DE566934C - Maschine zum Brennschneiden nach Zeichnung oder Schablone - Google Patents
Maschine zum Brennschneiden nach Zeichnung oder SchabloneInfo
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- DE566934C DE566934C DE1930566934D DE566934DD DE566934C DE 566934 C DE566934 C DE 566934C DE 1930566934 D DE1930566934 D DE 1930566934D DE 566934D D DE566934D D DE 566934DD DE 566934 C DE566934 C DE 566934C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23K—SOLDERING OR UNSOLDERING; WELDING; CLADDING OR PLATING BY SOLDERING OR WELDING; CUTTING BY APPLYING HEAT LOCALLY, e.g. FLAME CUTTING; WORKING BY LASER BEAM
- B23K7/00—Cutting, scarfing, or desurfacing by applying flames
- B23K7/002—Machines, apparatus or equipment for cutting plane workpieces, e.g. plates
- B23K7/004—Seam tracking
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Laser Beam Processing (AREA)
- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
- Arc Welding In General (AREA)
Description
Die mechanische Führung von Sauerstoffschneidbrennern bezweckt in der Hauptsache
die Erreichung einer erschütterungsfreien Bewegung und einer gleichmäßigen, je nach
Stärke des .zu schneidenden Werkstückes genau einstellbaren Geschwindigkeit des Brenners
beim Schneiden. Nur eine vollkommen erschütterungsfreie Führung des Schneidbrenners
gewährleistet einen genauen, glatten Schnitt und eine Schonung des geschnittenen
Eisens oder Stahls. Ferner wird von einer zur Führung des Brenners dienenden Maschine, die stets für einen rauhen Betrieb
bestimmt ist, eine einfache, unempfindliche und auch billige Ausführung verlangt. Die
Maschine muß derart beschaffen sein, daß sie stets in der Lage ist, jede beliebige Form
sofort (bei einzelnen Werkstücken ohne zeitraubende Schablonenanfertigung) schneiden
ao kann.
Es sind bereits Schneidmaschinen bekannt, bei denen der Brenner mit dem Führungsantrieb,
z. B. einem auf einer Tischplatte rollenden Führungsrad oder mit nach einer Schablone geführten Rollen, derart verbunden
ist, daß neben dem Schneiden nach Schablonen auch unmittelbar nach Zeichnungen gearbeitet werden kann. Bei diesen Maschinen
ist der Brenner durch ein einziges U-förmiges Glied mit der Führungsvorrichtung verbunden, wobei dieses U-Glied auf einem
einzigen drehbaren Gelenk gelagert ist. Es liegt auf der Hand, daß das U-Glied, das
den Tisch umfaßt und am unteren Ende mit dem Brenner belastet ist, den Schwingungen
wie die einer Stimmgabel sowie den Schwingungen in waagerechter Richtung ausgesetzt
sein muß. Bei dem kleinsten Stoß neigt das ganze System zu Schwingungen, die sich
selbst bei kleineren Abmessungen der Maschine bemerkbar zu machen. Je größer der
Schneidbereich der Maschine gewählt wird, um so bedeutender treten auch die erwähnten
Nachteile in Erscheinung, die dem genauen Arbeiten im Wege stehen.
Die Brennschneidmaschine, die den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet, ist
von den erwähnten Nachteilen frei und kann zum Schneiden nach Schablonen und Zeichnungen
selbst für einen sehr großen Schneid- So hereich gebaut werden, ohne daß die Schwingungen
des Brenners auftreten können. Die Erfindung besteht darin, daß der lotrecht unter der Führungsvorrichtung hängende
Schneidbrenner durch zwei miteinander gekuppelte gabelförmige Glieder mit der Führungsvorrichtung
verbunden ist, wobei jedes von diesen Gliedern an drehbar angeordneten Schwingarmen angelenkt ist.
Die Abb. ι und 2 der Zeichnung stellen e°
eine beispielsweise Ausführung der Schneidmaschine schematisch dar. Die Abb. 1 zeigt
eine Seitenansicht, Abb. 2 die Aufsicht.
