DE55875C - Gasfeuerung mit centralem Verbren. nungsraum für Dampfkessel - Google Patents

Gasfeuerung mit centralem Verbren. nungsraum für Dampfkessel

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DE55875C DENDAT55875D DE55875DA DE55875C DE 55875 C DE55875 C DE 55875C DE NDAT55875 D DENDAT55875 D DE NDAT55875D DE 55875D A DE55875D A DE 55875DA DE 55875 C DE55875 C DE 55875C
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F23B2700/00Combustion apparatus for solid fuel
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Neuerung betrifft hauptsächlich den zur Erzeugung des Dampfes bestimmten Theil, welcher durch die Fig. 6 der Patentschrift No. 49337 veranschaulicht wird. Durch die Neuerung wird ermöglicht, dafs die von der Verbrennungskammer ausgestrahlte Hitze zu einem weiter unten zu erklärenden Zweck besser verwendet werden kann.
Durch das Haupt-Patent ist eine Gasfeuerung geschützt, bei welcher die erzeugten Gase durch einen senkrechten Kanal und Querröhren, welche durch die Rauchkammer hindurchreichen, zu der Verbrennungskammer geführt werden. Diese Rauchkammer wurde derart angeordnet, dafs dieselbe ebenso wie der obere Theil der Heizrohre immer oberhalb des höchsten Wasserspiegels sich befanden, bei welcher Anordnung ein grofser Verlust durch Wärmestrahlung dadurch stattfand, dafs dieselben sehr stark erhitzt wurden.
Der vorliegenden Erfindung gemä'fs werden die Rauchkammer und die in dieselbe einmündenden Heizröhren derart angeordnet, dafs dieselben immer unterhalb des höchsten Wasserstandes sich befinden, so dafs die Wärme nun dazu benutzt wird, das ringsherum befindliche Wasser zu heizen. Infolge dieses Umstandes wird der Wirkungsgrad des Dampferzeugers bedeutend erhöht und, da die Querrohre und die nach unten geführten Rohrzweige auf einer bedeutend niedrigeren Temperatur erhalten werden, auch die schnelle Abnutzung dieser Röhren vermieden.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist in Fig. ι ein senkrechter Schnitt nach derLinieyl-B der Fig. 3 dargestellt. Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt nach der Linie C-D der Fig. 3 und Fig. 3 ein waagrechter Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 1.
Das Feuerungsmaterial wird in dem centralen Theil des Vergasungsraumes α in Gas umgewandelt, und die Gase werden durch das centrale Rohr R in die Querröhren S S1 S" befördert, welche die Rauchkammer d durchsetzen. Die letztere ist unterhalb des höchsten Standes des Wassers im Dampferzeuger angeordnet. Aus den Querröhren S S' S" gelangen die Gase durch die Leitungen e e nach abwärts und treten in die Verbrennungskammer f ein. In der letzteren werden die Gase, nachdem dieselben mit Luft gemischt sind, welche durch Oeffnungen f, Fig. 2, eintritt und auf ihrem Wege nach abwärts ebenfalls auf eine hohe Temperatur erhitzt ist, entzündet und vollständig verbrannt. Die Verbrennungsproducte steigen durch die Heizröhren g g auf und treten in die Rauchkammer d ein, von welcher dieselben durch einen Kamin h, Fig. 2, abgeführt werden. Derjenige Theil der Querröhren 5 S' S", welcher innerhalb der Rauchkammer d sich befindet, wird am besten mit feuerbeständigem Material bekleidet. Die Rauchkammer d wird mittelst der Anker d' d', der

Claims (2)

Heizröhren g und ferner dadurch sicher in ihrer Lage erhalten, dafs dieselbe an passenden Stellen mit dem Mantelblech des Kessels durch Nietung verbunden ist. Anstatt ein einziges centrales Rohr R anzuordnen, wie in den Zeichnungen dargestellt ist, kann man auch deren zwei oder mehrere von kleinerem Durchmesser anbringen. Mit i ist ein Wassermantel bezeichnet, welcher den Vergasungsraum umgiebt, und welcher am oberen Ende offen ist, so dafs derselbe in unmittelbarer Verbindung mit dem in dem Kessel enthaltenen Wasser steht. Um eine schnelle und vollständige Circulation herbeizuführen, ist dieser Wassermantel i am oberen Ende weiter als unten. Die Heizröhren und die Rohrplatten werden mit Rücksicht auf diesen Wassermantel schräg angeordnet. Mit j, Fig. 2, ist der Fülltrichter bezeichnet, durch welchen frisches Brennmaterial nach Bedarf in den Vergasungsraum eingeführt werden kann. Die beschriebene Neuerung kann anstatt an einem verticalen Dampfkessel auch an einem solchen von waagrechter Form angebracht werden, welcher dem Haupt-Patent gemäfs angeordnet ist. Bei dieser Anordnung können ferner alle Theile, welche gereinigt werden müssen, durch Anbringen von Mannlöchern k k1 A:2 ks k* zugänglich gemacht werden. Paentt-Anspruch: An den in Fig. 6 der Patentschrift No. 49337 dargestellten Dampferzeugern mit Gasfeuerung:
1. die Anordnung der Rauchkammer, in welcher das vom Wasser umspülte centrale Rohr i? und die Rohre S S' S" zusammentreffen, derart, dafs dieselbe von allen Seiten von Wasser umspült wird, zum Zweck, ein übermäfsiges Erhitzen derselben und einen dadurch herbeigeführten Verlust durch Wärmestrahlung zu vermeiden;
2. der Ersatz des Vorwärmers T durch einen am oberen Ende mit dem Wasserraum des Dampfkessels unmittelbar in Verbindung stehenden — zum Zwecke der 'kräftigen Circulation nach oben hin erweiterten — Wassermantel i, wobei die Heizröhren g und deren Rohrplatten lll schräg angeordnet sein können, um Platz für die Einmündungsstelle dieses Wassermantels i zu gewinnen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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