DE56627C - Maschine zum Schneiden von Schraubenmuttern - Google Patents
Maschine zum Schneiden von SchraubenmutternInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23G—THREAD CUTTING; WORKING OF SCREWS, BOLT HEADS, OR NUTS, IN CONJUNCTION THEREWITH
- B23G1/00—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor
- B23G1/16—Thread cutting; Automatic machines specially designed therefor in holes of workpieces by taps
- B23G1/18—Machines with one working spindle
- B23G1/185—Machines with one working spindle specially adapted for making nuts
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Earth Drilling (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Maschine besteht im wesentlichen aus
einem Trichter zur Aufnahme der zu schneidenden Muttern, aus welchem die letzteren
beim Betriebe in regelmäfsiger Aufeinanderfolge einem Gerinne zugeführt werden, ferner
aus einem horizontalen Kolben, der sie der Reihe nach in einen über dem Schneidebohrer
befindlichen Kanal befördert, sowie aus einem unter Federdruck stehenden verticalen Kolben,
der die zu schneidenden Muttern' auf den Schneidebohrer niederdrückt und sie dort festhält,
bis sie von dem Bohrer erfafst werden, sodann aus einem sich beständig drehenden
Schneidebohrer, welcher an zwei Stellen von je einem Backenpaar gefafst wird; diese Backen
sind so angeordnet, dafs sich erst das eine Paar öffnet, um die Muttern durchzulassen, und dafs
sich nach dem Schliefsen dieses ersten Paares das andere öffnet, um die Muttern von dem
Bohrer abgleiten zu lassen. Schliefslich ist die Maschine noch mit einem selbsttätigen
Mechanismus versehen, welcher die Wirksamkeit des Trichters unterbricht, wenn das Gewicht
der in dem Führungsgerinne enthaltenen Muttern eine gewisse Grenze überschreitet und
den Trichter wieder in Thätigkeit setzt, wenn der Ueberschufs der im Gerinne enthaltenen
Muttern von der Maschine verbraucht ist.
Auf den beiliegenden Zeichnungen giebt Fig. ι ein Gesammtbild der Maschine, theils
im Schnitt und theils in der Ansicht. Fig. 2 ist ein Verticalschniit von Fig. 1 mit fortgenommenem
Trichter. Die Fig. 3 bis 25 geben Einzelheiten der Maschine zum Theil in verschiedenen
Abänderungsformen.
Das Gestell A trägt eine Welle B und die
Antriebsscheibe B1;' auf der Welle B sitzt aufserdem ein Kegelrad B2; dieses greift in ein
zweites Kegelrad S8, welches das den Schneidebohrer J tragende Futter C in Umdrehung
versetzt. Die Einzelheiten des letzteren sind in den Fig. 14 und 19 dargestellt.
Die sich drehende Hülse C1 besitzt eine Rinne C2, in welche ein Bügel C8 hineingreift.
Letzterer ist mit dem drehbaren Winkelhebel C5 verbunden, der durch Vermittelung
einer an seinem anderen Ende befindlichen Rolle I von einer Daumenscheibe D3 so bethätigt
wird, dafs die Hülse C1 in bestimmten Intervallen auf- und niedergeht.
Der Schneidebohrer I wird der Länge nach an zwei Stellen von den Backen k und kl gehalten.
Die beiden Backenpaare können sowohl rechtwinklig zu einander (Fig. 15) oder
in einer Ebene (Fig. 19) angeordnet sein.
Geeignete an der Hülse befindliche Stifte lassen bei der Abwärtsbewegung des Futters die oberen
Backen sich öffnen, worauf die auf denselben befindlichen Muttern auf die anderen Backen
niederfallen. Beim Wiederaufsteigen der Hülse schliefsen sich die oberen Backen erst fest um
den Bohrer, dann öffnen sich die unteren Backen und die Muttern gleiten von dem
Bohrer ab und fallen fertig geschnitten in einen geeigneten Behälter. Die die Backen bethäti-
genden Stifte macht man zweckmäfsig in Form von Schrauben &5, die man bei ihrer Abnutzung
nachstellen oder die man herausdrehen kann, wenn ein Bohrer eingesetzt oder herausgenommen
werden soll. Die Backen sind bei k2 drehbar und haben einen Vorsprung k3, auf
welchen die Schrauben Ä5 zum Oeffnen der Backen einwirken.
