AT21032B - Vorrichtung zur Herstellung gleich starker Kunststeine durch Einstampfen. - Google Patents

Vorrichtung zur Herstellung gleich starker Kunststeine durch Einstampfen.

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AT21032B
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Florentius Brichta
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Florentius Brichta
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  Vorrichtung zur Herstellung gleich starker Kunststeine durch Einstampfen. 



   Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung zum Einstampfen von Kunststeinmasse in oben offene Formen, bei welcher Einrichtung frei fallende Stampfkörper in   bekannter Weise   an verschiedenen Stellen wechselweise auf die Masse einwirken. Der Zweck der vorliegenden Erfindung besteht darin, das Stampfwerk nach einer bestimmten gewünschten Anzahl von Schlägen selbsttätig stillzusetzen, um durch diese bestimmte Bemessung der Arbeitsdauer die Gewähr zu haben, dass vollständig   gleichmässige   und gleichartige Erzeugnisse entstehen. 



   In der Zeichnung ist die Stampfvorrichtung mit der selbsttätig wirkenden Vorrichtung   zum Ausrücken   in beispielsweiser   Ausführungsform   dargestellt. Fig. 1 veranschaulicht eine Vorderansicht ; die   Fig. 1) und   3 zeigen die beiden Seitenansichten.   a   ist die bekannte, oben offene, mit Kunststeinmasse ausgefüllte Form. Mit b sind acht senkrecht geführte Stampfkörper bekannter Art bezeichnet, die mit je einem auf den Achsen c starr befestigten Hebedaumen d in Verbindung stehen. Beide Achsen c sind durch die starr an sie angeschlossenen, ineinander greifenden Zahnräder e verbunden. Eine der Achsen c trägt die Antriebsscheibe y und eine   Losscheibe g. Zwischen dem oberen   Führungsstück i des Gestelles und einem Vorsprung k der Stampfkörper sind Federn l eingeschaltet. 



   Die Antriebsachse c trägt ausserdem eine starr mit ihr verbundene Schnecke m, die in ein auf der Achse   n   starr befestigtes Schneckenrad o eingreift. An die Schneckenradachse   it   ist ein Hebel p angeschlossen, der bis an einen Vorsprung q des Ausrückers r reicht. 



   Die Wirkungsweise der beschriebenen Teile ist folgende : Wird die Antriebsachse c in   Umdrehung   versetzt, so dreht sich gleichzeitig in umgekehrter Richtung die zweite Achse c und die versetzt zueinander angeordneten Daumen d der beiden Achsen *c heben die Stampfkörper wechselweise unter Zusammendrückung der Federn l empor, bis das   äusserste Ende   des Daumens d die Gleitfläche (oder auch Gleitrolle) s des Stampfkörpers verlässt. Der Betreffende Stampfkörper fällt alsldann frei herab, wobei die Feder l den Niedergang beschleunigt. Damit ein zu tiefes Eindringen des Stampfl   körpers verhütet   wird, können Anschläge vorgesehen werden. 



     Die selbsttätige Ausrückuug   des vorbeschriebenen Stampfwerkes erfolgt gemäss vorliegender Erfindung dadurch, dass das durch die Schnecke m von der Antriebsachse aus langsam in Umdrehung versetzte Schneckenrad o mittels der Achse   11   den Hebel   p   mit- nimmt und der letztgenannte nach einer Umdrehung durch seinen Anschlag an den Vorsprung q den   Schieber'0 des Ausrückers   so bewegt, dass der Treibriemen auf die Losscheibe g gebracht wird. Der Ausschalthebel p kann eventuell bezüglich seiner Länge   verstellbar eingerichtet worden,   um den Zeitpunkt seines Inwirkungstretens und die   Wirkungsdauer   nach Belieben regeln zu können. Eine längere oder kürzere   Wirkungsdauer   
 EMI1.1 
 

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   Der Umstand, dass das   Kunststeinmaterial   eine bestimmte Anzahl von Schlägen durch die   Stampfkörper   erhalt, bietet die Gewähr dafür, dass alle fertigen Kunststeine unabhängig von der Achtsamkeit des Arbeiters die gewünschte, gleichmässig übereinstimmende Beschaffenheit an allen Stellen erhalten.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUCH : Vorrichtung zur Herstellung gleich starker Kunststeine durch Einstampfen, dadurch gekennzeichnet, dass von der Antriebsachse des Stampfwerkes aus eine Ausriickvorrichtung (p) bewegt wird, welche nach einer bestimmten Anzahl von Hüben die Abstellvorrichtung (r) so verschiebt, dass das Stampfwerk stillsteht. EMI2.1
AT21032D 1902-11-24 1904-06-10 Vorrichtung zur Herstellung gleich starker Kunststeine durch Einstampfen. AT21032B (de)

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