DE55953C - Kraftsammelnde Bremse - Google Patents

Kraftsammelnde Bremse

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DE55953C
DE55953C DENDAT55953D DE55953DA DE55953C DE 55953 C DE55953 C DE 55953C DE NDAT55953 D DENDAT55953 D DE NDAT55953D DE 55953D A DE55953D A DE 55953DA DE 55953 C DE55953 C DE 55953C
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Germany
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carriage
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chains
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Application number
DENDAT55953D
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E. CAR-TIER, P. SESGAU, G. NlCLAUS und J. RECAPPE in Paris
Publication of DE55953C publication Critical patent/DE55953C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61DBODY DETAILS OR KINDS OF RAILWAY VEHICLES
    • B61D43/00Devices for using the energy of the movements of the vehicles
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02TCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO TRANSPORTATION
    • Y02T30/00Transportation of goods or passengers via railways, e.g. energy recovery or reducing air resistance

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Kraftsammelnde Bremse.
Auf den Naben α α1 der beiden hinteren Wagenräder sind Zahnräder b b1 fest aufgekeilt, über welche je eine endlose Gelenkkette d dl nach je einem Zahnrad c c1 geführt wird, welch letztere unter dem vorderen Gestelltheil des Wagens mittelst einer gemeinsamen Achse c2 oder jede auf einer besonderen Achse drehbar gelagert sind. Ferner sind unter dem Wagengestell zwei parallele kräftige Querhölzer f und g angebracht, von denen f fest am Gestell sitzt, während das Querholz g auf am Wagengestell befestigten Führungen h h1 verschiebbar ist. Zwischen den beiden Hölzern sind starke Blattfedern r r1 eingelegt, deren Enden sich in Längsnuthen der Hölzer führen und deren Scheitel sich gegen einander legen. Im Scheitel werden sie durch das Hohlprismastück e zusammengehalten, welches sich auf einer an g festsitzenden Stange verschieben läfst, die durch eine Durchbohrung des Querholzes geführt ist. An jedem Ende des Querholzes g ist in einem Lager i i x ein doppelarmiger Hebel gelagert, dessen einer Arm mit zwei Ausläufern Z k bezw. Z1 kl in das Innere der Gelenkkette d bezw. dl zwischen oberen und unteren Kettenlauf hineinragt (Fig. 3). Mittelst Hebel η mm bezw. n1 m1m1, welche auf einer am Wagengestell drehbar gelagerten Welle 0 bezw. o1 sitzen, kann mit dem Bolzen ρ bezw. pl der im Lager i bezw. i1 schwingbare Hebel Ik bezw. Z1A:1 bewegt werden.
Eine solche Bewegung wird vom Kutschersitze aus mittelst des Hebels x1 eingeleitet und dadurch je nachdem die Bremse in Thätigkeit gesetzt oder aufser Thätigkeit gebracht. Wird der Hebel x1 so gedreht, dafs die Schnurverbindungen χ zwischen x1 und den Hebeln η η1 gelockert werden, so werden die Federn q q1, gegen die Hebel η η1 drückend, die Hebel m m1 anheben und dadurch die Doppelhebel in den Lagern i i1 derartig herumschwenken, dafs die Enden der Arme k kx zwischen die Gelenke des unteren Gliederkettenlaufes einfassen. Wird durch die Fahrzeugsbewegung jede Gliederkette in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) fortbewegt, so ist sie nunmehr gezwungen, das durch die Arme k kl mit ihr gekuppelte Querholz in dieser Richtung mitzunehmen, wobei die um i i1 schwingbaren, von den Wellen pp1 bewegten Arme auf diesen Wellen hingleiten. Der Bewegung des Querholzes g zum Querholze f wirken die Federn r r1 entgegen und erschweren damit zunächst die Fortführung der Ketten dd\ und die Drehung der hinteren Wagenräder, bis sie schliefslich ein weiteres Verrücken des Holzes g nicht mehr gestatten und damit auch die Umdrehung der Ketten d d1, Kettenräder b bx und Wagenräder gänzlich hemmen, so dafs letztere nur noch auf dem Boden schleifend fortbewegt werden können. Zum Lösen der so angespannten Bremse werden durch Anziehen der Schnurverbindungen χ die Hebelenden k k1 wieder zwischen den Gelenken jedes unteren Kettenlaufes herausgezogen, und somit wird die Kuppelung zwischen den Ketten d d1 und dem Querholz g wieder gelöst. Während das Querholz durch die Federn rr1 in seine An-

