kurbel i, h die Kurbelstange, welche den Stößel i betätigt. in. ist der Preßstempel und n der Lochdorn. o ist der Zylinder einer kleinen hydraulischen Presse, welcher an den Armen P und p' (Abb. g) im Pressenständera drehbar gelagert ist. z ist ein Anschlag, welcher die hydraulische Presse in ausgeschwenkter Stellung hält. q ist ein Haken, der den Preßzylinder o während des Abschneidens des Preßrestes an seinem Arm p" in der richtigen Lage hält, y ist der Preßkolben, s das untere Ende desselben, welches auf den Rundmeißel g einwirkt. t ist die Druckwasserzu- und -ableitung für den Hohlraum zt und v ist die Druckwasserzu-und -ableitung für den Hohlraum w.
  • In den Abb. q. und 5 ist als Abscherpresse eine kleine Spindelpresse, die horizontal verschiebbar an der Spritzpresse angeordnet ist und mit Handrad betätigt wird, dargestellt. Soweit es sich um die gleichen Teile handelt, gelten dieselben Bezugszeichen wie für die Abb. i bis 3. Es bezeichnen ferner i und i' den Pressenkörper einer kleinen Spindelpresse, welche im Pressenständer a verschiebbar gelagert ist. 2 ist eine Gewindespindel mit einem Ansatz 3 am unteren Ende, welcher auf den Rundmeißel g einwirkt. 2' ist ein vierkantiger Zapfen, auf welchen das Handrad 4., mit dem die Gewindespindel 2 betätigt wird, aufgesteckt wird. 5 und 5' sind die Führungsbahnen für den Pressenkörper i im Pressenständer a und 6 und 6' sind die Führungsleisten am Pressenkörper i.
  • An Stelle der beschriebenen Pressen sind beliebige andere Vorrichtungen geeignet, die bei möglichst geringem Gewicht und geringen Abmessungen einen genügend starken Druck oder genügend starke Schläge auf den Profilmeißel auszuüben gestatten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abscheren des Preßrestes von den auf der Strangpresse ausgespritzten Werkstücken mittels eines in der Achsrichtung gegen den Preßrest vorgetriebenen Abscherdorns, gekennzeichnet durch eine Preß- oder Schlagvorrichtung (o), die nach dem Ausspritzen des Rohrs (f) oder der Stange und nach oder während des Zurückgehens des Preßstempels bzw. des Preßstempels (in) und Lochdorns (u), ohne daß das Werkzeugunterteil (d, e) auseinandergenommen wird, vorübergehend zwischen dem Preßstempel bzw. Lochdorn (n.) und dem Aufnehmer (d) in Arbeitstellung gebracht wird und entweder auf einen in den Aufnehmer (d) eingesetzten Abscherdorn (ä) wirkt oder unmittelbar mittels eines als Abscherdorn ausgebildeten Kolbens oder Stößels den Preßrest (f) vom ausgespritzten Werkstück (f) trennt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die hydraulisch oder mechanisch angetriebene Preßvorrichtung quer zur Achsrichtung der Strangpresse schwenkbar oder verschiebbar an der Strangpresse angeordnet ist.
DES84118D 1928-02-16 1928-02-16 Vorrichtung zum Abscheren des Pressrestes von den auf der Strangpresse ausgespritzten Werkstuecken Expired DE568083C (de)

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