Der beschriebene Mechanismus läfst sich in
mannigfacher Weise abändern; so kann das den Bohrer tragende Futter in zwei Theilen
ausgeführt werden, wie in Fig. 20 und 21; hierbei wird der eine Theil von einem Bügel
und der andere von einem von dem ersteren. unabhängigen Bügel bethä'tigt, oder die Hülse
kann auch, wie in Fig. 22 und 23, mit nur einem Backenpaare ausgestattet werden, während
eine Feder m dazu dient, den Bohrer festzuhalten, wenn sich die Backen öffnen, um
die geschnittenen Muttern durchgleiten zu lassen.
Auch kann, wie in Fig. 24, das obere Backenpaar oberhalb der Schneidezähne und
das andere Backenpaar unterhalb derselben angebracht werden, oder es können beide Backenpaare
oberhalb der Schneidezähne angeordnet sein, wie in Fig. 25. In beiden Fällen kann
die zu schneidende Mutter auf beliebig geeignete Weise gefafst und mit Federdruck gegen die
Scheiden des Bohrers gehalten werden. Z. B. kann man den Kolben I1 durch die Ansätze /3
und Is bis nach o2 herumführen, wobei der
Theil /5 gegen /s drehbar ist und durch einen
Stift o1 bethätigt wird; letzterer befindet sich
an einem beweglichen Theile der Maschine und wirkt mittelst des Schlitzes 0 auf den genannten
Arm P.
Bei den zuletzt beschriebenen Formen würden die Backen sich für jede zu schneidende
Mutter öffnen und schliefsen, wenn dieselbe niedergeführt wird.
Wenn das den Schneidebphrer tragende Futter, wie oben.erwähnt, getheilt ist, so kann
ein geeigneter Träger B1 für die sich drehende Hülse und ein geeignetes Zahnrad B6 vorgesehen
werden, um dieselbe in Gemeinschaft mit dem anderen Theile des Futters anzutreiben.
Die Fig. 3 bis 8 veranschaulichen die den Fülltrichter bethätigende Vorrichtung. Der
Trichter E1 wird von dem Gestell E getragen und ist mit dem schrägen Boden E2 ausgestattet,
auf dem die ungeschnittenen Muttern liegen und welcher mit der Grundplatte E3
fest verbunden ist.
Am unteren Ende des schrägen Bodens befindet sich die Oeffnung a, durch welche die
zu schneidenden Muttern in das Gerinne F gelangen.
Auf der Grundplatte E3 ist die Curvenscheibe E& gelagert, welche eine peripherische
Rinne i»1 besitzt; in die letztere greift der
Zapfen b3 einer verzahnten Stange b2 ein,
deren Zähne bB mit den an dem Trichtergehäuse
E1 befindlichen Kammzähnen b7 in Eingriff stehen. Auf diese Weise bewirkt man
durch die Umdrehung der Daumenscheibe ein kurzes Vor- und Rückwärtsdrehen des Trichters;
infolge dessen gelangen die Muttern regelmäfsig durch die Oeffnung α in das Gerinne; damit
die Oeffnung α stets dieselbe relative Lage zu dem schrägen Boden E2 behält, sind an der
Fufsplatte ΕΊ Neigungen c1 vorgesehen, so
dafs der Trichter bei seinen Drehungen auf- und niedergeht, wodurch ebenfalls die Abführung
von Muttern erleichtert wird.
Die in das Gerinne gelangenden Muttern fallen zunächst in einen im>
Querschnitt V-förmigen Theil (Fig. 6), so dafs jede Mutter auf ihre Kante zu liegen kommt. Alsdann flacht
sich das Gerinne allmälig ab (Fig. 7 und 8), bis die Muttern schliefslich auf ihrer flachen
Seite aufliegen.
Auf diese Weise werden sie bis zu dem Kanal vor dem horizontalen Kolben / fortgeführt
(Fig. 9).
Die Einzelheiten dieses Theiles der Maschine sind in den Fig. 9, 9a, 9b, 9c, 10, 11, 12
und 13 veranschaulicht.
