DE352278C - Stampfwerk zur Herstellung von Steinen aus Beton u. dgl. - Google Patents

Stampfwerk zur Herstellung von Steinen aus Beton u. dgl.

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DE352278C
DE352278C DENDAT352278D DE352278DD DE352278C DE 352278 C DE352278 C DE 352278C DE NDAT352278 D DENDAT352278 D DE NDAT352278D DE 352278D D DE352278D D DE 352278DD DE 352278 C DE352278 C DE 352278C
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tamper
counterweight
bolt
stones
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DENDAT352278D
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FRITZ RICHARZ
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FRITZ RICHARZ
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B1/00Producing shaped prefabricated articles from the material
    • B28B1/04Producing shaped prefabricated articles from the material by tamping or ramming

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Road Paving Machines (AREA)

Description

  • Stampfwerk zur Herstellung von Steinen aus Beton u. dgl. Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Stampfwerk zur Herstellung von Steinen aus Beton o. dgl.
  • Stampfwerke, bei denen die in üblicher Weise geführten Stampfer durch Hubdaumen angehoben werden, welche unter eine an der senkrechten Stampferstange sitzende Rolle greifen, so daß bei jeder Umdrehung der Daumenwelle die Stampfer einmal angehoben werden und dann durch ihr Eigengewicht zurückfallen, sind bereits bekannt. Es ist ferner bereits bekannt, bei derartigen Stampfwerken die Form in senkrechter Richtung beweglich anzuordnen, damit sie nach Fertigstellung eines Steines von diesem abgehoben und der Stein mitsamt dem als Auflage dienenden Steinbrett bequem abgenommen werden kann. Derartige Maschinen bedürfen einer ständigen Wartung, da die Stampfer entweder nach jedem Arbeitsgange außer Betrieb gesetzt werden müssen oder aber fortlaufend arbeiten, so daß ein Zerstören bereits fertiger Steine durch die Maschine leicht erfolgen kann. Ebenso müssen auch die Formen von Hand hochgehoben werden, um ein Abnehmen der fertigen Steine zu ermöglichen.
  • Bei dem den Gegenstand der Erfindung bildenden Stampfwerk wird dagegen erfindungsgemäß ein selbsttätiges Hochführen der Steinform nach beendigtem Arbeitsgange, also nach Erreichung der gewünschten Steindicke, und ein unmittelbar darauf folgendes Stillsetzen d°s Stampfers gleichfalls selbsttätig bewirkt. Es geschieht dies, sobald nach mehrmaligem Niederfallen des Stampfers die richtige Steinhöhe erreicht ist, dadurch, daß eine an einer Führungshülse des Stampfers befestigte Stellschraube auf eine senkrecht geführte Stange aufschlägt und mittels dieser einen Sperrhebel auslöst, der hierdurch eine durch Seilzug mit einem Gegengewicht in Verbindung stehende Rolle freigibt, so daß das Gegengewicht niedersinken kann und hierbei zunächst unter Vermittlung von Seilzügen die Form von den fertigen Steinen abhebt, beim weiteren Niedersinken aber einen Hilfsriegel auslöst, der seinerseits einen Hauptsperriegel für den Stampfer freigibt, so daß dieser Riegel nach erfolgter Hochstellung des Stampfers in eine Falle desselben eindringen kann und ihn an weiterem Niederfallen hindert. Zur Einleitung eines neuen Arbeitsganges ist es dann nur erforderlich, die fertigen Steine mitsamt dem Steinbrett fortzunehmen, ein neues Steinbrett aufzulegen, das Gegengewicht durch Drehen der Sperrolle . von Hand anzuheben, wodurch die Form niedersinkt, die Form zu füllen und dann durch Auslösen des Hauptsperriegels den Stampfer in Tätigkeit zu setzen.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Abb. z das Stampfwerk teils im Querschnitt, teils in Seitenansicht, Abb. 2 einen Seitenständer des Stampfwerkes in Seitenansicht nebst einzelnen Teilen im Querschnitt, Abb. 3 einen Längsschnitt durch das Stampfwerk mit einzelnen Teilen in Vorderansicht, Abb. q. die beweglichen Formen in senkrechtem Schnitt, nebst ihrer Führung, Abb. 5 eine Draufsicht auf die Form.
  • Abb. 6 zeigt eine Draufsicht auf die Stampferplatte.
  • Mehrere nebeneinander angeordnete Stampfwerke (in der Zeichnung ist nur eins dargestellt) erhalten ihren gemeinsamen Antrieb durch die Welle a, welche mittels der Zahnräder b und c die Vierkantwelle d in Drehung versetzt. Auf dieser Vierkantwelle sitzt in der Mitte eines jeden Stampfwerkes ein Hubdaumen e, welcher das senkrechte Gestänge f mit Hilfe einer Rolle g hebt. An dem Gestänge f ist der Stampfer h befestigt, welcher auf vier senkrechten Stangen i geführt ist. Der Stampfer h besteht aus so viel Einzelstampfern als die unter demselben angeordneten Form k Formabteile aufweist. Die letztere ruht zu Beginn des Arbeitsganges auf einem abnehmbaren Steinbrett l auf und ist ebenfalls auf zwei senkrechten Stangen m (Abb. r und 5) geführt.
  • Zu Beginn eines Arbeitsganges ist die Stellung der Form und des Stampfers die in Abb. 3 dargestellte, wobei jedoch entgegen der Darstellung in Abb. 3 der Hauptsperriegel iz in die Aussparung o des Gestänges f eingedrungen ist. Die Form k wird nun zunächst mit der Stampfmasse gefüllt und darauf durch Niederziehen des Handgriffes P mittels des Seilzuges q und des doppelarmigen Hebels r, der Hauptriegel n riach rechts geschoben, wobei dann der durch ein Gewicht s belastete senkrecht geführte Hilfsriegel t in eine Rast des Hauptriegels eindringt und diesen in der in Abb. 3 dargestellten Stellung festhält. Sobald nun der Daumen e bei der nächsten Drehung unter der Rolle g fortgeglitten ist, fällt der Stampfer lt durch sein eigenes Gewicht auf die Stampfmasse und stampft diese in den Formabteilen fest. Dieser Vorgang wiederholt sich nun mehrmals, indem das Gestänge f von dem Daumen immer wieder gehoben wird und durch seine eigene Schwere niederfällt, bis eine an einer Führungshülse des Stampfers angeordnete Stellschraube u auf eine senkrecht geführteStangev aufschlägt. Hierdurch wird die Stange v gezwungen, auf den doppelarmigen Hebel w aufzuschlagen, der in einer Rastx (Abb.2 und3) der Seilrolley liegt. Diese Seilrolle steht durch einen Seilzug z, Cl mit einem Gegengewicht a1 (Abb. 3) in Verbindung, so daß nach Auslösen des Hebels w das Gegengewicht a1 sinken kann. An der Rolle b1, über welche der Seilzug z geführt ist, sind noch zwei weitere Seilzüge cl und dl befestigt, welche zu beiden Seiten der Form k angreifen, so daß beim Niedersinken des Gegengewichtes die Form von den fertigen Steinen angehoben wird. Beim weiteren Niedersinken des Gegengewichtes trifft dieses auf einen Ansatz e1 des Hilfsriegels t auf und zieht diesen entgegen der Gewichtsbelastung s aus der Rast des Hauptriegels n heraus, so daß der letztere zunächst durch die Gewichtsbelastung y1 des Hebels y an das Gestänge f angedrückt wird, bei der nächsten Hochstellung dieses Gestänges aber in dessen Aussparung o eindringt, so daß der Stampfer an weiterem Niederfallen verhindc rt wird. Unmittelbar nach Auslösen des Hilfsriegels hört die Aufwärtsbewegung der Form auf, so daß diese nach beendigtem Arbeitsgange zwischen den fertigen Steinen und dem Stampfer schwebt. Die Steine werden dann mitsamt dem Stein-Brett L fortgenommen und ein neues Steinbrett aufgelegt.
  • Zur Einleitung eines neuen Arbeitsganges wird zunächst mittels der Handkurbel f 1 die Rolle y so w3it zurückgedreht, daß der Hebel w wieder in die Rast x einschlagen kann. Hierdurch wird die Form gesenkt und legt sich wieder auf das Steinbrett auf. Nach Füllen der Form mit der Stampfmasse wird dann durch Niederziehen des Handgriffes P der Stampfer wieder in Tätigkeit gesetzt.
  • Das beschriebene Stampfwerk bietet den Vorteil, daß beliebige Einzelwerke, sei es infolge notwendig werdender Reparaturen oder infolge Fehlens von Arbeitern, stillgesetzt werden können, ohne daß der Betrieb der anderen Stampfgruppen gestört wird. Bei der nicht in Betrieb befindlichen Gruppe bleibt der Stampfer in der Höchststellung gesperrt, so daß sich der zugehörige Daumen ungehindert weiter drehen kann.

