DE563167C - Gabel-Heuwender - Google Patents

Gabel-Heuwender

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Publication number
DE563167C
DE563167C DEL78258D DEL0078258D DE563167C DE 563167 C DE563167 C DE 563167C DE L78258 D DEL78258 D DE L78258D DE L0078258 D DEL0078258 D DE L0078258D DE 563167 C DE563167 C DE 563167C
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DE
Germany
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hand lever
fork
forks
stop
lever
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Expired
Application number
DEL78258D
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English (en)
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LANZ WERY MAEHMASCHINENFABRIK
Original Assignee
LANZ WERY MAEHMASCHINENFABRIK
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D78/00Haymakers with tines moving with respect to the machine
    • A01D78/005Turners; Tedders
    • A01D78/008Turners; Tedders with forks

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)

Description

DEUTSCHES REICH
AUSGEGEBEN AM
2. NOVEMBER 1932
REICHSPATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 45 c GRUPPE
Gabel-Heuwender
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. April 1931 ab
Die Erfindung bezieht sich auf einen Gabel-Heuwender der bekannten Art, bei welchem der die Gabeln und ihren Antrieb tragende Rahmen auf der Fahrgestellachse schwenkbar gelagert ist, so daß mittels Hand- und Fußhebels die Entfernung der Gabeln von dem Erdboden nach Bedarf eingestellt werden kann. Die normale, für die jeweilige Bespannung und die Bodenverhältnisse passende Höheneinstellung erfolgt vor Beginn der Arbeit; außerdem aber ist während der Arbeit vorübergehend, sei es beim Wenden, sei es beim Überfahren von Erdhügeln oder Furchen, ein stärkeres Abheben der Gabeln vom Erdboden erforderlich, worauf die Gabeln bzw. der Tragrahmen wieder die normale Arbeitshöhe erhalten sollen. Es ist schon bekannt, einen Gabel-Heuwender für ein vorübergehendes Anheben der Gabeln einzurichten, ohne daß dabei die jeweils eingestellte Arbeitshöhe geändert werden muß. Man hatte zu diesem Zweck den hauptsächlich für das vorübergehende Ausheben bestimmten Fußhebel von dem Handhebel getrennt und den Handhebel lösbar mit dem Fußhebel gekuppelt, so daß man diese Kupplung, beispielsweise durch Umlegen eines Verriegelungsstücks, lösen mußte und der Handhebel in seiner für die Normalarbeit eingestellten Lage verblieb, wenn mit dem Fußhebel die Gabeln vorübergehend angehoben wurden, während nach Rückkehr des Fußhebels dieser mit dem Handhebel gekuppelt wurde. Eine solche Kupplung wurde auch selbsttätig eingerichtet. Diese Anordnung hat den Nachteil, daß für das vorübergehende Ausheben der Handhebel zur Unterstützung der auf den Fußhebel ausgeübten Kraft nicht mitbenutzt werden konnte, was die Bedienung für jüngere Fahrer erschwert.
Bei einem anderen bekannten Gabel-Heuwender, bei dem ebenfalls die Gabeln ohne Änderung ihrer jeweils eingestellten Arbeitshöhe vorübergehend angehoben werden können, wird ein bewegliches Stellsegment benutzt, das durch eine Klinke festgehalten wird. Bei dieser Anordnung kann, wenn sich die Gabeln nebst Rahmen in der vorübergehend angehobenen Stellung befinden, ein Zurückschlagen des Handhebels nach Loslassen des Fußhebels im Gegensatz zur Erfindung nicht vermieden werden.
Die Erfindung sieht ein einfaches Mittel vor, die genannten Nachteile zu vermeiden und doch die Wiedereinstellung der Normalarbeitshöhe des Rahmens nach vorübergehendem Anheben zu sichern. Dies ist dadurch erreicht, daß an dem fest auf die Kippwelle aufgesetzten Handhebel ein einstellbarer. Anschlag vorgesehen ist, während der Fußhebel in Wirkungsrichtung, d. h. in Richtung des Anhebens, stets den Handhebel mitnimmt. Wird der am Handhebel vorgesehene Anschlag nach Einstellung des Tragrahmens in die Normalarbeitslage in Anschlagstellung gebracht, d. h. in die Lage, in der er sich gegen den festen Zugrahmen abstützt, so fällt der Tragrahmen nach dem vorübergehenden Anheben immer nur bis in diese Anschlaglage zurück, in der die Gabeln die normale Höhenlage haben und der Handhebel in die entsprechende Rast des Stellbogens ein-
greift. Zweckmäßig besteht der verstellbar« Anschlag aus einem am Handhebel geführten bogenförmigen Bügel mit abgebogenem Anschlagende und Handgriff, -wobei dieser Anschlagbügel in jeder eingestellten Lage selbsttätig festgehalten wird.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel eines nach der Erfindung eingerichteten Gabel-Heuwenders dargestellt,