Der horizontale Kolben / hat oben einen Ansatz j, welcher bei seiner. Vorwärtsbewegung
die Mutter über die Erhöhung j1 umkippt, so
dafs sie auf eine Breitfläche zu liegen kömmt.
Alsdann wird die Mutter bis in den unter dem senkrechten Kolben I1 befindlichen senkrechten
Kanal H2 geschoben. Hier . wird die Mutter durch eine Feder ßj3 genau in ihrer
Lage festgehalten, bis der Kolben I1 herabgeht und sie auf die Spitze des Schneidebohrers
drückt. Dort wird sie durch die Spannung der Feder /2 so lange gehalten, bis der Bohrer
sie fest erfafst hat.
Inzwischen ist der Kolben/ zurückgegangen und es kann eine andere Mutter vor denselben
gelangen. Dann steigt auch der Kolben I1 auf und die folgende Mutter gelangt in der
beschriebenen Weise auf den Bohrer L Die beiden Kolben werden von der Daumenscheib'e
D2 bethätigt. Zu diesem Zwecke trägt die Verbindungsstange h eine Rolle h\ welche in
die Rinne des Daumenrades eingreift. Die letztere hat geeignete Ausbiegungen h11 und h12, um die
Kolbenhübe in der erforderlichenWeise zu regeln. Der horizontale Kolben besitzt einen Ansatz/1,
der in den Schlitz/3 des Hebels/2 eingreift; letzterer ist um den Zapfen /5 drehbar und steht
durch den Zapfen /7 mit der Verbindungsstange h in Eingriff. Dahingegen ist der
Hebel H bei fc5 drehbar und steht durch den
Zapfen hs mit der Verbindungsstange h in
Eingriff; die Stange h besitzt an dieser Stelle einen Schlitz h2 ; derselbe hat folgenden Zweck:
Wenn die Stange h aufsteigt, wird der Kolben durch die Feder I2 niedergedrückt,
wobei die Feder ihre Spannkraft auf die Mutter äufsert; der Schlitz ermöglicht nun, dafs die
Stange h ihre Aufwärtsbewegung fortsetzt, ohne den Kolben I1 zu einem zu festen Aufliegen
auf die zu schneidende Mutter zu bringen.
Die Zuführungsweise der Muttern mittelst des Trichters ist durch die Fig. i, 3, 3 a und 4
veranschaulicht worden.
Auf der die Gurvenscheibe E5 tragenden Welle befindet sich die lose Riemscheibe G.
Dieselbe ist so angeordnet, dafs sie den Trichter in Bewegung setzt, wenn sie mit der Daumenscheibe
Es in Eingriff ist, und dafs der Trichter ruht, wenn sie nicht mit derselben in
Eingriff steht.
An der Seitenfläche der Curvenscheibe E5
befindet sich ein Sperrhaken e1, welcher mit dem an der losen Riemscheibe G vorgesehenen
Ansatzstift e7 in Eingriff gebracht werden kann. Der Sperrhaken e1 ist mit einem Arm e2 ausgestattet,
welcher über den Umfang der Curvenscheibe hervorragt. Der Sperrhaken steht unter
dem Einflufs einer Feder e5, welche den Sperrhaken gewöhnlich so einstellt, dafs er mit dem
Stift e7 in Eingriff ist, wodurch die Curvenscheibe Eb von der Riemscheibe G mitgenommen
und der Trichter in Bewegung gesetzt wird.
Das Führungsgerinne ist um den Zapfen d lose drehbar und hat einen Ansatz d1, durch
den ein mit der Feder d5 ausgestatteter Stift hindurchgeht. Letzterer geht auch durch das
den Zapfen tragende Gestell hindurch und hat an seinem einen Ende den Kopf d2 und an
seinem anderen Ende die Mutter ds. Die '
Feder d5 ist nun so eingerichtet, dafs sie das Führungsgerinne F in seiner normalen Lage
erhält, wenn das Gewicht der im Gerinne enthaltenen Muttern eine bestimmte Grenze nicht
überschreitet.
