DE487764C - Vorrichtung fuer Wagenspinner zur selbsttaetigen Vergroesserung der Spindeldrehzahl gegen Ende der Wageneinfahrt - Google Patents

Vorrichtung fuer Wagenspinner zur selbsttaetigen Vergroesserung der Spindeldrehzahl gegen Ende der Wageneinfahrt

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DE487764C
DE487764C DED53454D DED0053454D DE487764C DE 487764 C DE487764 C DE 487764C DE D53454 D DED53454 D DE D53454D DE D0053454 D DED0053454 D DE D0053454D DE 487764 C DE487764 C DE 487764C
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Germany
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car
spinner
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quadrant
roller
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DED53454D
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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/16Spindle-driving arrangements
    • D01H3/22Spindle-driving arrangements during taking-in
    • D01H3/24Quadrant motions; Nosing motions

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Specific Conveyance Elements (AREA)

Description

  • Vorrichtung für Wagenspinner zur selbsttätigen Vergrößerung der Spindeldrebzahl gegen Ende der Wageneinfahrt Das Hauptpatent betrifft eine Vorrichtung für Wagenspinner zur selbsttätigen Vergrößerung der Spindeldrehzahl gegen Ende der Wageneinfahrt unter Verwendung einer sich auf die Quadrantenkette stützenden Rolle, die dazu dient, während der Bildung des Kötzers die durch die Wageneinfahrt frei gewordene Fadenlänge genau aufzuwickeln. Es wird hierzu ein Anschlag an einem frei tragenden Arm benutzt, durch den ein Fortpflanzen des zum Einknicken der Quadrantenkette nötigen Druckes auf die Einstellschienen für den Anschlag verhindert werden soll. Dieser frei tragende Arm sitzt mit einer Muffe an einer senkrechten Welle, die in einer Hülse am Kopfgestell des Wagenspinners auf und ab gleitet, und trägt eine Stoßrolle, die gegen Ende der Wageneinfahrt einen am Wagen angelenkten Hebel unter Mitwirkung einer schiefen Ebene verschwenkt. An dem freien Ende dieses Hebels ist die Rolle angeordnet, die ständig mit der Quadrantenkette dicht an deren Aufwickelstelle auf die Trommel in Berührung steht.
  • Nach der Erfindung wird diese Anordnung in folgender Weise noch verbessert. An einem auf der Quadrantenketten-Trommelwelle drehbar angeordneten, die Quadrantenketten-Druckrolle tragenden Bügel ist eine schiefe Ebene befestigt, die mit der Anschlagrolle am Anschlagarm zusammenarbeitet.
  • Die beiliegenden Zeichnungen stellen die verbesserte Vorrichtung in Anwendung- auf einen Wagenspinner dar. Es zeigen: Abb. i die Hauptteile der neuen Einrichtung, von der Seite gesehen, - Abb. 2 einen Einzelteil im Grundriß in der Stellung, wo die Einstellschiene des Wagenspinners weit von der Trommel entfernt ist, Abb. 3, teilweise in Vorderansicht, einen beweglichen Bügel mit der sich auf die Quadrantenkette stützenden Rolle, Abb. 4, - ebenfalls in Vorderansicht, einen Winkel, der angewendet wird, wenn das große Antriebszahnrad mit der Trommel in einem Stück gegossen wird, Abb - 5, 6 und 7 verschiedene Stellungen, die der Nocken zur Regelung des Abwärtsganges der senkrechten, den Anschlaghebel tragenden Welle haben kann, Abb. 8 ein Schaubild, dessen verschiedene Kurven den Abwärtsgang der senkrechten Welle bei einer Verschiebung der Einstellschienen um 2oo mm darstellen, je nach dem Befestigungspunkt der Einstellschienenkette sowie der NockensteHung, Abb. 9, im Grundriß und teilweise im Schnitt, die Kurvenscheibe -und die Nockenscheibe in der Ausbildung für einen Wagenspinner, dessen Einstellschiene sich in der Mitte der am Kopfgestell sitzenden Konsole befindet.
  • Am Rahmen des Kopfgestells ist ein Konsol i mit einer Hülse 9, befestigt, in der sich eine senkrechte Welle 3 frei auf und ab bewegen kann. An der Drehung wird sie durch eine Gleitfeder 4 gehindert, die in die Welle 3 eingelegt ist und in eine entsprechende Nut 5 der Hülse 2 ragt. Oben trägt die Welle 3 eine mittels Schlitz und Schraube 41 in der Höhe verstellbare Muffe 6, die durch eine Hülse mit einer weiteren Muffe 6a am oberen Ende der Welle 3 verbunden ist. An dieser Muffe 6a sitzt der Anschlagarm 7 mit einer bei ii drehbar gelagerten Rolle io. Der Anschlagarm -7 kann durch zwei teleskopaxtig gegeneinander verschiebbare Teile auf die gewünschte Länge einstellbar ausgebildet werden, Unten an der senkrechten Welle 3 ist ein Ring 12 befestigt, von dem aus eine Kette 13 nach oben über ein Kettenrad 14 an der Hülse 2 und wieder abwärts über eine auf einer Welle 16 verstellbar befestigte Nockenscheibe 15 nach einem ebenfalls auf der Welle 16 verstellbar befestigten Hebel 13a (Abb, 2) oder nach einem Punkt A oder A' oder B der losen Kurvenscheibe 18 hingeführt ist. Diese Welle 16 dreht sich in einem oder zwei Supporten 17 und trägt auf der Seite der SteUschienen ig die Losscheibe 18. Auf dieser Losseheibe 18 einerseits und an den Stellschienen ig anderseits ist eine Stellschienenkette 2o mittels eines Hakens o. dgl. ?i befestigt, so daß sie den Aufwickelvorgang sowie das Heben und Senken der Anschlagrolle io in ein Abhängigkeitsverhältnis bringt.
