DE553710C - Schlagwerkmuehle zur Zerlegung von Kohle in ihre petrographischen Bestandteile - Google Patents
Schlagwerkmuehle zur Zerlegung von Kohle in ihre petrographischen BestandteileInfo
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- DE553710C DE553710C DEA58714D DEA0058714D DE553710C DE 553710 C DE553710 C DE 553710C DE A58714 D DEA58714 D DE A58714D DE A0058714 D DEA0058714 D DE A0058714D DE 553710 C DE553710 C DE 553710C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B02—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
- B02C—CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
- B02C17/00—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls
- B02C17/002—Disintegrating by tumbling mills, i.e. mills having a container charged with the material to be disintegrated with or without special disintegrating members such as pebbles or balls with rotary cutting or beating elements
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Description
Das Hauptpatent betrifft ein Verfahren zur Zerlegung λόπ Kohle in ihre petrographischen
Bestandteile Glanzkohle, Mattkohle und Faserkohle durch Zerkleinerung, welches sich
dadurch kennzeichnet, daß die Kohle durch elastische Bearbeitung in ihre petrographischen
Bestandteile von verschiedener Korngröße zertrümmert wird, welche dann in an sich bekannter Weise durch Absieben o. dgl.
voneinander getrennt werden. Gemäß der vorliegenden Zusatzerfindung soll die Aufteilung
in die petrographischen Bestandteile . in einer besonders geeigneten Vorrichtung
vorgenommen werden, welche gekennzeichnet ist durch die Kombination einer an sich bekannten
umlaufenden konischen Siebtrommel mit einem an sich bekannten umlaufenden Schlagwerk mit in der Länge nach dem Austrag
zu zunehmenden Schlagstäben, welche
ao das aufzubereitende, an der kleineren Stirnfläche aufgegebene Gut derartig bearbeiten,
daß die zu feinerem Korn zerfallenden, weicheren oder spröderen Bestandteile den Sieb-.
durchfall, die widerstandsfähigeren Bestandteile den gröberen Siebüberlauf bilden, der
die Mühle durch einen an der größeren Stirnfläche vorgesehenen Austrag verläßt. Die
Einzelmerkmale einer solchen Schlagwerkmühle sind bekannt, so daß die Erfindung nur in der Vereinigung der Merkmale gesehen
wird. Bei den bekannten Mühlen fehlen entweder das eine oder das andere oder mehrere
dieser erfindungsgemäß kombinierten Merkmale, wodurch diese Einrichtungen für den
von der Erfindung verfolgten Zweck nicht brauchbar sind. Zudem handelt es sich bei
diesen bekannten Mühlen um eine andere Aufgabe, nämlich lediglich die Zerkleinerung
der Kohle auf eine einheitliche Korngröße. Beispielsweise sind Mühlen mit in der Länge
zunehmenden -Schlagstäben bekannt. Doch fehlt der an der größeren Stirnseite vorgesehene
Austrag für das gröbere Korn, der für die Lösung der Erfindungsaufgabe unbedingt
erforderlich ist. Hier steht gerade das Merkmal der zunehmenden Länge der
Schlagarme und das Merkmal des Austrages an der größeren Stirnseite in enger Wechselwirkung
miteinander. Durch die nahe am Eintrag befindlichen Schläger mit geringerer Umfangsgeschwindigkeit werden die Glanzkohlenstreifen
nach den in diesen enthaltenen feinen Rissen aufgetrennt. Durch die folgenden Schläger von größerer Länge bzw. größe-
*) Von dem Palentsucher sind als die Erfinder angegeben worden:
Dr. Karl Lehmann und Dr.-Ing. Edwin Hoffmann in Essen.
rer Umfangsgeschwindigkeit wird unter Erfassen; der kleineren Alassenteilchen der Verband
der Glanzkohle selbst zerstört und dabei die gegenüber der Mattkohle größere Sprödigkeit ausgenutzt, so daß sich eine
stufenweise elastische Auftrennung ergibt. Andererseits ist hierbei der an der größeren
Stirnwand vorgesehene Austrag für die Mattkohle wichtig, da so diese Kohlenbestandteile
ίο möglichst unzerkleinert die Mühle unbehindert verlassen können, ohne daß der Trennvorgang
in der Mühle selbst ungünstig beeinflußt wird. Mühlen'mit konischem Siebmantel zur einheitlichen
Zerkleinerung von Materialien sind ebenfalls bekannt. Doch fehlt hierbei die .. nach dem Austrag hin zunehmende Größe der
Schlagkörper. Auch ist der Siebmantel rostartig ausgebildet und daher für die Zwecke
der Erfindung nicht brauchbar, weil Kohlenteilchen von länglicher flacher Form durchfallen
können. ,
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung an einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
Die Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einer Siebtrommel 1 und einem umlaufenden
Schlagwerk 2, welches durch die auf der Welle 2 angeordneten Schlagstäbe 3 gebildet
wird. Diese Schlagstäbe 3 sind in an sich bekannter Weise pendelnd auf den Wellen 4
angeordnet, die mit der Welle 2 durch die Teile 5 verbunden sind. Die Trommel erhält
ihren Antrieb von der Riemenscheibe 6 aus, :' während die Welle 2 von 7 aus in Drehung
versetzt wird. Die Drehgeschwindigkeit beider. Mechanismen kann unabhängig voneinander^
geregelt und der Beschaffenheit des aufzubereitenden Gutes angepaßt werden.
