DE563328C - Kardangelenk, insbesondere fuer Lenkradantriebe von Kraftfahrzeugen - Google Patents

Kardangelenk, insbesondere fuer Lenkradantriebe von Kraftfahrzeugen

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DE563328C
DE563328C DEK121011D DEK0121011D DE563328C DE 563328 C DE563328 C DE 563328C DE K121011 D DEK121011 D DE K121011D DE K0121011 D DEK0121011 D DE K0121011D DE 563328 C DE563328 C DE 563328C
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MAX KUNSTMANN
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16DCOUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
    • F16D3/00Yielding couplings, i.e. with means permitting movement between the connected parts during the drive
    • F16D3/16Universal joints in which flexibility is produced by means of pivots or sliding or rolling connecting parts
    • F16D3/26Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected
    • F16D3/30Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which the coupling is specially adapted to constant velocity-ratio
    • F16D3/34Hooke's joints or other joints with an equivalent intermediate member to which each coupling part is pivotally or slidably connected in which the coupling is specially adapted to constant velocity-ratio parts being connected by ridges, pins, balls, or the like guided in grooves or between cogs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

Bekannt sind Kardangelenke, bei denen durch einen Stern verbundene konische Rollen zur Kraftübertragung verwendet werden. Dieser Stern hat einmal das Kippmoment der Rollen aufzunehmen, zum andern dient er der Führung der Rollen.
Bei der vorliegenden Erfindung wird in einfacher Weise das Kippmoment der Rollen durch die Anwendung eines Doppelkugelteils dadurch aufgenommen, daß unter Wegfall eines Sternes der eine Kugelteil in eine kugelschalenförmige, konzentrische Aussparung des anderen Kugelteiles eingreift. Die gleichfalls durch die starren Anne eines Sternes verhinderte Veränderlichkeit der Mittenabstände der Rollen gegeneinander wird durch ein mit einer Ringnut versehenes Mittelstück erreicht, welches die Führung der Rollen in ihrer Ebene gewährleistet, zugleich aber eine Veränderung der Abstände voneinander zuläßt.
Die Ausbildung dieses Mittelstückes als linsenförmiger Körper in Verbindung mit einer unter Federdruck stehenden Kugelpfanne erzwingt zugleich die Einstellung der Rollen in einer Ebene, die den Winkel zwischen der getriebenen und der angetriebenen Welle halbiert und damit eine Gleichförmigkeit der Winkelgeschwindigkeiten der beiden Wellen.
Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen näher veranschaulicht.
Der Kugelteil α ist mit einer kugelschalenförmigen, konzentrischen Aussparung aa versehen, wodurch zwei ineinanderliegende Kugelteile von verschiedenen Durchmessern entstehen. In die Aussparung aa paßt der Kugelteil δ nach allen Seiten kugelig hinein. Beide Kugelkörper α und b sind mit Ausschnitten g versehen, deren Seitenflächen, wie aus Schnitt A-B ersichtlich, in allen Stellungen genau nach dem Mittelpunkt der Kugeln verlaufen. Beide Kugelen α und b werden in den Nuten g mittels konischer Rollen c auf Drehung verbunden. Die Rollen c verlaufen am schwachen Ende zylindrisch und werden in einer dem zylindrischen Zapfen entsprechenden Ringnut d des Mittelstückes e geführt. Das Mittelstück ist als linsenförmiger Körper ausgebildet, der aus zwei Kugelabschnitten von verschiedenen Krümmungshalbmessern zusammengesetzt ist. Der Kugelabschnitt mit dem kleineren Halbmesser ruht in einer inneren kugeligen Ausdrehung des Teiles a; der Kugelabschnitt mit dem größeren Halbmesser wird durch eine Kugelpfanne k in seiner Lage gehalten, welche entgegen der Wirkung einer Feder/ verschiebbar im Teil b geführt wird. Hierdurch werden die in der Nut d geführten Rollen c in einer Ebene, welche durch den Mittelpunkt der Kugel geht, geführt.
Durch diese Anordnung können sich die Rollen c jeder Winkelstellung der Teile a und b anpassen, indem sie in den Ausschnitten o- abrollen; sie können aber auch ihre Mittenabstände zueinander verändern, da sie in der Nut d des Mittelstückes e gleiten kön-

Claims (2)

  1. nen, ohne ihre Richtung auf den Mittelpunkt hin zu verändern. Dieses ist von Wichtigkeit für die Wirkung des Kardangelenkes.
    Nach, außen werden die Rollen c durch die HohlkugelkapselA begrenzt; um diese greift die Kapsel/, welche auch die seitliche Begrenzung herstellt.
    Um zu verhindern, daß das Mittelstücke mit den von ihm geführten Rollen c sich will-
    to kürlich in eine Ebene einstellt, die nicht dem halben Winkel der Wellen des Kardangelenkes entspricht sowie um eine Beugung der Wellen zu ermöglichen, wenn keine Drehbewegung stattfindet, ist das Mittelstück e, wie oben erwähnt, linsenförmig ausgebildet und die Kugelpfarine A mit dem entsprechenden, größeren Halbmesser ausgespart. Dadurch ist das Stücke gezwungen, sich in eine den Beugungswinkel der Wellen halbierende Ebene einzustellen und eine Beugung der Wellen ohne Drehbewegungen zu ermöglichen.
    PatentansjmmjChe :
    ι. Kardangelenk, insbesondere für Lenkradantriebe von Kraftfahrzeugen, bestehend aus zwei ineinanderliegenden Kugelteilen von verschiedenen Durchmessern, die mit Ausschnitten versehen sind, deren Seitenflächen nach dem Mittelpunkt der Kugel zu verlaufen, wobei zwecks Verbindung der Kugelteile in den Ausschnitten entsprechend ausgebildete konische Rollen sich abwälzen, deren Innenenden in einer Ringnut eines Mittelstückes stehen, das von den Kugelteilen getragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Kugelteil eine kugelschalenförmige, konzentrische Aussparung aufweist, in die der andere Kugelteil eingreift.
  2. 2. Kardangelenk nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Mittelstück als Linsenförmiger, aus zwei Kugelabschnitten von verschiedenen Krümmungshalbmessern zusammengesetzter Körper ausgebildet ist, wobei der Kugelabschnitt mit dem kleineren Halbmesser in einer entsprechenden Ausdrehung des einen Kugelteils ruht, während der Kugelabschnitt mit dem größeren Halbmesser von einer entsprechenden Kugelpfanne gehalten wird, die in den anderen Kugelteil, entgegen der Wirkung einer Feder, verschiebbar aufgeführt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK121011D 1931-06-26 1931-06-26 Kardangelenk, insbesondere fuer Lenkradantriebe von Kraftfahrzeugen Expired DE563328C (de)

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Cited By (6)

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