DE54984C - Getriebe mit rollenden, unrunden Scheiben für Pressen - Google Patents
Getriebe mit rollenden, unrunden Scheiben für PressenInfo
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- DE54984C DE54984C DENDAT54984D DE54984DA DE54984C DE 54984 C DE54984 C DE 54984C DE NDAT54984 D DENDAT54984 D DE NDAT54984D DE 54984D A DE54984D A DE 54984DA DE 54984 C DE54984 C DE 54984C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B30—PRESSES
- B30B—PRESSES IN GENERAL
- B30B1/00—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen
- B30B1/26—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks
- B30B1/261—Presses, using a press ram, characterised by the features of the drive therefor, pressure being transmitted directly, or through simple thrust or tension members only, to the press ram or platen by cams, eccentrics, or cranks by cams
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Retarders (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegenden Zeichnungen ist Fig. 1 die Seitenansicht einer Presse mit dem neuen Getriebe,
Fig. 2 eine Oberansicht, theilweise im Schnitt nach der Linie x-x, Fig. 1,
Fig. 3 eine Unteransicht der Scheibe F7
Fig. 4 ein Grundrifs bezw. ein Schnitt nach der Linie y-y, Fig. 1,
.. Fig. 5 eine Unteransicht des Zwischenrades D.
.. Fig. 5 eine Unteransicht des Zwischenrades D.
A und B sind die Ober- und Grundplatte des Pressengestelles; sie stehen mit einander in
starrer Verbindung, beispielsweise durch Pfosten a mit durchgezogenen Ankern a\ wie dargestellt.
Das Gestell kann in Eisen oder in. Holz, den gegebenen Bedingungen entsprechend, ausgeführt
werden; ist es von Holz, so mufs der untere Theil B mit einer Metallplatte Βλ armirt.
werden, während, wenn das Gestell aus Metall ist, beide Thtile B B1 einen Gufskörper bilden
können. ,
Ueber der Platte B1 sind die drei Tragräder C angeordnet, die mit glattem Rande in
kreisförmiger Bahn auf der.Platte A1 rollen. Die Räder C werden in Stellung gehalten
mittelst einer dreiarmigen Sternnabe C \ deren Aufsenenden als Achszapfen für die Rä'der
dienen. Auf den Rädern C ruht die verzahnte Scheibe D, und diese trägt drei unrunde
Umlaufräder E,. welche sich in einer kreisförmigen Spur auf der Scheibe D fortbewegen.
Die Räder E sind mit Triebzä'hnen e besetzt, und die Scheibe D hat an ihrer oberen
Fläche kreisförmig angeordnete Kerben d, Fig. 2, in welche' jene Triebzähne eingreifen,
damit die gegenseitige Bewegung der Räder E und der Scheibe zwangläufig wird. Die Räder E
sind zweckmäfsig mit zwei Schwellungen versehen, wie dargestellt, und werden mittelst
einer Sternnabe E1 in Stellung gehalten, indem
auch hier die Enden der drei zugehörigen Arme zu Achszapfen e1 für die Räder ausgebildet
sind.
Oben auf die Umlaufräder E ist die Scheibe F aufgelegt. Dieselbe hat an der
Unterfläche die auf einem Kreis angeordneten Kerben / für die Zähne der Räder E. Einen
sicheren Halt gegen Drehung findet die Scheibe F beispielsweise (Fig. 1 und 3) an
Gleitbahnen b, die mit dem Gestell der Presse verbunden sind, und andererseits von Schultern/1
der Scheibe F umfafst werden, so dafs letztere unter Einwirkung der Räder senkrecht
gehoben und gesenkt werden kann.
Die Scheibe F hat eine central angeordnete, nach oben vorstehende Nabe F1, welche durch
eine verticale Bohrung in der Mitte des feststehenden Tisches G hindurchgeht. Letzterer
ist mit dem Gestell der Presse fest verbunden. Die Nabe F1 kann mehr oder weniger über
den Tisch vorstehen, wie es gerade zweckmäfsig erscheint. In besonderen Fällen ist es
erwünscht, dafs die Nabe in der unteren Hubstellung mit der Tischoberfläche bündig liegt,
beispielsweise wenn Formen verschiedener Art über und an der Tisch oberfläche entlang geführt
werden sollen. Für andere Zwecke kann genannte Nabe ■ so weit über den Tisch vorstehen,
dafs daran z. B. ein oder mehrere Stempel, ein Plunger oder eine Platte befestigt
werden kann.
