DE81126C - - Google Patents
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- DE81126C DE81126C DENDAT81126D DE81126DA DE81126C DE 81126 C DE81126 C DE 81126C DE NDAT81126 D DENDAT81126 D DE NDAT81126D DE 81126D A DE81126D A DE 81126DA DE 81126 C DE81126 C DE 81126C
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- bracket
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B61—RAILWAYS
- B61G—COUPLINGS; DRAUGHT AND BUFFING APPLIANCES
- B61G1/00—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means
- B61G1/02—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis
- B61G1/06—Couplings comprising interengaging parts of different shape or form and having links, bars, pins, shackles, or hooks as coupling means having links or bars coupling or uncoupling by rotating around a transverse horizontal axis and coupling when the coupling halves are pushed together
- B61G1/08—Control devices therefor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Clamps And Clips (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine selbstthätige Kuppelung für Eisenbahnwagen,
bei welcher die Verbindung der Wagen nicht mit Hülfe von Menschenhand, sondern durch
den Stofs der Wagen beim Zusammenschieben selbst erfolgt.
Die beiliegende Zeichnung stellt die selbstthätige Kuppelung dar, and zwar ist:
Fig. ι eine Seitenansicht der Verbindungstheile zweier Wagen, wobei links die Kuppelung
gelöst, rechts geschlossen gezeichnet ist,
Fig. 2 ein Grundrifs zu Fig. 1.
Die Verbindung der Wagen erfolgt durch Bügel b B, welche sich über Haken c C legen;
dabei gleiten ' die Drehachsen η Ν der Bügel in Schlitzen m M derart nach hinten, dafs eine
freiwillige Lösung nicht erfolgen kann.
Die Haken haben eine prismatische Führung a A im Gestell des Wagens r R und
werden bufferartig durch Federn q Q. gestützt. Blattfedern ρ P übertragen wie gewöhnlich den
Hakenzug auf den Rahmen des Wagens.
In dem schrägen Schlitze m M, welcher sich in einem nasenartigen Vorsprunge ν V des
Hakenschaftes befindet, ist der Bügel b B drehbar angebracht. So lange die Verbindung
der Wagen noch nicht hergestellt ist, liegt die abgeflachte Drehachse des Bügels in dem
oberen Theile des Schlitzes' m M und der Bügel steht schräg nach oben; er wird in
dieser Lage durch Ketten 0 O oder Zugstangen oder dergl. gehalten. Diese Ketten 0 O
greifen an im Bügel b B befestigten Stiften an und sind oben mit dem auf der Welle h H
befestigten Hebel g G verbunden.
Diese Welle h H ist in den an der Stirnwand des Wagens ' befestigten Lagern u U
drehbar, wird jedoch durch den Stift k K festgehalten. Derselbe legt sich auf einen Sperrhebel
e E, welcher in einer Gabel f F schwingt. Am unteren Ende trägt der Sperrhebel einen
beweglichen Anschlag d D, dessen Stellung durch die Rast IL bestimmt wird.
Wenn nun zwei Wagen mit einander gekuppelt werden sollen, so läfst man dieselben
durch die Lokomotive oder Menschenhand gegen einander laufen; dabei stofsen die Haken c C zusammen und werden in das
Gestell hineingedrückt. Da es unmöglich ist, die Feder q Q an beiden Wagen gleich stark
zu machen, so wird einer der Haken schneller rückwärts gehen als der andere, z. B. Haken C.
Durch das Rückwärtsgehen desselben stöfst die Nase V gegen den Anschlag D am Sperrhebel
und löst den Stift K aus. Infolge dessen dreht sich die Welle H und der Bügel fällt
ein. Dabei vollbringt der Bügel eine doppelte Bewegung; zuerst dreht sich die Achse desselben
in dem oberen Theile des Schlitzes M, bis der Bügel über die Spitze des gegenüberliegenden
Hakens c gekommen ist. In dieser Stellung liegen die Abflachungen der Drehachse,
so dafs dieselbe leicht in dem Schlitze heruntergleiten kann/ Durch diese zweite Bewegung
kommt der Bügel in die rechts bei B gezeichnete Stellung. In dieser Stellung ■ kann
man Haken C nicht mehr ausheben; denn wenn man denselben jetzt um seine Achse
drehen will, so schlägt sein vorderes Ende gegen den Haken c, weil der Drehpunkt jetzt
weiter nach hinten gekommen ist. Die Sicherheit wird noch erhöht dadurch, dafs im nächsten
Augenblicke auch der zweite Bügel b ausgelöst wird und sich auf den ersten auflegt. Der
Anschlag D kommt beim Auslösen des Sperrhebels E in die rechts gezeichnete Stellung;
in dieser kann er, falls der Haken C noch weiter zurückgedrückt wird, über die Nase V
hinweggleiten, so dafs die Stirnwand keinen Stofs erleidet.
Soll die Verbindung gelöst werden, so hebt man die Drehachse η N des Bügels b B, indem
man an dem Handhebel i I die Welle h H dreht, dadurch die Ketten ο Ο anzieht und
hierdurch die Drehachsen in den höchsten Punkt der Schlitze m M befördert. Erst bei
dieser Stellung der Drehachse kann man den Bügel ausheben durch weiteres Anziehen der
Kette, bis der Stift k K wieder auf den Sperrhebel zu liegen kommt und damit die Anfangsstellung erreicht wird. Statt des Handhebels i I
kann ebenso leicht ein anderes bequemeres Mittel angewendet werden, um die Welle h H
zu drehen. Es ist unmöglich, dafs diese doppelte Bewegung des Bügels durch einen Zufall
hervorgebracht wird, zumal da die Form des Schlitzes derartig ist, dafs ein Vorsprung die
Drehachse des Bügels in der rechts gezeichneten Stellung erhält, so lange nicht durch das
Anziehen der Ketten der Bügel hinten angehoben wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbsttätige Kuppelung für Eisenbahnfahrzeuge, gekennzeichnet durch Bügel (b BJ, die sich über Haken (c C) legen und deren Drehachsen (n N) in schrägen Schlitzen am Hakenschafte (a A) derart gleiten, dafs dieselben, so lange die Kuppelung gelöst ist, sich im vorderen oberen Theile des Schlitzes befinden, so dafs die Bügel schräg nach oben stehen und in dieser Lage durch geeignete Mittel erhalten werden, während bei der durch den Rangirstofs erfolgenden Verbindung die Bügel frei werden und nach einer doppelten Bewegung die Kuppelung schliefsen, indem sie sich zuerst drehen, dann über die Spitzen der Haken einfallen und endlich in den schrägen Schlitzen nach hinten und unten gleiten, so dafs ein Lösen erst möglich ist, wenn durch Hand vermittelst geeigneter Apparate die hinteren Enden der Bügel (b B) gehoben und dann die gesammten Bügel nach oben gedreht werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81126C true DE81126C (de) |
Family
ID=353628
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81126D Active DE81126C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81126C (de) |
-
0
- DE DENDAT81126D patent/DE81126C/de active Active
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