Sobald letzteres der Fall ist, bekommt das Gerinne F das Uebergewicht über die Feder db
und dreht sich um den Zapfen d abwärts. Mit dem Gerinne ist ein in dem Gestell E gelagerter
Hebel e verbunden und das freie Ende desselben wird bei der Abwärtsdrehung des Gerinnes
aufwärts bewegt; hierbei legt sich der Hebel e gegen den Arm e2 des Sperrhakens e1
und dreht letzteren so herum, dafs der Ansatz e7 der losen Riemscheibe frei an dem
Sperrhaken vorbeigleiten kann. Bei dieser Stellung des Sperrhakens, die in Fig. 4 durch
punktirte Linien angedeutet ist, kommt der Trichter zur Ruhe, und die weitere Zuführung
von Muttern ist so lange unterbrochen, bis der im Gerinne befindliche Ueberschufs verbraucht
ist. Durch das Wiederaufsteigen des Gerinnes wird dann der Sperrhaken wieder frei und durch
die Feder e5 in seine frühere Lage gedreht, so dafs die Curvenscheibe Es von der losen
Riemscheibe G wieder mitgenommen wird und die Zuführung der Muttern von neuem beginnt.
Selbstverständlich kann man die Feder d5
auch durch ein verstellbares Gewicht ersetzen, welches etwa an dem freien Ende des Hebels e
angebracht ist. Auch kann man die verzahnte Stange b2 durch eine andere geeignete Vorrichtung
ersetzen.
Aufserdem läfst sich der in Fig. 9 gezeichnete Hebel /2 einfach durch einen an einem
höheren Punkt gelagerten Glockenzughebel ersetzen ; man braucht dann nur den herabhängenden
Arm direct auf den horizontalen Kolben einwirken zu lassen, anstatt sich hierzu des geschlitzten Armes fs zu bedienen.
Für die fertigen Muttern ordnet man zweckmäfsig eine Rinne L an, welche dieselben in
einen Behälter L1 leitet.
Die Rinne L wird in geeigneter Weise durchlöchert, so dafs das OeI von den Muttern in
einen Behälter L2 abfliefst. Um der Maschine das erforderliche OeI oder Schmiermaterial zuzuführen,
ist eine Pumpe L3 vorgesehen, welche dasselbe durch die Röhren Z-4 und L5 den
Schmierstellen zuführt.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:ι . Eine Maschine zum Schneiden von Schraubenmuttern, dadurch gekennzeichnet, dafs der sich drehende Schneidebohrer (I) in einem Futter derart gelagert ist, dafs der Bohrer an zwei verschiedenen Stellen von je einem .Backenpaar erfafst wird, wobei sich beim Betriebe erst das eine Paar und nach dem , Schliefsen desselben das andere Paar öffnet, um die Muttern durchzulassen, während die zu schneidenden Muttern dem Bohrer selbstthätig zugeführt werden.
- 2. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung eines horizontalen Kolbens (J) und eines unter Federdruck, stehenden verticalen Kolbens (I1), welche von einer Daumenscheibe (D2) bethätigt werden, zu dem Zweck, die zu schneidenden Muttern in ihrer richtigen- Lage auf den Schneidebohrer zu bringen und darauf festzuhalten, bis letzterer sie fest erfafst hat.
- 3. Bei der durch Anspruch 1. gekennzeichneten Maschine die Anordnung eines Trichters (E), welcher durch Vermittelung einer Curvenscheibe (E5) sowohl hin- und herals auch auf- und abbewegt wird, und eines zur Weiterbeförderung der Muttern dienen-den, drehbar gelagerten Gerinnes (F), welches durch Vermittelung eines Gegengewichtes oder einer Feder die Bewegung des Trichters unterbricht, sobald das Gewicht der im Gerinne befindlichen Muttern eine bestimmte Grenze überschreitet.
Bei der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Maschine die Anordnung einer Pumpe T3) welche den zu ölenden Theilen das Schmiermaterial mittelst geeigneter Röhren (L*) und (U") zuführt.Bei der durch Anspruch ι. gekennzeichneten Maschine der Ersatz des einen Backenpaares durch eine Feder, welche den Bohrer festhält, wenn das andere Backenpaar sich öffnet, um die Muttern durchzulassen.Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56627C true DE56627C (de) |
Family
ID=331053
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56627D Expired - Lifetime DE56627C (de) | Maschine zum Schneiden von Schraubenmuttern |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE56627C (de) |
-
0
- DE DENDAT56627D patent/DE56627C/de not_active Expired - Lifetime
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