DE568003C - Verfahren zum Faerben und Drucken mit Estersalzen von Leukokuepenfarbstoffen - Google Patents

Verfahren zum Faerben und Drucken mit Estersalzen von Leukokuepenfarbstoffen

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DE568003C
DE568003C DES80429D DES0080429D DE568003C DE 568003 C DE568003 C DE 568003C DE S80429 D DES80429 D DE S80429D DE S0080429 D DES0080429 D DE S0080429D DE 568003 C DE568003 C DE 568003C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06PDYEING OR PRINTING TEXTILES; DYEING LEATHER, FURS OR SOLID MACROMOLECULAR SUBSTANCES IN ANY FORM
    • D06P1/00General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed
    • D06P1/22General processes of dyeing or printing textiles, or general processes of dyeing leather, furs, or solid macromolecular substances in any form, classified according to the dyes, pigments, or auxiliary substances employed using vat dyestuffs including indigo
    • D06P1/28Esters of vat dyestuffs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Coloring (AREA)

Description

  • Verfahren zum Färben und Drucken mit Estersalzen von Leükoküpenfarbstoffen Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Färben und Drucken mit Estersalzen von Leukoküpenfarbstoffen.
  • Es ist bereits bekannt, Estersalze von Küpenfarbstoffen herzustellen, die mit oxvdierenden Mitteln behandelt werden können, und die Farbstoffe auf den mit diesen Salzen imprägnierten Fasern zu entwickeln.
  • lös ist ferner bei Druckverfahren mit derartigen Salzen bekannt, zunächst ein Trocknen vorzunehmen, worauf dann ein Dämpfen erfolgen kann.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung farbiger Gewebe, bei welchem ein Dämpfen ohne ein vorheriges Trocknen nach dem Aufklotzen vorgenommen wird. Demgemäß besteht die Erfindung in einem Verfahren zur Herstellung gefärbter Stoffe mit 1-Iilfe löslicher Esterderivate reduzierter Kiipenfarbstoffe ohne Anwendung von Küpen, nach welchem das Färben durch Aufklotzen ausgeführt und das Material nach dem Aufklotzen, ohne zu trocknen, gedämpft wird. Das gefärbte Material wird darauf in ein Entwicklungsbad gebracht.
  • Die folgenden Beispiele veranschaulichen die Art, in welcher das Verfahren gemäß der Erfindung ausgeübt werden soll. AlleAngaben bezeichnen die anteiligen Gewichtsteile. Beispiel i Der Stoff wird auf einer Klotzmangel bei 95°C mit einer Lösung der folgenden Zusammensetzung geklotzt:
    Gewichts-
    teile
    Soledon Jadegrün (Enolschwefelsäure-
    ester des Dimethoxydibenzanthrons)
    (handelsübliche Paste) . . . . . . . . . . . . 10-5o
    Natriumnitrit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
    6prozentiges Tragantgummiverdickungs-
    mittel......................... $
    Türkischrotöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1
    Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . bis zu zoo
    Bach Entfernung der überschüssigen Flüsi- eii wird dann, ohne zu trocknen, während , tIk to Minuten in einem gewöhnlichen Mather-Platt-Dämpfer gedämpft und in einer offenen weiten Waschmaschine entwickelt, indem man iprczentige Schwefelsäure durchleitet, alsdann spült und wäscht. Beispiel z Der Stoff wird auf einer Klotzmangel bei 95' C mit einer Lösung der nachstehenden Zusammensetzung geklotzt:
    Gewichts-
    teile
    Soledon Gelb (Enolschwefelsäureesterdes
    Flavanthrons) .................. 1o
    6prozentiges Tragantgummiverdickungs-
    mittel......................... 8
    Calcinierte Soda . . . . . . . . . . . . . . . . .. I
    Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bis zu Zoo
    Der Stoff wird dann, ohne zu trocknen, während io Minuten in einem gewöhnlichen Mather-Platt-Dämpfer gedämpft und die Färbung in einer offenen weiten Waschmaschine entwickelt, indem man bei 7o° C Iprozentige Schwefelsäure hindurchleitet, welche I °/a Natriumbichromat enthält, hierauf spült und wäscht.
  • Beispiel 3 Der Stoff wird auf einer Klotzmangel bei 85°C mit einer Lösung der nachfolgenden Zusammensetzung geklotzt: Farbstoffpaste ..:....................... Türkischrotöl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . Natriumnitrit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . 6prozentiges Tragantgummiverdickungsmittel . . Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . bis zu Das Tuch wird dann, ohne zu trocknen, gedämpft und die Färbung wie im Beispiel I entwickelt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Färben und Drucken mit Estersalzen von Leukoküpenfarb-Der Stoff wird bis zum Schluß wie in Beispiel I behandelt. Beispiel4 Der Stoff wird auf einer Klotzmangel bei 45°C mit einer Lösung der folgenden Zusammensetzung .geklotzt: Gewichtsteile Indigosol04B (vgl. Schultz, Farbstofftabellen, 7. Auflage, Nr. 1314) ..... 5 6prözentiges Tragantgummiverdickungsmittel......................... 5 Türkischrotöl.....................
  2. 2 Natriumnitrit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . I Wasser . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .bis zu ioo Der Stoff wird dann, ohne zu trocknen, gedämpft und wie im Beispiel I entwickelt. Beispiels Dieses Beispiel veranschaulicht die Änderungen des Gehalts an Türkischrotöl o. d-1., welches im Verhältnis zu der Konzentration des Farbstoffes in der zum Klotzen benutzten Lösung verwendet wird. Der Stoff wird auf einer Klotzmangel bei Temperaturen von ungefähr 9o bis 95° C mit einer oder der anderen der nachstehenden Lösungen geklotzt: 50 100 200 300 400 5oo Teile 7,5 10 12,5 15 20 25 -10 1o 1o 10 1o 1o -8 8 8 8 8 8 -IOOo IOOo IOOo IOOo I000 IOOo -stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß man den mit der Lösung eines Estersalzes getränkten oder geklotzten Stoff ohne Zwischentrocknung dämpft und dann die Färbungen in üblicher Weise in einem Oxydationsbade entwickelt.
DES80429D 1926-06-28 1927-06-28 Verfahren zum Faerben und Drucken mit Estersalzen von Leukokuepenfarbstoffen Expired DE568003C (de)

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