DE30634C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-BödenInfo
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- DE30634C DE30634C DENDAT30634D DE30634DA DE30634C DE 30634 C DE30634 C DE 30634C DE NDAT30634 D DENDAT30634 D DE NDAT30634D DE 30634D A DE30634D A DE 30634DA DE 30634 C DE30634 C DE 30634C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/04—Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B7/00—Moulds; Cores; Mandrels
- B28B7/16—Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes
- B28B7/18—Moulds for making shaped articles with cavities or holes open to the surface, e.g. with blind holes the holes passing completely through the article
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- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C21—METALLURGY OF IRON
- C21C—PROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
- C21C5/00—Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
- C21C5/28—Manufacture of steel in the converter
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- C21C5/46—Details or accessories
- C21C5/48—Bottoms or tuyéres of converters
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Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 18: Eisenerzeugung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. April 1884 ab.
Während bisher, besonders im basischen Betriebe, die feuerfesten Ausfütterungen von
Hand aufgestampft werden, bezweckt vorliegendes Verfahren die Herstellung derselben
auf maschinellem Wege behufs Erzielung einer gleichmäfsigeren, festeren und dementsprechend
haltbareren Masse.
a) Birnenboden.
Der Birnenboden wird, abweichend von der bisherigen Herstellungsweise, ohne Zuhülfenahme
von Nadeln mit vorliegendem Stampfapparate complet vollgestampft, worauf erst die
Windlöcher durch einen mit Nadeln versehenen Prefskopf, der, wie hier gezeichnet, hydraulisch
oder durch die Schraube vorwärts bewegt werden kann, eingestochen werden.
Der Stampfapparat, Blatt I, besteht wesentlich
aus einem drehbaren Kranausleger a, an dem der eigentliche Stampfer b horizontal leicht
verschiebbar angebracht ist. Dieser Stampfer ist gleichsam ein kleiner Schnellhammer und
mit Selbststeuerung auszuführen; der Betrieb desselben erfolgt mit comprimirter Luft, die
der in jedem Stahlwerk vorhandenen Hochdruckwindleitung entnommen werden kann; eventuell kann auch Gaskraft oder besonders
bei sauren Böden Dampf hierzu benutzt werden. Stampfer mit Ausleger sind hydraulisch leicht
zu heben, indem der die obere Kransäule bildende Druckcylinder durch die durchbohrte
Säule ν,οη unten mit der Druckwasserleitung in Verbindung gesetzt wird.
Unter, dem Kranausleger befindet sich der Stampftisch c, welcher den Birnenboden aufnehmen
soll. Je nach der Form der verschiedenen Birnenböden mufs nun dieser Stampftisch
sowohl um eine horizontale, als auch um eine verticale Achse drehbar sein, um mit
dem Stampfer jeden Flächentheil bearbeiten zu können. Die Drehung um die horizontale
Achse d erfolgt durch den auf den Kurbelhebel mit Wasserdruck wirkenden Cylinder e; die
Steuerung desselben erfolgt gleich der des Krancylinders durch den Steuerkasten f an den
gezeichneten Steuerhebeln. Der hydraulische Cylinder kann auch durch eine Schraube ersetzt
werden. Die Drehung um die verticale Achse g, welche oben und unten auf Kugeln läuft,
erfolgt durch konische Räder und Schneckenvorgelege von der Riemscheibe h her, die durch
Transmission getrieben wird. Letztere kann auch eventuell zum Betriebe des Stampfers, der
alsdann als Federhammer auszuführen ist, Verwendung finden.
Auf diese Weise ist ein Mann in der Lage,
die ganze Stampfarbeit auszuführen, indem er im wesentlichen nur den Stampfer an den gezeichneten
Griffstangen über dem Boden entsprechend bewegt.
Nach vollendeter Stampfarbeit wird der Boden auf einen besonderen drehbaren Rahmen gesetzt
und werden die Windlöcher hydraulisch von unten eingestochen. Durch dieses nachherige
,Einstechen werden die Wandflächen der Löcher wiederum fester und widerstandsfähiger,
als solches bei der bisherigen Herstellungsweise zu erreichen ist.
Etwas abweichend hiervon ist der auf Blatt II in Fig. ι und 2 im Auf- und Grundrifs dargestellte
Stampfapparat angeordnet. Hierbei ist der Stampfer α mitten über dem Birnen-
boden an dem drehbaren Kranausleger befestigt. Der Stampftisch b ist hier ringförmig angenommen,
um die Durchstechvorrichtung direct unter demselben anbringen zu können. Er ruht auf
vier Rollen, von denen zwei gegenüberliegende durch die Zahnräder c und Zahnstangen d vom
hydraulischen Cylinder e gedreht werden, und zwar um mehr als den vollen Umfang des
Stampftisches einmal links um, dann rechts um, und so fort wechselnd. Die beiden Stangen/
stellen die Führungen der Traverse dar.