Claims (3)

  1. PATENT-ANspRi1CHE: z. Stampfwerk zur Herstellung von Steinen aus Beton u. dgl. mit zwecks Freilegens der fertigen Steine anhebbaren und in der Höchstlage feststellbaren Formen und Stampfern, dadurch gekennzeichnet, daß der Stampfer nach richtiger Niederstampfung des Gutes mit einem in der Höhenrichtung verstellbaren Anschlage (u) eine Spannung (z. B. ein Gegengewicht a1) auslöst, welche zunächst die Form (k) von den fertigen Steinen abhebt und dann einen Riegel (n) freimacht, der unter einer Spannung (z. B. Gegengewicht 7l) in eine Rast (o) des eben ansteigenden Stampfers einschnappt und diesen sperrt.
  2. 2. Ausführungsform des Stampfwerkes gemäß Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der verstellbare Anschlag nach richtiger Niederstampfung des Gutes eine gesperrte Seilrolle (y) auslöst, welche durch Seilzüge mit einem sie antreibenden Gegengewicht (a1) und mit der Form so verbunden ist, daß beim Heben der Form das Gegengewicht sinkt, wobei dieses einen den Stampferriegel sperrenden gespannten Hilfsriegel (t) zurückzieht.
  3. 3. Ausführungsform des Stampfwerkes gemäß Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß. durch Zurückkurbeln der Seilrolle die Form gesenkt, das Gegengewicht gehoben und durch einen Seilzug (p, q) der Stampferriegel zurückgezogen wird, so daß der Hilfsriegel in den Stampferriegel einschnappen kann.
DENDAT352278D Stampfwerk zur Herstellung von Steinen aus Beton u. dgl. Expired DE352278C (de)

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