to Fig. ι zeigt die Seitenansicht eines solchen Heuwenders.
Fig. 2 zeigt einen Längsschnitt durch die Anbringungsstelle des Handhebels.
Fig. 3 und 4 zeigen die Einstellvorrichtung in zwei verschiedenen Lagen.
Fig. 5 zeigt einen Teil davon in größerem Maßstab.
Der die Gabeln d und ihr Bewegungsgetriebe tragende Rahmen α ist auf der Radachse b schwenkbar gelagert. Die Höhenverstellung des Rahmens α und damit der Gabelnd erfolgt, wie bekannt, von der Kippwelle m aus. Durch Schwenken des am Sockel φ der Kippwelle m angeschraubten Handhebels g kann, wie üblich, ein Heben und Senken des Rahmens α vermittels des Lenkarms 0 bewirkt werden. Der unter Federdruck stehende Sperriegel q greift in der jeweilig eingestellten Winkellage des Handhebels g in die Rasten i des auf der Kippwelle m und am Tragrahmen α fest gelagerten Stellbogens k ein und kann entgegen dem Druck der Feder in bekannter Weise durch Drücken des Handgriffes I aus, den Rasten * herausgehoben werden. Der bekannte Fußhebel e ist neben dem Handhebel g lose auf der Kippwelle m gelagert und mit einem Winkelarm ν versehen, dessen abgebogenes Ende ζ den Handhebel seitlich übergreift, so daß beim Niederdrücken des Fußhebels e der Mitnehmeranschlag ζ den Handhebel und damit die Kippwelle m mitnimmt, wenn der Sperriegel q gelöst ist. Beim Niederdrücken des Fußhebels e erfolgt das Lösen dieses Riegels q selbsttätig, ohne Bedienung des Handgriffs I am Handhebel g, indem der Arm r als Hubkurve ausgebildet ist und auf eine kurvenförmige Verlängerung q' des Riegels q einwirkt und den Riegel aus den Rasten i des Stellbogens heraushebt.
An dem Handhebel g ist auf der dem Stellbogen k abgewendeten Seite ein Gehäuse ν oder ein Schloß für den verschiebbaren Anschlagbügel s vorgesehen (Fig. 2). Dieser Anschlagbügel s ist kreisbogenförmig wie der Stellbogen k und am hinteren Ende mit einem Handgriff t versehen, während er am vorderen und zugleich unteren Ende einen abgebogenen Anschlag χ aufweist, der unter den Zugrahmen c greift. Der Anschlagbügel s ist auf seiner Unterfläche mit Kerben u versehen und wird durch eine in dem Gehäuse υ untergebrachte Feder w gegen einen nach oben herausragenden Zahn u' des Schloßgehäuses gedrückt, derart, daß der Anschlagbügel zwar durch Ziehen am Handgriff t in seiner Längsrichtung verstellt werden kann, aber in der jeweils eingestellten Lage festgehalten wird.
Eine an einem Haken B des Zugrahmens c angreifende Zugfeder A unterstützt das Anheben des Tragrahmens durch teilweisen Gewichtsausgleich.
Die Arbeitsweise der Einstellvorrichtung ergibt sich ohne weiteres aus ihrer Bauart. Bei Beginn der Arbeit wird der Rahmen α durch Schwenken des Handhebels g, gegebenenfalls mit Unterstützung des Fußhebels e, in die für die Arbeit geeignete Höhenlage eingestellt. Der Riegel greift dann in eine entsprechende Rast des Stellbogens ein und verriegelt die Arbeitshöhenlage. Nun wird durch Ziehen am Handgriff t der Anschlagbügel s soweit verschoben, bis gemäß Fig. 3 der Anschlaglappen χ gegen den Zugrahmen c stößt. In dieser Lage verbleibt der Bügel s, festgehalten durch Feder w und Kerben u nebst Zahn u'. Wird vorübergehend ein weiteres Anheben der Gabeln notwendig, so wird durch Bedienen des Fußhebels c nach Auslösen des Riegels q der Tragrahmen a beliebig hochgeschwenkt, wobei der Handhebel g zur Unterstützung mitbenutzt werden kann. Sobald der Tragrahmen vollständig hochge- go schwenkt ist, läßt man den Fußhebel e los, so daß der Sperriegel q unter Einwirkung der ihn belastenden starken Feder mittels der Verlängerung q' den kurvenförmigen Arm r des Fußhebels in die in Fig. 5 gestrichelt und in Fig. 4 mit vollen Linien dargestellte Lage zurückdrückt. Hierbei schnappt der Sperriegel q in eine Rast i des Stellbogens k ein, so daß der Tragrahmen α in der vorübergehend angehobenen Stellung gesperrt ist. Ein Zurückschlagen des Rahmens nach Loslassen des Fußhebels e ist somit ausgeschlossen. Nach Überwinden des Hindernisses wird auch der Handhebel £ freigegeben, indem man den Sperrriegel q durch Hebel I von Hand aus der Rast i des Stellbogens k herauszieht. Nunmehr kann der Rahmen α mit den Gabeln von Hand ohne Auftreten von plötzlichen Stoßen so weit zurückgeführt werden, bis der Anschlaglappen x, der mit dem Handhebel g in die Lage gemäß Fig. 4 gelangt war, gemäß Fig. 3 die Rückbewegung aufhält, und zwar gerade in dem Augenblick, in dem der Handhebel g und der Tragrahmen a wieder in ihre Normalarbeitslage kommen.