H ist eine aufrecht stehende Welle, deren oberes Lager durch eine centrale Aussparung
Claims (2)
- der Scheibe F und Nabe F1 gebildet wird. Unten ist die Welle H, ■welche durch entsprechende Bohrungen der Scheibe D und der beiden Sternnaben hindurchgeht, in dem unteren Gestelltheil B B1 gelagert.Diese Welle kann in Ruhe verbleiben und nur dazu dienen, als einfacher Schaft die Scheibe D und die Sternnaben in Stellung zu halten, in welchem Falle die Einrichtung so getroffen werden mufs, dafs die Presse durch Vermittelung der Scheibe D ihren Antrieb erhält. Hierfür ist die Scheibe D zweckmäfsig (wie aus den Fig. ι und 5 ersichtlich) mit Kegelradzahnung dl versehen, zum Eingriff in das Kegelrad /, dessen Welle J1 die Antriebwelle bildet.Wenn es erwünscht ist, die Presse mit Pferden zu betreiben, so kann die Welle H als Triebwelle dienen. Dann wird man sie unterhalb des Gestelles der Presse vorstehen lassen und am unteren Ende einen Göpelbaum h anbringen, Fig. 1. In diesem Falle wird die Scheibe JD fest auf die Welle H aufgekeilt, und das dargestellte Kegelradgetriebe kann dann selbstverständlich in Fortfall kommen.Das Kopfstück A, welches der Beanspruchung durch die Nabe F1 ausgesetzt ist, kann in beliebigem Abstand über dem Tisch G angeordnet werden, je nach der Gröfse der zwischen beiden zu pressenden Arbeits- oder Schmiedestücke, wie der Stempel, Formen u. dergl. Die Form und Construction des Prefstisches G und der Prefsplatte A kann natürlich in mannigfacher Beziehung je nach Erfordernifs abgeändert werden. Ebenso ist die Gestalt und der Hub der Umlaufräder E, wie durch specielle Zwecke bedingt, abänderungsfähig, nur mufs die Form der drei Räder eine gleichartige sein. Wenn gewisse Umfangstheile an genannten Rädern in Beziehung zu den Wellenmittelpunkten concentrisch verlaufen, so bleibt die Scheibe F während des Eingriffes mit diesen concentrischen Theilen in Ruhelage, so dafs nur eine intermittirende Auf- und Abwärtsbewegung der- . selben dann einiritt, wenn an den Uebergangsstellen der An- und Ablauf zu und von den Schwellungen stattfindet. Dafs die Scheibe F eine Zeit · lang an den Enden ihres Hubes stillsteht·, ist in den meisten Fällen vorteilhaft und wünschenswerth. Die Kerben' in der Scheibe F haben nur den Zweck, für die Spur der Triebzähne der Anlaufräder Raum zu geben, und wenn die Auflagerflächen dieser Räder neben den Triebzähnen genügend breit gewählt werden, so kann bei Erfüllung desselben Zweckes eine ringförmige Nuth in der Scheibe F zur Aufnahme der Triebzähne dienen.Pateνt-Ansprüche:ι . An einer Presse die Einrichtung, dafs. zwischen Grundplatte und beweglichem Prefstisch oder Prefsstempel ein auf drei oder mehr Tragrädern C gelagertes Planrad D und ferner drei oder mehr Umlaufräder E eingeschaltet werden, die mittelst Triebzähne in das mit Kerben d versehene Rad D eingreifen und den beweglichen Prefstisch oder -Stempel derart stützen, dafs durch eine dem Rade D mitgetheilte Drehung die Räder E eine gleichmäfsigs Hebung und Senkung desselben veranlassen.
- 2. An einer Presse mit der Einrichtung nach Anspruch 1. die Antriebsweise für das Rad D von der Welle J1 aus mittelst eines Kegelradgetriebes oder mittelst einer in Verbindung mit dem Rade D zu drehenden centralen Welle H, welche zugleich als Halt für die lose aufgepafsten Sternnaben C1 und E1. dient, deren freie Armenden zu Achszapfen für die Trag- bezw. Umlaufräder ausgebildet sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE54984C true DE54984C (de) |
Family
ID=329541
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT54984D Expired - Lifetime DE54984C (de) | Getriebe mit rollenden, unrunden Scheiben für Pressen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE54984C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3378290A (en) * | 1965-02-01 | 1968-04-16 | Mark M. Sekulich | Door locking and latching device |
-
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- DE DENDAT54984D patent/DE54984C/de not_active Expired - Lifetime
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3378290A (en) * | 1965-02-01 | 1968-04-16 | Mark M. Sekulich | Door locking and latching device |
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