DE56181C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-BödenInfo
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- DE56181C DE56181C DENDAT56181D DE56181DA DE56181C DE 56181 C DE56181 C DE 56181C DE NDAT56181 D DENDAT56181 D DE NDAT56181D DE 56181D A DE56181D A DE 56181DA DE 56181 C DE56181 C DE 56181C
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/04—Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/16—Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
- B28B7/18—Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
Zusatz zum Patente-No. 30634 vom 23. April 1884.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. Mai 1890 ab. Längste Dauer: 22. April 1899.
Vorliegende Construction lehnt sich wesentlich an die , mir im Jahre 1884 unter
No. 30634. patentirte Anordnung an, betreffend Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung
von Bessemer-Birnenböden, und ist als Verbesserung und Ergänzung derselben zu betrachten.
Der Antrieb des gesammten Apparates erfolgt durch eine einzige Riemscheibe a, deren
horizontale Antriebswelle b durch Zahntrieb c direct den mit Zahnkranz versehenen ringförmigen Teller mit aufstehendem Boden in
Drehung versetzt; Zahntrieb c kann jederzeit schnell ausgerückt werden, wobei die Klauenkupplung
der kleinen Riemscheibe t losläfst.
Der Antrieb des Stampfers 5 erfolgt von
der durch konische Räder angetriebenen yerticalen Welle d aus, um welche der ausbalancirte
gabelförmige Ausleger e, nach allen Seiten frei beweglich, schwingt. Die Welle d treibt
zunächst die Frictionsscheibey an, diese durch die Frictionsrolle g die Welle h und mit
Winkelräderübersetzung den Stampfer 'S\ durch Ausrückhebel i kann jederzeit die Frictionsscheibe
f abgehoben und somit der Stampfer stillgesetzt werden. Stampfer S wird nun in
gewohnter Weise radial von der Mitte des Bodens nach aufsen und umgekehrt bewegt,
wobei die Oberfläche in concentrischen Kreisen gestampft wird.
Um den Boden nun möglichst gleichmäfsig zu verarbeiten und damit Höhlungen in der
Stampffläche zu vermeiden, ist es erforderlich, die Schläge in möglichst gleichen Abständen
zu führen, d. h. die Anzahl der Schläge ist der Gröfse der Stampfkreise anzupassen. Dieses
wird erreicht durch radiale Verschiebung der Frictionsrolle g unter f und erfolgt selbstthätig
durch die Kurbelscheibe k, deren Kurbelzapfen durch ein Gabelgestänge mit g verbunden
ist. k hat nämlich unten einen kleinen Zahntrieb angegossen, eingreifend in ein an
den Führungen I vertical verschiebbares Zahnsegment Ot, das sich mit einem Arm auf den
Ausleger e stützt und von diesem sonach vertical stets mitgenommen wird. Wenn jetztN
Ausleger e am Handgriff η über dem Boden radial bewegt wird, so wird der Zahntrieb
durch das Zahnsegment gedreht und g durch die Kurbelscheibe verschoben. Die Verhältnisse
sind so gewählt, dafs die Stellungen von g und der zugehörigen Anzahl Schläge der Gröfse
der Stampf kreise entsprechen. Der Stampfer S ist als beliebiger' Federhammer gedacht und
hier beispielsweise als Schraubenfederhammer nach D. R. P. No. 41749 angeordnet. Der
ganze Ausleger e ist an den Doppelhebeln ο ausbalancirt aufgehängt und wird durch die
oberen Wechselräder mit Frictionskupplung in gezeichneter Weise auf- und abwärts bewegt.
Die Windlöcher können in dem Boden entweder wie bisher nach gänzlich vollendeter
Stampfarbeit hergestellt werden, oder derart,
dafs man während des Stampfens dünnere Löcher von ca. 13 mm Durchmesser mit der
hier unten näher beschriebenen Einrichtung einsticht und dann vor Einsetzen der Brennnadeln
jedes Loch mit einem normalen Dorn auf die gewünschte Dimension aufweitet. Die letztere Anordnung bezweckt, zu verhindern,
dafs beim Durchstechen gröfsere Dolomitstückchen von den Nadeln mitgerissen und dadurch in
den Windlöchern rauhe Flächen erzeugt werden, die dem Winde einen Angriffspunkt darbieten.
Das Vortreiben der Nadeln ρ erfolgt hier sehr langsam in der Weise, dafs ihre oberen Spitzen
einige Centimeter unter der Stampffläche gehalten werden; gegen Beschädigung durch zufälliges
Durchschlagen des Stampfers sind die Nadeln durch untergelegte Spiralfedern geschützt.
Das sehr langsame Vorrücken der Nadeln resultirt aus der kleinen Differenz der gleichgerichteten Drehungen des Bodens und
der Schraube q, deren unteres Vorgelege mit Wechselrädern von b aus angetrieben wird;
die Steuerung erfolgt durch das Gestänge r. An dem Zeiger u ist die Stellung der Nadeln
stets ersichtlich. Um nach vollendeter Stampfung die Nadeln möglichst schnell wieder zurückziehen
zu können, braucht man nur die untere Friction umzustellen, wobei die Nadeln mit
der Summe der nun entgegengesetzten Drehbewegungen nach abwärts bewegt werden.
Claims (2)
1. Bei dem in dem Patent-Anspruch 1. des
Patentes No. 30634 geschützten Verfahren die Abänderung, dafs die Windlöcher nicht
nach dem Stampfen, sondern gleichzeitig damit eingestochen oder eingebohrt werden.
2. Bei dem im Patent-Anspruch 2. des Haupt-Patentes geschützten Stampfapparat die selbstthätige
Regulirung der Schläge, entsprechend den' Durchmessern der jeweiligen Stampfkreise
, zwecks möglichst gleichmäfsiger Vertheilung der Schläge auf der Stampffläche.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE56181T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE56181C true DE56181C (de) |
Family
ID=32602216
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56181D Expired - Lifetime DE56181C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden | ||
| DENDAT30634D Expired - Lifetime DE30634C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden |
Family Applications After (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT30634D Expired - Lifetime DE30634C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE30634C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940531C (de) * | 1952-06-10 | 1956-03-22 | Pintsch Bamag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Konverterboeden |
-
0
- DE DENDAT56181D patent/DE56181C/de not_active Expired - Lifetime
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Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940531C (de) * | 1952-06-10 | 1956-03-22 | Pintsch Bamag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Konverterboeden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE30634C (de) |
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