DE140692C - - Google Patents

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DE140692C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27BFURNACES, KILNS, OVENS, OR RETORTS IN GENERAL; OPEN SINTERING OR LIKE APPARATUS
    • F27B1/00Shaft or like vertical or substantially vertical furnaces
    • F27B1/10Details, accessories, or equipment peculiar to furnaces of these types

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um an Kupolöfen leichter Ausbesserungen besonders am Ofenfutter vornehmen zu können, pflegt man dieselben zerlegbar zu machen, und zwar macht man den oberen Teil meist vom mittleren Teil abhebbar, während man den unteren Teil, den Herd enthaltend, um einen gleichzeitig für die Windleitung dienenden Träger aus seiner Gebrauchsstellung ausschwenkbar anordnet.
ίο Wenn auch durch derartige Einrichtungen das Ofeninnere etwas leichter zugänglich gemacht wird, so bleibt der Zugang doch immer , noch ziemlich unbequem, da der mittlere Teil, die Schmelzzone, nur von unten oder oben zugänglich ist und zum Abheben des Oberteiles eine besondere Vorrichtung erforderlich ist, woran z. B. ein Flaschenzug oder eine andere Hebevorrichtung befestigt werden kann. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine unmittelbar am Ofengestell angebrachte Vorrichtung, die das Zerlegen des Ofens gestattet, mit welcher gleichzeitig die Teile in solche Lagen gedreht werden können, daß ihr Inneres bequem zugänglich ist.
Auf beiliegender Zeichnung ist die Neuerung, angewendet an einem Kupolofen, in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι den betriebsfertigen Ofen in Seitenansieht.
Fig. 2 ist eine Seitenansicht und ein teilweiser Schnitt durch die eine Säule des Gerüstes desselben Ofens, die Teile voneinander abgehoben und gekippt zeigend.
Fig. 3 ist eine Hinteransicht des Ofens und Fig. 4 eine Aufsicht auf denselben.
Zwischen zwei Säulen α α, deren eine oder beide in bekannter Weise zum Zuführen des Windes dienen können, ist der untere Ofenteil b mittels der Zapfen c, deren einer oder beide hohl sind, derartig aufgehängt, daß der Teil b gekippt werden kann. Im gezeichneten Falle ist der Herd d fest mit b verbunden; natürlich kann derselbe anch zum Wegfahren ober beliebig anders eingerichtet sein. Auf dem Teil b sitzt oben eine Verlängerung e abnehmbar auf.
Das Neue besteht nun darin, daß der Teil b mittels Schnecke und Schneckenrad gekippt werden kann, wobei er, sich selbst überlassen, von selbst in jeder Lage stehen bleibt, während der Teil e mittels Zapfen in bekannter Weise in Gabeln kippbar gelagert ist. Die letzteren können durch zwangläufig miteinander gekuppelte Schraubenspindeln gehoben und gesenkt werden.
Zu diesem Zweck ist der eine Zapfen c durch die Säule a des Gestelles hindurch verlängert und trägt am Ende ein Schneckenrad /2, welches mit einer Schnecke i in Eingriff steht, die mittels eines Handrades k in Umdrehung versetzt wird, wodurch nach Abheben des Oberteils e und etwaigen Abnehmen des Herdes der mittlere Teil gekippt und in jeder gewünschten Neigung beliebig festgestellt werden kann.
Der Ofenoberteil e ist vermittels der Zapfen / in Gabeln m gelagert, die von oben her in die Säulen α eingeführt und gegen Verdrehung gesichert werden. Die Spindeln der Gabeln m tragen Gewinde und können durch Drehen der mit Muttergewinde versehenen Kegelräder η
gehoben oder gesenkt werden. Um ein gleichmäßiges Heben und Senken der Gabeln zu erreichen, greifen in die Kegelräder κ konische Getriebe ο ein, auf deren Achsen Kettenräder ^ sitzen, die durch eine Kette q verbunden sind. Der Antrieb des Ganzen erfolgt von einem mittels Kurbel r in Umdrehung versetzbaren Kettenrad s aus, dessen Bewegung durch die Kette t auf ein zweites Kettenrad £ neben
ίο dem über jenem Kurbelgetriebe befindlichen Kettenrad ρ übertragen wird (s. Fig. 3 und Fig. ι punktiert). Das so bewegte Kettenrad ρ versetzt unter Vermittelung des Kegelrades 0 das Rad η auf der Spindel der einen Gabel m in Umdrehung, während gleichzeitig vom erwähnten Rad ρ aus, dessen Bewegung auf das zweite Kettenrad ρ und von diesem durch Vermittelung eines entsprechenden Getriebes ο η auf die Spindel der zweiten Gabel m über-
ao mittelt wird.
Durch Drehung der Kurbel r nach der einen oder anderen Richtung werden die sich auf den Spindeln der Gabeln m drehenden, als Muttern ausgebildeten Kegelräder η das Oberteil e heben oder senken.
Statt die Bewegung, wie beschrieben, mittels Ketten zu übertragen, könnten natürlich auch entsprechende andere Mittel zum zwangläufigen Heben oder Senken verwendet werden. Der Hauptvorteil der ganzen Einrichtung besteht darin, daß das Zerlegen des ganzen Ofens von der Hüttensohle aus geschehen kann.

Claims (1)

  1. Patent-AnSPRUCH :
    In der Längsrichtung zerlegbarer Kupolofen, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile (b e) des Ofenschachtes jeder für sich mittels schildzapfenartiger Ansätze (I) kippbar aufgehängt sind und daß die Lager (m) der Schildzapfen der oberen Teile mittels zwangläufig miteinander gekuppelter Schraubspindeln gehoben werden können, zum Zwecke, die Teile des Ofens leicht zuganglieh machen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5382455A (en) * 1991-02-18 1995-01-17 Gerhard Boockmann Method and apparatus for imparting a sliding capacity to a wire

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5382455A (en) * 1991-02-18 1995-01-17 Gerhard Boockmann Method and apparatus for imparting a sliding capacity to a wire
US5409535A (en) * 1991-02-18 1995-04-25 Boockmann Gmbh Apparatus for imparting a sliding capacity to a wire

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