DE714657C - Verfahren zur Herstellung von haertbaren Alkydharzen - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von haertbaren Alkydharzen

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DE714657C
DE714657C DEA84959D DEA0084959D DE714657C DE 714657 C DE714657 C DE 714657C DE A84959 D DEA84959 D DE A84959D DE A0084959 D DEA0084959 D DE A0084959D DE 714657 C DE714657 C DE 714657C
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DE
Germany
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acid
ester
lactic acid
preparation
alkyd resins
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Expired
Application number
DEA84959D
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English (en)
Inventor
Dr-Ing Fritz Groebe
Dr Oskar Spengler
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AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
    • C08G63/02Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds
    • C08G63/06Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds derived from hydroxycarboxylic acids
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08GMACROMOLECULAR COMPOUNDS OBTAINED OTHERWISE THAN BY REACTIONS ONLY INVOLVING UNSATURATED CARBON-TO-CARBON BONDS
    • C08G63/00Macromolecular compounds obtained by reactions forming a carboxylic ester link in the main chain of the macromolecule
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    • C08G63/60Polyesters derived from hydroxycarboxylic acids or from polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds derived from the reaction of a mixture of hydroxy carboxylic acids, polycarboxylic acids and polyhydroxy compounds

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Description

  • Verfahren zur Herstellung von härtbaren Alkydharzen Es ist bekannt, aus Glycerin und Milchsäure harzartige Esterprodukte zu erhalten. Auch ist es bekannt, aus Glycerin und Milchsäure und einer weiteren organischen Säure, wie z. B. Phthalsäure, sog. harzartige Mischester herzustellen. Es hat sich aber gezeigt, daß die Vereinigung der beiden Komponenten bzw. Komponentengruppen keine vollständige ist, so daß die erhaltenen Esterprodukte neben freiem Glycerin noch Anteile nicht in Reaktion ,-etretener Säure oder Säuren enthalten. Die Anwesenheit fester Säuren macht sich aber störend bemerkbar, wenn die Harze. heispielsweise mit Metallen in Verbindung gebracht werden, da hierbei leicht horrosioncn Uervörgerufen werden können.
  • Es wurde nun gefunden, daß man Harze ohne diese nachteiligen Eigenschaften erhalten kann, wenn man zuerst in bekannter Weise Glycerin mit Milchsäure verestert und dann diesen Ester mit einer geringeren Menge einer Di- und/oder Monocarbonsäure, als sie der Hydroxyhahl des Esters entspricht, kondensiert und danach in Gegenwart eines Katalysators bei solchen Temperaturen erhitzt, daß Wasserabspaltung eintritt.
  • Die so. erhaltenen Esterkondensationsprodukte sind je nach Wahl und Menge der angewandten Säuren gummiartig-elastisch bis glashart. Sie lassen sich leicht in Alkohol und Aceton auflösen, besitzen praktisch niedrige Säurewerte und härten in Schichtstärken von bis 5 mm in -wenigen Stunden bei i 6o bis 2oo@. Die harzartigen :Massen eignen sich h.