DE55853C - Maschine zur Herstellung langer und runder Löcher bei Holzarbeiten - Google Patents

Maschine zur Herstellung langer und runder Löcher bei Holzarbeiten

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Publication number
DE55853C
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DE
Germany
Prior art keywords
shaft
machine
lever
cord
drill
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT55853D
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English (en)
Original Assignee
J. MEYER-FRÖHL1CH in Basel, Schweiz, Klingenthal 5
Publication of DE55853C publication Critical patent/DE55853C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27CPLANING, DRILLING, MILLING, TURNING OR UNIVERSAL MACHINES FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27C3/00Drilling machines or drilling devices; Equipment therefor
    • B27C3/02Stationary drilling machines with a single working spindle

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Diese Maschine ist in Fig. 1 in Seitenansicht dargestellt; Fig. 2 ist eine Oberansicht und Fig. 3 eine Hinteransicht derselben; Fig. 4 ist ein Schnitt nach der Linie X-X der Fig. 1 und Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie Y- Y der Fig. i.
In dieser Maschine kommen drei Hauptbewegungen vor, nämlich: die rotirende, sehr schnelle Bewegung des Bohrers; die Hin- und Herbewegung des Bohrers für Herstellung der Langlöcher; die Bewegung, um den Bohrer in das Holz eindringen zu machen und zurück.
Die Rotationsbewegung des Bohrers, welcher bis 2400 Umdrehungen in der Minute macht, wird erreicht durch ein Schwungrad A, mit welchem eine Riemscheibe B verbunden ist; diese beiden drehen sich auf einem Zapfen und übertragen die Kraft einer kleinen Riemscheibe C, welche mit einer gröfseren Riemscheibe D verbunden ist. Die Riemscheibe D überträgt die erhaltene Kraft einer kleineren Riemscfreibe E, mit welcher ein Zahnrad F verbunden ist, welch letzteres wieder die bewegende Kraft einem auf der Bohrerwelle H lose aufgekeilten Zahnkolben G mittheilt, wodurch dann die Welle H und somit der Bohrer die richtige Umdrehungsgeschwindigkeit erhalten.
Der Zahnkolben G ist aber nur lose aufgekeilt, d. h. der Keil, der in beiliegender Zeichnung (Fig. 4) nur aus einer Schraube χ besteht, kann sich in der Nuth der Welle H leicht der Länge nach bewegen, während er die Welle mit umdreht. In der Welle H ist ein konisches Loch, wo der Bohrer J eingesetzt wird; durch dieses Loch geht ein Stifty, zum Zwecke, den Bohrer J, welcher sonst nicht befestigt ist, am Schleifen zu hindern, d. h. denselben mit umzudrehen, um das Loch zu bohren.
Der Träger K der Welle H ist an einem Schlitten α befestigt oder bildet mit demselben ein Stück und bewegt sich im Schlittenlager L hin und her. Diese Hin- und Herbewegung des Schlittens wird erreicht durch eine Handkurbel 2, welche an dem Zapfen des Schwungrades A befestigt ist und die mittelst einer Zugstange \ den Schlitten α hin- und herbewegt. Da aber diese Hin- und Herbewegung veränderlich sein mufs, um längere oder kürzere Löcher zu bohren, so ist der Kurbelzapfen 3 schlittenartig der Länge nach beweglich und kann mittelst der Schraube 4 dem Centrum näher oder ferner gestellt werden, wodurch mehr oder weniger Hub erzielt wird.
Um das Eindringen des Bohrers in das Holz zu bewirken, ist an dem Arm u eines am Schlitten befestigten T-förmigen Trägers U ein Hebel t drehbar angeordnet; derselbe trägt eine Rolle N, welche in der Kerbe ν der Welle H sich ebenfalls drehen kann, und ist ferner an seinem äufseren Ende mit einem hölzernen Handgriff t1 versehen, an welchem eine Schnur ρ befestigt ist. Das andere Ende dieser Schnur ρ geht über eine am Arm u1 des Trägers U angebrachte Rolle p2 und ist an der Achse des Sperrrades P befestigt. Auf der Achse des Rades P sitzt lose ein Hebel O, dessen freies Ende auf einer schrägen, verstellbar am Maschinengestell befestigten Schiene Q durch eine Rolle 0 aufliegt. Am Hebel O ist
eine Klinke ο1 angebracht, welche in die Zahnung des Sperrrades P eingreift. Wenn nun der Schlitten sich rückwärts, d. h. in der Richtung des Pfeiles m, Fig. ι und 2, bewegt, so wird der Hebel O infolge der Steigung der Schiene Q gehoben und das Rad P durch die Klinke o1 etwas gedreht; dadurch wird die am Rad P befestigte Schnur ρ auf die Welle p1 des Rades P aufgewickelt, folglich der Hebel t angezogen und somit die Welle H und der Bohrer J gegen das Holz gedrückt. Eine am Träger U angebrachte Gegenklinke q greift ebenfalls in die Zahnung des Rades P ein, so dafs dieselbe bei der dem Pfeil m entgegengesetzten Schlittenbewegung die Rückdrehung des Rades P verhindert. Durch Verstellen der Schiene Q kann die Maschine für jede Holzhärte und Bohrergröfse angepafst werden.
Die Maschine dient auch dazu, runde Löcher zu bohren. Zu diesem Zwecke dreht man nur die Schraube 4 so lange nach links um, bis der schlittenartige Kurbelzapfen 3 ganz genau in dem Centrum steht und keinen Hub mehr ergiebt, d. h. dem Schlitten α keine Hin- und Herbewegung mehr ertheilt.
An dem Zahnrad F ist einerseits noch eine Schmirgelscheibe S befestigt, die sich gleichzeitig mit demselben umdreht und mit welcher man bequem und ohne sich von der Stelle zu entfernen die Bohrer oder andere Werkzeuge schleifen kann.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Maschine zur Herstellung von langen Löchern bei Holzarbeiten, wesentlich bestehend aus einem rotirenden Werkzeug J, einem sich hin- und herbewegenden Schlitten a, welcher die Welle U, die das Werkzeug J aufnimmt, trägt und dessen Hub nach Belieben regulirt werden kann, und einem am Schlitten α angelenkten Hebel t, . welcher vermittelst einer Schnur ρ mit einem Sperrrad verbunden ist, das bei jedem Schlittenhub durch einen Hebel O, an welchem eine Klinke o1 angebracht ist und dessen freies Ende vermittelst einer Rolle 0 auf einer verstellbaren schrägen Schiene Q ruht, etwas gedreht wird, wodurch die Schnur ρ auf die Welle p1 des Sperrrades P aufgewickelt wird und infolge des somit hervorgebrachten Zuges, den auf diese Weise die Schnur ρ auf den Hebel t ausübt, die Welle H und das Werkzeug J gegen das Holz gedrückt werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT55853D Maschine zur Herstellung langer und runder Löcher bei Holzarbeiten Expired - Lifetime DE55853C (de)

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