Das Gut wird bei 8 an einem Ende der Trommel aufgegeben und von hier aus allmählich
zum Austrag 9 befördert. Auf diesem Wege wird das Gut, beispielsweise die Kohle, durch
die elastischen Schläge der pendelnden Schlag-■· stäbe 3 in seine petrographischen Bestandteile
zerlegt, derart, daß die härteren widerstandsfähigeren Bestandteile' (Mattkohle) als gröberes
Korn den Siebüberlauf bilden und dem Behälter io zugeführt werden. Die weicheren
oder spröderen Bestandteile werden auf das stärkste Maß zerkleinert und bilden den Siebdurchgang
(Glanz- und Faserkohle), welcher dem Raum 11 zugeführt wird. In ähnlicher
Weise erfolgt auch die Scheidung der Glanz- und Faserkohle voneinander. Es ist dabei
möglich, die feine Faserkohle aus der Vorrichtung durch genügend starkes Absaugen
zu entfernen, so daß die Glanzkohle für sich in den Bunker 11 fällt, wogegen die Faserkohle
abgeleitet und in Schlauchfilter niedergeschlagen wird.
Außer der Schlagzahl und der Drehzahl der Trommel muß auch die Konizität und
die Sieblochung der Trommel sowie die Einstellung der Austragsvorrichtung der Art und
Zusammensetzung des Aufgabegutes und dem geAvünschten Endprodukte angepaßt werden.
Die Vorrichtung ist noch mit einer staubdichten Kapselung versehen.
Claims (1)
- Patentanspruch:Schlagwerkmtihle zur Zerlegung von Kohle in ihre petrographischen Bestandteile Glanzkohle, Mattkohle, Faserkohle durch Zerkleinerung nach Patent 526 711, 75-gekennzeichnet durch die Kombination ' einer an sich bekannten umlaufenden konischen Siebtrommel mit einem an sich bekannten umlaufenden Schlagwerk, mit in der Länge nach dem Austrag zu zunehmenden Schlagstäben, welche das aufzubereitende, an der kleineren Stirnfläche aufgegebene Gut derartig bearbeiten,, daß die zu feinerem Korn zerfallenden, weicheren oder spröderen Bestandteile den Siebdurchfall, die widerstandsfähigeren Bestandteile den gröberen Siebüberlauf bilden, der die Mühle durch einen an der größeren Stirnfläche vorgesehenen Austrag verläßt. goHierzu ι Blatt Zeichnungen6EHLIN. fiF.DRlXKT IX DEB
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA58714D DE553710C (de) | 1929-08-11 | 1929-08-11 | Schlagwerkmuehle zur Zerlegung von Kohle in ihre petrographischen Bestandteile |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA58714D DE553710C (de) | 1929-08-11 | 1929-08-11 | Schlagwerkmuehle zur Zerlegung von Kohle in ihre petrographischen Bestandteile |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE553710C true DE553710C (de) | 1932-06-29 |
Family
ID=6941712
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA58714D Expired DE553710C (de) | 1929-08-11 | 1929-08-11 | Schlagwerkmuehle zur Zerlegung von Kohle in ihre petrographischen Bestandteile |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE553710C (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968672C (de) * | 1955-11-11 | 1958-03-20 | Peter Weninger | Einrichtung zur Zerkleinerung von insbesondere pflanzlichem Gut unter Verwendung des Prinzips der Hammermuehle |
| DE1133221B (de) * | 1958-05-13 | 1962-07-12 | Univ Louisiana State | Hammermuehle |
| DE2513853A1 (de) * | 1974-04-01 | 1975-10-02 | Matsumoto Keishin | Vorrichtung und verfahren zum pulverisieren und sortieren von staedtischem abfall |
| US4507879A (en) * | 1982-02-22 | 1985-04-02 | PUMA-Sportschuhfabriken Rudolk Dassler KG | Athletic shoe sole, particularly a soccer shoe, with a springy-elastic sole |
| CN109453869A (zh) * | 2018-11-02 | 2019-03-12 | 霸州市辉月网络技术有限公司 | 一种固定废物垃圾持续处理用粉碎装置 |
-
1929
- 1929-08-11 DE DEA58714D patent/DE553710C/de not_active Expired
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE968672C (de) * | 1955-11-11 | 1958-03-20 | Peter Weninger | Einrichtung zur Zerkleinerung von insbesondere pflanzlichem Gut unter Verwendung des Prinzips der Hammermuehle |
| DE1133221B (de) * | 1958-05-13 | 1962-07-12 | Univ Louisiana State | Hammermuehle |
| DE2513853A1 (de) * | 1974-04-01 | 1975-10-02 | Matsumoto Keishin | Vorrichtung und verfahren zum pulverisieren und sortieren von staedtischem abfall |
| US4507879A (en) * | 1982-02-22 | 1985-04-02 | PUMA-Sportschuhfabriken Rudolk Dassler KG | Athletic shoe sole, particularly a soccer shoe, with a springy-elastic sole |
| CN109453869A (zh) * | 2018-11-02 | 2019-03-12 | 霸州市辉月网络技术有限公司 | 一种固定废物垃圾持续处理用粉碎装置 |
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