  • Damit diese Rolle io während der Bildung des Kötzers nicht zu weit herabgeht, erhält die lose angeordnete Kurvenscheibe 18 eine entsprechende Exzentrizität 18a. Die Nockenscheibe 15, die sich entgegengesetzt der Laufrichtung der Stellschiene ig dreht, nü-nmt an den Bewegungen der losen Kurvenscheibe 18 nicht teü. Von der Einstellung der Nockenscheibe 15 entweder in die waagerechte oder schräg aufwärts oder schräg abwärts geneigte Lage (Abb. 5, 6 und 7) hängt es ab, ob sich die senkrechte Welle 3 und demzufolge die Anschlagrolle io schneller oder langsamer senkt.
  • Die Nockenscheibe 15 kann auch durch eine besondere an der Welle 16 angeordnete Rolle'15' ersetzt werden (Abb, 9), die bei der Drehung der losen Kurvenscheibe 18 eine geringe Kettenreibung ermöglichen soll.
  • Auf der Welle 24 der Trommel 31 ist ein BÜgel 37 (Abb. i und 3) oder ein Winkel 37a (Abb. 4) drehbar angeordnet. Die Befestigung nach der einen Seite erfolgt in der Hülse des Supports 38, während die nach der anderen Seite in einem zweiteiligen Ring 39 stattfindet. Der halbe Bügel oder Winkel wird angewendet, wenn das große Zahnrad 32 mit der Trommel 31 zusammen in einem Stück gegossen ist. Auf dem Bügel 37 oder dem Winkel 37" ist der Hebel 25 befestigt, der die auf der Quadrantenkette 3o aufliegende Rolle 29 sowie die schiefe Ebene 26 trägt.
  • In dem Maße, wie die Kötzer entstehen, rücken die Stellschienen ig gegen das Kopfgestell vor. Diese Verschiebung gestattet den durch das Senken der Welle 3 mit den daranhängenden Teilen bedingten Umlauf der Kurvenscheibe 18 in der Pfeilrichtung (Abb. i). Es senkt sich also auch die Anschlagrolle io, weshalb man eine völlig regelmäßige Bildung der Kötzer erhält.
  • Mittels des Stellringes 40 wird das Senken der senkrechten Welle 3 begrenzt. Dies ist besonders bei solchen Wagenspinnern nützlich, bei denen die Vorrichtung bereits am Ende der Kötzerbildung sehr stark wirken muß. Durch den glei#chen Ring 40 wird erreicht, daß die gleiche Wirkung von einer bestimmten Stelle ab für die Erzeugung des restlichen Wickelkörpers bis zum Ende des Anhebens beibehalten bleibt.
  • Abb. 8 zeigt ein Schaubild der verschiedenen Senkbewegungen, die bei einer Verschiebung der Stellschienen um 2oo mm sowie bei einer verschiedenen Befestigung der Kette 13 an der Kurvenscheibe 18 und bei bestimmter Nockenscheibenstellung 15 zum Zwecke der Änderung der zusätzlichen Spindeldrehungen erzielt werden können. Wenn die Kette 13 gemäß Abb. i in A festgemacht wird und ferner die Nockenscheibe 15 gemäß Abb. 5 unter 45' schräg aufwärts steht, ist die Senkung der Anschlagrolle io gemäß Kurve a vermindert. Wenn anderseits zwar die Kette 13 gemäß Abb. i in A befestigt ist, jedoch die Nockenscheibe 15 nach Abb. 6 waagerecht steht, ist die Senkung der Anschlagrolle io etwas größer, wie aus Kurve b hervorgeht. Kurve c ferner zeigt den erzielten Ab- stieg, wenn die Nockenscheibe 15 nach Abb. 7 um 45' nach unten gesenkt und die Kette 13 in B befestigt wird (Abb. i). Kurve d endlich stellt die Senkung der Anschlagrolle io dar, wenn die Kette 13 nach Abb. i in B befestigt ist und die Nockenscheibe 15 (Abb. 6) waagerecht liegt.
  • Wenn die Vorrichtung früher bei Entstehung des Kötzers in Wirkung treten soll, senkt man die Nockenscheibe 15 um 45' (Abb.-7) und erhält so die Kurve e.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung für Wagenspinner zur selbsttätigen Vergrößerung der Spindeldrehzahl gegen Ende der Wageneinfahrt unter Verwendung einer sich auf die Quadrantenkette stützenden Rolle nach Patent 448 613, dadurch gekennzeichnet, daß an einem auf der Quadrantenketten - Trommelwelle (24) drehbar angeordneten, die Quadrantenketten-Druckrolle (:z9) tragenden Bügel (37) eine schiefe Ebene (26) befestigt ist, die mit der Anschlagrolle (io) am Anschlagarin (7) zusammenarbeitet.
DED53454D 1927-07-12 1927-07-12 Vorrichtung fuer Wagenspinner zur selbsttaetigen Vergroesserung der Spindeldrehzahl gegen Ende der Wageneinfahrt Expired DE487764C (de)

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