Beim Stampfen wird nun der Apparat an dem gezeichneten Handgriffe vom Rande bis.
zur Mitte des Bodens bewegt, welcher gleichzeitig rotirt. Die Steuerung g hierfür ist dem
Stampfmeister bequem zur linken Hand gelegt, so dafs- er in jedem Moment den ganzen
Apparat beherrscht. Zum Stampfen der schrägen Flächen wird der Stampfer durch ein Handrad
um eine horizontale Achse schräg gestellt. Der entstehende Rückprall wird durch die am Ausleger
befindliche Stange h auf den Keil i übertragen, der durch den Hebel k gesteuert wird;
wird dieser nicht gebraucht, so ist er durch das Gegengewicht in der Höhe gehalten. Die
Durchstechvorrichtung endlich ist hier in einem Quadranten aufgestellt, der auf einmal durchs
stochen wird. Zur leichten Justirung ist der Prefskopf radial etwas verschiebbar, zwei
Haken/ halten den Boden beim Durchstechen fest.
Fig. 3 auf demselben Blatt II endlich zeigt eine Anordnung mit am Kranausleger voll-,
ständig festem Stampfer. Der Stampftisch a ruht auf einem mit Rollen versehenen, ringförmigen
Rahmen b und wird durch konische Getriebe und Ritzel c, ähnlich wie vorhin, hin-
und zurückgedreht. Zum Stampfen der schrägen Flächen ist der ganze Rahmen um eine horizontale
Achse drehbar angeordnet. Hierbei kann wiederum die Durchstechvorrichtung direct
darunter aufgestellt werden.
b) Birnen.
Zum Ausstampfen der Birne wird in der Mittelachse desselben, wie auf Blatt III, Fig. i,
ersichtlich, eine Spindel α fest aufgestellt. In
der Anordnung Fig. ι und 2 ist dieselbe mit Gewinde versehen, worauf die Stampferhülse b
pafst. An diese wird der in einem Scharnierkopfe in seinem Schwerpunkt drehbare Stampfer c
mit zwei Gabelstangen radial verschiebbar angeschlossen. Die Handhabung erfolgt in der
Weise, dafs der Stampferme.ister den Stampfer mittelst des gezeichneten Handgriffes pendelartig,
d. i. radial bewegt und, zugleich im Kreise herumgehend, an dem Gewinde den Stampfapparat
und sich selbst in die Höhe schraubt. Um dieses letztere zu ermöglichen, ist an der
Stampf hülse b durch einen Flantsch d eine
Hülse e lose angekuppelt, die durch zwei Federn f am Drehen verhindert ist. An die Hülse /
kann leicht durch Anbringen einiger Tragstangen mit Belag ein schwebendes Gerüst gehängt
werden, das somit als festes Podest dient. Zur Beschleunigung der Arbeit kann leicht ein
fernerer Stampfer an der zweiten oberen Stampfhülse Zi1 angebracht werden. Bei einer Birne
von gezeichneter Form bleibt unten ein Theil übrig, der nicht sofort gestampft werden kann.
Um auch diesen auszustampfen,'wird die Spindeln darauf noch in der angedeuteten schrägen Lage
festgespannt und sodann diese letzte Partie ausgestampft. Ausgenommen diesen Theil,
wird die übrige Birne im Innern mit einem Blechmantel in Ringen in üblicher Weise beim
Stampfen ausgefüttert.
In Fig. 3 sitzen die Stampfhülsen drehbar auf einer Muffe a, welche an die glatte Spindel b
festgeklemmt wird. Die Aufwärtsbewegung geschieht hier einfach durch Anhängung der
letzteren an einen Flaschenzug.
Claims (3)
1. Das Verfahren, Birnenböden durch eine
maschinelle Vorrichtung ohne Windlöcher aufzustampfen und letztere nachher durch
Einstechen oder Einbohren herzustellen.
2. Stampfapparat hierzu, bei dem ein nach Art eines Schnellhammers, Federhammers
oder Gesteinsbohrers bewegter, an einem drehbaren und zu hebenden Kranausleger befestigter, vertical oder schräg arbeitender
Stampfer über dem rotirenden Bodentheile bewegt wird.
3. Mechanisch bewegter Stampfer, der an einer in der Mittelachse der Birne aufgestellten
Spindel drehbar angeordnet ist und, der zunehmenden Aufstampfung entsprechend, in die Höhe steigt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE56181T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE30634C true DE30634C (de) |
Family
ID=32602216
Family Applications (2)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56181D Expired - Lifetime DE56181C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden | ||
| DENDAT30634D Expired - Lifetime DE30634C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden |
Family Applications Before (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT56181D Expired - Lifetime DE56181C (de) | Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Bessemer-Birnen-Böden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (2) | DE30634C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940531C (de) * | 1952-06-10 | 1956-03-22 | Pintsch Bamag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Konverterboeden |
-
0
- DE DENDAT56181D patent/DE56181C/de not_active Expired - Lifetime
- DE DENDAT30634D patent/DE30634C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE940531C (de) * | 1952-06-10 | 1956-03-22 | Pintsch Bamag Ag | Verfahren und Vorrichtung zum Herstellen von Konverterboeden |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE56181C (de) |
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