@-sonders zur Herstellung von Lacken. Beispiel i 270 g völlig entwässerte Milchsäure werden in bekannter Weise mit ioo g Glycerin bei 145 bis igo' unter Durchleiten von Luft, Kohlensäure o. dgl. verestert, wobei ein hellgelbes., viscoses Produkt mit einer Säurezahl von 9 bis 15 erhalten wird. Zu' diesem Ester gibt man i-1.1 g Adipinsäure (entsprechend 21/3 der der Hydroxylzahl dieses Esters entsprechenden Menge) und erhitzt weiter auf 175 bis 2o8-, bis praktisch keine nennenswerten Mengen freier Säure mehr vorhanden sind. Hierbei entsteht eint bei höheren Temperaturen noch gut fließbare Masse, die eine. Säurezahl von 1o bis 12 auf«-eist. Nach Zusatz von o,5 g Borsäure bz«-. 0,3g Borsäureanhvdrid wird unter weiterem Durchleiten eines trockenen Gasstromes langsam ansteigend bis auf 255- weitererhitzt. Hierbei destillieren etwa 5 bis 6 ccm Wasser über, und das vorher noch gut fiiel@ende Produkt geht dabei in eine gerade noch flief:@bare 1-Tasse über.
  • Die erkaltete Reaktionsmasse ist von äußerst -zäher, halbfester Konsistenz, in Aceton, Alkohol und" Alkohol-Benzol-Gemisch leicht löslich und geht bei 16o bis Zoo in wenigen Stunden in den gehärteten Zu>tand über. Das erhaltene gehärtete Produkt stellt eine gummiartig-ela.stische Masse dar. Beispiel 2 Der nach Beispiel i erhaltene milchsaure Glycerinester wird, w_ dort angegeben, mit 7 2 g Adipinsätwe (entsprechend 1,/;; der der Hydrotylzahl dieses Esters entsprechenden Menget bis zur Säurefreiheit kondensiert und dann unter Ansteigen der Temperattu° bis auf 265 weitererhitzt. Im Laufe von 2 Stunden destillieren dabei etwa 9 bis io ccm Wasszr über, und das zuvor noch dünnflüssige Produkt geht dabei in eine zähe, gerade noch fließbare Masse über.
  • Die erkaltete Reaktionsmasse ist weicher als die nach Beispiel i erhaltene und läl.'rt sich leicht in Aceton und Alkohol auflösen. Das erhaltene Produkt härtet bei i 6o bis eoo' in wenigen Stunden.
  • Beispiel 3 Der nach Beispiel i erhaltene milchsaure Glycerinester wird, wie dort angegeben, mit 7 5 g Phthalsäureanhydrid .(_ l/. 1o1) kondensiert und dann unter Zusatz von 0,3 g Borsäureanhydrid im Verlaufe von etwa 21/., Stunden, ansteigend bis auf 26o-, erhitzt, wobei 2o bis 22 g Wasser überdestillieren. Die erhaltene zähflüssige Masse läßt sich leicht zu einem glasharten Produkt härten. Beispiel ,1 Der nach Beispiel i erhaltene milchsaure Glycerinester wird zunächst etwa 3 Stunden lang mit 68g Leinölsäure 1= i Mol) bei etwa 225' erhitzt; darauf werden i io g Adipinsättre 1o1) hinzugegeben und die Temperatur im Laufe von etwa 3 Stunden auf 2.15- gesteigert. Das erhaltene Produkt härtet bei 180 bis 200- zu einer gummiartigen V1asse, die sich durch eine hohe Wasserbeständigkeit ,auszeichnet. Beispiel 5 Der nach Beispiel i erhaltene milchsaure Glycerinester wird mit 28o g Leinölsäure (= i Mal) versetzt, darauf bei 22o bis 23obis zur vollständigen Veresterung der kondensiert und danach unter Zusatz von o,5 g Borsäure, im Laufe von .1 Stunden bis auf 27o' ansteigend, erhitzt. Hierbei entsteht ein höchviscoses ölartiges Produkt. das, dünn aufgetra,gen,-bei Zoo- härtet.

Claims (1)

  1. PATE\TA\ SPRUCH -Verfahren zur Herstellung vo-i hutbar n Alkydbarzen aus mehrwertigen .@1koh#@'en, Milchsäure und Mono- und-oderDicarb@>>-säuren, dadurch gekennzeichnet, dal, Gi@--cerin mit Milchsäure in bekannter Weis vollständig verestert wird und dann dieser Ester nach Zugabe von geringeren Mengen Di- und/oder Monocarb:)nsäure, als der Hydroxylzahl des Esters entspricht, und nach Veresterung vorzugsweise bei Gegenwart von Katalysatoren auf Temperaturen von 235 bis 270- erhitzt wird, wobei Wasserabspaltung eintritt.
DEA84959D 1937-11-26 1937-11-26 Verfahren zur Herstellung von haertbaren Alkydharzen Expired DE714657C (de)

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