DE554233C - Verfahren zur Herstellung von loeslichen Oxalkylcelluloseestern einbasischer organischer Saeuren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von loeslichen Oxalkylcelluloseestern einbasischer organischer Saeuren

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DE554233C
DE554233C DE1930554233D DE554233DD DE554233C DE 554233 C DE554233 C DE 554233C DE 1930554233 D DE1930554233 D DE 1930554233D DE 554233D D DE554233D D DE 554233DD DE 554233 C DE554233 C DE 554233C
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oxyalkylcellulose
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    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B13/00Preparation of cellulose ether-esters

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von löslichen Oxalkylcelluloseestern einbasischer organischer Säuren Im Hauptpatent 549 648 wird ein Verfahren zur Herstellung von löslichen Oxalkylcelluloseestern organischer Säuren beschriee ben, bei welchem man auf 0xalkylcellulose in Abwesenheit von Katalysatoren und Verdünnungsmitteln bei erhöhter Temperatur Anhydride einbasischer organischer Säuren einwirken läßt. Mit diesem einfachen Verfahren läßt sich jede gewünschte Veresterungsstufe erreichen. Allerdings sind die Lösungen der nach dem Verfahren hergestellten Ester verhältnismäßig hoch viskos, da das Verfahren keine Beeinflussung der Micellarstruktur des Cellulosegefüges gestattet.
  • Wie nun gefunden wurde, kann man die nach dem Verfahren des Hauptpatents hergestellten Ester leicht in gut lösliche Ester beliebiger Viskosität überführen, wenn man sie einer Behandlung mit solchen Körpern unterwirft, welche als Katalysatoren für die Veresterung von Cellulose bekannt sind. Als solche Katalysatoren sind insbesondere zu nennen anorganische und organische Säuren und ihre Halogenide, Salze schwacher Basen mit starken Säuren und Gemische dieser Agenzien.
  • Es war nicht ohne weiteres anzunehmen, daß eine derartige Nachbehandlung zulässig sein würde. (la die Celluloseäther und insbesondere die Oxalkylcellulosen bei erhöhter Temperatur sehr empfindlich gegen Säuren aller Art sind. Überraschenderweise werden bei dem vorliegenden Verfahren die Celluloseäther durch die saurenAgenzien nicht angegriffen. Dies ist wahrscheinlich auf die Acidylierung der Oxalkylgruppen zurückzuführen.
  • Die Nachbehandlung findet zweckmäßig in Gegenwart von Verdünnungsmitteln statt; besonders vorteilhaft sind solche Verdünnungsmittel, welche Lösungsmittel für den nicht nachbehandelten Ester sind. Es ist nicht unbedingt notwendig, den Oxalkylcelluloseester vor der Nachbehandlung aus dem Veresterunsgemisch zu isolieren, sondern man kann den' Katalysator nach beendeter Veresterung unmittelbar im Veresterungsgemisch zur Anwendung bringen.
  • Die durch die Nachbehandlung herbeizuführende Viskositätsherabsetzung läßt sich durch die Reaktionstemperatur, die Wahl des Katalysators und seine Menge in beliebiger Weise regeln.
  • Beispiel r 30 g hochviskoses Oxypropylcelluloselaurat werden mit ro g Trichloressigsäure und 200 ccm Tetrachloräthan unter Rühren zum Sieden erhitzt. Nach 2o Minuten ist eine glatte Lösung entstanden, aus der das Reaktionsprodukt durch Ausfällen mit Methanol isoliert wird. Der so erhaltene Ester ist in aromatischen Kohlenwasserstoffen und in aliphatischen und aromatischen chlorierten Kohlenwasserstoffen glatt löslich.
  • Beispiel e 2o g hochviskoses Oxypropylcellulosestearat werden mit Zoo ccm Chlorbenzol gut durchfeuchtet und nach Zugabe von i g wasserfreiem Aluminiumchlorid auf etwa 8o° erhitzt. Nach 2o Minuten entsteht eine klare Lösung, aus der durch Ausfällen mit Äthanol der nunmehr in aromatischen Kohlenwasser-3toffen und in aliphatischen und aromatischen :hlorierten Kohlenwasserstoffen glatt lösliche Ester isoliert wird.
  • Beispiel 3 2o g hochviskoses Oxvpropylcellulose-Laphtlienat werden mit i25 ccm Chlorbenzol ;ut durchfeuchtet und nach Zusatz von 5 g ?inkchlorid 3 Stunden lang auf i3o° erhitzt. Jan erhält eine klare Lösung, aus welcher ler nunmehr in aromatischen Kohlenwasser-,toffen und in aliphatischen und aromatischen hlorierten Kohlenwasserstoffen glatt lösliche ?ster nach Beispiel i isoliert werden kann. Beispiel q.
  • 2o g unlösliche Oxypropylcellulose werden nit 30o ccm Leinölsäureanhydrid vermischt .nd unter Rühren q. bis 6 Stunden lang auf 4o bis i6o° erhitzt. Dann setzt man 2o ccm .aurylchlorid zu und erhitzt das Gemisch so Inge weiter, bis eine klare Lösung entstanden ist. Der nunmehr in aromatischen Kohlenwasserstoffen und in aliphatischen und aromatischen chlorierten Kohlenwasserstoffen lösliche Ester wird nach Beispiel i isoliert.
  • Beispiel s :2o g Oxäthylcellulose werden mit ioo g Essigsäureanhydrid versetzt und 21/2 Stunden auf ioo bis iio° erhitzt. Nach Zugabe von ioo g Eisessig und i g Schwefelsäure wird das Gemisch unterRühren noch 21/,Stunden lang auf einer Temperatur von 3o bis 4.5° gehalten. Dann wird der nunmehr in Aceton lösliche Ester mit Wasser ausgefällt.
  • Beispiel 6 2o- Oxäthylcellulose werden mit ioo g Buttersäureanhydrid versetzt und 21-/,Stunden auf iq.o bis i5o° erhitzt. Dann setzt man ioo g Essigsäureanhydrid und i g Schwefelsäure zu und hält das Gemisch weitere q. Stunden auf einer Temperatur von 6o bis 65'. Danach wird der nunmehr in Aceton lösliche Ester mit Wasser ausgefällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCIZ: Verfahren zur Herstellung von löslichen Oxalkylcelluloseestern .einbasischer organischer Säuren nach Patent 549 64.8, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ester, gegebenenfalls in Gegenwart von Verdünnungsmitteln, einer Nachbehandlung mit als Katalysatoren für die Veresterung von Cellulose bekannten Mitteln, insbesondere anorganischen und organischen Säuren, ihren Halogeniden, Salzen starker Säuren mit schwachen Basen oder Gemischen dieser Agenzien, unterwirft.
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