Der Grundrahmen 1 der Schneidmaschine besitzt einen Ständer 2, welcher zwei dreh- 6S
bar angeordnete Gelenke 3 trägt. Auf diesen
Gelenken 3 sind die gabelförmigen Glieder 4 drehbar gelagert. Die freien Enden der gabelförmigen
Glieder 4 sind oberhalb und un terhalb des Tisches 5, den sie umfassen, mit-S
einander gelenkig verbunden. Der Tisch 5 dient zur Aufnahme einer Schablone oder
einer Zeichnung. An dem die oberen Enden der gabelförmigen Glieder 4 verbindenden
Gelenk sitzen an einem drehbaren Griff 6 ein Führungsrad 7 oder die zur Führung nach
einer Schablone bestimmten Rollen. Der Antrieb des Kopierrades 7 oder der Rollen erfolgt
durch einen durch -ein Getriebe untersetzten Elektromotor 8. Bei der auf der
Zeichnung dargestellten Ausführung der Maschine findet die Übertragung der Bewegung
von dem Elektromotor und dessen Getriebe durch eine in ihrer Längsachse verschiebbare
Welle 9 auf das Kopierrad 7 statt. Das ao in bekannter Weise (z. B, unter Anwendung
eines Differentialgetriebes) ausgeführte Vorgelege gestattet es, das auf der Tischebene
rollende Kopierrad 7 um die lotrechte Achse zu drehen, wodurch seine Bewegungsrichtung
während des Betriebes beliebig verändert werden kann. Durch das Kopierrad 7 (oder
durch die sich längs einer Schablone bewegenden Rollen) wird der an dem unteren Gelenk der beiden gabelförmigen Glieder 4
angeordnete, in der Höhe verstellbare Sauerstoffbrenner 10 in Bewegung gesetzt. 11
deutet die Sauerstoff- und Brenngasschläuche an.
Die Zeichnung wird auf den Tisch 5 der ■35 Schneidmaschine aufgelegt, der Vorschub des
Kopierrades 7 vor dem Schneiden durch die Wahl einer entsprechenden Untersetzung
(oder durch Regelung des Elektromotors) eingestellt, das unter dem Tisch liegende
Werkstück 12 an der Anschnittkante angewärmt, wonach der Schneidsauerstoff und
der Antrieb eingeschaltet werden. Durch das Drehen des Kopierrades 7 wird diesem eine
den Zeichnungslinien entsprechende Bewegungsrichtung gegeben. Der in einer Lotrech- .
ten unter dem Kopierrad 7 angeordnete Brenner 10 macht dieselben Bewegungen mit und
schneidet einen der Zeichnung entsprechenden Umriß aus. Bei der Benutzung einer Schablone arbeitet die Maschine selbsttätig.
Durch die beschriebene Anordnung wird erreicht, daß der jedem beliebigen Umriß
folgende Brenner mit einer einstellbaren Vorschubgeschwindigkeit derart geführt wird, daß
die Genauigkeit beeinträchtigende Schwingungen ausgeschlossen sind. Alle beweglichen
Teile der Schneidmaschine können dank der beschriebenen Anordnung leicht gebaut werden,
so daß die bewegten Massen nur gering sind.
Wesentlich ist, daß die Maschine in großen Abmessungen mit einem großen Schneidbereich
hergestellt werden kann, ohne daß die Schwingungen des Brenners auftreten können.
Die Maschine zeichnet sich ferner durch eine einfache, zuverlässige. Bauart und leichte
Handhabung aus. Sie verbindet die Vorteile des Schneidens nach de*r Zeichnung mit einer
schwingungsfreien Bewegung des Brenners und einem großen Schneidbereich.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Maschine zum Brennschneiden nach Zeichnung oder Schablone mittels eines lotrecht unter der Führungsvorrichtung angeordneten Sauerstoffbrenners, die beide durch ein gabelförmiges starres, an einen ortsfest gelagerten Schwingarm angelenktes Glied getragen werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Schneidbrenner (10) durch zwei miteinander gelenkig verbundene gabelförmige starre Glieder (4) mit der Führungsvorrichtung (6, 7) verbunden und jedes dieser Glieder an je einem ortsfest gelagerten Schwingarm (3) angelenkt ist.
- 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Zeichnung oder Schablone geführten Kopierräder (7) durch eine längs zu sich selbst verschiebbare motorisch drehbare Welle (9) angetrieben werden, wobei der Motor auf dem Ständer (2) angeordnet ist, an den die Schwingarme (3) angelenkt sind.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE566934T | 1930-10-01 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE566934C true DE566934C (de) | 1932-12-24 |
Family
ID=6567693
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1930566934D Expired DE566934C (de) | 1930-10-01 | 1930-10-01 | Maschine zum Brennschneiden nach Zeichnung oder Schablone |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE566934C (de) |
-
1930
- 1930-10-01 DE DE1930566934D patent/DE566934C/de not_active Expired
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