Claims (1)

  1. fangsstellung zurückgeschoben wird, können die Gliederketten wieder ungehindert bewegt werden.
    Die während der Bremsung in der Bremse aufgespeicherte Kraft kann auch benutzt werden, um die Weiterbewegung des Wagens zu unterstützen. Dazu werden nach einer Bremsung die Schnurverbindungen χ so weit angespannt, dafs sie die Hebelenden II1 zwischen die Glieder jedes oberen Kettenlaufes hineinziehen. Die sich wieder ausdehnenden Federn r r ] schieben alsdann an dem Querholze g die Gliederketten in Pfeilrichtung, Fig. i, vorwärts, und helfen somit den Wagen fortbewegen.
    Damit während der kurzen Zeit, welche erforderlich ist, um die Hebelenden k k1 zwischen den Gelenken jedes unteren Kettenlaufes herauszuziehen und die Hebelenden I ll in die Glieder jedes oberen Kettenlaufes hineinzuziehen, keine Bewegung von g und r r1 eintreten kann, werden Zahnstangen ähnliche Hebel t tl, welche auf einer am Wagengestell,, gelagerten Welle festsitzen, vom Kutscherbock aus durch Drehung ihrer Lagerwelle auf dem Querholz g fest geklinkt und erst dann wieder gelöst, wenn die Einschaltung der Hebelarme /Z1 in die oberen Kettenläufe erfolgt ist.
    Statt der in die Kettenläufe eingreifenden Hebelarme II1 und k kl können auch Bremsklötze ss1
    wie Fig. 4 zeigt, die Kuppelung zwischen Ketten d d1 und Querholz g vermitteln.
    Bei Wagen, z. B. Eisenbahn- und Pferdebahnwagen mit sich drehenden Wagenradachsen, genügt die Benutzung einer einzigen Gliederkette, die mitten unter dem Wagen über Kettenräder gelegt ist, von denen das eine auf einer Wagenradachse und das andere auf einer besonders am Wagengestell angebrachten Welle festsitzen. Diese Kette wird dann mit den vorhin beschriebenen, entsprechenden Mechanismen in gleiche Beziehung, wie vorhin, gebracht.
    Patenτ-Anspruch:
    Eine Wagenbremse, gekennzeichnet durch eine bezw. zwei Gliederketten d und d\ welche je über ein am Wagengestell drehbar gelagertes Zahnrad c bezw. c1 und über ein mit einem Wagenrad fest verbundenes Zahnrad b bezw. b1 gelegt sind und mit einem am Wagengestell in Führungen gelagerten und verschiebbaren Querholz g in der Weise gekuppelt werden können, dafs die an jedem Ende von g in Lagern i schwingbaren Hebel mit den zwischen die Kettenläufe hineinragenden Armen k I bezw. k1entweder zwischen die Glieder des unteren Kettenlaufes hineingedrückt werden und hierbei durch Anspannung einer gegen g wirkenden Feder rrl die Kuppelung für die Bremsung herstellen oder zwischen die Glieder des oberen Kettenlaufes hineingedrückt werden und eine Kuppelung zwischen Querholz g und Ketten d dl herstellen, bei welcher durch die Ausdehnung der Feder r r1 die Wagenbewegung unterstützt wird.
DENDAT55953D Kraftsammelnde Bremse Expired - Lifetime DE55953C (de)

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