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    i. Gabel-Heuwender mit einem die Gabeln und ihr Getriebe tragenden schwenkbaren Tragrahmen, der von einer Kippwelle aus mittels Hand- und Fußhebels in die Arbeitslage angehoben und in dieser Lage festgelegt sowie ohne Änderung der Arbeitslage
    der Gabeln angehoben werden kann, dadurch gekennzeichnet, daß ein Bügel (s), der bei der Arbeitslage der Gabeln mit einem Anschlaglappen (x) unter den Zugrahmen (c) greift, einstellbar neben dem auf der Kippwelle (m) befestigten Handhebel (g) angeordnet und am Fußhebel (e) ein Mitnehmer, z. B. ein Anschlag (;), für den Handhebel (g) vorgesehen ist.
    2. Gabel-Heuwender nach Anspruch !,dadurch gekennzeichnet, daß der mit einem Handgriff (t) und dem Anschlag (x) versehene Bügel (s) riegelartig in ein am Handhebel (g) befestigtes Gehäuse (v) eingreift. 3. Gabel-Heuwender nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,, daß an dem mit dem Mitnehmer (z) versehenen Fußhebel (e) eine Hubkurve (r) vorgesehen ist, die den Sperrriegel (q) des Handhebels (g) aus den Rasten (i) des Stellbogens (k) hebt.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
DEL78258D 1931-04-28 1931-04-28 Gabel-Heuwender Expired DE563167C (de)

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