DE71830C - Röhren-Stampfmaschine - Google Patents
Röhren-StampfmaschineInfo
- Publication number
- DE71830C DE71830C DENDAT71830D DE71830DA DE71830C DE 71830 C DE71830 C DE 71830C DE NDAT71830 D DENDAT71830 D DE NDAT71830D DE 71830D A DE71830D A DE 71830DA DE 71830 C DE71830 C DE 71830C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- sand
- ramming
- tube
- circle
- ramming machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired - Lifetime
Links
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22C—FOUNDRY MOULDING
- B22C13/00—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes
- B22C13/10—Moulding machines for making moulds or cores of particular shapes for pipes or elongated hollow articles
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Casting Devices For Molds (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Stampfmaschine dient zur Herstellung von Formen für Röhren oder röhrenförmige
Körper und besteht aus einer auf- und nieder- und im Kreise bewegten Sandvertheilungs-
und Stampfvorrichtung. Der durch einen Trichter central zugeführte Sand wird mittelst
konischer Leitflächen gleichmäfsig in der ringförmigen Form vertheilt, während zugleich
mehrere im Kreise angeordnete Stampfer den Sand in der ringförmigen Form ebnen und
feststampfen.
In den Fig. 1 bis 7 der Zeichnung ist eine solche Stampfmaschine beispielsweise dargestellt.
Die Sandvertheilungs- und Stampfvorrichtung wird von einem-Querhaupt α getragen, welches
mittelst eines Excenters b von einer Welle c aus auf- und niederbewegt und mittelst
Stangen d geführt wird. Der Sand wird durch einen centralen Trichter e zugeführt
und fällt auf einen Kegel /, der denselben nach allen Seiten in der ringförmigen Form g
vertheilt. Zweckmäfsig wird auch der Kern h noch mit einem Kegel i behufs sicherer
Leitung des Sandes in die ringförmige Form versehen.
Die Stampfvorrichturig besteht hier aus drei Stampfern k, welche von einem an dem Sandbehälter
Z befestigten Ring m getragen und in dem Querhaupt α geführt werden. Dieselben
sind durch Federn η belastet, welche die Stärke des Stampferdruckes beeinflussen, können jedoch
unter "Ueberwindung des Federdruckes nach oben ausweichen. Der Druck der
Stampfer auf den Formsand kann auch dadurch regulirt werden, dafs man das Eigengewicht
der Vorrichtung mit Hülfe von Gegengewichten mehr oder weniger auf den Sand einwirken läfst.
Die Vorrichtung ist im Querhaupt α mittelst
einer drehbaren Büchse 0 gelagert, an welcher ein Zahnrad ρ angebracht ist. In dieses Zahnrad
greift ein Zahnrad q ein, welches auf einer Welle r sitzt, die von der Welle c aus mittelst
Schnecke und Schneckenrad s in Umdrehung versetzt wird. Die Welle r ist in
dem Schneckenrad s verschiebbar.
Das Ganze ist an einem mit auf- und niedergehenden Rahmen, bestehend aus zwei durch
Querhäupter ν w verbundenen, in Führungen u gehenden Stangen χ mittelst Armen y \ befestigt.
An diesen Rahmen kann oben erwähntes Gegengewicht angreifen. Auch dient derselbe dazu, die gesammte Vorrichtung,
wenn erforderlich, emporzubewegen.
Die Maschine wirkt in folgender Weise:
Nach Einstellung der Stampfvorrichtung in der ringförmigen Form g wird Sand durch
den Trichter e aufgegeben und die Welle c von der Riemscheibe t aus in Umdrehung
versetzt. Hierdurch wird die Sandvertheilungs- und Stampfvorrichtung auf- und niederbewegt
und gleichzeitig mittelst der Welle r im Kreise bewegt. Diese Doppelbewegungen bewirken,
dafs der Sand stetig und gleichmäfsig nach allen Richtungen in die Form geleitet wird,
wo er von den mit auf- und niedergehenden und dabei im Kreise herumgeführten Stampfern k
festgestampft wird. Die Stampfer ebnen hierbei den Sand, stampfen ihn gleichmäfsig fest
und heben die ganze Vorrichtung mit dem Anwachsen des eingestampften Sandes mittelst
der Federn η und der Stangen χ in den Führungen u empor.
Nach Fertigstellung der Form kann die Vorrichtung weiter in die Höhe bewegt werden,
um die darunterstehende Form wegzunehmen. Die Führung der Stampfer kann bei Formen von gröfserer Höhe vervielfacht
werden, um ein Durchbiegen der langen Stangen zu verhüten. Bei Formen von
gröfserem Umfange können statt eines Kegels f zwei oder mehrere Kegel unter einander angeordnet
werden, um eine möglichst gleichmäfsige Sandvertheilung zu erzielen.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Stampfmaschine zum Formen von Röhren oder röhrenförmigen Körpern mit auf- und nieder- und im Kreise bewegter Sandvertheilungs- und Stampfvorrichtung, bestehend aus einem mittleren Sandbehälter mit einem oder mehreren Kegeln zur Leitung des Sandes in die ringförmige Form und mehreren im Kreise angeordneten Stampfern zum Ebnen und Feststampfen des Sandes.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE71830C true DE71830C (de) |
Family
ID=345103
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT71830D Expired - Lifetime DE71830C (de) | Röhren-Stampfmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE71830C (de) |
-
0
- DE DENDAT71830D patent/DE71830C/de not_active Expired - Lifetime
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